Chronik 

 

 

 

letzte Änderung am 01.10.12  eMail an Webmaster DB2NY

 

Der Ortsverband Bamberg

Eine Abschrift der Chronk zur 30 Jahrfeier 1983.

Der Amateurfunk kann in Bamberg auf eine über 50jährige Tradition zurück  blicken. Bereits im Jahre 1932 waren u.a. OM E. Kühnle (früher D4NZR dann DL3LB), OM F.Graf (D4NYR dann DL1EJ), später OM Kilian (D4VRR), OM Pregler OM Link als Mitglieder im Deutschen-Amateur-Sende-Dienst (DASD), der im Jahre 1927 gegründet war, tätig.

Bei der Firma Radio-Philip traf man sich in unregelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch, Lizenzen gab es erst ab 1936, aber OM Link hielt  schon damals einen unregelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch, Lizenzen gab es erst ab 1936, aber OM Link hielt  schon damals einen Morsekursus ab, denn die  Lizenz wurde ja nur für CW erteilt, Fonie war nicht erlaubt. In den Jahren 1938-1945 war es dann vor allem OM  Kilian, D4VRR, bei dem sich der Nachwuchs die ersten technischen Ratschläge holte und der die selbstgebauten O-V-1 der Newcomer mit Hilfe seines Frequenzmessers richtig auf die Bänder hin trimmte. OM Steinfelder (jetzt DD 8 NQ), in einer Radiogroßhandlung beschäftigt, besorgte die nötigen Teile und half mit praktischen Hinweisen.  OM  Kilian D4VRR.

 

Nach dem Krieg war es dann OM Hannes Bauer, der als D4AAR bis 1945 in Nürnberg wohnte und nun nach Bamberg zurückgekehrt, die alten und neuen  OM´s um sich sammelte.Offiziell gab es zwar noch keine Lizenzen, aber eine Menge Funkgeräte aus den Beständender Wehrmacht und der US-Army wurde zum  Verkauf angeboten, eine Fundgrube für die Kurzwellenamateure die nun, oft zum ersten Mal, mit Superhetempfängern und modernen Sendern in Berührung kamen.  Alles bereitete sich auf den Tag "X", der ersehnten Lizenzerteilung, vor. Die ersten Vereinsgründungen erfolgten; in Würtemberg-Baden entstand der WBRC, in Bayern der DARC für dessen Distrikt Nordbayern OM Hannes Bauer bereits 1948 tätig war. 

Am 14. März 1949 war es endlich soweit, das Gesetz über den Amateurfunk hatte alle Hürden passiert  und so konnte am 23. März 1949 die ersten Lizenzen ausgegeben werden. Nach Bamberg kamen die Rufzeichen

DL 1 DX Hannes Bauer, DL 1 DY  Hubert Bencker, DL 1 EC Manfred Dörr und DL 1 EJ Fritz Graf. Die ersten Zusammenkünfte erfolgten oft 2 noch bei OM Hannes Bauer in seinem Geschäft, dann aber  auch in den Gaststätten Bindfaden und Horntahler Hof oder wie man es einfach nannte, beim Adel. Neben der Kurzwelle war es auch das neue 2m-Band da vor allem die technisch interessierten OM´s zu starken Aktivitäten anspornte.

2m-Erstverbindung im Raum Bamberg am 12.6.1949 zwischen DL 1 FG und DL 1 DY)  Im November 1949 wurde dann der Ortsverband Bamberg mit seinem OV-Vorstand OM Hannes Bauer DL 1 DX, nach den vorhandene Unterlagen, erstmals in einem Mitteilungsblatt des  Distriktes Nordbayern anerkennend erwähnt. Im Jahre 1950 erfolgte die Gründung einer bundesweiten Dachorganisation, der DARC wurde in Bad Homburg aus der Taufe gehoben.

Die Länderclubs lösten sich auf bzw. gingen in dem neuen Verband auf. Auch der Ortsverband Coburg löste sich auf; seine Mitglieder wurden dem Ortsverband Bamberg integriert.

Am 1.5.1951 wurde OM Paul Hiemisch, DL 3 KX als neuer OVV gewählt, OM Hannes Bauer hatte aus beruflichen Gründen von einer erneuten Kandidatur abgesehen. Die OV-Treffen fanden nun in der Gaststätte "Peterskeller" in der Habergasse statt. Die Mitglieder waren sehr aktiv; auf allen Bändern wurde gearbeitet. 10m war damals weit offen und wenn auch keine Schulung nach Art der Kurse in den Jahren 1970-1980 erfolgte, so hatte doch fast jeder OLD-timer einen Begleiter, der ihn so langsam in die Geheimnisse des Amateurfunks einweihte und ihm zur Prüfungsreife verhalf.

