6. FUNK.TAG in Kassel am 27.04.2024

Referat Intruder Monitoring (Bandwacht)

Zuständigkeit

Wir beschäftigen uns mit amateurfunkfremden 
Bandeindringlingen im Bereich bis 30 MHz, die laut Internationalem Fernmeldevertrag in Verbindung mit der Amateurfunkverordnung dem Amateurfunkdienst bis 30 MHz zur alleinigen oder primären Nutzung durch den Amateurfunkdienst zugewiesen wurden:

 

Frequenz (kHz)

Band

  7.000 -   7.200

40m-Band

14.000 - 14.350

20m-Band

18.068 - 18.168

17m-Band

21.000 - 21.450

15m-Band

24.890 - 24.990

12m-Band

28.000 - 29.700

10m-Band

 

Im nationalen Kontext regelt dies die Amateurfunkverordnung (AFuV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 6).

 

Wir sind nicht zuständig für Amateurfunkverkehr

 

Gemäß der IARU Resolution 12-1 richtet sich die Arbeit der Bandwacht grundsätzlich nicht gegen andere Funkamateure oder Stationen, die vermutlich dem Amateurfunkdienst zuzuordnen sind.

In Absatz 12 heißt es dort (Zitat): "The IARUMS shall not become involved in the monitoring and reporting of harmful interference in amateur bands caused by stations identified as or believed to be amateur stations."

 

Beobachtungs- und Meldestelle fremder Funkdienste innerhalb
der exklusiven Amateurfunkbänder bis 30 MHz (Kurzwelle, HF)

 

in Kooperation mit der Bundesnetzagentur und dem IARU Region 1 Monitoring

 

Das Referat Intruder Monitoring ist die Bandwacht des DARC e.V. und beschäftigt sich im Rahmen der Frequenzüberwachung mit unbefugten Nutzungen unserer Kurzwellenbänder durch fremde Funkdienste.

Wir dienen gleichzeitig der Gemeinschaft der Funkamateure als Meldestelle und nehmen in dieser Funktion Berichte über Bandeindringlinge (engl. "Intruder") entgegen. Auf dieser Grundlage verdichten wir die Informationen und leiten diese bedarfsweise and die zuständigen behörden weiter, welche dann Schritte einleiten können, die zur Einstellung der illegalen Aussendungen führen. Des weiteren geben wir die Beobachtungen und Meldungen weiter an das Monitoring System der IARU Region 1 
 

Eine unberechtigte Nutzung der Amateurfunkbänder liegt vor, wenn eine fremde Station das 40-, 20-, 17,- 15-, 12- oder 10-Meter-Band nutzt, denn laut internationalem Fernmeldevertrag sind diese Bänder dem Amateurfunkdienst exklusiv zugewiesen. 

 

 

Was sind Bandeindringlinge?

 

Bandeindringlinge sind amateurfunkfremde Funkstellen, die unberechtigt unsere Frequenzkapazitäten nutzen und belegen.

 

Dazu gehören beispielweise Rundfunksender oder deren Oberwellen (Harmonische), digitale Betriebsarten - wie Morsetelegrafie, Funkfernschreiben oder Multiplexaussendungen von Militär, Botschaften oder internationalen Organisationen - Sprechfunkverkehr des eben erwähnten Nutzerkreises und private Funkpiraten in den Betriebsarten SSB (Einseitenbandtechnik), AM (Amplitudenmodulation) und FM (Frequenzmodulation), verschiedenste digitale Betriebsarten, Überhorizontradare, Meereswellenradare, Treibnetzbojen oder illegaler Taxifunk.


Das Intruder Monitoring richtet sich nicht gegen Funkamateure, die z.B. Bandpläne nicht einhalten oder andere Funkamateur belästigen oder beleidigen. Wir können auch nicht bei lokalen Störungen helfen, wie sie beispielsweise durch PCL oder Schaltnetzteile verursacht werden können. 

 

Was sind Bandeindringlinge oder Intruder

OTHR mit immenser Stärke im CW/RTTY/FSK bereich des 40m Bands am Sonntagabend 3.3.24

Bandeindringlinge sind amateurfunkfremde Funkstellen, die unberechtigt unsere Frequenzkapazitäten nutzen und belegen.

