Der Distrikt Oberbayern (C)

Zum Rundspruch-Archiv (Link):

Im Distrikt Oberbayern sind etwas mehr als 2.100 Mitglieder in 38 Ortsverbänden organisiert - er ist somit der viertgrößte Distrikt des DARC. Zusätzlich gibt es noch 3 VFDB-Ortsverbände.  Eingerahmt im Süden von der Landesgrenze nach Österreich, im Osten von der Grenze nach Niederbayern,  Distrikt U, im Westen vom Distrikt Schwaben T und im Norden vom Distrikt  Franken B.

Sonderrufzeichen und Sonder-DOK anläßlich 100 Jahre Freistaat Bayern:

Am 8. November 2018 feiert Bayern das 100-jährige Jubiläums des Freistaates. Aus diesem Anlass ist seit 1. Januar 2018 das Rufzeichen DL100BY mit dem Sonder-DOK 100BY qrv. Alle Funkamateure aus den vier bayerischen Distrikten C, U, T und B können dieses Rufzeichen aktivieren. Der Ablauf dafür wird in Kürze im Internet auf www.dl100by.darc.de veröffentlicht.

Für dieses Rufzeichen werden keine QSL-Karten erwartet. Alle Stationen, die DL100BY gearbeitet haben, erhalten automatisch eine QSL-Karte über das Büro.

Weitere Informationen gibt es auf QRZ.com.

(Aus dem Oberbayern-Rundspruch 01/2018)

Aktuelles

"Homepage under construction"


Liebe Leser dieser Homepage,

nachdem Umstellung dieser Seite auf das 'Onepager-Design' durch die Geschäftsstelle des DARC am 17.11.2017 durchgeführt wurde, sind umfangreiche Anpassungsarbeiten notwendig, die einige Wochen oder Monate dauern können/werden. Dieses bedeutet leider auch, dass viele Informationen nicht - wie gewohnt - abrufbar sind und die meisten Links nicht mehr funktionieren. Ich bitte um etwas Geduld.

Vy 73,

Bernhard, DK8BZ

Webmaster

PS: Konstruktive Anregungen zur Umgestaltung der Homepage sind jederzeit herzlich willkommen.

WSPR-Bake in der Antarktis im Testbetrieb aktiv

Am 15.01.2018 in den Nachmittagsstunden wurde der Multiband- Empfänger der permanenten WSPR-Bake auf der Forschungsstation "Neumayer III" des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis erstmals in Betrieb genommen. Der Empfänger ist Teil eines wissenschaftlichen Projekts der TU München in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen und dem DARC e.V.
Die Installation ist noch im Test und wird noch mehrere Wochen lang immer wieder für Wartungsarbeiten und Nachbesserungen an Antennentechnik und Software abgeschaltet werden, bevor sie in den geplanten mehrjährigen Regelbetrieb am endgültigen Installationsort übergehen kann. Vor Ort befinden sich aktuell die drei Funk-Spezialisten und DARC-Mitglieder Felix Riess DL5XL, Matthias Maasch DH5CW und Daniel Noll DL1SU, welche die Einrichtung vorgenommen haben.
Die Technik besteht aus einem WSPR Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya, der simultan bis zu acht Bänder von 160m bis 6m beobachten und mehrere hundert Empfangsberichte stündlich in das WSPR-Net einspeisen kann. In einigen Tagen ist auch die Inbetriebnahme eines Multiband-Senders mit 5 Watt Ausgangsleistung an einer Procom-Vertikalantenne vorgesehen.
Die ersten Betriebsergebnisse haben alle Projektbeteiligten positiv überrascht. Nach weniger als einem Tag im Netz hat DP0GVN bereits mehr als 300 verschiedene Baken des WSPR- Netzes empfangen und die Daten ins Internet übertragen können. Dies ist einem extrem störarmen Standort, weitab jeglicher menschlicher Zivilisation und aller Störquellen, geschuldet.
Das Bakenprojekt auf der Forschungsstation wurde von zwei Professoren initiiert, die auch Funkamateure sind. Das ist zum einen Prof. Dr. Ulrich Walter DG1KIM, Wissenschaftsastronaut der ESA und Ordinarius für Weltraumtechnik an der TU München. Ebenso mit beteiligt ist der bekannte SDR-Spezialist Prof. Dr. Michael Hartje DK5HH von der Hochschule in Bremen, der sich um die Software-Lösungen kümmert.
Der DARC e.V. ist eng mit in das Projekt eingebunden, da die weltweite Gemeinschaft der Funkamateure damit erstmals ein "Schwarmprojekt" ermöglicht um die Datenbasis für systematische wissenschaftliche Auswertungen der Ausbreitungspfade in Polarregionen zu generieren. Die Geräte für dieses wissenschaftliche Projekt wurden sämtlich ehrenamtlich von mehreren Funkamateuren aufgebaut.
Meldung von Felix Riess, DL5XL
Fotos: DL8RDS, DF2NU


