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OV Abende

Soweit nicht anders angegeben, finden die OV-Abende jeden 1. Donnerstag im Monat statt!


Aktuelles

Der OV-Abend im November
findet am 08.11.2018 statt.
Der 01.11. ist ja Feiertag,
da verschieben wir das
um eine Woche.

Am 6. und 7. Oktober fand
der UHF-Contest statt mit
reger Beteiligung aus O16.

Am 01. und 02. Sept. 2018
fand der Fieldday-SSB bei
Römershagen statt (Straße
Hohenhain - Römershgn).

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Stand: 13.11.2018 23:59 *)

Ihr Ansprechpartner im Ortsverband Siegerland (O16)

Friedrich W. Reichling
DF2FR
E-Mail: df2fr@darc.de

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WRTC, die letzten zwei Tage

Hallo Funkfreunde,

 

um die Berichterstattung zur WRTC zu komplettieren, fehlt noch ein letzter Report, den ich allerdings schon nicht mehr aus dem Umland von Jessen, sondern von zu Hause aus schreibe.

 

Am Montag bin ich an meine Site REI3 gefahren, und habe dort noch den Generator und auch den Abfall aufgenommen. Eines der Stationspakete hatte ich im Februar schon erstanden und für unseren OV gesichert, obwohl wir noch nicht über Details der weiteren Verwendung gesprochen haben. Die Teile des Stationspaketes durften wir in der Scheune vom Nachbarn bis zur Abholung zwischenlagern.

 

Anschließend ging es mit dem Transporter ans Lager in Jessen. Es war noch ein weiteres Stationspaket zum Einlagern an Bord, der Abfall wurde übernommen und auch das uns zur Montage der Stationen zur Verfügung gestellte Werkzeug wurde ausgeladen. Nach erfolgter Besen-Reinigung konnte ich mich einer Flotte von sieben weiteren Transportern anschließen; im Konvoi ging es zurück nach Wittenberg. Dort haben wir an der Tankstelle und an der Autovermietung jeweils für ein kleines Chaos gesorgt, aber es bleib alles heil und auch beherrschbar. Mit dem VIP-Shuttle ging es dann wieder nach Jessen, wo mein privater PKW schon geparkt war. Gegen 14.00 Uhr war ich in meinem Hotel und ich hatte keinerlei Verpflichtungen mehr.

 

Friedhelm hat mich dann gegen 17.00 Uhr abgeholt und wir sind gemeinsam zur Abschlussveranstaltung und Siegerehrung in die Exerzierhalle nach Wittenberg gefahren. Dort trafen wir schnell auf viele alte und neue Bekannte. Eingerahmt in Reden der Organisatoren und Offiziellen wurden dann auch die Sieger der WRTC 2018 festgestellt und geehrt. Sieger wurde das Team aus Litauen (LY9A und LY4L), die unter Y81N gefunkt hatten, vor dem deutschen Team Y81A (DJ5MW und DL1IAO) und den Amerikanern N6MJ und KL9A), die das Call Y82V bekommen hatten.

 

Danach ging es zur Parade-Disziplin: Essen und Trinken im nahen Stadthaus. Auch dort gab es überall ein großes Hallo, viele Gespräche, ein paar Fotos und später dann auch die Verabschiedung, in aller Regel verbunden mit dem Wunsch sich bald wieder zu sehen oder wenigstens auf den Bändern zu hören.

 

Am Dienstagmorgen haben FR und ich mich dann bei den Nachbarn von REI3 getroffen, gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken und anschließend unser Stationspaket in beide PKW gepackt. Sogar die Stückliste ging noch ins Auto, wir mussten nichts zurücklassen.

 

Meine persönlichen Eindrücke von diesem „Fieldday XXL“: das Organisationsteam hat über vier Jahre hinweg eine Riesenleistung hingelegt, die Zusammenarbeit untereinander war phantastisch. Das ist bei Teams, deren Mitglieder sich vorher nicht gekannt haben nicht selbstverständlich. Besonders beeindruckt hat mich die freundliche Offenheit der Anwohner, die immer mal wieder zu einem kleinen Schwätzchen zu uns kamen und sich für das Geschehen interessiert haben. Wir haben von dort Gurken, Tomaten, Eier, Salate bekommen und ein Team-Mitglied durfte sogar seine Geburtstagstorte dort backen. Ob das im Siegerland auch geklappt hätte…?!?

 

Die nächste WRTC findet 2022 in Italien im Umfeld von Bologna, der Heimat von Guglielmo Marconi statt. Mal schauen, ob wir uns dann wieder als Volunteers zur Verfügung stellen.

 

Stefan, DJ8WK

WRTC 2018 ist zu Ende

....stimmt das?!?

 

Ja - was den Contest und die Ermittlung eines Sieger-Teams angeht. Aber die WRTC ist noch nicht ganz zu Ende. Die Antennen- und die Site-Teams müssen alle 65 Stationen noch abbauen. In FRs Cluster und auch bei uns haben wir die für Sonntag und Montag geplanten Arbeiten schon alle am Sonntagnachmittag erledigt. Für den Rückbau von vier Anlagen haben wir etwa sechs Stunden benötigt.

