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      Funkpeilen, Teamgeist und Naturerlebnis im Spreewald

      Bild Fuchsdesign
      Bild Karte Burg
      Bild Teilnehmer
      Bild Laufkarte
      Bild Sprintsieger

      Am 12. und 13. September 2026 fand die 11. Spreewaldfuchsjagd im Spreewald statt. Ort des Geschehens war wieder das auch als Kurort bekannte Burg im Spreewald.

      Am Samstag, dem 12. September fanden sich 17 Teams am Treffpunkt zum Start am Bootshaus Rhenus ein. Beim klassischen 80-Meter-Funkpeilen waren Zweierteams mit Paddelbooten unterwegs, um die versteckten Sender zu finden. Dabei durften ausschließlich die Wasserwege genutzt werden, nur an Schleusen darf das Boot verlassen werden. Die Streckenlänge betrug ca. zehn Kilometer.
      Neben den fünf klassischen Sendern gab es einen Bonusfuchs, der beim erfolgreichen Aufsuchen eine Zeitgutschrift von 15 Minuten ermöglichte. Somit mussten die Teams abwägen, ob der Sender in die Route einbezogen wird oder nicht. Was niemand zunächst auf dem Zettel hatte, war, dass der Fuchs direkt an einer Schleuse auf festem Boden stand. Somit kam es tatsächlich vor, dass einige Teams die Schleuse zweifach passierten, ohne den Fuchs zu finden, da dieser nur einmal in der Minute für 12 Sekunden zu hören war.

      Als zusätzliche Schwierigkeit waren zwei Sender in Sackgassen auf privaten Grundstücken versteckt. Besonderer Dank gilt hier dem Wasser- und Bootsverband Burg, der uns diese Standorte ermöglichte. An einigen der Standorte gab es wieder nette Kleinigkeiten für die Teilnehmer, z.B. Schmalzbrote oder von Frank Lieske selbst gebackene Kuchenstückchen im Postenschirmdesign.
      Gewonnen hat ein Team, welches den Bonus bewusst nicht angepaddelt ist und somit nach ca. zweieinhalb Stunden mit 65 Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten Team mit Zeitgutschrift ins Ziel kam.

      Als Übernachtungsstätte wurde wieder, wie schon oft, die Jugendherberge Burg gewählt, wo abends bei einer gemütlichen Auswertung die GPS-Tracks der Paddelteams mit großer Erheiterung angeschaut wurden.

      Am Sonntag, dem 13. September, stand ein 80-Meter-Sprint auf dem Programm. Der Treffpunkt befand sich auf einem Parkplatz an der Landesstraße 50 zwischen Fehrow und Drachhausen unweit von Burg. Das Gelände ist ein sehr gut belaufbares Waldgebiet, was allerdings durch eine Hochspannungsleitung geteilt ist. Deshalb wurde der Lauf auch 400 kV-Sprint genannt.
      Um Störungen durch die Leitung auszuschließen, wurden im Vorfeld umfangreiche Tests durchgeführt, bei denen sich die Leitung als unkritisch herausstellte. Somit stand der Austragung nichts im Wege.
      Eigentlich sollte es pünktlich um 10:00 Uhr losgehen, allerdings bescherte ein defekter Sender eine kleine Startverzögerung von zehn Minuten. Die Strecke war bewusst kurz gelegt, allerdings in sich geschachtelt, was für eine zusätzliche Schwierigkeit sorgte.  Sieger mit einer Zeit von 17:47 Minuten wurde unser Nachwuchstalent Oscar Walter aus dem OV S20.

      Kai Pastor, DG0YS, hat den Lauf mit einer Actioncam aufgezeichnet, hier ein schöner Zusammenschnitt:

      https://ardf.darc.de/pubrel/2026/spreewald/sprint.htm

      Vy 73 de dl8uwe, Uwe
       

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