Nachtrag am 28.01.2018:
Inzwischen berichten auch andere Verbände über dieses Projekt:

https://www.oevsv.at/oevsv/aktuelles/WSPR-Bake-in-der-Antarktis-im-Testbetrieb-aktiv/

http://www.arrl.org/news/permanent-wspr-beacon-in-antarctica-now-on-the-air

http://www.southgatearc.org/news/2018/january/dp0gvn-wspr-beacon-in-antarctia-is-operational.htm

Amateurfunktagung 2018: Programm erschienen

Das Programm der Amateurfunktagung 2018 ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Vorschau: FuCo (Funk- und Computerbörse) des Ortsverbandes Freising, C04

Die FuCo (Funk- und Computerbörse) des Ortsverbandes Freising, C04, findet am 17. März in der Sporthalle in Freising-Attaching statt.
Der Aufbau für Aussteller beginnt ab 7.30 Uhr, ab 9.00 Uhr ist die Halle für Besucher geöffnet. Auf viele Besucher freut sich der OV Freising.

Info für Tischbestellung auf der Homepage von C04 unter darc.de/c04 oder unter 08167 696 337.

Vorschau: 5. Funk- und Elektronikflohmarkt des OV Traunstein, C16

Der Ortsverband Traunstein, C16, lädt zum 5. Funk- und Elektronikflohmarkt am 24.03.2018 im Alpengasthof Hochberg ein.

Den Flyer mit weiteren Informationen findet man unter 'Termine 2018'.

Dreikönigstreffen der Freunde des Zugspitzrelais DB0ZU und der Großraumfuchsjagd in Raisting

Alle Jahre wieder....

...nein, nicht im Dezember, sondern im Januar, trafen und treffen sich die Freunde des Zugspitzrelais DB0ZU und der Großraumfuchsjagd in Raisting. Organisiert von Manfred, DL8MFL, kamen am diesjährigen Drei Königs-Tag wieder über fünfzig Funkamateurinnen und Funkamateure zusammen.

Nach der Begrüßung durch den Zugspitz-Peter, DJ3YB, ging es gleich los. Der Großraumfuchsjagd-Oberorganisator Martin, DF3MC, berichtete über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Zusammen mit Leonhard, DG9CAH, einem langjährigen Mobilfunkpeiler, erfuhren die Anwesenden viele Einzelheiten über die verschiedenen Peilaktionen. Bei sieben Kurzzeitveranstaltungen an Samstag-Nachmittagen und zwei Dauer-Fuchsjagden gab es mehr als 260 Peilmeldungen. Erstaunlich ist dabei die oft hohe Genauigkeit der abgegebenen Peilmeldungen, die auch Fachleute manchmal in Erstaunen versetzt. Es zeigt sich eben, dass einige Funkamateurinnen und Funkamateure ihre Ausrüstung sehr gut beherrschen. Bis zu neun Einzelpeiler oder Peilteams haben auch die versteckten Sender  persönlich erfolgreich aufgesucht. Letztendlich wird so manchem bösen Buben - Mädchen machen so etwas ja nicht - gezeigt, dass einem absichtlichen Stören die Aushebung auf dem Fuß folgt. Vielen Dank allen Aktivisten!

Nach der Mittagspause berichtete der Distriktsvorsitzende Manfred, DK2PZ, über aktuelle Neuigkeiten aus dem Amateurfunkgeschehen. Trotz eines merklichen Rückganges der Anzahl an DARC-Mitgliedern, konnte der Distrikt Oberbayern das vergangene Jahr mit einer fast schwarzen Null abschließen - ein Erfolg, der auf die vielen Aktivitäten im Distrikt zurückzuführen ist. Auch hierfür ein großes Dankeschön! Ein Hinweis auf einige neue Möglichkeiten zur Frequenznutzung von Amateurfunkzeugnisinhabern der Klasse E folgte. Manfred rief zur Verteidigung der Amateurfunkfrequenzen auf - sowohl durch Nutzung, Abgabe von Störungsmeldungen bei der Bundesnetzagentur als auch zu Aktionen gegen absichtliche Störer sowie gegen nicht HAM-spiritmäßiges Verhalten auf den Amateurfunkbändern. Anlässlich des 100. Geburtstages des Freistaates Bayern in diesem Jahr stellte er das Sonderrufzeichen DL100BY mit dem Sonder-DOK 100BY vor. Alle Funkamateure in den bayerischen Distrikten B, C, T und U können die Nutzung beantragen. Weitere Informationen dazu gibt  es auf QRZ.com.