 

An unserer Site "REI3" hatten wir übrigens Felipe, NP4Z und Julio, AD4Z betreuen dürfen, die unter "Y82B" gefunkt haben.

 

Morgen müssen noch ein paar Dinge erledigt werden, u.a. geht noch ein Stations-Paket zurück ans Lager in Jessen, anschließend bringe ich meinen "Dienstwagen" zurück nach Wittenberg. Am Abend findet dann die Abschlussveranstaltung statt, zu der auch die Helfer eingeladen wurden. Hoffentlich werden wir miteinander das eine oder andere Kaltgetränk aus einer Brauerei oder Winzerei genießen. 

 

Mehr erzählen wir, wenn wir wieder zu Hause sind.

 

Gruß

Stefan,  DJ8WK 

 

Ach so: es sieht so aus, als habe ein Team aus Litauen gewonnnen, vor einem deutschen Team - Morgen werden die Sieger offiziell bekanntgegeben. 

Already worked a Y8?

Hallo  Funkfreunde,

 

gestern  oder vorgestern ist meine Report-Serie gerissen; es war einfach zu spät geworden. Es gibt jede Menge zu tun, aber mindestens genauso viel Spaß.

 

Was ist inzwischen passiert?  Am Donnerstagabend wurde die WRTC offiziell  eröffnet und den Teilnehmern die Standorte und die Schiedsrichter zugelost. Am Freitag morgen wurden die Teams dann von den Sitemanagern abgeholt und wir waren natürlich gespannt, wen unser Chef denn im Auto hätte.

 

Noch muss ich dazu schweigen, aber es sind zwei sehr nette und auch nicht unbekannte OM. Sie durften dann ihre Funkgeräte, Triplexer, Filter und PCs installieren und die Station unter ihren eigenen Rufzeichen mit vorangestelltem "DL" ausprobieren. Alle Probleme in den Griff zu bekommen hat gedauert, daher wurde es spät.

 

Heute Morgen waren die Jungs dann wieder zurück bei uns. Nochmal testen, Probleme lösen, dann ein wenig Mittagessen, 15 Minuten vor Contestbeginn wurden den Contestern erst ihre Calls bekanntgegeben. Unser Team funkt unter Y8?? - das darf ich noch nicht sagen.

 

Der Contest läuft jetzt seit knapp 12 Stunden und auch ich bin zu ein paar wenigen QSOS von einem anderen Standort aus gekommen.

 

Auch die Anteilnahme der Nachbarn ist riesig: andauernd bekommen wir Essbares aus den Gärten oder einen Salat, wir können uns Wasser holen, dort backen oder auch Material zwischenlagern, müssen aber über unser Tun berichten, das tun wir natürlich gerne.

 

Eins ist schon lange sicher: dies ist das größte Amateurfunk-Event seit vier Jahren und wird es für die nächsten vier Jahre auch bleiben - wir treffen hier großartige Menschen am laufenden Band.

 

Morgen gibt es wieder viel zu tun: die vielen Antennen haben dann ihren Dienst getan und werden wieder abgebaut.

Na dann, ran an die Sache...

 

Bis die Tage

Stefan , DJ8WK 

Bald QRV: Y8

Hallo liebe Leser,

 

der heutige Tag bei der WRTC begann mit schlechten Nachrichten: amtliche Warnung vor Starkregen - leider berechtigt. Es schüttete morgens wie aus Eimern. Für die  Natur bitter nötig, zum Antennenbau eher unerwünscht.

 

Wir haben an der Site bis Mittag gewartet, dann stoppte der Regen und wir konnten mit Arbeiten beginnen. Aufgrund der Übung ging es heute schneller und wir waren gegen 19.00 Uhr mit zwei weiteren Antennen-Anlagen fertig.

 

In der Zwischenzeit  hatten wir erfahren, dass die WRTC-Contester deutsche Calls mit "Y8" bekommen werden - eine tolle Chance für alle, noch einmal eines der lange nicht mehr genutzten Rufzeichen aus dem Kontingent der früheren DDR arbeiten zu können. Ruft doch am kommenden Wochenende im Contest mal an und verteilt Punkte. Und denkt vielleicht auch mal an ein paar QSOs mit DA0HQ. 

 

Unter den Helfern herrscht übrigens eine tolle Atmosphäre und ein phantastischer Teamgeist, ein großes Kompliment geht aber auch an das Organisationsteam.

 

Grüße aus Jessen 

Stefan, DJ8WK 

WRTC - Tag 2

Hallo, 

heute fällt mir das Berichten schwer, der Tag war anstrengend. 

Morgens haben erst einmal die Team-Mitglieder zueinander gefunden. Anschließend wurden die Antennen der ersten Site mitsamt Mast aufgebaut. Bei uns leider nicht ohne Probleme. Der Generator lief zunächst nicht, damit hatten wir keinen Strom, um den Rotor nach Norden auszurichten. 

Dann kam hinzu, dass der Spiderbeam auf dem 10-Meter-Band die Vorgaben bei den Messungen nicht erfüllte. Aber weil Funkamateure improvisieren können und irgendjemand immer ein Stück Draht dabei hat, konnte das Problem aus dem Weg geräumt werden.

