QSL-Karten eingetroffen

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Von der DARC-QSL-Vermittlung ist die Januarsendung eingegangen.

Bitte die Karten umgehend abholen. Ab sofort hebe ich die Karten nur noch 3 Monate auf. Danach bevölkern sie meine Altpapiertonne.

Der Überblick über den QSL-Eingang findet man bei der QSL-Statistik.

Dwingeloo-Radioteleskop

In unserem diesjährigen Urlaub im Ort Boijl in PA haben wir gestern (am 04. Juli 2022) eine Tour zum Dwingeloo-Radioteleskop unternommen. Es befindet sich nahe dem Dorf Dwingeloo in der Gemeinde Westerveld im Nordosten der Niederlande. Dabei handelt es sich um ein einschüsseliges Radioteleskop mit einem Durchmesser von 25 Metern, das zwischen 1954 und 1956 erbaut wurde und damals das größte Radioteleskop der Welt war. Nachdem es ab dem Jahre 2000 nicht mehr in Betrieb war, wurde es im August 2009 ein offizielles niederländisches Industriedenkmal.

Heute wird das Teleskop im Rahmen der Stiftung C. A. Muller Radio Astronomy Station (www.camras.nl) zusammen mit Funkamateuren und Radioastronomen für verschiedene Projekte genutzt. Eines davon ist der EME-Betrieb, bei dem Funkwellen am Mond reflektiert werden, um eine Extremreichweiten-Kommunikation via Funk zu gewährleisten. Das Amateurfunkrufzeichen ist PI9CAM.

(DL2HWB)

QSL des Monats Oktober 2022

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DG7YEO - Münster - DG1HTQ - 144 MHz - SSB

Wir aktivieren das 10-m-Band

Zusätzlich zu unserer sonntäglichen OV-Runde im 2-m-Band treffen wir uns

jeden Donnerstag 19.30 Uhr MEZ/MESZ auf 28.550 MHz in SSB (USB).

Wir bitten um rege Beteiligung!

Bundeswehrfunk

Man mag es kaum glauben: Die Bundeswehr läßt ihre Funkgeräte SEM80/90 aus dem Jahre 1982 zum schlappen Stückpreis von 20 000 Euro original nachbauen. Dafür werden 600 Millionen Euro ausgegeben (zum Artikel).

Zuse Z3 - 80 Jahre Digitalrechner

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Nachbau der Zuse Z3 im
Deutschen Museum München
Quelle: www.wikipedia.de
Relais der Computer Z3, Z5, Z11
Quelle: www.wikipedia.de

Der studierte Maschinenbauer und Bauingenieur Konrad Zuse arbeitete anfangs der Dreißigerjahre bei den Henschel Flugzeugwerken in Berlin als Statiker. Die immer wiederkehrenden Berechnungen inspirierten ihn zur Entwicklung einer Rechenmaschine, die die langwierige Rechenarbeit automatisch erledigen sollte.

Nach seiner Selbständigkeit mit einem Ingenieurbüro ab 1935 entwickelte er den ersten funktionsfähigen Digitalrechner, die Zuse Z3. In seiner Werkstatt in der Methdesselstraße 7 in Berlin-Kreuzberg fand der erste Testlauf vor 80 Jahren, am 12. Mai 1941, statt. Das Rechenwerk bestand aus 600 Relais, der Speicher mit einer Kapazität von 64 Worten zu je 22 Bit (1 Bit Vorzeichen, 7 Bit Exponent, 14 Bit Mantisse) hatte 1400 Relais.

Konzeptionell betrat der 25jährige mit der Z3 Neuland. Die Maschine sollte mit den Zuständen "0" und "1" oder "wahr" und "falsch", also mit dem Binärsystem rechnen. Das war die Grundlage für das spätere Digitalzeitalter! In der Computergeschichte nimmt die Z3 den Platz als erster frei programmierbarer und programmgesteuerter Rechner ein.

Die Z3 wurde zwar mehrfach vorgeführt, kam aber nie richtig zum Einsatz. Sie wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Heute befindet sich ein funktionsfähiger Nachbau im Deutschen Museum in München. Außerdem ist im Deutschen Technikmuseum Berlin ein Nachbau zu sehen, den sein Sohn, Horst Zuse, zum 100. Geburtstag seines Vaters im Jahre 2010, gebaut hatte.
(DL2HWB)

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