Von der Maginot-Linie bis in den Weltraum
Ausgestattet mit Spezialequipment, einem tonnenschweren Distrikt-Anhänger und einem ausfahrbaren Schiebemast trotzten die Funker der Hitze. Unter dem offiziellen Rufzeichen DF0RW bauten sie mobile Stationen auf und schickten ihre Wellen quer durch Europa. Die Bilanz des Tages liest sich wie ein Technik-Krimi:
• Historischer Funkkontakt: Erfolgreiche Verbindungen wurden unter anderem zu einem Bunker an der berüchtigten französischen Maginot-Linie und zu mehreren Stationen in Großbritannien aufgebaut.
• Premieren-Fieber: Ein Funkkollege (OM) nutzte die Willicher Station, um sein brandneues Rufzeichen zum allerersten Mal weltweid in den Äther zu schicken.
• High-Tech im Einsatz: Neben dem klassischen Europa-Verkehr auf dem 40-Meter-Band via Akku-Power wurde die mobile OV-eigene QO100-Satellitenstation bespielt. Auch digitale Betriebsarten wie DRM und modernste MESH-Core-Netzwerke kamen zum Einsatz.
Sundowner nach dem Welten-Funk
Der neue Ortsverbandsvorsitzende (OVV) Dieter (DH9DR) hatte im Vorfeld die Werbetrommel gerührt – mit Erfolg. Zahlreiche neugierige Besucher, ob mit oder ohne Funklizenz, strömten auf das Gelände. Sie wurden nicht nur mit DARC-Infomaterial versorgt, sondern auch mit heißem Kaffee und frischem Kuchen bestens bewirtet.
Nach dem erfolgreichen Abbau der High-Tech-Anlagen war aber noch lange nicht Schluss: Die Crew zog weiter zu Dieters „QTH“ (Heimatstation), um den Tag bei einem verdienten Sundowner gemütlich ausklingen zu lassen.
Die Zukunft im Visier
„Was gibt es Besseres, als bei schönem Wetter in der Natur zu funken? Gar nichts!“, hieß es unisono aus den Reihen der Funker. Die Aktion war ein voller Erfolg und hat das Potenzial, neue Technik-Talente für den Verein zu begeistern. Eines steht fest: Der Ortsverband R17 hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt – und die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits.
73 und bis zum nächsten Mal!