Ein Name möge hier für viele andere OM stehen Koutschesfahany. Sein Heimatland war Persien, er hatte aber in Wien Elektrotechnik studiert, sprach fließend deutsch und hatte danach  seinen 2. Wohnsitz in Bamberg gefunden. In kurzer Zeit hatte er sich technisch so weit mit dem damaligen Stand der Amateurfunktechnik vertraut gemacht, daß er die Lizenzprüfung schaffte. Sein Kenntnisse in CW hat er nie praktisch erproben müssen - Allah hat dies gnädig verhindert.  Aber der Ortsverband Bamberg hatte mit ihm einen Amateur in seinen Reihen, dem die Funkerei über alles ging und der mit seinem Elan manch andere OM´s einfach mitriss.

Am 8.5.1953 übernahm er, als DL 3 SS mittlerweile überall bekannt, den Posten  des Ortsverbandsvorsitzenden. Die OV-Treffen fanden nun für einige Zeit im bekannten "Schlenkerla" in der Sandstraße statt, wurden dann aber in das Bürgerbräustübl am Wilhelmsplatz verlegt. Da OM  Koutsch

DL 3 SS wieder mal für einige Zeit in seine Persien zurück mußte, übernahm am 1.11. 1995 Hubert Bencker, DL 1 DY, den Vorsitz des Ortsverbandes.

 

Am 1.11.1956 wurde dann OM Erich Fleischhauer DL 9 ZY zum neuen OVV gewählt. Neben seiner Tätigkeit auf den Kurzwellenbändern (damals gab es eine 80m‑Runde, die sich "Straßenbahn" nannte und früh die OM´s zum Beruf  "begleitete"), hatte er vor allem seine Freude an UKW-Contesten. Ein Hügel in der Fränkischen Schweiz, sein HAM QTH, trägt heute noch bei den Oldtimern den Namen "Fleischhauerstein".

Im Jahre 1956 hattendie Mitglieder den Ortsverbandes aus dein Coburger Raum eine Zahl erreicht die es geraten schien',  einen eigenen Ortsverband zu gründen und so wurde am  8.12.1956 der Ortsverband Coburg wieder  ins Leben gerufen. Erster Vorsitzender war OM Blankenburg.

Im März 1957 Übernahm dann OM Manfred Dörr DL 1 EC, die Leitung den Ortsverbandes. OM Fleischhauer hatte aus gesundheitlichen Gründen gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden. Eine schwere, heimtückische  Krankheit hat dann auch leider zu seinem  frühen Tod geführt.

Am 1.11.1957 wurde dann OM  Hannes Bauer, DL 1 DX wieder zum Vorsitzenden gewählt. Er bekleidete dieses Amt dann bis Januar 1979 ohne Unterbrechung.  Die OV Treffen fanden ab September 1959 wieder Im Horntaler Hof beim "Adel"  statt. Die Aktivität der einzelnen  Mitglieder war groß. DJ 3 EA OM Salzbrenner betätigt sich mit sehr großen Erfolg an den UKW Wettbewerben. Er arbeitete auf 2m mit Italien und  wurde später Europa  Contestsieger.  DJ  5 CQ gewann einen Buchpreis für 100 DX  QSO´s in einem Monat und arbeitete kurze Zeit später das DLD -100 Diplom. Im Januar 1960 zählte der Ortsverband Bamberg 37 Mitglieder.

Davon waren 19 Lizenzträger, weitere 5 besaßen die DE - Nummer. Die Herrenpartie dieses Jahres ging zur Halburg und dann wurde OM Marschall in Bad Neustadt besucht.  Die OV - Abende finden noch beim "Adel" statt.  Für die Jungamateure, damals nannte man sie noch so war vor  Beginn des offiziellen Teils eine Stunde Betreuung durch OM Rudi Staritz, DL 3 CS und OM Robert Krauser,  DJ  6  MU, vorgesehen.

Zur 1000 Jahr Feier der Stadt Bamberg Im Jahr 1973 gibt der Ortsverband ein Diplom heraus. Ab 1970 laufen, zunächst privat,  dann über die Volkshochschule mehrere Intensiv - Kurse für die Vorbereitung auf die C - Lizenz  welche alle einen guten Erfolg hatten und dem Ortsverband eine stattliche Zahl neuer Lizenzen  und  Mitglieder  brachten. Auch für Yl's und XYL´s war jetzt die Lizenzprüfung kein unüberwindbares  Hindernis mehr; die Damen mit Call brachten den Beweis (leider hört man sie heute nur sehr selten!) Als Referenten bei den genannten Kursen fungierten abwechselnd die OM’s Bencker,  Flemming, Hannig, Rebhan, Sapper, Schlögel und Wunsch.