 

Dazu gehören beispielweise Rundfunksender oder deren Oberwellen (Harmonische), digitale Betriebsarten - wie Morsetelegrafie, Funkfernschreiben oder Multiplexaussendungen von Militär, Botschaften oder internationalen Organisationen - Sprechfunkverkehr des eben erwähnten Nutzerkreises und private Funkpiraten in den Betriebsarten SSB (Einseitenbandtechnik), AM (Amplitudenmodulation) und FM (Frequenzmodulation), verschiedenste digitale Betriebsarten, Überhorizontradare, Meereswellenradare, Treibnetzbojen oder illegaler Taxifunk. Zu beachten ist aber, das aufgrund von sehr guten Ausbreitunsbedingungen Sendeanlagen aus anderen Regionen zwar zeitweise hier störend auftauchen, dennoch in Ihrem Land legal tun. Als Intruder betrachtet die IARU aber auch Sender , welche zwar ausserhalb der Amateurfunkbänder senden , jedoch durch zu hohe Bandbreite innerhalb der Bänder stören.  


Grundsätzlich sind Funkamateure, selbst wenn der Inhalt der Aussendung nicht den Regeln des Amateurfunkgesetz und anderer gesetzlicher Grundlagen nicht entspricht, nicht als Intruder zu betrachten. Ebenfalls sind technisch bedingte Aussendungen, im allgemeinen als störende Beeinflussung betrachtet, nicht das Thema des Intruder Monitoring. Anfragen an uns werden wir freundlich ablenen und an die EMV Beauftragten der Ortsverbände, Distrikt oder das EMV Referat verweisen. 

 

Grundlage unserer Arbeit

 

Das Intruder Monitoring des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V. ist der deutsche Zweig des "International Amateur Radio Union Monitoring Systems" (IARU-MS) gemäß der IARU Resolution 12-1 "Terms of reference for the IARU Monitoring System".

 

Innerhalb des DARC ist das Intruder Monitoring als Frequenzüberwachung ein eigenständiges Referat. Bis 31.12.2021 war die Bandwacht als separater Zweig dem HF-Referat angegliedert.

 

 

 

 

40 M , 15.3.24 diverse Intruder

An diesem Abend konnten wieder mehrere Intruder , hier eine PSK CIS12 Station und 2 Radare mit 12Khz Bandbreite beobachtet werden. 2 Radare  ware nur kurz sichtbar, anscheinend wurden diese durch das lang laufende sehr starke Radar mit Zentrum 7170 gestört und machten sofort wieder qsy. An diesem Tag lief ein Kontest auf CW und SSB 

Die Störer wurden registriert und an die IARU gemeldet. 

Screenshot : DL9NDW, Winradio G31DDC an einem Dipol 15m über Grund, Software SDR-Console von G4ELI . 

 

Mache mit und melde Bandeindringlinge

Reinhören und Melden

Hast Du ein amateurfunkfremdes Signal in einem exklusiven Kurzwellenband empfangen, so beobachte es . Wenn das Signal länger andauert oder regelmässig wiederkehrt, dann melde es an uns. Für die initiale Meldung benötigen wir möglichst genaue Angaben

Uhrzeit(en)

Frequenz  ( beachte bitte die Bänder für welche wir zuständig sind. )

Modulation, Klang , Bandbreite , Spektrum ,Verwendete Empfangsanlage 

Wenn vorhanden : Screenshot mit gut sichtbarem Störer. Audiodatei ( am besten .wav ) mit mehrere Sekunden Laufzeit.  Andere Dateien wie MP4 Video oder I/Q Dateien kannst du anfertigen und wir rufen diese bei Bedarf ab. Bitte erwähnen. Da gleiche gilt für Ergebnisse aus  KiwiSDR TDOA Messungen . 

Wir prüfen Deine Meldung und melden diese and das IARU1 R1 Monitoring und wenn es in deren Zuständigkeitsbereich fällt, direkt an die Bundesnetzagentur. 

Im Screenshot siehst du einen Ausschnitt des 40m-Bands. Obwohl dieses Band exklusiv dem Amateurfunkdienst zugewiesen ist, findest du dort zu jeder Tageszeit fremde Funkdienste, die unsere Frequenzkapazitäten in Anspruch nehmen oder schlimmstenfalls Dein QSO stören. 

Im Beispiel sind 2 typische  OTH Radare zu sehen. In den links zu den Medien ( linke Spalte ) gibt es Beispiele , wie sich diese anhören. Wir arbeiten eng mit der IARU zusammen um deren Signal Wiki zu verbessern. 

Fallen Dir solche fremden Signale auf, so melde sie uns bitte. Im Zweifel auch, wenn Du Dir nicht ganz sicher bist. Wir beginnen nach Verfügbarkeit und Tageszeit damit, die Informationen zu verdichten, mit anderen Meldungen zu vergleichen und ggf. Rückfragen mit Dir zu klären. 