Und irgendwann, ganz plötzlich, ließ sich auch der Generator starten. Dann konnten wir mit kräftiger Verspätung den ersten der uns zugeteilten Standorte fertigstellen. 

Dann folgte der Umzug zur zweiten Site. Alle hatten schon etwas Übung und es lief deutlich besser, wenn auch zum Schluss hin nicht reibungslos.  Nach drei Stunden war die Site aber fertig.

Während sich die anderen zu ihren Zelt- und Ruheplätzen begeben konnten, musste ich mit meinem Dienstwagen noch einmal ans Lager und das Material für zwei weitere Sites holen, dann war auch für mich Feierabend. Und deswegen endet mein Report auch genau hier.

Mal schauen, wie es morgen läuft...

Gruß aus Jessen 

Stefan, DJ8WK 

Vorbereitungen zur WRTC laufen

Hallo  Funkfreunde, 

wir wollen mal eine  Art Live-Berichterstattung von der WRTC versuchen.

Heute, am Dienstag wurden im Wettkampfgebiet die ersten Aktivitäten in Gang gesetzt. So wurden u.a. 16 Transporter in Wittenberg abgeholt und mit dem Material für jeweils zwei Stationen beladen und anschließend an eine der Sites gefahren. Dort fanden auch die ersten Zusammentreffen zwischen Sitebetreuern und Antennenbauern statt.

Es gibt immer etwas zu klären, aber Tag eins verlief dennoch weitgehend nach Plan.

Morgen geht es für alle Antennenteams an den Aufbau von zwei Antennensystemen, anschließend wird Nachschub geholt.

Grüße aus der Gegend um Jessen

Stefan, DJ8WK

Auf dem Sprung zur WRTC 2018

Hallo Funkfreunde,

 

am Wochenende 14./15. Juli 2018 findet die „Word Radio Team Championship“ oder kurz „WRTC2018“ statt.

Eine WRTC findet nur alle vier Jahre an wechselnden Standorten statt, in diesem Jahr sind die deutschen Funkamateure in der Gastgeberrolle. Teams aus jeweils zwei Contestern reisen aus mehr als 30 Ländern an, um bei der WRTC herauszufinden, wer denn diesmal die besten Contester sind. Der Funkwettbewerb ist dabei eingebettet in die „IARU-HF-Championship“, hat aber ein eigenes Regelwerk.

 

Friedhelm, DF2FR und ich sind quasi auf dem Sprung, um im Wettkampf-Gebiet südöstlich der Lutherstadt Wittenberg die WRTC als Helfer zu unterstützen. Der Plan sieht vor, dass alle 63 Teilnehmer-Teams gleich ausgerüstete Funkstandorte vorfinden, so dass eine nahezu perfekte „Waffengleichheit“ herrscht. An jedem Standort wird eine Kombination aus Antennenmast, Spider-Beam für 10/15/20 Meter, Rotary Dipol für 40 Meter und Inverted-V-Dipol für 80 Meter sowie ein Zelt als Stationsunterkunft aufgebaut, Strom kommt aus dem Generator. Funkgeräte und Log-Computer dürfen die Teilnehmer selbst mitbringen, damit mit der gewohnten Gerätschaft gefunkt werden kann. Die Einhaltung der Leistung und der übrigen Wettbewerbsregeln überwacht an jeder Station ein Schiedsrichter. Die Auswertung erfolgt unmittelbar nach dem Contest, die Sieger werden am Montagabend bekanntgegeben und geehrt.

 

DF2FR und ich werden schon ab Mittwoch bzw. Dienstag als Mitglieder in Antennenbau-Teams tätig sein. Jedes Team ist für den Aufbau von vier bzw. fünf Stationen verantwortlich. Wenn alles steht, vermessen und auch protokolliert ist, werden wir die sogenannten „Site-Teams“ ergänzen und jeweils einen Standort mit betreuen. Sonntagnachmittag beginnen wir dann mit dem Rückbau der Antennenanlagen.

 

Uns stehen mit Sicherheit sehr interessante Tage und Erfahrungen bevor, eine Art „Lampenfieber“ macht sich jetzt schon breit, aber im Rampenlicht werden die besten Contester aus aller Welt stehen.

 

Es wäre toll, wenn auch die Siegerländer Funkamateure ins Geschehen eingreifen würden und am Samstag/Sonntag möglichst viele QSOs mit den WRTC-Stationen machen würden. Die WRTC-Paare werden mit ziemlicher Sicherheit ein Kontingent aus deutschen Rufzeichen mit einstelligem Suffix bekommen. Welches Team sich hinter welchem Call verbirgt, bleibt bis zum Abschluss des Contests geheim, damit auch alle die gleiche Unterstützung bekommen.

 

Wer sich näher über die WRTC informieren möchte: auf www.wrtc2018.de findet man viele Informationen, u.a. zu den Regeln, zu den Teilnehmern und natürlich auch zu den vielen Vorbereitungen, die über die letzten Jahre gelaufen sind.