Parallel dazu fanden In kleinerem  Rahmen CW - Kurse statt um auch die Besitzer der C - Lizenz nach Möglichkeit noch eine Stufe höher zu "schieben". Hier waren es insbesondere  die  OM's Burgis, Fritz und Thienel die ihre Zeit  für die Ausbildung zur Verfügung stellten.

1969 geht das 2m-Relais zunächst am Kreuzberg  in Betrieb. Diese Expansion der Lizenzen und Mitglieder hat bei manchen Oldtimer nicht immer  Beifall gefunden, sie war aber für diese Jahre typisch und auch in anderen Ortsverbänden zu beobachten.

 

Am 9. August 1977 begeht OM Hannes Bauer , DL 1 DX, seinen 70. Geburtstag; immer  noch aktiv im Geschäft und auf den Bändern und stets zur Stelle, wenn es gilt die Probleme den mittlerweile 100 Mitglieder zählenden Ortsverbandes zu meistern.  Die Herrenpartien haben sich in den Jahren ab 1975 zu einem Fieldday auf der Friesener Warte und  später auf der Hohen Metze bei Scheßlitz entwickelt.

Fünf Tage wird hier, mit Unterstützung der US - Army und Freiwilligen des Ortsverbandes der Amateurfunk auf allen  Bändern in der freien Natur als Hobby demonstriert. Nur schade, daß oft das Wetter nicht so ideal war. Die OV-Treffen  finden jetzt in der Brauerei Leicht In Kemmern statt. Die Mitgliederzahl des Ortsverbandeszwang zu dieser Lösung.

Unter technischer Leitung von OM Steinfelder, DF 1 NX bekam das 2m-Relais auf dem Kälberberg seinen heutigen Standort.

Im Januar 1979 verabschiedete   sich OM Hannes  Bauer,  DL 1 DX, als Vorstand. Als neuer OVV wurde OM Gustav Fritz, DL 2 GV, 

gewählt. DL 1 DX wird einstimmig  zum Ehrenvorsitzenden ernannt und erhält von OM Reinhold Wurdak,  DJ 6 FG ein in Öl gemaltes Portrait zum Dank als Abschiedsgeschenk. Im Jahr 1980 führte der Ortsverband eine Besichtigungsfahrt zum Amateurfunkzentrum noch Baunatal durch. Auf der  Rückfahrt wurde der Sender Kreuzberg in der Röhn besichtigt. Die Foto und Filmfreunde des OV´s 

treffen sich jährlich einmal um sich gegenseitig die Produkte ihres Zweithobbys zu zeigen.

Auch In  Jahr 1980 erfüllte sich ein lang ersehnter Wunsch.  Der Ortsverband erhält ein eigenes Heim. Eine  ausgediente Holzwarenfahrik im Gebiet der Memmelsdorfer-/Gundelsheimer Straße bot die  Möglichkeit eine "Funkfabrik" zu etablieren. Mit viel Arbeit und Idealismus wurden hier aus  einigen, nahezu dem Verfall geweihten Räumen Clubräume geschaffen.

Der Name Franz Burgis,  DF 6  NS, muß hier in dankenswerter Weise besonders genannt werden.

Im April 1981 mußte OM  Gustav Fritz, DL 2 GV, aus beruflichen Gründen das Amt, den Vorsitzenden niederlegen. Als sein Nachfolger wurde OM Achim Wunsch, DL 4 NAP gewählt. Noch von OM Gustav Fritz vorbereitet,  wurde das Bamberger Reiter Diplom im Mal 1981 genehmigt.

Eine Fahrt zum Deutschen Museum nach München fand statt  und in der Weihnachtszeit zeigte sogar der Nikolaus seine Verbundenheit mit den Bamberger Funkamateuren.

 

In den Jahren 1981/82 fanden Kurzkurse In Englisch statt, wobei das  Gewicht auf QSO-Text; lag. Günter Steppert, DK 8 NG, fungierte als Lehrer.

Am 19.4.1982 erhielten M Graf, DL 1 EJ und OM Kühnle, DL 3 LB für Ihre 50 Jährige Mitgliedschaft bei DASD und DARC die goldene Ehrennadel. 

Am 9.8.1982 konnte unser Ehrennvorsitzender OM Hannes seinen 75. Geburtstag bei guter Gesundheit und in alter Frische feiern.

Der Höhepunkt in der Aktivität den Ortsverbandes. Im Jahre  1982 war zweifelsohne die Beteiligung an der Frankenlandausstellung auf der Breitenau. Solide  ausgestattet bot der Ausstellungsstand dem Besucher ein eindrucksvollen Bild der Amateurfunktätigkeit unserer Zeit und er trug sicher dazu bei, den Begriff Kurzwellenamateur gegenüber dem heute oft gehörten Sammelbegriff Funker klar abzugrenzen. Persönliche Gespräch  mit führenden Persönlichkeiten der Stadt Bamberg waren sicher auch ein nützliches Beiwerk einer solchen Ausstellung. Im Februar 1983 begann OM Rudi Staritz mit einer 4-teiligen Vortragsreihe  über die Geschichte der Hochfrequenz.