Mitarbeit :

Neben der reinen Meldung von Intrudern kannst du dich auch gerne an unserer Arbeit beteiligen . Wir können vom reinen Hörer bis zum Signalanalyse-Spezialist Mitstreiter gebrauchen. Wir machen das alle freiwillig im Ehrenamt und ohne zeitlichen Verpflichtungen. Melde dich dazu auch einfach über bandwacht(at)darc.de oder spreche uns auf dem Funktag oder der Ham Radio direkt darauf an.    

 

 

IARU Region 1 Monitoring

IARU Region 1 Monitoring

Externe Links

Externe Links

Links zu anderen Seiten mit Bezug zum Thema

IARU Monitoring System Region 1 

Landingpage des übergeordneten Monitoring-Systems der IARU Region 1.

intervalsignals.net 

Website mit Tonbeispielen von Pausenzeichen der Rundfunksender.

schoechi.de 

Webauftritt von Martin Schöch mit Informationen zu Clandestine Stationen.

fading.de 

Einführung in Utility-DX.

Frequenzliste 5-10 von IK4HDQ

Frequenzliste 10-30 von IK4HDQ Listen mit bekannten Stationen von 5-10 Mhz von IK4HQD

dxinfocentre.com Troposphärische Überreichweiten

Überhorizontradar Wikipedia  Ausführliche Erklärungen zum Themengebiet Überhorizontradar.

RSGB Beacon List   Liste der weltweiten Baken

ECA ITU Table of Frequency Allocations   Umfangreiche Tabelle der weltweiten Frequenzzuordnungen

IARU Region 1 Bandplan Bandplan 

Europäische Empfangsliste, vor allem für NDB´s   von Martin Francis

Mwlist.org Datenbank aller Sender auf Langwelle, Mittelwelle und in den Tropenbändern
 

Pryom.org  Gruppe von Hörern von Militär unnd Spionagestationen weltweit

Panoradio Unter anderem auch eine Seite zur Identifikation von Signalen am Wasserfallbild

 

 

 

Andere Dienste mit Berechtigung im AFU Bereich

Andere Dienste mit Berechtigung im AFU Bereich

Shared Bands

 

Das 80-, 60- und 30-Meterband teilen wir uns mit anderen Funkdiensten, die unter Umständen Vorrang haben, und denen wir ausweichen müssen.

 

Das Ausweichen betrifft zum Beispiel die Aussendungen auf 5361,80 kHz in STANAG 4285 aus dem dänsichen Aarhus.

Aber auch im 80m-Band müssen wir einiges in Kauf nehmen, da wir hier lediglich eine Co-primäre Zuweisung haben.

Gemäß der ITU Constitution genießen alle Maßnahmen, die der Landesverteidigung dienen alle Freiheiten. Geregeltl ist dies in:

 

Installations for National Defence Services

 

For context, Article 48 of the ITU Constitution is titled “Installations for National Defence Services”, and states that: 1Member States retain their entire freedom with regard to military radio installations.


Author: Documents Proposals Manager (DPM)
Created Date: 10/15/2019 06:10:00
Subject: World Radiocommunication Conference-2019
Title: R16-WRC19-C-0078!!MSW-E

 

Auszug aus diversen Listen , siehe Links zu anderen Seiten    Soweit möglich mit Link zur Informationsquelle. 

BandFrequenz (kHz)KennungModeITUVerfahrenBandbreite (Hz) / ShiftBaud
160m1.810,50YR1TOPA1AROU   
160m1.814,00 J3E-L, J3E-URUSBRAS-3/RS-10  
160m1.852,00IPPJ3E-UIPhonie  
160m1.855,00IQPJ3E-UIPhonie  
160m1.876,00IQNJ3E-UIPhonie  
160m1.888,00IPDJ3E-UIPhonie  
160m1.896,50 PSK-8DSTANAG 428524002400
160m1.925,00IPLJ3E-UIPhonie  
80m3.531,00REA4N0NRUS   
80m3.593,70D (RCV)A1ARUS   
80m3.593,80P (RMP)A1ARUS   
80m3.593,80S (RIT)A1ARUS   
80m3.622,50JMHF1CJ 800 
60m5.355,70 PSK LINK 112400 
30m10.100,80DDK9F1BDRTTY45050
30m10.144,00DK0WCYA1ADAurora-Bake  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irrtümer und Tippfehler ausgeschlossen.

