Ausschreibung

Der OV L33 lädt zusammen mit dem Referat für Aus- und Weiterbildung des Distriktes L und dem Just for Fun Contest Club alle Funkamateure und die es werden wollen zum 2m Ausbildungscontest ein.

Ziel ist es Contestinteressierten einen leichten Einstieg zu bieten. Dieses wird durch die Wahl des Bandes, der Nutzung der Betriebsart FM und diversen schriftlichen Hilfestellungen auf der Contesthomepage ermöglicht.
Alle aktiven Contester sollten die Einsteiger unterstützen. Sei es durch QSOs oder durch Bereitstellung ihrer Station.

Bitte achtet darauf die Abwicklung der Contest QSOs an die Fähigkeiten der jeweiligen Gegenstation anzupassen. Also Zeit nehmen, langam buchstabieren und lieber nochmal nachfragen. Der Fokus in diesem Contest liegt darauf Einsteiger in unser Hobby hineinschnuppern zu lassen.

 

 

1. Zeit

Jeden 2., 4., 6. und 8. Monat im Jahr am 4. Sonntag im Monat von 15:00 bis 17:00 lokale Zeit.

2021:
22. August.

 

2. Betriebsarten und Bänder

Schmalband-FM: 2m
Der Contest findet im 12.5 kHz Raster auf den Frequenzen zwischen 145.225 und 145.550 MHz statt.
Bitte beachtet, dass das Signal nicht breiter als 12 kHz ist.
Das Funkgerät ist also auf "Narrow" zu schalten. Die Einstellung variiert von Gerät zu Gerät, bitte die Bedienungsanleitung konsultieren. Verbindungen über Relais sind nicht zugelassen.

 

3. Teilnahmeklassen
 

  • Einsteiger:
    a) Stationen mit einem Ausbildungsrufzeichen (DN)
    b) Stationen die ihre Zulassung zum Amateurfunkdienst noch kein ganzes Jahr haben.
        Dazu bei der Einreichung des Logs bitte das Prüfungsdatum angeben.
        Es gilt das erste Prüfungsdatum, nicht der Termin der Aufstockungsprüfung.
  • Fortgeschrittene: Alle anderen Stationen

Für alle Teilnahmeklassen gilt eine maximale Ausgangsleistung von 75 Watt.
 

4. Kontrollziffernaustausch

Während einer Verbindung sind Rufzeichen, Rapport, laufende QSO Nummer und der Locator auszutauschen.
Beispiel: 59 001 JO31AA
 

5. Bewertung

Jeder überbrückte Kilometer zählt einen Punkt. Grundlage für die Entfernungsberechnung ist das Locator-System. Ein Standortwechsel während des Contests ist nur innerhalb des eigenen Locatorfeldes erlaubt. Jede Station darf nur einmal gearbeitet werden. Doppelverbindungen sind in das Log aufzunehmen und mit Null Punkten zu bewerten.

 

7. Logs

Logs können nur im EDI Format eingereicht werden und sind per E-Mail an dl4eax@darc.de zu schicken.
Dateinamen: Rufzeichen.edi, also z.B. DN1ABC.edi bei Ausbildungsstationen und DL1ABC.edi bei Nicht-Ausbildungsstationen.
Einsendeschluss ist eine Woche nach dem Contest. Logs mit nur wenigen QSOs sind ebenfalls willkommen. Logs in anderen Formaten werden als Checklog genutzt und fließen nicht in die Wertung ein.


Hinweis: Der Contest wir zur Vereinfachung in lokaler Zeit ausgeschrieben, im Log sollte aber natürlich UTC drinstehen. Das passiert sowieso automatisch, ich möchte das aber aufgrund von Nachfragen nochmal ausdrücklich in die Ausschreibung einbringen.
 

Man kann während des Contests auf Papier loggen und die QSOs nach dem Contest in ein Contestlogprogramm übertragen, weitere Informationen dazu unter "Hilfestellungen".

Folgende Programme unterstützen diesen Contest:
Kostenlos: Win-ContestN1MM und Tucnak
Nicht Kostenlos: UCXLog, und Ham Office

 

8. Ergebnisse und Urkunden

Die Ergebnisse werden hier veröffentlicht. Dort können auch die Urkunden als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Hilfestellungen

To top

Um es Contestneulingen etwas leichter zu machen stellen wir folgende Dokumente zur Verfügung:

 

Berichte von Teilnehmern

To top

Ada DN1ADA und Bernhard DM6BS machen im August 2021 vom Schwarzwald aus mit.

Endlich Urlaub ... und mitten drin der Ausbildungscontest!

Ja, das klingt nach schlechter Planung, Urlaub genau dann zu nehmen, wenn der nächste Contest ansteht. Aber wir bleiben in Deutschland, sind mit einem Wohnmobil im Schwarzwald unterwegs und man kann auch gut von unterwegs aus funken.
Dachten wir.

 

Aber wie war das: "Denken ist Glückssache!"
Richtig.

Und von wo funkt man im Schwarzwald? Es gibt schöne Berge, aber fast überall stehen oben Bäume, 20-30m hoch.
Da kommen wir mit unserem 5m-Mast höchstens bis zum nächsten Tannenzapfen. Nach mehreren Email-Kontakten mit ortskundigen OMs haben wir uns für die Hornisgrinde am Rand des Nationalparks entschieden: Ein Hochmoor, auf dem keine Bäume wachsen, Klasse Rundblick, sollte eigentlich recht gut gehen! Der (vermeintlich) einzige Nachteil ist, dass man nicht selber mit einem KFZ hinauffahren kann. Aber es gibt einen Bus, der bis nach oben fährt. Super.
Dachten wir.