Der Rest des Jahres 1983 aber ist noch Zukunft.

       

Ein Name Ist mit den Ortsverband Bamberg so fest verbunden wie kein anderer, es ist der Name  Hannes Bauer, DL 1 DX. 

Er hat es sich verdient, daß Ihm hier einige Worte besonders gewidmet werden. Der Ortsverband Bamberg hatte das Glück, in der Person von OM Hannes Bauer  über 30 Jahre einen Vorsitzenden zu besitzen,

um den uns andere Ortsverbände beneideten.  Seine  Erfahrung als aktiver Funkamateur seit den zwanziger Jahren, seine Möglichkeiten als Inhaber einen Spezialgeschäftes für den Amateurfunk und seine guten Beziehungen zu Behörden und Verbänden aller Art, haben dem Ortsverband sowohl in reinen Gründungsjahren als auch später Im Zeichen der Expansion in den siebziger Jahren, eine Menge Probleme und Sorgen erspart. Es sei hier nur all die ersten Treffen der Mitglieder In den Räumen seiner  Firma oder an spätere Morsekurse und technische Kurzlehrgänge, oder die Materialbeschaffung für Fielddays sowie den Ausbau der  Relais-Stationen erinnert.

Sein Organisationstalent brachte  immer wieder Herrenpartien mit den  unterschiedlichsten Zielen auf die Beine und fand mit den alljährlichen Fieldays seine  Krönung. Seinem Bemühen ist es zu verdanken, daß das frühere 2m Stadtrerelais nun einen  exponierten Standort bekam und nun fast ganz Oberfranken abdeckt.

Auch den 70cm-Relais ist  ihm zu verdanken. Vor allem aber war es seine Fähigkeit, den mittlerweile über 120 Mitglieder zählenden

Ortsverband sicher und gekonnt zu leiten und  Meinungsverschiedenheiten, wie sie bei so vielen Mitgliedern  einfach nicht ausbleiben können, sachlich und fair aus der Welt zu schaffen.

Von den  finanziellen Vorteilen, die der OV  durch seinen Vorsitzenden hatte sei hier nur so viel  vermerkt, daß der langjährige 2. Vorstand und Schatzmeister OM Kalthof, DL 3 PO, sich keine  Sorgen um seinen Kassenstand machen mußte.

Jedes Mitglied konnte jederzeit bei Ihm erscheinen und Ihn um Rat und Hilfe bitten. Er hat stets versucht zu helfen, sei es bei einer  Antennengenehmigung,  bei beruflichen Problemen oder auch nur bei der Anschaffung einer Station, wenn die nötigen Mittel etwas knapp waren.

 

Der Ortsverband Bamberg kann auf seinen  Ehrenvorsitzenden stolz sein und es ist bestimmt keine Übertreibung, wenn man zum Schluß  feststellt.

 

                           Der Ortsverband Bamberg nach dem Krieg -  das

                           ist auch 30 Jahre Geschichte mit    DL 1 DX

                          

                           Bamberg, im Februar 1983          

                            

                            Hubert Bencker  DL 1 DY.

 

 

 

 

Vor 30 Jahren?  Anläßlich einer Rückschau auf 30 Jahre OV  Bamberg gab Kurt, DL3P0, die nachfolgende Story  zum  besten. Wir finden diese so schön, daß sie sicherlich wert ist, sie in cq-DL zu veröffentlichen; andere sollen ruhig; auch darüber fachen. Es mag schon30 Jahre her sein, da trug sich in Hallstadt bei Bamberg folgende Story zu:

 

Zwei OMs DL3PO und DJ3EA bekamen vom Ortspfarrer freundlicherweise im Turm der Pfarrkirche eine Funkbude zur Verfügung gestellt, Drahtantenne durften im Kirchdach installiert werden. Es kam das Fronleichnamsfest und der Pfarrer schenkte seinen Pfarrkindern eine damals sehr moderne Lautsprecheranlage in die Kirche. Allerdings zogen  es unsere zwei Freunde vor, In Ihrer geliebten Funkbude zu weilen, als dem Gottesdienst beizuwohnen. Unten predigte der Pfarrer, und oben wurde die Station klar gemacht. Schier in dem Moment, als am Schluß der Predigt das obligatorische Amen kam. erschallte aus dem Lautsprecher eine bislang unbekannt Stimme:

"Vielen Dank. lieber Freund, für Deine  Ausführungen  es ist alles gut angekommen, und wir haben alles gut

verstanden..."

in der nächsten Zeit bezogen unsere zwei Freunde eine neue  Funkbude...

                DL4NAP , Achim,  Bamberg  

         

      

 

 

 

 

 

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