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Kurzinfos Juli - Deep Space Station 14 offline

Die US-Raumfahrtbehörde NASA muss mit Reparaturkosten zwischen 4,1 und 4,6 Millionen Dollar für die „Deep Space Station 14“ rechnen, genauer ihre 70 Meter hohe HF-Antenne in der Nähe von Barstow, Kalifornien – und das alles aufgrund von, wie sich herausstellte, unzureichenden Verfahren und mangelnder Schulung der Mitarbeiter

Deep Space Station 14

Ein kürzlich von der Behörde veröffentlichter Bericht besagt, dass ihre Untersuchung eine Reihe von Hauptursachen aufgedeckt habe, darunter menschliches Versagen, Schwachstellen in der Software und einen unentdeckten Defekt im hydraulischen Begrenzungssystem der Antenne, das deren letzte mechanische Sicherheitsvorrichtung darstellt.

Der Vorfall, der die Antenne außer Betrieb setzte, ereignete sich im vergangenen September, als sie die „Juno“-Mission zur Erforschung des Weltraums mit Schwerpunkt auf dem Jupiter verfolgte. Die Antenne drehte sich zu weit, wodurch die tragenden Konstruktionen und Kabel überlastet und die Wasserleitungen beschädigt wurden, die das Feuerlöschsystem der Antenne versorgen. In einem Artikel auf der Website der NASA heißt es, die Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass sich die Bediener durch die „Arbeitskultur“ dazu gezwungen fühlten, so schnell und effizient wie möglich zu arbeiten, „wobei sie oft über ihre üblichen Aufgaben, Fachkenntnisse und ihre Ausbildung hinausgingen, um den Betrieb der Antenne aufrechtzuerhalten“.

Die NASA betrachtet diese Ergebnisse als ihren Abschlussbericht. Die Antenne, ein wichtiger Bestandteil des Deep Space Network, wird voraussichtlich bis Oktober 2028 außer Betrieb bleiben.

 

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