Wir melden uns dann mal ab…

Kurzwellen-Pokal 2017 für DL0SN

Durch die Teilnahme von unserer Clubstation DL0SN an Contesten im Herbst 2017
konnten wir zusammengefasst aus 3 Gruppen in der Klasse Multi-Operator in Deutschland
im KW-Pokal Platz 1 erreichen.

Mit Spaßfaktor in Richtung Südsee

Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich einen ausführlicheren Bericht zur Teilnahme von DL0SN am SSB-Fieldday und am SSB-WAE versprochen habe. Jetzt möchte ich dieses Versprechen endlich einlösen und – weil es so lange gedauert hat – wird ein Dreiteiler daraus…

Fieldday
Die Teilnahme am SSB-Fieldday am ersten September-Wochenende ist im Grunde genommen zum Selbstläufer geworden. Der Wettbewerb hat mittlerweile eine große Tradition und mindestens einmal im Jahr im Grünen funken muss einfach sein.

So traf sich also das Team von DL0SN nachmittags am 2. September, um schon einmal mit dem Aufbau der ersten Antennen zu beginnen. Wir wollten wie üblich in der Klasse „Multi Operator, Low Power, Assisted“ an den Start gehen, da gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich Art und Anzahl der Antennen.

Bei schönem und trockenem Wetter ging die Arbeit schnell voran und am frühen Abend stand der Pneumatikmast mit KT-34-Beam mitsamt den Draht-Dipolen für 80 und 40 Meter. Feierabend.

Am Samstagmorgen ging es dann weiter: das übrige Material wurde angeliefert, als Shack sollte einmal mehr das Innere eines Lieferwagens dienen. Generator und Stationstisch mitsamt Geräten wurden aufgestellt, Kabel wurden verlegt. Mittags dann eine Pause mit einem leckeren Eintopf und einem Pils, frisch vom Fass.

Auf der Nachbarwiese wurde nachmittags dann noch die HF2-Groundplane mit abgestimmten, elevated Radials aufgestellt, während im Wagen Funkgerät und Computer aktiviert und getestet wurden. Natürlich wurde auch das SWR der bereits errichteten Antennen gemessen, alles bestens!

Als der Contest dann um 15.00 Uhr Küchenzeit begann, gab es erst einmal einen Schreck, gefolgt von Rätselraten:  unsere ersten Anrufe waren alle vergeblich, niemand schien uns zu hören – und das bei den guten Antennen und dem Top-Standort. Was war die Ursache? Am Transceiver leuchtete die Anzeige für hohes SWR, aber die Antennen hatten wir doch durchgemessen!?! Nun, wir konnten die Ursache nicht wirklich klären, aber das Einschalten des Antennentuners beseitigte das Problem. Mit einer halben Stunde Verspätung starteten wir also aktiv in den Betrieb. 10 Meter war tot, auf dem 15-Meter-Band war es ruhig, aber es waren doch einige DX-Stationen am Persischen Golf und im Indischen Ozean zu arbeiten. Wir sind dann aber auch relativ schnell nach 20 Meter gewechselt. Dort ging es recht gut nach Osten: Japan, Brunei, Thailand, Malaysia, China, Singapur – alles da. Es lief ja auch zeitgleich der All-Asian-Contest und so war das Angebot an asiatischen Stationen recht groß.

Zum Sonnenuntergang wurde die Groundplane eingeweiht: QSOs auf 40 Meter in etliche Länder der oben erwähnten Region. Dann wieder zurück nach 14 MHz um die Nordamerikaner nicht zu vergessen. Bei den Kontakten mit deutschen Stationen merkten wir, dass viele schon deutlich höhere Seriennummern vergaben. Den Rückstand wollten wir in der Nacht verringern. Auf 80 Meter liefen dann auch gute Serien, wir hatten dort und auf 40 Meter noch nicht viel gefunkt. Als am Morgen dann langsam auch wieder höhere Frequenzen nutzbar wurden, merkte man, dass die Bedingungen nicht wirklich optimal waren. Die üblichen QSOs nach VK/ZL kamen diesmal leider nicht zustande.

Es fing dann am Vormittag auch an zu regnen und gegen 13.00 Uhr gab es ein kurzes Gewitter mit heftigem Regen, eine halbe Stunde lang war wegen statischer Aufladungen kein Funkbetrieb möglich, zweitweise konnte man den Störungen durch Wechsel auf ein anderes Band aus dem Weg gehen.

Zum Contestende standen dann 667 QSOs, 167 Multis und rund 372.000 Punkte im Log. Das sollte reichen, um keinen der hintersten Plätze zu belegen, dachten wir.

Rechtzeitig waren unsere treuen Helfer wieder vor Ort und der Abbau der Station, das Aufrollen der Kabel und Verstauen der Ausrüstung ging zügig vonstatten. Der Entschluss, sich in sechs Tagen dort wieder einzufinden, um auch am SSB-Teil des „Worked All Europeans DX Contest“ teilzunehmen, blieb aber stehen.