 

Denn der neue Funkkoffer, mit allem drin was man so braucht, ist genau rechtzeitig fertig geworden. Nur den Koffer und die Antennentasche mitnehmen, da kann nix schiefgehen.
Dachten wir.

 

Am Samstag bei strahlendem Sonnenschein machen wir eine kleine Wanderung vom Parkplatz Kaltenbrunn auf die Hornisgrinde rauf, site survey. Jede Menge Heidelbeeren unterwegs gesammelt, oben mehrere Stellen gefunden, wo wir uns hinstellen könnten, ein paar QSOs mit der Handfunke. Super.
Dachten wir.

 

Am Sonntag unten auf dem Campingplatz: Die halbe Nacht hats geregnet. Der Himmel ist bedeckt von hell- bis dunkelgrau.
Im Moment aber nur Nieselregen. Vorhersage: wird nicht besser, eher schnechter. Und evtl. Gewitter.
Hmpf.
Was machen wir? OK, change of plans, wir lassen das mit dem großen Funkkoffer, nehmen nur die Antenne und die Handfunke mit, das ist (wenns sein muss) schnell abgebaut.

Also fahren wir mit dem Bus auf die Hornisgrinde ...je näher wir kommen, umso näher kommen wir zu den Wolken. Ab dem Nationalparkzentrum Ruhestein schwimmen wir in einer dicken Erbsensuppe. Oben auf der Hornisgrinde geschätzt 5-6Bft aus West, mittlerer bis starker Regen, knapp über 10°C. Brrrr.

Aber wir kennen nix, suchen uns einen Platz wo wir uns trocken unterstellen können und trotzdem mit 20m Coax-Kabel zu einem Platz kommen, an dem wir die Antenne aufstellen können, ohne dass andere Besucher über Kabel oder Antenne stolpern. OK. Das geht.

Wir haben noch ein bissl Zeit bis zum Contest, in der Grinde-Hütte gibt's eine warme Flädle-Suppe und heißen Tee, dann gehts los.
Dachten wir.

 

15:00: Wir rufen CQ, ziemlich bald meldet sich Lotta DN5LOT, die ja auch schon mehrfach am FM-Ausbildungscontest teilgenommen hat. Super, QSOs mit DN-Stationen machen immer Spaß. Dann nach weiteren 5min das zweite QSO, das dritte ...
und dann nix mehr. Weder im RUN noch im S&P hören wir noch andere Stationen, ein paar Franzosen die quatschen, nur Lotta ist eifrig unterwegs.

Nach weiteren 30min ohne QSO und mit gefühlt eingefrorenen Fingern geben wir auf, bauen (bei querfliegendem Regen) unsere Antenne ab, das Coax ist fast zu steif um es aufrollen zu können.

Dann auf den Bus warten und möglichst schnell wieder runter von der Hornisgrinde. Der nette Fahrer legt extra am Campingplatz noch einen Sonderhalt ein, bis dahin sind wir zum Glück schon wieder weitgehend aufgetaut.

 

Diesmal war nicht unser Tag, 3 QSO (da hatten wir an guten Tagen schon 10x mehr), 188 Punkte (da hatten wir ebenfalls schon 10x mehr), ODX 71km zu Lotta.

Aber wie heißt es so schön: "Dabei sein ist alles".
Denken wir zumindest.

 

Wie immer, vielen Dank an Michael, dass er diesen Contest ausrichtet ... wir hoffen, dass die Anfängerwettbewerbe auch im nächsen Jahr weiterlaufen!

 

Und was war mit dem Eis, fragt ihr euch?

Naja ... Daumenlutschen, die waren fast so kalt wie ein echtes Eis :-)

 

vy 73 de Ada DN1ADA und Bernhard DM6BS.
 

DN2RES ist im Juni 2021 von einem neuem Standort aus dabei

 

Der in Gründung befindliche Club WTFn e.V. (Wissen Technik Funk - Niederrhein) war diesmal aus der Sonsbecker Schweiz mit dem Funk-LKW auf etwa 90m Antennenhöhe QRV.

 

Das war ein Spaß!

 

Die Jungs und kl. Damen waren hoch motiviert den ersten Platz zu verteidigen, Plan ist hier den auch das dritte Mal zu gewinnen und dann stiften wir einen Pokal und nehmen nur noch in der Profi-Klasse teil. ;-)


Jüngste Teilnehmerin bei uns ist Lea mit 4 Jahren!
 

Sophie war im Juni 2021 als DN3JR dabei!

Sophie hat wieder mitgemacht, hier der Bericht dazu von ihnerm Vater Thomas, DH7TNO:

 

Schon seit einigen Wochen fragt mich meine Tochter Sophie, wann den endlich mal wieder dieser Ausbildungscontest ist, damit Sie mit Ada, DN1ADA (der Tochter von DM6BS) funken kann.