Ergänzungen und Änderungen bitte an unsere Mailadresse bandwacht(at)darc.de  mailen

 

 

 

50 Jahre Bandwacht

50 Jahre Bandwacht

Geschichte der Bandwacht

Die Bandwacht des DARC e.V. feierte 2022 ihr 50-jähriges Bestehen.

Nachfolgend können Sie sich die Chronik der Bandwacht des DARC einsehen und mehr über ihre Entstehungsgeschichte erfahren.

Die Entstehungsgeschichte der Bandwacht (zum Öffnen anklicken)

1959

Die Radio-Society of Great Britain (RSGB) gründet eine Bandwachtorganisation unter der Bezeichnung "Intruder Watch".

1966

Versuche, andere Amateurverbände zur Mitarbeit zu bewegen, finden zwar Interesse, aber keine Unterstützung.

1969

Die RSGB publiziert ein Dokument über die RSGB-Bandwacht, deren Meldesystem und Tätigkeit.
Die IARU-Region 1-Konferenz beschließt, dass die Mitglieder der Region 1 monatlich Beobachtungsmeldungen austauschen sollen. Die meisten Organisationen halten sich nicht an diesen Beschluss. Die RSGB bietet sich als Koordinator für ein Region 1-Überwachungssystem an. Es gelingt, weitere Mitarbeiter zu werben.

1970

Die RSGB veröffentlicht erstmalig eine "Summary of Intruders". Es werden die "Vorläufigen Empfehlungen" zur Teilnahme an einer internationalen Bandwachtorganisation ausgearbeitet.

1971

Eine weitere Summary für die zweite Jahreshälfte 1970 wird veröffentlicht, ebenso für die erste Jahreshälfte 1971. Neue Mitarbeiter werden dadurch gewonnen. Als erste Bandwachtstation wird GB2IW ("Intruder Watch") QRV.

1972

Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshälfte 1971 wird veröffentlicht. Sie umfasst 93 Bandeindringlinge. Durch das günstige Zusammentreffen einer Privatinitiative von Rudi Klein, DL2DZ, und der im Mai 1972 stattfindenden Region 1-Konferenz wird die Bandwacht des DARC als Teil des IARU MONITORING SYSTEM (IARU-MS) gebildet, zunächst ohne Reaktion bei den Funkamateuren.

1973

Die "Summary of Intruders" für die erste Hälfte 1972 umfasst bereits 120 Bandeindringlinge. Zwei weitere Bandwachtstationen werden QRV: YUØIW und DLØIW. Im Februar wird die Bandwacht des DARC vom Fernmeldetechnischen Zentralamt der Deutschen Bundespost (FTZ) anerkannt. Es wird ein Abkommen über die künftige Zusammenarbeit getroffen, in dem auch das Meldeverfahren festgelegt wird. Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshaelfte 1972 enthält 144 Bandeindringlinge. Die Mitarbeit der Bandwacht schlägt sich sichtbar in der Zahl der Beobachtungen nieder. Erste Erfolge werden erzielt: Die Station "TCX" (Ankara) stellt den Betrieb im 20-m-Band ein.

1974

Aufgrund von Protesten stellt der Rundfunksender KOL Israel den Betrieb auf 7095 kHz ein. Ebenso kann erreicht werden, dass die Station "4XZ" auf 21045 kHz und "LQB44/LRO90" (Interpress Buenos Aires) auf 21344 kHz den Betrieb einstellen.

1975

Rudi Klein, DL2DZ, gibt im April die "Nr. 1" der "Mitteilungen der Bandwacht des DARC" heraus. Chefredakteur ist Egon Behle, DK3FQ. (Egon Behle war bis zum Jahr 1993 regelmäßiger Mitarbeiter der Bandwacht, bis er sich altershalber aus diesem "Geschäft" zurückzog. Danke, lieber Egon, für Dein Engagement!)
Diese Nr. 1 nennt 22 regelmäßige und rund 30 gelegentliche Mitarbeiter.

1993

Bei der Konferenz der IARU Region 1 in De Haan, Belgien, werden vier Vorschläge, vorgetragen von Ron Roden, G4GKO, dem Koordinator der Region 1 des IARU-MS angenommen. Sie sollen die Arbeit des IARU-MS effizienter machen.
Die "Reports by National Monitoring Coordinators", herausgegeben von Ron Roden, G4GKO, nennen für den November als Mitgliedsorganisationen beim IARU-MS ("Bandwacht") die Amateurfunkverbände von Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Südafrikanische Republik, Ungarn und Zimbabwe. Es sind 210 Bandeindringlinge auf 208 verschiedenen Frequenzen aufgelistet.