Worked All Europeans DX Contest (WAE)
Gegen Ende der Woche bekamen unsere Antennen noch Zuwachs: für den nächtlichen DX-Betrieb auf den Low-Bands sind Beverage-Antennen äußerst nützlich. Wir haben zwei dieser 180 Meter langen Hör-Antennen und dort haben wir auch den Platz dafür.

Am Freitagnachmittag haben wir uns also wieder am Standort getroffen, um die Antennen zu verkabeln, die Station – diesmal mit Linear – aufzubauen und einzurichten. Obwohl der WAE erst um 02.00 Uhr (Küchenzeit) in der Nacht beginnt, müssen wir schon nachmittags ran, da viele Dinge bei Tageslicht einfach besser von der Hand gehen. Wenn alles fertig ist, gibt es noch Gelegenheit für Gespräche, unterstützt vom einen oder anderen Getränk aus der üblichen Quelle.

Dies sollte unsere zehnte WAE-Teilnahme als Team werden. Über die Jahre hat Uwe, DL9US immer den Start übernommen, so auch diesmal. Für die harten Nachtschichten scheint er der richtige Mann zu sein. Es lief von Anfang an besser als im Fieldday, sogar das 20-Meter-Band war noch eine ganze Weile in Richtung Amerika nutzbar. Danach wurde umgeschaltet auf 40 Meter und auch dort konnte ordentlich Betrieb gemacht werden. Die ersten QTCs kamen auch nach und nach ins Log und auf dem 80-Meter-Band wurden erst einmal nur Multiplikatoren gearbeitet.

Nachdem morgens die ersten Neuseeländer auf 40 gearbeitet wurden, war es später an der Zeit, den Beam zu aktivieren und auf 14 MHz umzuschalten. Nach und nach kamen fast alle Rufzeichengebiete von Australien und einige ZLs ins Log, aber auch Ost-Kiribati wurde gearbeitet und es gab Anrufe aus Tonga und den südlichen Cook-Inseln. So macht Contest Spaß!

Gegen 09.00 Uhr wurde Uwe dann endlich abgelöst. In der Folgezeit ging die QSO-Rate zurück, was zu der Tageszeit aber normal ist. Wir haben das dazu genutzt, die DX-Stationen um QTCs zu bitten. Das hat auch gut funktioniert und der OP hatte weiter gut zu tun. Am Nachmittag konnten wir eine kurze Öffnung nutzen, um einige QSOs auf dem 10-Meter-Band zu machen. Ansonsten ging wie so oft viel in Richtung Amerika. Mit einsetzender Dämmerung wurde Grey-Line-DX auf 40 Meter gemacht: Hongkong, Japan, Australien, Sibirien – es kamen einige Multiplier mit teilweise starken Signalen ins Log. Danach konnten wir bis zum frühen Sonntag auf 20 Meter bleiben, ehe in der zweiten Nachthälfte wieder Betrieb auf 40 und 80 Meter angesagt war.

Am Sonntag arbeitet man sich dann mit dem Hellwerden wieder auf höhere Frequenzen und auch das Sammeln von QTCs geht wieder los. Allgemein ist sonntags die Gebefreudigkeit etwas höher, die DX-Stationen haben auch viele QSOs gefahren und müssen die QTCs loswerden, das bringt auch ihnen Punkte.

Bei schönstem Sommerwetter konnten wir unseren Funkbetrieb routiniert fortsetzen, unterbrochen von Essen und Trinken (was sonst…).

Zum Sonntagabend hin hat unser Nachtarbeiter Uwe dann Dienstschluss, die Station wird für die letzte Nacht von DJ8WK übernommen. Zur Dämmerung gehen wieder einige QSOs und auch der Austausch von QTCs aus Neuseeland auf 40 Meter (die Beverage-Antennen sind toll!). Auf 15 und 20 Meter rappelt sich einiges zusammen, es gibt auch immer wieder QTCs. Bis auf einige Ausflüge auf 40 und 80 Meter bleiben wir auf 20 Meter. Kurz vor Schluss bildet ein Anruf aus Pitcairn ein letztes Highlight, das letzte QSO läuft tatsächlich um 23.59 UTC.

Am Ende stehen 1.155 DX-QSOS im Log, 980 QTCs, 616 Multiplier und rund 1.315.000 Punkte. Wir sind wieder einmal Millionäre – und mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die Station wird abgeschaltet, Peter DL4KM hält vor Ort schlafend Wache und morgens gegen 09.30 Uhr treffen sich die unermüdlichen Helfer um Station und Antennen zügig, aber geordnet abzubauen und für den Rücktransport zu verstauen. Nach vier Stunden Arbeit konnten wir Feldweg und die Wiesen den Bauern wieder überlassen.

Claimed Scores zum FD und WAE
Am 23. September waren dann die „Claimed Scores“ zum SSB-Fieldday draußen. Wir konnten es kaum glauben, aber DL0SN/P führte die Ergebnisliste mit großem Abstand zum Zweiten an, trotz holprigem Start und Gewitterpause. Wir hatten ein paar QSOs weniger als die Verfolger, aber die Anzahl der Multis machte den Unterschied. Na, da machte sich schon einmal große Freude breit.