Peter, DJ3YB, gab anschließend einen ausführlichen Bericht über den Status des höchstgelegenen Relais Deutschland, DB0ZU auf der Zugspitze, verbunden mit einigen Informationen zur neun Seilbahn auf die Zugspitze, die am 22. Dezember 2017 eröffnet wurde. Viele Aufgaben konnten im letzten Jahr erfolgreich erledigt werden, angefangen bei einer Neuverlegung des beschädigten Antennenkabels - hier herrschen eben andere Bedingungen als in den Niederungen und diese erfordern einen höheren Aufwand. Auch die Sende - und Empfangsantennen sind extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt und erfordern eine fortlaufende Wartung. Die Technik der in manchen Bereichen schon in die Jahre gekommenen Sende-Empfänger will gepflegt und instand gehalten werden. Daneben werden natürlich auch Neuerungen, so wie es das Ethos der Funkamateure festschreibt, an diesem Ort eingeführt und aufgebaut. Und manchmal fordert auch die technische Ausrüstung unseres Gastgebers, dem Deutschen Wetterdienst, Peter und sein Team zu Ideen auf, um einen störungsfreien Betrieb der Amateurfunk-anlagen in dieser Nachbarschaft zu ermöglichen. Dieses gerade begonnene Jahr wird wieder so manche Herausforderung bereithalten, so zum Beispiel die Umstellung der Wetterstation auf automatischen Betrieb voraussichtlich Mitte des Jahres. Was dies für die erforderliche regelmäßige Wartung der Relais bedeutet, kann heute noch nicht gesagt werden. Aber Funkamateure sind bekanntermaßen ideenreich und zur Improvisation bereit, sodass es auch für diese Aufgaben zufriedenstellende Lösungen geben wird.

Abschließend nochmals ein gesamtes Dankeschön an alle, die mithelfen und mitgeholfen haben, das Amateurfunkrad am Laufen zu halten.

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Alfred Artner, DJ0GM
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
im Distrikt Oberbayern

Drei Tage FORSCHA - ein Treffpunkt für Jung und Alt!

Und die Funkamateure waren dabei! Vertreten durch die Aktivistengruppe des Distriktes Oberbayern konnten
die vielen Facetten dieser Freizeitaktivität einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht und das wahre Bild des Amateurfunks in vielen Köpfen der Besucher aktualisiert werden. Untermalt durch Videos aus dem Amateurfunkleben ist ein repräsentativer Stand gelungen, der die Aufmerksamkeit auf sich zog.

Die jüngsten Besucher überrannten förmlich die Fuchsjagdbetreuer. Obwohl sieben 2m-Peiler zur Verfügung standen, musste der eine oder andere Jung-Jäger warten oder auf später vertröstet werden. Damit verbunden war die Gelegenheit, während der Wartezeit mit den Eltern oder anderen Begleitpersonen ins Gespräch zu kommen.

Die Möglichkeit, das Morsediplom zu erwerben, nahm auch so mancher Erwachsene wahr - von den Kindern und Jugendlichen gar nicht zu reden. Die Junkers-Morsetaste wurde reichlich strapaziert.

In den ausgefüllten Kontaktbögen fanden sich zahlreiche Interessenten für Amateurfunkkurse und Mitgliedschaften im DARC wieder. Diese gilt es nun erneut anzusprechen und ihrem Interesse Taten folgen zu lassen.

Darüber hinaus konnten wertvolle Kontakte zu wissenschaftlichen Institutionen geknüpft werden, so zum Beispiel zur Europäischen Südsternwarte ESO in Garching. Dort wird es im nächsten  Frühjahr große Aktivitäten für die Öffentlichkeit geben. Die Funkamateure des Distrikts Oberbayern hoffen, dort - ähnlich wie beim Tag der offenen Tür der TU München im letzten Oktober - dabei sein zu können.

Abschließend kann festgestellt werden: Die Investition von Geld und Zeit der Aktivisten hat sich in jeder Beziehung gelohnt. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und damit diesen Erfolg ermöglichten.

Alfred - DJ0GM
Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Distrikt Oberbayern

Fotos: Maggie Maas, DL4TTB

Distriktvorstand wiedergewählt

Auf der Distriktsversammlung am 04. November 2017 wurde der Vorstand des Distrikts Oberbayern, C, bestehend aus Manfred Lauterborn, DK2PZ (Distriktsvorsitzender), Heinz Riedel, DL2QT (1. Stellvertreter) und Alfred Fröschl, DL8FA (2. Stellvertreter) mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Weitere Informationen zur Distriktsversammlung im Kurzbericht.

Ehrennadel des Distrikts C für Andi Nützel, DG4MIC

Während der Distriktsversammlung am 04. November 2017 wurde Andi Nützel, DG4MIC, vom OV C19 die Ehrennadel des Distrikts Oberbayern verliehen. Der DV Manfred Lauterborn, DK2PZ, dankte Andi in seiner Laudatio für den Einsatz bei vielen Präsentationen unseres Hobbies (u. a. Streetlife Festival, Tag der offenen Tür an der TUM etc.) und dabei besonders für die Organisation und Durchführung der Fuchsjagden für Kinder. (Das Foto zeigt Andi beim Tag der offenen Tür der TU München im Herbst 2016.)  

Ihr Ansprechpartner im Distrikt Oberbayern (C)

Dipl.-Ing. Manfred Lauterborn
DK2PZ
Postfach 1336
85627 Grasbrunn
Tel.: 089 41612420
dk2pz@darc.de

Letzte Änderung: 19.02.2018