1996

Für die IARU-Region-1-Konferenz im Herbst 1996 in Tel Aviv schlägt Ron Roden dem Administrative Council vor:

  1. Bei internationalen oder nationalen Fernmeldekonferenzen, wo die IARU einen Informationsstand hat, sollen die Anwesenden über die Vielfalt illegalen Funkverkehrs in Amateurfunkbändern informiert werden.
  2. Die Konferenz möge die Gründe für die geringe Unterstützung des IARU-MS durch die Mitgliedsverbände und die Mitglieder versuchen herauszufinden und wie das IARU-MS effektiver gestaltet werden kann.
  3. Die Konferenz möge empfehlen, dass kompetente ITU-Offizielle befragt werden mögen, wie man am besten unsere Exklusivbaender von den zunehmenden schädlichen Störungen befreien könnte.
  4. Die Konferenz möge empfehlen, die Anstrengungen fortzusetzen, dass das IARU-MS von internationalen Fernmeldeorganisationen, wie z. B der ITU, anerkannt werde.

1997

Die Bandwacht des Deutschen Amateur-Radio-Clubs eröffnet eine Homepage im Internet, um die Bedrohung der exklusiven Amateurfunkfrequenzen noch mehr Publik zu machen.

2013

Zum 31. Dezember 2012 hat Ulrich Bihlmayer, DJ9KR (silent key, 16.12.2017), aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit als Leiter der Bandwacht des DARC e.V. beendet. Er hat sich mehr als 40 Jahre als Mitglied der Bandwacht für den Kampf gegen illegale Eindringlinge auf unseren Bändern starkgemacht und stand der Bandwacht 26 Jahre vor. Für sein Wirken wurde er bereits auf der Ham Radio 2012 von der IARU Region 1 mit einer Medaille ausgezeichnet.

Wolf Hadel, DK2OM, der bisher als Ulrichs Stellvertreter fungierte, hat zum 01.01.2013 die Leitung der DARC-Bandwacht übernommen.

2020

Ab 01.01.2020 übernahm Daniel Möller (DL3RTL) von Wolf DK2OM die Leitung der Bandwacht. Wolf hat auf eigenen Wunsch seine Bandwacht-Leitung zum 31.12.2019 niedergelegt.
 

Es folgen umfangreiche strukturelle Änderungen und Modernisierungen, vorallem im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung.
 

Im selben Jahr trat Alex Schill DB3TA dem Team der Bandwacht bei.

2021

Die Bandwacht baut ein eigenes System zum Peilen auf. Es besteht aus drei weit voneinader entfernt liegenden SDR-Empfängern, welche im Verbund arbeiten. Mit ihnen sind TDoA-Messungen möglich.


Ferner baut die Bandwacht ein automatisiertes Monitoring-System auf. Es ermöglicht die automatisierte Klassifizierung von Signalen innerhalb der Kurzwellen-Amateurfunkbänder.

2024 

Harald Geier , DL9NDW ( DARC Mitglied seit 1976 ) wird als Referatsleiter bestimmt und baut seit 1. März 2024 dieses nach dessen Auflösung neu auf. 

 

 

Ionosonden und Funkwetter

Ionosonden und Funkwetter

Webseiten verschiedener IONOSONDEN zur eigenen Beurteilung der aktuellen MUF und NVIS Ausbreitungsbedingungen sowie Sporadic E Aktivität

Ionosonde - Juliusruh Rügen    https://www.ionosonde.iap-kborn.de/latest.htm

Ionosonde - Pruhonice - Tschechien    https://147.231.47.3/latestFrames.htm

Ionosonde - OMA - Dourbes Belgien   https://digisonde.oma.be/     

 

Webseiten mit dem Thema KW Ausbreitungsbedingungen

DR2W DX-Propagation
Karte des aktuellen Ausbreitungsverhaltens.

ON4AA Propagation and Space Weather
Informationen und Links zum  Ausbreitungsverhalten der Kurzwelle.

hf.dxview.org/
Karte zur Interaktiven Ermittlung der MUF für jeden Standort ( Zoomen und Klicken )

HAMDX Map von F5UII
Karte zur Interaktiven Ermittlung  der Ausbreitungswege auf Kurzwelle

SPACE WEATHER PREDICTION CENTER
NOAA ( US ) Dashboard für "Space Weather"

 

 

 

 

 

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