Lokales QRM? Erfahrungsbericht zum QRM – Eliminator

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Probleme mit lokalem QRM auf Kurzwelle? Häufig ist die Antwort 'ja'. Wer in ländliche Gegenden umzieht würde sich oft wundern, wie sauber die Frequenzen plötzlich sind. Wenn nicht eine Hochspannungsleitung in der Nachbarschaft sprazzelt... Die meisten Störungen werden durch örtlichen Elektronenschrott verursacht, Computer, Fernseher, Wackelkontakte.

Vor einiger Zeit habe ich mir den QRM-Eliminator von WIMO beschafft, man kann aber auch Bausätze aus dem Internet verwenden, dazu kann ich aber nichts sagen. Hier ein Bild von meinem Exemplar, wovon ich auch kurz berichten möchte.

Mit diesem neuen Zusatzgerät können örtlichen Störungen bis S9 nahezu vollständig ausgeblendet werden, eine störungsfreie Frequenz bleibt übrig! Es ist nicht erforderlich, zu wissen, um was für einen Störer es sich handelt und wo dieser sich befindet; es kann die eigene Packet Radio-Station oder eine Schweißmaschine 100 Meter weiter sein.

Der QRM-Eliminator wird in die Antennenleitung zum Funkgerät eingeschleift, es sind keine Eingriffe ins Funkgerät erforderlich. Das Gerät verfügt über PTT-Steuerung und kann so auch bei Sendebetrieb eingeschleift bleiben. Eine weitere beliebige Hilfsantenne muss angeschlossen werden, zum Beispiel eine 2m-Antenne oder einfach einige Meter Draht im Shack gespannt.

Das unerwünschte Signal wird über beide Antennen mit unterschiedlicher Phasenlage aufgenommen, mit Hilfe des QRM-Eliminators können Phasenlage und Verstärkung beider Signale so eingestellt werden, dass das Störsignal (fast) völlig verschwindet, bevor es den Empfänger erreicht!

Anschlüsse: 3xPL-Buchsen für TX, Stations- und Hilfsantenne, 2xCinch-Buchsen für Stromversorgung und PTT, Stromversorgung: 12V/150mA Skeptisch? Das Gerät ist seit Langem auf dem Markt. Man kann bei WIMO das Gerät ganz normal kaufen und ausgiebig testen. Bei Nichtgefallen zeigt WIMO sich sehr kulant und nimmt das Gerät auch wieder zurück. Inzwischen gibt es ein Nachfolgemodell.

Aber Hören ist besser als lesen, daher hier ein link, wo ich einen Test an der eigenen Station demonstriere, mehr natürlich auch auf YouTube.

Hier der Link:

IMG 4589.MOV

Weltrekord im Empfangen einer Amateurfunk-Nachricht unter 9kHz

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Drei Funkamateure aus Amberg in der Oberpfalz halten seit fast zwei Jahren den Weltrekord im Empfang von Amateurfunksignalen unter 9 kHz. Ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks war bei den Ingenieuren zu Gast, um sich über den seltenen Funkkontakt und die eingesetzte Technik zu informieren. In der Sendung „Heimat der Rekorde“ können sich Interessierte den Beitrag am 17. Februar anschauen. Ab 20:15 Uhr wird die Sendung im Dritten Fernsehprogramm des Bayerischen Rundfunks (BR-Fernsehen) ausgestrahlt. Den sechsminütigen Beitrag finden Sie schon jetzt in der ARD-Mediathek unter www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzJlYWUzYWMxLWVhZDAtNDI2Ni05YjY2LWQ1NWQ1MDE3ODk5Ng. Hintergrund: Markus Vester, DF6NM; Tom Kölpin, DK1IS, und Bernd Wiesgickl, DF9RB, ist es gelungen, Amateurfunksignale aus den USA zu empfangen – und das auf Ultra-Langwelle, einer sehr schwachen Frequenz unter 9 kHz. Damit sind sie die am weitesten entfernte Station, welche die Nachricht eines Funkamateurs aus North Carolina (USA) entschlüsselt hat. Ganze 7257 km haben sie dabei überbrückt. Diesen ungewöhnlichen Rekord halten sie bis heute.

Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

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Eben mal so Bekannte in Amerika oder Japan anrufen, das ist heutzutage eine einfache Sache dank Handy und Internet. Jeder von uns ist überall und von fast überall erreichbar. Fast vergessen scheinen die Zeiten, in denen das Plaudern über Ozeane und Kontinente hinweg eine sehr kostspielige Angelegenheit war. Es sei denn, man zählte damals zu den Amateurfunkern, von denen es auch heute noch einige im Saarland gibt, zum Beispiel in Lebach. Saar nur! hat die Männer in ihrer Funkerbude besucht. Online Videothek

Amateurfunker aus dem Teufelsmoor feiern 50. Jubiläum

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Am Sonntag, 21. Juli 2019, stellten die Amateurfunker von in Osterholz-Scharmbeck auf Gut Sandbeck ihr Hobby vor. Es wurde mit Sprechfunk an einer Kurzwellen-Funkstation auch die Morsetelegrafie vorgestellt. Kinder und Jugendliche konnten sich an einer Löt- und Bastelstation bei der Herstellung eines Schubladenwächters und einer Mini-Taschenlampe versuchen, und mit einer Digital-Funkstation wurden Verbindungen zu Funkamateuren in aller Welt aufgebaut. Mit 48 Mitgliedern gehört der Ortsverband „Teufelsmoor“ zu den stärksten Funk-Verbänden in der Region. 34.000 Amateurfunker sind im DARC organisiert und schätzungsweise 73.000 Menschen sitzen bundesweit regelmäßig an ihren Funkgeräten. Mathias Dahlke aus Syke und Eckart Suhling aus Ritterhude gehen ihrem Hobby seit früher Jugend nach. „Mein erstes Funkgerät habe ich mir mit 15 Jahren gebastelt“, berichtet Suhling. Mittlerweile kann er Bestätigungskarten über Funkkontakte bis nach Japan, Australien und Argentinien nachweisen. „Wir können Technik, insbesondere Elektrotechnik.“ Mathias Dahlke, der seinem Hobby mit großer Begeisterung nachgeht, verweist auf die vorhandene Technik-Affinität der Funkamateure. „Wir Funker sind auch experimentierfreudig.“ Wer noch kein eigenes Funkgerät besitzt, kann sich bei ihm ein Gerät leihen, um einen Einblick in den Funkbetrieb zu bekommen. Beide Funkamateure haben die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis abgelegt und besitzen damit die Funklizenz. Sie haben seinerzeit noch die Prüfung zur Telegrafie abgelegt, was heute aber nicht mehr Bestandteil der Prüfung ist. Am Tag der offenen Tür erhalten die Besucher aber die Möglichkeit, sich ausgiebig auch mit der Morsetaste zu befassen. Und für einen geringen Selbstkostenbeitrag wird während der Veranstaltung auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

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