Aktuelles

 

Eine IARU-Studie hat die Auswirkungen das drahtlosen Ladens von Automobilen untersucht mit dem Ergebnis, daß das RBN (Reverse Beacon Network) massiv gefährdet wird, insbesondere, wenn weltweit Ladegeräte auf den von der Industrie vorgesehenen Frequenzen mit den intendierten Leistungen betrieben werden.

Zu den "Üblichen Verdächtigen" soll sich - nach dem Willen der Industrie - jetzt ein "uniformierter" Störer gesellen, der PLC. Schaltnetzteile und Co. mit seinen Kilowatts auf der Arbeitsfrequenz zwischen 79 und 90 kHz tatkräftig "unterstützt".

 Für die Abgesandten der Auto- und der Elektronikindustrie sind EMV und ITU nicht nur Fremdwörter, sie gehen sogar so weit, die EMV- und die RE-Direktive als für sie nicht anwendbar und die ITU für nicht zuständig zu halten.

Die guten Nachrichten: Die Industrievertreter vertreten vehement die Interessen ihre jeweiligen Firmen.
Jeder will die Nase vorn haben, erstrebt eine Vormachtstellung über Patente und ist in keiner Weise
interessiert an Interoperabilität, denn dann würde die Firma ja ihre Alleinstellungsmerkmale aufs Spiel setzen.

Nicht nur denken die Jungs nicht an die EMV, sondern sie scheinen sich auch nicht darum zu scheren, wie sich die Situation für die Anwender, also die Fahrzeugbesitzer darstellt!

Unsere Funkamateur-Kollegen, die an diesen Sitzungen teilnehmen, raufen sich die Haare, weil sie so ein Chaos bisher nicht erleben durften...

                                     Frühere Version zu WPT - wirless power transfer

Das Laden von Batterien gewinnt für uns Funkamateure immer mehr an Bedeutung,

da mittlerweile sehr hohe Hochfrequenzleistungen eingesetzt werden.

Beim Thema "Kontaktloses Laden von Fahrzeugen mit Elektroantrieb" wurde der
DARC jetzt auch als aktives Mitglied aufgenommen im DKE/GAK 553.0.1.
Dieser Gemeinschaftsarbeitskreis hat Mitarbeiter aus den Bereichen Automobil
incl. Zulieferer, elektrische Antriebstechnik, Testinstitute und Technologie-Berater.

Er war bisher nicht in unserem Fokus, weil wir uns bei der DKE auf den bisherigen
Fachbereich 7 (u.a. Funktechnik und EMV) konzentriert hatten.

Die DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik) - www.dke.de - hat sich
umorganisiert und die bisherige Fachbereichsstruktur mehr oder weniger aufgelöst.

Archiv

34 Normungsexperten aus Deutschland mit IEC 1906 Award geehrt

 

 Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) würdigt jedes Jahr Expertenwissen und hohes Engagement für die internationale Normung mit dem IEC 1906 Award. Die Preisträger müssen sich in entscheidendem Maße um gegenwärtige Normungsprojekte verdient gemacht haben. "Unsere Expertinnen und Experten tragen mit ihrem Know-how und engagiertem Dienst an der Normung in hohem Maße zum Ansehen der deutschen Normungsarbeit auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bei", freut sich Dr. Bernhard Thies, Sprecher der Geschäftsführung der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE(VDE|DKE).

Die Preisträger 2014:

Thilo A. Kootz
DARC, Deutscher Amateur-Radio-Club e. V., Baunatal (CISPR "International special committee on radio interference")

https://www.vde.com/de/Verband/Pressecenter/Pressemeldungen/Fach-und-Wirtschaftspresse/2014/Seiten/79-14.aspx

 

Mitarbeiter im Normenreferat

Referatsleiter

Knut Rothstein, DL1KRT

Felsbergstr. 55
64342 Seeheim-Jugenheim
Tel.: 06257 69360

 

Mario Perkuhn, DJ7UA

Anton Kalandyk, DL6KAL

 

Dieter Bork, DB8PR

Wolfgang Hahn, DC1XH

Webmaster

 

Artikel aus der CQ-DL 2013 und 2005

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Betreuung duch den Vorstand

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Christian Entsfellner, DL3MBG

 

 

DL- und europäische Normenorganisationen

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EMV und Normung in der Schweiz

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Die Täter im Graubereich der Normen

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Wie bringt der DARC sich ein?

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Unser Normenreferats-Mitarbeiter vertreten in nationalen
und internationalen Normengremien den DARC und die IARU.

 

Welche Gremien sind das?

Wie arbeiten wir?