Ende September dann der nächste Kracher: bei den „Claimed Scores“ zum WAE-Contest liegt DL0SN auf dem zweiten Platz, hinter DF0HQ – und das nicht nur in Deutschland, wir sind diesmal sogar die zweitbeste Station in Europa! Wir wollen aber nicht verschweigen, dass beim 2016er WAE auch zwei oder drei Stationen gefehlt haben, die üblicherweise vor uns zu finden sind. Aber egal: selbstverständlich freuen wir uns über solch ein Resultat!

Durch diese beiden Top-Ergebnisse wurden wir natürlich angespornt, am dritten Oktober-Wochenende noch ein weiteres Mal anzutreten: die Teilnahme am „Worked All Germany Contest“ stand an. Das WAG-Ergebnis fließt zusammen mit dem jeweils besten Ergebnis aus den beiden Fielddays und den drei Varianten des WAE in die Wertung zum Kurzwellenpokal der Mehrmann-Stationen ein. Unsere Basis war nie besser als in diesem Herbst!

Worked All Germany Contest (WAG)
Unsere Station zum WAG sollte die gleiche sein, wie wir sie zur Teilnahme am WAE zur Verfügung hatten. Der einzige Unterschied: die Groundplane wurde diesmal auf dem Kurbelmast von DL1DKS aufgebaut. Das geht schneller, dennoch mussten wir am Samstag konzentriert arbeiten, um alle Antennen auf den Wiesen zu verteilen.

Zum Contestende standen dann 667 QSOs, 167 Multis und rund 372.000 Punkte im Log. Das sollte reichen, um keinen der hintersten Plätze zu belegen, dachten wir.

Rechtzeitig waren unsere treuen Helfer wieder vor Ort und der Abbau der Station, das Aufrollen der Kabel und Verstauen der Ausrüstung ging zügig vonstatten. Der Entschluss, sich in sechs Tagen dort wieder einzufinden, um auch am SSB-Teil des „Worked All Europeans DX Contest“ teilzunehmen, blieb aber stehen.

Worked All Europeans DX Contest (WAE)
Gegen Ende der Woche bekamen unsere Antennen noch Zuwachs: für den nächtlichen DX-Betrieb auf den Low-Bands sind Beverage-Antennen äußerst nützlich. Wir haben zwei dieser 180 Meter langen Hör-Antennen und dort haben wir auch den Platz dafür.

Am Freitagnachmittag haben wir uns also wieder am Standort getroffen, um die Antennen zu verkabeln, die Station – diesmal mit Linear – aufzubauen und einzurichten. Obwohl der WAE erst um 02.00 Uhr (Küchenzeit) in der Nacht beginnt, müssen wir schon nachmittags ran, da viele Dinge bei Tageslicht einfach besser von der Hand gehen. Wenn alles fertig ist, gibt es noch Gelegenheit für Gespräche, unterstützt vom einen oder anderen Getränk aus der üblichen Quelle.

Dies sollte unsere zehnte WAE-Teilnahme als Team werden. Über die Jahre hat Uwe, DL9US immer den Start übernommen, so auch diesmal. Für die harten Nachtschichten scheint er der richtige Mann zu sein. Es lief von Anfang an besser als im Fieldday, sogar das 20-Meter-Band war noch eine ganze Weile in Richtung Amerika nutzbar. Danach wurde umgeschaltet auf 40 Meter und auch dort konnte ordentlich Betrieb gemacht werden. Die ersten QTCs kamen auch nach und nach ins Log und auf dem 80-Meter-Band wurden erst einmal nur Multiplikatoren gearbeitet.

Nachdem morgens die ersten Neuseeländer auf 40 gearbeitet wurden, war es später an der Zeit, den Beam zu aktivieren und auf 14 MHz umzuschalten. Nach und nach kamen fast alle Rufzeichengebiete von Australien und einige ZLs ins Log, aber auch Ost-Kiribati wurde gearbeitet und es gab Anrufe aus Tonga und den südlichen Cook-Inseln. So macht Contest Spaß!

Gegen 09.00 Uhr wurde Uwe dann endlich abgelöst. In der Folgezeit ging die QSO-Rate zurück, was zu der Tageszeit aber normal ist. Wir haben das dazu genutzt, die DX-Stationen um QTCs zu bitten. Das hat auch gut funktioniert und der OP hatte weiter gut zu tun. Am Nachmittag konnten wir eine kurze Öffnung nutzen, um einige QSOs auf dem 10-Meter-Band zu machen. Ansonsten ging wie so oft viel in Richtung Amerika. Mit einsetzender Dämmerung wurde Grey-Line-DX auf 40 Meter gemacht: Hongkong, Japan, Australien, Sibirien – es kamen einige Multiplier mit teilweise starken Signalen ins Log. Danach konnten wir bis zum frühen Sonntag auf 20 Meter bleiben, ehe in der zweiten Nachthälfte wieder Betrieb auf 40 und 80 Meter angesagt war.