 

Also haben wir heute alles möglich gemacht, damit es funktioniert.
Am Vormittag waren wir noch im Freibad und gegen 14:30 Uhr wieder zu Hause.
Dann musste der Alu-Mast noch 10m aus dem Dachfenster geschoben werden, damit die X-3000 so knapp 510 m über NN auch ein lautes Signal erzeugt. Um kurz vor 15:00h sagte mir Sophie dann, dass Sie noch ihr im Auto begonnenes Hörspiel zu Ende hören möchte. Also habe ich in den ersten Minuten ein paar QSOs gemacht.

 

Um 14:30 Uhr war Sophie dann soweit und es ging los.

Sophie war begeistert dabei und hat es sehr gut gemacht. Das "Hotel" kommt ihr manchmal noch etwas schwer über die Lippen aber ansonsten muss ich kaum noch etwas "einflüstern" - den grundsätzlichen Aufbau eines QSOs hat sie in ihrem dritten Ausbildungscontest mittlerweile verstanden.


Gefreut hat Sie, dass diesmal viel mehr Ausbildungsstationen mit Kindern in der "Luft" waren. Sie hat insgesamt fünf DN-Rufzeichen gearbeitet.


In Summe waren es nach knapp 90. Minuten dann 16 QSOs mit insgesamt 966km. Das ODX war OE5TXL mit 115km am Traunsee im Salzkammergut.

Lotta (11 Jahre) war im Juni 2021 als DN5LOT dabei!

 

Lotta war wieder aktiv, diesmal von einem anderen QTH in JN48NK mit besserem Take-Off als im April. Gefunkt wurde mit 25W und einer 8-fach gestockten Collinear-Antenne @ 800m NN. Wir hatten wieder viel Spaß, der Schweiß lief in Strömen bei herrlichem Sommerwetter!

Johanna und Arndt waren im April 2021 als DN2EKJ aktiv

Am 25. April 2021 war es wieder einmal so weit: Der DARC 2m-Ausbildungscontest stand an. Unser OVV Thomas DG2EKJ fragte die beiden Anfänger im OV, ob sie nicht mal Lust auf einen Contest hätten: "Macht Spaß und man kann üben!"

 

Johanna und Arndt sagten zu und so begann es ein paar Tage später. Arndt schreibt: "Eigentlich wollte ich vorher noch das Logbuch vorbereiten, weil es aber an diesem Tag einen familiären Notfall gab, kam ich erst eine halbe Stunde vor dem Contest vom Krankenhaus zurück und so verloren wir die ersten paar Minuten des Contests. Dann lief es jedoch an und nachdem die ersten paar Minuten niemand auf meine CQ Contest-Rufe antwortete, groovte ich mich langsam ein und die ersten QSOs landeten auf dem Logzettel.

 

Dann ging es Schlag auf Schlag und ich stand echt unter Strom. Auch wenn es ein Ausbildungscontest ist, durch die fehlende Routine ist man ziemlich angespannt. Irgendwann musste ich eine Pause machen und meine XYL Johanna übernahm das Mikrofon. Auch sie machte ihren Job gut und am Ende landeten insgesamt 39 QSOs in den Logs, davon ein Dupe. Wir sind sehr gespannt, wie wir abschneiden werden!

 

Eins ist jedoch sicher: Beim nächsten 2m Ausbildungscontest am 27. Juni sind wir wieder dabei und dann besser vorbereitet!

Im April 2021 testen Bernhard und Ada eine Yagi und ob es diesmal in Miesbach ein Eis gab werden wir wohl nie erfahren

Same procedure as every ... 2m Ausbildungscontest

Schon wieder stand ein 2m Ausbildungscontest an, und wieder die gleiche Frage: Welches QTH?

Die letzten Male hat es von Miesbach aus immer gut geklappt, ca. 1000m MSL mit freiem Blick auf ganz Oberbayern. Also rufen wir wieder bei der Bauernfamilie an.

"Dürfen wir?"
"Ja klar, ihr dürfts gern wieder kommen!"

Super, vielen Dank (und natürlich haben wir auch am Abend eine Schachtel Bio-Eier mitgenommen, schon wieder!)

 

Von DF2FQ haben wir uns eine handliche 4el 2m-Yagi (nach
DK7ZB) ausgeliehen, die hat super funktioniert! Klar, hätten wir auch gar nicht anders erwartet.
Natürlich ist das keine Antenne für die "großen" Conteste, da gibt's bei DK7ZB auch ganz andere Kaliber. Für den Ausbildungswettbewerb aber genau das richtige! Leicht, gut transportabel, einfach aufzubauen, unser dünner Schiebemast ist stabil genug. Passt.

Kurz vor 14:00 sind wir mit dem Aufbau fertig, diesmal sogar mit Strom (im Gegensatz zum Ausbildungscontest im letzten Juni, ihr erinnert euch noch an die Rechnung "50+25 > 40+25",
oder?) Erste Test-QSOs bestätigen, das die Station gut funktioniert. Ein paar der OMs wussten nix von dem Contest, sind dann aber später extra nochmal reingekommen ... vielen Dank für die Punkte!

Noch eine kurze Brotzeit zur Stärkung und Punkt 15:00 war das erste Contest-QSO im Log.

 

Gefühlt war diesmal weniger los, aber die Yagi von DF2FQ hat das gut ausgeglichen. Sogar DN3JR konnten wir arbeiten, die waren über 70km weg und hatten wohl nur ein kleines Handfunkgerät mit 500mW Sendeleistung. Das hätte mit unserer alten Antenne sicherlich nicht geklappt. Leider war das auch die einzige DN-Station, die wir hier im Süden gehört haben, die anderen "regulars" hatten wohl keine Zeit.