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Jeder Mitarbeiter informiert sich regelmäßig darüber, welche neuen Dokumente auf den Servern der Normenorganisationen verfügbar sind. Hier ist der paßwortgeschütze Bereich der DKE zu sehen, das System bei anderen Servern ist vergleichbar.

Wir laden alle Rundschreiben und die zahlreichen anderen Dokumente all der Gremien, in denen wir aktiv sind, herunter, speichern sie auf unseren Rechnern und unterziehen sie im ersten Schritt einer Relevanz-Analyse. Dokumente, in denen - beispielsweise - Abstimmungsergebnisse mitgeteilt werden, sind weniger relevant für unsere Arbeit, denn auf die Gestaltung dieser Normen kann man keinen Einfluß mehr nehmen.

Essentiell für unsere Arbeit ist es, möglichst frühzeitig eingreifen zu können!

Normenvorhaben können "über Nacht" kommen, durchlaufen aber etliche Stufen vor der endgültigen Veröffentlichung der jeweiligen Norm. Unsere Aufgabe ist, die ersten Papiere (Entwürfe), die verteilt werden akribisch daraufhin zu untersuchen, ob diese  unseren Interessen zuwiderlaufen.
Nachfolgende Papiere, die noch kommentiert werden können oder über die abgestimmt werden kann, werden von uns wachsam verfolgt, und wir schalten uns ein, wenn dies erforderlich ist!

Wenn wir kritische Punkte entdecken, kommentieren wir die Papiere in einem genormten Formular, geben an, worum es sich handelt, worin wir das Problem sehen und welche Änderungen, Streichungen oder Ergänzungen wir vorschlagen.

 

Was können wir bewirken?

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Was haben wir bereits erreicht?

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Erfolge der Normenarbeit in den letzten Jahren

 

Nach dem Auftreten vieler Störfälle im Zusammenhang mit Plasma-TV-Geräten wurde auf internationaler Ebene die Einführung von Störstrahlungsgrenzwerten in die CISPR 13 (EN55013) seitens der Funkamateure gefordert. Dies hätte zur Folge gehabt, dass jedes TV-Gerät einer Messung unterzogen worden wäre, was allerdings für LCD- und LED-Geräte, eine zu hohe Belastung gewesen wäre. Schließlich wurde ein internationale Spezifikation IEC/PAS 62825 geschrieben und veröffentlicht, die nur für Plasma-TVs Störstrahlungsgrenzwerte fordert. Seitdem werden keine Plasma-TVs mehr gebaut oder verkauft.

 

Durch Listung der EN 50561-1 im Amtsblatt der Europäischen Union wird eine PLC-Produktstandard eingeführt. Dieser fordert von den PLC-Geräte Notches auf den Bändern für Amateur- und Flugfunkdienstes von 43 dB Tiefe. Dies sind 13 dB mehr als der Homeplug-Standard (aus den USA) vorsieht. Damit ist den Funkamateuren sehr geholfen, denn elektromagnetische Störungen auf den Amateurfunkbändern können kaum noch auftreten. Leider sind andere Frequenzen im Kurzwellenbereich durch PLC jedoch zum Teil erheblich  gestört.

 

Erst im letzten Jahr trat die CISPR 11 Ed. 6 in Kraft. Diese sieht nun auch eine Beschränkung der Störspannung am DC-Power-Port eines Wechselrichters vor. Somit sind elektromagnetische Störungen durch Wechselrichter zukünftig ausgeschlossen. Leider erscheinen derzeit ein Vielzahl von DC/DC-Reglern direkt an den Solarmodulen einer Photovoltaikanlage. Diese sind noch nicht erfasst, werden aber derzeit im Normungsgremium bearbeitet. 

 

Im Bereich der Leuchtmittel, insbesondere für LED, konnte erreicht werden, dass in der CISPR 15 Ed. 8 auch Störspannungsmessungen an den Anschlüssen von Niedervolt-Lampen gemacht werden müssen. Diese waren vormals ausgenommen, weshalb es zu zahlreichen elektromagnetischen Störfällen im Zusammenhang mit LED Lampen kam. Es gibt auch Störfälle mit 230 V LED-Lampen. Hierbei handelt es sich jedoch um klare Verstöße der Inverkehrbringer. Die Norm an sich hat Anforderungen die ausreichen, um den Funkempfang sicher zu stellen.

 

Die Eintragung des Amateurfunkdienstes als besonders empfindlicher Funkdienst (Sensitive Services) konnte in CISPR 11 Ed. 6 erreicht werden.

An welchen Projekten arbeiten wir derzeit?

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Derzeit arbeiten wir an folgenden Projekten:

Störstrahlung durch VDSL+, G.fast

Störstrahlung durch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge

EMV-Eigenschaften von Windenergieanlagen

DC/DC-Konverter in Photovoltaikanlagen

 

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