FM Relais  DB 0 UB auf dem Kälberberg


Am 12.01.2001 stellte Thomas DG 1 NCF die  Technik für DB 0 UB anlässlich unserer monatlichen OV Versammlung in Kemmern vor.


  Teleregent II Baujahr 1990 

Für Technikbegeisterte hier genauere Angaben des  Gerätes.
Frequenzaufbereitung: Normal Quarz mit 6.4 MHz
Quarzofen FN4 mit 3,2 MHz      Sender und Empfänger eigene PLL 
Stabilität und Genauigkeit Quarz  (na ja), FN4 ca. 1*10 -9 pro Tag

Sender:
Frequenz: 145.625 MHz +- 1 Hz   Hybridendstufe mit  max. 18 Watt Arbeitsleistung ca. 8 - 10 Watt 
Oberwellen: 1. -60    2. -73   3. -68   4. -67    5. -63   6. -80 dB   Modulation ca. 5 KHz

Empfänger:
Frequenz: 145.025 MHz +- 1 Hz  Doppelsuper 1. ZF 21,7 Mhz.
In der Hochstufe Transistor BFT 66.  Empfindlichkeit ca 0,25 uV 
Rauschsperre öffnet bei 0,25 uV  und schließt bei 0,2 uV

Steuerung:
C Control Conrad Electronic
Tonauswerter NE 567
Geber direkt aus C Control,  Programm C Control Basic 3,6 Kb,       DCF77 angebunden

Fernsteuerung:
Relais, Sprechzeitbegrenzung und Notbetrieb jeweils an und aus, Lautstärke, Sprechzeitdauer,
Senderan-Zeit und Senderaus-Zeit.

Normalbetrieb:
Rufton mind. 0,4 sec öffnet, - langsame Kennung kommt. Betrieb wie beim alten kurz vor dem Einsetzen der Sprechzeitbegrenzung kommt einen schnelle Kennung, kurz danach wird die Modulation ab geregelt. Eine Sendepause von ca. 1 sec setzt die Sprechzeitbegrenzung wieder zurück. Es ertönt ein Signal aus 3 Tönen, gefolgt vom Rogerbeep.

Immer zur vollen Stunde meldet sich das Relais mit der Kennung. Allerdings nur bei Standby Betrieb

Ohne Sprechzeitbegrenzung:
Wie Normalbetrieb allerdings ohne Sprechzeitlimit.

Notfunkbetrieb:
Einfaches Senden öffnet das Relais. Nach dem Durchgang kommt ein kurzer Sender-Schwanz und danach schaltet der Sender wieder ab. Ein Rufton löst die Kennung aus.

Hier ein besonderer Dank an  Stefan DL1NDY, er hat uns das Gerät Teleregent II gespendet.

Thomas DG1NCF
 

Weiche W1GAN - 6 Töpfe  zur Zeit 5 in Betrieb einer hat Urlaub (TX)  normal 3 im RX und 3 im TX
Es ist die alte Weiche im Einsatz.

 

 

So sieht das im Prinzip aus.                              Quelle VHF Handbook For Radio Amateurs 1974
Man muss das ja mal sagen. Diese Weiche wurde 1973 in einer Fläschnerei Werkstatt, natürlich mit
Lizenz DK 7 NG, Manfred in Breitengüßbach gebaut. Die Zylinder wurden auf einer Maschine für Regenrohre, für den richtigen Durchmesser angefertigt.

Reines Kupferblech, keine weitere Vergütung. Hat alle wirren der Jahre gut überstanden. Funktioniert nach den Gesetzen der Physik einwandfrei seit 1974.

  Hier noch einmal ein Blick auf das alte Relais. Es hat 26 Jahre seine Dienste getan. 


Thomas,  DG 1 NCF zieht den Stecker des alten Gerätes.         Ein umgebautes IC 20 ICOM.


Paul DL1NAT, Thomas DG1NCF, Wolfi DB2NY                            Paul beim lüften des Digipeaters DB0BBG, der befindet sich
Vor der Relaisstelle auf dem Kälberberg                                      über dem Relais am selben Mast.
 

Relaisstelle Bamberg 2 m D B  0  U B JN 59 MU
R 1  145.025 - 145.625 Sendeleistung 6 Watt  
Steuerung "C Controll Conrad" Antenne Lambda halbe gestockt  
Eisenmast 15m   Antennenhöhe 526 m

Bei der Inbetriebnahme waren noch unser OVV DL5NBS, Joachim, DL2NEH, Heiner und DG9NBQ, Holger.

Es war sehr kalt. Allen beteiligten vielen Dank für die Mithilfe.
 
 
 

 
 


 





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