Am Ende waren 27 QSOs im Log, claimed score 2088 Punkte, ODX 149km.

Das sind weniger Kontakte als im Februar, dafür waren die Punkte pro QSO im Durchschnitt um 50% besser ... ja, die Antenne hat uns den A.... ähh, viel gebracht. Herzlichen Dank!

 

Bis zum nächsten Ausbildungscontest sind 2 Monate Zeit, also holen wir die Metallsäge raus und bauen uns selber so ein Teil. Ob das klappt, wäre ja ein Erstlingswerk? Wir werden sehen!

Und natürlich vielen Dank an Michael DL4EAX, dass er diese Anfängerwettbewerbe ausrichtet. Die sind immer wieder eine super Motivation für DN1ADA.

DL7BC am 25. April 2021 auf dem Köhlgarten im Schwarzwald

Anbei ein kleines Log für den Ausbildungscontest.
Leider war hier im Schwarzwald sehr wenig Aktivität, vermutlich muss man in der Nähe von irgendwelchen Ballungszentren sitzen, um ein paar mehr QSOs ins Log zu bekommen. Hat dennoch Spaß gemacht, auch weil ich anschließend auf der KW noch ein bisschen SOTA-Funk gemacht habe.

DN1NEW am 28.02.2021 QRV vom Hirtstein

Die Ausbildungsstation DN1NEW hat Sonntag, den 28.02.2021 am 2m FM Ausbildungscontest teilgenommen. Vom Hirtstein bei Satzung JO60OM haben Lukas und Markus knapp 25 Verbindungen ins Log bekommen. Es konnte eine Verbindung zu einer  weiteren Ausbildungsstation, DN7HI hergestellt werden, die ebenfalls am Contest teilnahm.
 

Der Contest wurde über die AJW_DL Mailingliste angekündigt. Die Beteiligung war aber zumindest in unserer Gegend relativ gering. Die meisten Stationen wussten auch nicht, das ein Contest am Sonntag stattfand. Die FM Anruffrequenz 145.500 MHz war deshalb wenig frequentiert. Die meisten Verbindungen kamen über 145.425 MHz zustande. Das ist hier in Sachsen die "angestammte" Frequenz der Sächsischen Bergfunker. Da war deutlich mehr los.
 

Anbei noch ein Bild von Markus vom Contestgelände, das während des Abbaus entstand.

SOTA Aktivierung Baumgartenschneid (DL/MF-034) durch Frank DJ2FR im Februar 2021

Vom Michael, DL4EAX , habe ich die Einladung zum Ausbildungscontest bekommen und über unsere OV Mailingliste viel Werbung für die Aktivität gemacht. Und bei der Gelegenheit auch selbst so richtig Lust bekommen, wieder einmal hineinzuschnuppern. Vor längerer Zeit habe ich aus Dachau teilgenommen. Ein ziemlich mühsames Geschäft. Nach 30 Minuten hatte ich alle erreichbaren Teilnehmer im Log. Dann ging eigentlich nichts mehr.


Der Standort musste diesmal ein ganz Besonderer sein. Die Wetteraussichten für Sonntag waren hervorragend. Aktiver SOTA-Funker bin ich auch. Also, ab in die Berge und die Antenne so hoch wie möglich bringen. Das Ziel meiner Wahl war der "Baumgartenschneid" mit 1449 Meter am Tegernsee.

 

Bei strahlendem Sonnenschein erreichte ich den Gipfel und sammelte sogleich meine SOTA Punkte ein. Es ging schon gegen 14.00 Uhr recht flott. 14 Stationen hintereinander ließen schon mal Gutes für den Ausbildungscontest ahnen.

Da hatte ich noch das Anytone Handfunkgerät an meiner J-Pole Antenne. Nun galt es den Contest vorzubereiten.

Also holte ich den bleischweren Bleiakkku aus dem Wanderrucksack und den auch nicht gerade wandertauglichen Yaesu FT-8900. Ich bin mir sicher, das war der "schwerste" Teil des Wettbewerbes.

 

Egal , wer richtig funken mag, braucht  etwas Power. Punkt 15.00 Uhr waren die FM Kanäle schlagartig knackevoll. Überall wurde CQ gerufen, von kleinen Mädels und Jungs und von alten Hasen sowieso. Es war ein Riesenspaß, das Log füllte sich rasend schnell und der Eifer der Teilnehmer sprang sofort auf mich über. Nach der ersten Stunde wurde es ein wenig ruhiger. Es kamen einige Neugierige auf den Frequenzen vorbei und wunderten sich über das volle Band. Ein wenig Aufklärung half und schon ließ sich jeder überreden seinen Locator herauszurücken und eine laufende Nummer zu vergeben. Große Freude am Ende, 55 QSOs im Log. Viele Freunde getroffen und nette Kontakte gehabt. Bestimmt konnte ich einigen Stationen ihr ODX liefern.

 

Mehr Fotos gibt es hier:  https://photos.app.goo.gl/hcFFftz5ZsjQHHm28

 

Bis zum nächsten Mal und vielen Dank an das Ausrichterteam.