Am Sonntag arbeitet man sich dann mit dem Hellwerden wieder auf höhere Frequenzen und auch das Sammeln von QTCs geht wieder los. Allgemein ist sonntags die Gebefreudigkeit etwas höher, die DX-Stationen haben auch viele QSOs gefahren und müssen die QTCs loswerden, das bringt auch ihnen Punkte.

Bei schönstem Sommerwetter konnten wir unseren Funkbetrieb routiniert fortsetzen, unterbrochen von Essen und Trinken (was sonst…).

Für ein paar Stunden am Sonntag standen uns mit DK1WI und DL5DBY auch zwei geübte CW-OP zur Verfügung, die dann eine ordentliche Reihe Telegrafie-Verbindungen ins Log brachten.

Zum Contest-Ende standen dann rund 1.420 Funkverbindungen im Logbuch, diesmal wieder überwiegend in SSB. Mit der Anzahl der Multis waren wir nicht rundum zufrieden, aber die Ausbeute von 1.082.000 Punkten war letztlich nicht schlecht.

Weil wieder genügend Helfer pünktlich vor Ort waren, waren wir in der Lage, Station und Antennen noch knapp vor dem Dunkelwerden für den Rücktransport vorbereitet zu haben. Lediglich die Groundplane blieb bis zum Montag auf der Wiese und wurde erst dann heruntergenommen.

 

Erstes Fazit nach zusammen 96 Stunden Kurzwellen-Contest in sechs Wochen: anstrengend, aber mit jeder Menge Freude am Hobby verbunden. Wir hatten in diesem Jahr sehr viel Glück mit dem Wetter, was die Teilnahme mit einer Station auf freiem Feld deutlich angenehmer macht. Und ja, bei den Contest-Aktivitäten von DL0SN gibt es sowohl Bier als auch Kaffee und nicht bloß Tee, Fruchtsäfte, leichte Kost und ein Stück Schokolade. Unsere Küche kann sich mehr als sehen, und vor allem schmecken lassen – ein riesiges Dankeschön an die XYLs, die uns mit Eintöpfen, Salat, Brötchen  und Kuchen versorgt haben. Der Dank geht aber auch an die gesamte Crew, die den mehrmaligen Auf- und Abbau der Station mitgemacht und ermöglicht hat. Und natürlich auch an die beiden Landwirte, die uns vor Ort gewähren lassen. Es hat uns gefreut – wir kommen wieder…

Stefan, DJ8WK

22.11.2016

 

 

SSB-Fieldday - Claimed Scores

Hallo Funkfreunde,

schon wenige Tage nach Einsendeschluss der Logbücher zum SSB-Fieldday sind am Freitag, 23.09. die eingereichten Ergebnisse (“claimed scores”) veröffentlicht worden.

Wir hatten für unsere Station “DL0SN/P” mit einem guten Ergebnis, in etwa unter den ersten Fünf, gerechnet. Dass wir dann aber in der Ergebnisliste mit wirklich großem Abstand auf dem ersten Platz liegen, hat sicher niemand erwartet. Offenbar waren wir auf dem richtigen Kurs, das doch sehr ruhig erscheinende 15-Meter-Band nicht als “Brachland” zu betrachten und speziell am Samstag erst einmal auf den hohen Frequenzen zu arbeiten.

In den “claimed scores” rangiert DL0SN/P mit 667 QSOs, 167 Multis und 372.911 Punkten deutlich vor DL0GC/P mit 671 QSOs, 130 Multis und 297.440 Punkten sowie DP6T/P mit 637 QSOs, 127 Multis und 276.352 Punkten.

Nun sind das ja erst einmal nur die eingereichten, also noch ungeprüften Ergebnisse, aber ein dritter Contest-Sieg im SSB-Fieldday liegt hier deutlich in der Luft.

Jetzt beginnt das spannende Warten auf die Endergebnisse, unterbrochen vom Warten auf die “claimed scores” zum WAE-DX-Contest, den wir nur eine Woche später ebenfalls bestritten haben.

Sobald sich Zeit und Gelegenheit ergibt, folgt ein ausführlicher Bericht zu beiden Wettbewerben.

Stefan, DJ8WK

26.09.2016

Informationen zu Fieldday und WAE (SSB)

Hallo Funkfreunde,

momentan fehlt mir noch die Zeit, um ausführlich über die beiden Contest-Teilnahmen von DL0SN am SSB-Teil von Fieldday und WAEDC berichten zu können.

Weil es den einen oder anderen aber doch interessieren mag, findet ihr nachfolgend wenigstens ein paar Informationen zu den erzielten Ergebnissen:

Im SSB-Fieldday haben wir 668 wertbare QSOs mit zusammen 2.245 QSO-Punkten fahren können. Dabei wurden 167 Multis erzielt, was dann ein Ergebnis von rund 374.000 Punkten ergibt, die wir zur Wertung eingereicht haben.

Beim WAE-DX-Contest am folgenden Wochenende haben 1.157 QSOs und 980 QTCs ihren Weg in unser Log gefunden. Insbesondere auf 10 und 15 Meter waren die Bedingungen deutlich schlechter als im letzten Jahr. Daher lag die Zahl der Multis-Punkte mit 616 auch niedriger als 2015. Dennoch konnten wir knapp 1.315.000 Punkte buchen.