Bernhard (DG3BZ) und Volker (DN3BZ) am Langenberger Sender (28.02.2021)

Das Wetter war erstklassig, aber vielleicht war der ausgesuchte Platz zu exponiert und unser Empfang zu gut. :-)

Die Überschläge von 2 Kanälen rauf oder runter waren zeitweise derartig stark, dass weiter entfernte Stationen nicht zu lesen waren.

Jedenfalls war nicht dazwischen zu kommen. Unsere "spärlichen" Logs sind m.M. darin begründet.

Transceiver und Antenne von Bernhard waren sehr gut. Ich bin jedenfalls angefixt.

Nochmals herzlichen Dank für den Onlinekursus. Auch die anderen Dozenten waren klasse. Ich hoffe auf einen baldigen Prüfungstermin.

Im Februar 2021 wagen Bernhard und Ada einen Ausflug in die Sonne

Na, wo wollen wir diesmal hin für den 2m-Ausbildungscontest?

Neufarner Berg?

Hmmm ... das könnte sogar mit dem Radl gehen, aber er ist zu nah an München, da gibt's ja kaum Punkte 

Schnaitsee?

Das ist dann doch schon ein ganzes Stück zum Fahren! Und das für 2 Stunden?

Stadlberg?

Mal nachfragen ... die Bauersfrau meint "Ja, ihr könnts gern komma, mia ham 20° auf der Terrasse!" Klar, das ist *das* Argument, denn danach gibts ein Eis in Miesbach drunten, das QTH steht fest. Und leckere Bio-Eier kann man auch manchmal mitnehmen, wenn die Hühner fleißig waren.

Also packen wir am Sonntag Vormittag um 09:30 zu Hause alles ins Auto ... hmmm ... doch etwas frisch hier ... besser noch eine zweite Jacke anziehen und eine zusätzliche Mütze aufsetzen, zumindest während dem Einpacken.

Und los gehts, erst noch beim Bäcker vorbei, ein paar Brezen et al für die Brotzeit, dann ab nach Miesbach. Hinter Holzkirchen kommt plötzlich Hochnebel, in Weyarn sind die Bäume mit Raureif bedeckt.

Unterwegs schicken wir noch eine Message an DK1TR: "zieht's euch warm an!" Er will ja mit seiner ganzen Bande in die selbe Richtung und noch ein bissl höher hinauf!

Wir fahren ganz beruhigt weiter, das Auto kennt die Strecke ja. Zum Glück! Nämlich gleich, nachdem wir in Miesbach abgebogen sind, stecken wir mitten drin in der Milchsuppe, Sichtweite unter 50m, wo müssen wir nochmal hier um die Kurve?

Ach so, das Auto kennt die Strecke ja.

Und es wird kalt. Ziemlich kalt.

Auf dem Hof angekommen reden wir mit unserer Gastgeberin: Ja, der Ostwind ist saukalt, aber zumindest der Hochnebel verzieht sich bestimmt irgendwann (und recht hat sie gehabt, ab ca.

14:00 hatten wir Frühlingssonne, allerdings immer noch <=5°C).

Wir stellen uns wieder neben das Kreuz, das gar nicht mehr da ist (es musste abgebaut werden, war zu morsch, dieses Jahr gibts ein neues!). Antennenmast raus ... Mist, ich hab das Fahrradfahnen-GFK-Stangerl für die LogPer vergessen. Die Bäuerin leiht uns ein Tomatenplflanzen-Bambus-Stangerl, das geht genauso.

Test-QSO mit DL3MXX, wir kommen super bei ihm an, S9+40 obwohl wir nur mit 1W senden.

Jetzt Wechsel auf die Buddipole in Groundplane-Konfiguration (mit nur 2 Radials), oho, DL3MXX meint Anschlag im S-Meter bei

S9+60, also nehmen wir diese Variante für den Contest.

Jetzt ist noch Zeit für eine Brotzeit im Auto, dazwischen ein QSO mit dem Bayerischen Wald, leider außerhalb der Contest-Zeit (und die sind zu Fuß auf dem Berg unterwegs und wollen nicht 1 ganze Stunde warten, nur um uns die 150 Punkte zu geben.

Na gut, auch da wird's nicht allzu warm sein, verstehen wir!

Dann ist es aber 15:00 und es geht los im Contest. Läuft gut, DN1LR ist gleich als zweiter im Log, DN1LJ ein bissl später, DN3JR macht das erste Mal Contest-QSOs, super!

Und da ist noch DN6LP, die kennen wir noch nicht, am Ende hat sie ca. 10 QSOs mehr wie DN1ADA. Gratuliere! Es war auch bei ihr der erste Contest, mit ihrem Onkel von einem QTH in der Dachauer Gegend.

DN5AW aus Augsburg hören wir recht gut, aber sie hört uns nicht.

DK2PZ spielt Relay vom Hohen Peißenberg, leider zählt das für den Contest nicht, schade, wären so um die 100 Punkte mehr gewesen.

Egal, am Ende sind es 34 QSOs und 1752 Punkte (claimed), ODX 149km hinter Deggendorf, Minimum mit DN1LR und DN1LJ zur Kreuzberg Alm gegenüber.

Ich glaub das war beste Ergebnis von DN1ADA seit sie bei diesen Wettbewerben mitmacht. Und genau das richtige Aufwärmtraining für den März-Contest nächste Woche, ich hoffe wir hören uns alle wieder (und ein paar mehr dazu)!

Und vielen Dank an Michael DL4EAX, dass er auch dieses Jahr wieder die FM-Anfängerwettbewerbe organisiert! Zusammen mit dem SSB-Anfängercontest von Franta DJ0ZY kann man ja schon fast eine Anfänger-CM* für DN-Rufzeichen machen!

vy 73 de DN1ADA und DM6BS

PS: Eis gab's natürlich keins, uns war auch so kalt genug!

Ein Bericht von DO1MTU (DN8MT), OV Vaterstetten (C01) vom 23.08.2020

Wie der Zufall es will lernte ich den 24-jährigen David kennen. Er ist begeisterter Hobbyfunker und hatte schon mal einen Kurs bei einem anderen Ortsverband begonnen. Diesen hatte er jedoch abgebrochen weil eine schulische Abschlussprüfung anstand worauf er sich konzentrieren musste. Das ist schon geraume Zeit her und der Amateurfunk wurde immer weiter zurück gestellt. Als ich ihn fragte ob er Lust auf diesen Ausbildungscontest hat, war er nach kurzer Rücksprache mit seiner Freundin sofort dabei!  

Ich wollte ihm einen kleinen Teil zeigen was mit Afu möglich ist und ihm dieses schöne Hobby wieder schmackhaft machen. Darum machte ich bewusst auch nur einen kleinen Aufbau. Zum Einsatz kam meine steckbare HB9CV mit Portabel-Mast. Der Aufbau dauerte keine 5 Minuten. Gespeist wurde die Antenne von der FTM-400XDE aus meinem Auto, geloggt wurde klassisch auf Papier, also alles kein Hexenwerk.  

Zunächst habe ich ihn etwas rein hören lassen damit er „den Rhythmus findet“. Dann ermutigte ich ihn die PTT zu drücken und sich mit meinem Ausbildungsrufzeichen DN8MT zu melden. Gegenüber war kein geringerer als DK2PZ - und ehe man sich versah war die erste Verbindung mit Manfred mit der Nr. 001 im Log. Dann ging es Schlag auf Schlag und ich nahm nach und nach die Rolle des Beobachters ein.

Helfen musste ich nur selten. Eine kleine Pause zum Beine vertreten nutze David um eine App zu installieren, womit er anhand des

Locators die Entfernung berechnen konnte. Er staunte nicht schlecht als er feststellte, dass er mit dieser kleinen Antenne gerade über 150km überbrückte. Und genau das wollte ich auch erreichen – das Thema wird für ihn wieder heiß!

Zwei Stunden später hatte er immerhin 25 Verbindungen im Log, und das ohne großes Zutun meinerseits. Pünktlich zum Ende des Contests kam etwas Wind auf, worauf wir den wackligen Antennenaufbau wieder in den Kofferraum packten. Eigentlich wollte David noch seine Drohne in die Luft bringen, aber das war wegen dem Wind leider nicht mehr möglich.

Dennoch hatte er so großen Spaß an der Sache, dass er sich auf der Heimfahrt über ein Relais noch mit einem anderen OM unterhielt den er bereits persönlich kannte. Auch hier wieder ein „WOW-Moment“ – von der Rosenheimer Innenstadt aus (mobil) mit dem Nachbarn in München sprechen...? Tja, auf 11m wäre das etwas schwierig gewesen…  

Alles in Allem war das für uns beide ein schöner Tag. David hatte großen Spaß daran die Afu-Frequenzen unsicher machen zu dürfen und die Möglichkeiten zu entdecken, und mir war es eine Freude einem Interessierten dieses schöne Hobby in der Praxis näher zu bringen. Dass David mit dem kleinen Aufbau sogar auf Platz 2 landete war selbst für mich überraschend und tat sein übriges - inzwischen wird wieder fleißig für die Prüfung gelernt :)

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an den Veranstalter für diesen schönen Contest!

 

 

DN1ADA schickt uns eine Karte, damit wir sehen können wen sie am 23. August 2020 erreicht hat

Danke an Bernhard (DM6BS) und Ada (DN1ADA), da sieht man was man mit einfachen Mitteln erreichen kann.

Legende:

Rot  = Eigenes QTH

Blau = Gegenstationen

Grün = Weiteste Gegenstation

Ein Bericht von Iris, DG5MLH vom 23. August 2020

Wegen des Aprilwetters habe ich mich dieses Mal entschlossen zu Hause zu bleiben. Ich wollte das kleine 1 Watt-Handfunkgerät VX-3 nochmal ausprobieren, aber mit einer anderen Antenne. Mein Mann hat vor kurzem auf meinem Hochbeet mit einer mobilen Mastkonstruktion experimentiert. Ein Metalltischbein aus dem Baumarkt als Mastfuß, Teile einer ausgemusterten Stehlampe als Mast und dazu eine HB9CV-Antenne an einer großen Leimklemme. Bisher gab es noch keine Gelegenheit eines Tests und das durchwachsene Wetter mit verschieden starken Windböen aus unterschiedlichen Richtungen bot sich an die Stabilität und die Drehfreudigkeit zu beobachten. Ein Antennenkabel, welches sonst für den Empfang von Wetterdaten zuständig ist, wurde umfunktioniert und so konnte ich ohne von den Nachbarn gehört zu werden drinnen sitzen und hatte sogar Strom für meinen betagten Laptop zum papierlosen Loggen.