Ich wollte mich kurz fassen, möchte aber nicht versäumen ein dickes Dankeschön an das gesamte Team zu richten. Wie immer hat die kulinarische Versorgung durch diverse YLs den durchgehenden Betrieb deutlich angenehmer gestaltet – Danke, das war toll!

Stefan, DJ8WK

 

19.09.2016

SSB Fieldday & WAEDC-SSB

Hallo,

am Wochenende ist wieder Contestzeit.
Der SSB Fieldday startet am 3.9. um 15 Uhr (MESZ) und endet am 4.9. um 14:59 Uhr.
Das Rufzeichen ist wie immer DL0SN/p.

Wer den Standort “Hühnerkamp” noch nicht kennt:
Von Wenden-Gerlingen bis Römershagen fahren, in Römershagen links abbiegen Richtung Freudenberg-Hohenhain, nach etwa 1 km ist rechts auf einer Wiese der Fieldday-Standort von DL0SN/P zu sehen.
Kommt man von Freudenberg sollte man nach Hohenhain fahren.
In Ortsmitte Hohenhain nach rechts abbiegen, Richtung Römershagen. Dieser Straße 2,6 km folgen (durch den Weiler Hühnerkamp hindurch), dann befindet sich links der Straße gut sichtbar  der Fieldday-Standort von DL0SN/P.

GPS-Koordinaten: ca. 50° 55′ 49.05″ Nord ;   07° 50′ 33.41″ Ost

Geografische Breite: 50.93021723801173 und Länge 7.842274904251099

Nächster Contest ist der WAEDC-SSB vom Samstag 10.September  02:00 Uhr bis Montag 13.September 01:59 Uhr in (MESZ).

Besucher, Interessenten, Auf- und Abbauhilfen sind steht willkommen!

Bitte parkt euer Auto an der Strasse und nicht auf der Wiese!

DG9KB

31.06.2016

Licht ins Dunkel der Verwirrung über DB0YS

Um etwas Licht in Vermutungen betr. DB0YS zu bringen; hier eine kurze Zusammenfassung von Fakten.

Es gibt bei DB0YS keine Fernsteuermöglichkeit zur Umschaltung von Antennen!
Entsprechende Behauptungen sind einfach Unsinn!

Es gibt zwar eine Abschaltmöglichkeit für den Sender – das ist so vom Gesetzgeber gefordert – eine Fernumschaltung für Antennen ist nicht vorhanden. Es gibt zwar für Not/Defekt-Fälle die Möglichkeit eine Notantenne zu betreiben, dazu muss man aber vor Ort einen N-Stecker umschrauben.

Die Ausgangsleistung des Relais wurde vor wenigen Tagen vermessen und zwar am Ausgang der Relais ( Duplex ) Weiche – beträgt ca. 14,5 Watt – die Verluste des wirklich hervorragenden Kabels zw. Weiche und Antenne betragen gemessene 1,8 dB – d.h. an der Antenne kommen noch etwa 12 Watt an.

Für diese Leistung ist eine Standorterklärung angefertigt worden.

Bei der neuen Antenne handelt es sich um eine professionelle Antenne, die auf 145 MHz keinen Gewinn hat – also Null dB. Aufgefangen wird das durch ein geerdetes inneres Strahlersystem ( hatte die alte X-50 nicht ) – mit dem Vorteil: Es gibt kaum noch Prasselstörungen durch statische Aufladungen, die den Empfänger beeinträchtigen – das Relais “hört” also besser.

Der RX ist vor ca. 35 Jahren mit damals bestem Material – GasFet im Eingang MGF 1402 – und einen Hochstrommischer ( +17 dBm) – ausgestattet worden. Die wirkliche RX-Qualität zeigt sich eigentlich erst jetzt, ohne die sonst fast immer vorhandenen  Störungen durch statische Aufladungen / der RX ist einfach “sauempfindlich” wie man ja an den vielen Stationen, die aus größeren Entfernungen das Relais ansprechen können, merkt. Im Nachhinein muss festgestellt werden, dass eine Antenne ohne geerdetes Strahlersystem für den Relaisbetrieb an einem exponierten Standort nicht geeignet ist!

Warum kommen ihrer Meinung nach einige Stationen jetzt schlechter über das Relais?
Wenn mobil mit z.B. 10 Watt gesendet wird mit Lambda/Viertel Antenne auf / in dem PKW eingebaut ist das Verhältnis ausgewogen.

Sehr viele OM nutzen, da in den neuen PKW wenig Einbaumöglichkeiten sind, mehr oder weniger gute Magnetfußantennen – an denen oft ein Anschlusskabel angebracht ist, dass sich eher zum Pakete zubinden eignet als für eine HF-Übertragung – des weiteren kommt dazu, dass heute üblicherweise Geräte mit 40 Watt + benutzt werden – es gib so was bis 80 Watt – und damit stimmen logischerweise TX und RX Sendepegel von beiden Seiten nicht mehr überein.

73 DL1DKS – KH – in Absprache mit DF1DU Wilfried – Relaisverantwortlicher

20.07.2016

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