Das Erste was mir aufgefallen ist, dass ich auf der ganzen vorgesehenen Brandbreite ein Störrauschen hatte, was aber nur eventuell bei zwei QSO ein Problem war. Auch dieses Mal habe ich wieder mit mir neuen Rufzeichen gesprochen, deren Besitzer eindeutig sehr aufgeregt waren. Das beweist - an alle alten Hasen - nein, es ist nicht leicht, auch wenn ihr uns das immer wieder einredet. Daher vielen Dank lieber Michael, dass es diesen Contest gibt.

Und wenn ich schon dabei bin, danke an alle geduldigen Beisitzer, die einem einsagen, wenn man vor Aufregung alles vergessen hat, helfend eingreifen, wenn man beim Computer wieder die falsche Taste gedrückt hat oder einem einfach nur sagen wie toll man alles macht.

DM4EAX und DL4EAX waren am 23. August 2020 QRV aus Gildehaus

Der Einladung des Bürgermeisters der Stadt Bad Bentheim für das Organisationsteam der in diesem Jahr ausgefallenen Deutsch Niederländischen Amateurfunker Tage (DNAT) sind wir gerne gefolgt und so kam es, dass wir den 2m FM Ausbildungscontest von der Ostmühle in Gildehaus mitgemacht haben. Erwartungsgemäß ist es im ländlich geprägten Gebiet schwierig viele QSO Partner zu finden, aber die gute Lage brachte immerhin 5 bzw. 6 QSOs ins Log und DL2EGS und DL9BBE aus dem Ruhrgebiet wurden gehört, konnten aber nicht gearbeitet werden. Ausrüstung: Lambda halbe auf dem Autodach und 5 Watt aus dem Handfunkgerät. Es zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles.
73,
Carmen - DM4EAX
Michael - DL4EAX

Ein Bericht von Gerd (DL2EGS) aus dem OV Essen-Haarzopf (L11) vom 23. August 2020

DARC Ausbildungscontest - in 2 h möglichst viele / möglichst weite Funkverbindungen. Ausgesucht habe ich mir wieder den Tetraeder eine Landmarke auf einer Halde in Bottrop.

Bei Sonnenschein ging es auf die Halde. Mit Regenjacke - eine gute Wahl. Schnell waren Funkgerät ICOM ICT81 und Antenne X30 einsatzbereit. Der neue 12 A LiFeP4 Akku hat gute Dienste geleistet.

Zuerst wollte ich mit Laptop loggen - hatte mich dann doch für die analoge Papiervariante entschieden.

In den ersten Minuten des Contest geht es immer fix zu. Amateurfunk Rufzeichen - ein Rapport (wie empfängt man die Gegenstation) und eine laufende Nummer wird ausgetauscht. Diesmal musste zusätzlich noch der Maidenhead Locator (bei mir JO31LM) ausgetauscht werden. Mit dem PC kann man dann schnell die Entfernung zum Gesprächspartner berechnen.

Später wird dann mehr gerufen - immer wieder - manchmal dauert es 10 Min. bis wieder einer antwortet. Im Regen keine Freude. Zähe Minuten...

Nun habe ich doch fast den waagrechten Regen vergessen ausreichend zu beschreiben. Eine Regenjacke hatte ich ja an - der Rest war pitschnass. Schwierig im Regensturm zu loggen. (Funkverbindung aufschreiben).

Die letzten beiden Seiten waren schwierig - nass geht Kuli auf Papier eher mittelmäßig.

Nun trockne und ich bei einem Cappuccino. Gleich wird noch das Log in den PC getippt.

Es hat Spaß gemacht und beim nächsten Mal habe ich eine Regenhose dabei....

vy 73 Gerd

Ein Bericht aus dem OV Vaterstetten (C01) vom 28. Juni 2020

Hallo Contester,

 

ja, C01 hat einen Ruf zu verteidigen beim FM-Ausbildungscontestnund DN1ADA wollte dabei mithelfen!

 

Wir haben uns wieder den Stadlberg als Standort ausgesucht, schön

ist es dort, der Bauer ist sehr nett und eine Schachtel frische

Bio-Eier haben wir dann auch gleich noch gekauft (nach dem Contest,

wir wollten ja auf dem Transceiver keine Spiegeleier braten!)

 

Am Ende von Miesbach geht's links rein, um ein paar steile Kurven

rum und weiter bis zum höchsten Punkt, dann sind wir auf knapp

1000 Höhenmeter mit guter Sicht von Ost über Nord bis West. Sonnig

und heiß ist es, und ich hatte die Sonnencreme vergessen!

 

Der Bauer meint, wir sollen uns ein bissl weiter in den Weg rein

stellen, direkt beim Kreuz, weil vorne, da wo wir sonst immer

waren, laufen die Kühe von der Weide aus durch. OK, das geht.

Wir bauen die Antenne auf, das Funkgerät, den Akku, das

PC-Interface, den Laptop, alles einschalten, erster Test mit

Handfunke, geht nicht ... den Transceiver von SSB auf FM

umgestellt, na also, geht doch!

 

Jetzt noch der Strom, dass wir uns nicht nur auf den Akku verlassen

müssen, gibt's ja beim Gästehaus neben dem Hof. Zuerst die 25m

Kabel, dahinter die 40m von der Trommel ... und dann fehlen doch

glatt 10m! DJ3WE hatte doch gesagt, 50m reichen locker ... ja, bis

zur Kuhautobahn, aber nicht bis zum Kreuz hin! Das steht halt 25m

weiter hinten.

 

50+25 > 40+25, wer rechen kann hat so manchen Vorteil. OK, der Akku wird schon halten, wie haben ja nur 50W und keine PA. Also wickeln wir unser Kabel schön brav wieder auf und verstauen es im Kofferraum.

 Inzwischen ist auch schon DJ9SN on air, noch ein, zwei andere Test-QSOs, irgendwer sitzt auf der Hochries, wir winken rüber und dann geht's los.

 

Erstes QSO mit DJ3WE, ganze 5km nördlich von uns auf dem Irschenberg, das gibt Punkte! Dann es geht zack auf zack, DN1ADA macht Run-Betrieb und wir haben 5 QSOs in 5 Minuten. Das ist ja eine Rate, mit der wahrscheinlich sogar DD5M und DJ3WE zufrieden wären! Leider halten wir das nicht durch, aber erst bei unserem 14. QSO (mit DK2PZ) bekommen wir das erste Mal eine höhere laufende Sequenznummer zurück als die, die wir vergeben.

 

Nach ca. 1 Stunde ist die Luft raus, fast alles was wir hören, haben wir schon im Log. Kurz vor Ende schafft DN1ADA noch ein QSO mit DN1MIC, der einzige andere DN-Station die wir im ganzen Contest gehört haben.

 

Und um 14:59 UTC hören wir DK2PZ und DK5VL, wie sie noch schnell eine Station aus dem Bayerischen Wald arbeiten. Die hätten wir auch gern gehabt für unser ODX, aber dann schlägt die Uhr 15:00 und das wars. Wer zu spät kommt ...

 

Insgesamt 23 QSOs, 1057 Punkte, ODX 103km, 3 Mückenstiche, frische Landluft, schönes Wetter, wir können zufrieden sein.

 

Allerdings zieht es sich immer weiter zu, also schnell abgebaut, noch die Eier geholt, in Miesbach ein Eis gegessen, und kurz vor Weyarn sind schon die ersten Tropfen auf der Scheibe. Ist ja nochmal gut gegangen!

 

vy 73 de DN1ADA und DM6BS

Bildrechte bei DM6BS, die auf dem Bild abgebildeten Personen sind mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Ein Bericht von Iris, DG5MLH vom 28. Juni 2020

Diesmal sind wir (mein Mann und ich) mit den Fahrrädern auf den Berg (75m) einer ehemaligen Mülldeponie im Norden von München gefahren. Es ist jetzt ein Landschaftspark mit einem Windrad.

Dabei ein winziges Funkgerät VX-3 mit einer filigranen Magnetfuß-Mobilantenne, die ich auf dem Lenker meines Fahrrades befestigt hatte.

Die ersten Versuche auf einer Bank direkt unter dem Windrad vor einem Gebüsch waren mühsam. Als aber eine freistehende Bank frei wurde, war ich doch sehr begeistert, was man mit 1 Watt alles erreichen kann. (ODX 64km)

 

73 de Iris DG5MLH

Bildrechte bei DG5MLH, die auf dem Bild abgebildeten Personen sind mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Ein Bericht von Norbert, DD5EC aus Duisburg vom 28. Juni 2020

Lieber OM Michael,

 

was für ein Spaß! Der Contest hat mir sehr große Freude bereitet.

Kein Stress, kein übertriebener Ehrgeiz und sogar etwas Zeit zum klönen und gelernt habe ich auch jede Menge.

 

Was ich wohl noch lange nicht kann, ist das direkte Protokollieren in den Computer

Da muss ich derzeit erst noch Notizen auf einem Blatt Papier anfertigen und danach dann erst die Daten sauber eintragen.

Mit etwas Routine werde ich das wohl auch noch in den Griff bekommen.

 

Ich stamme noch aus einer Zeit, als man lange Nächte auf dem 2m-Band verbracht hatte.

Wenn ich heute so in die Kurzwellen-Conteste reinhöre ist mir das doch viel zu hektisch. Da ist dieser Ausbildungscontest genau das Richtige, um wieder Freude am Amateurfunk zu bekommen.

Vielen herzlichen Dank dafür und für die Organisation dieser Veranstaltung und auch für die schöne Urkunde. Das ist die erste nach 52 Jahren Mitgliedschaft im DARC. Das ist eine große Freude und die Urkunde wird schön gerahmt und in das Shack gehängt.

 

Ich habe zur Illustration noch ein Bild von meinem derzeitigen "Antennenwald" beigefügt. Balkonantennen getarnt mit Grünzeug und einem Baum davor. Das weiße Stäbchen für 2m, 70cm und 23cm und die per Hühnerleiter gespeiste Kanichendrahtgirlande in der Luft für die Kurzwelle. Alles begrenzt auf 10W ... da träumt man von einem freistehendem Einfamilienhaus mit sehr großem Garten weit weg vom QRM. Aber auch so kann man wenigstens auch dabei sein und seine Freude haben.

 

Nochmals vielen Dank und

 

73 de DD5EC (Norbert)

Bildrechte bei DD5EC

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