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      FunkWX - heute noch ruhig

      Für heute wird eine meist ruhige Geomagnetik erwartet. Morgen wird es im Tagesverlauf unruhiger, in der Nacht dann aktiv bis stürmisch aufgrund schneller Sonnenwinde aus einem koronalen Loch. Das Flarerisiko ist gering (M10% X01%). Sonnenfleckenzahl und Flux haben zugenommen. Zusammen mit dem Russell-McPherron-Effekt könnte es vereinzelt zu Aurora kommen, denn Polarlichter lieben die Tagundnachtgleichen. | ▶️


      Russell-McPherron-Effekt 
      Um die Tagnachtgleichen (z. B. Mittwoch, 23. September um 0005 UTC) bilden sich Risse im Magnetfeld der Erde. Sogar ein schwacher Sonnenwind kann dann tief eindringen und ein schönes Lichtspiel am Nachthimmel entfachen. Es ist zudem die Zeit von größeren Magnetstürmen. Eine Untersuchung (N. U. Crooker, E. W. Cliver, B. T. Tsurutani: The semiannual variation of great geomagnetic storms and the postshock Russell-McPherron effect preceding coronal mass ejecta, 1992; in: https://doi.org/10.1029/92GL00377) zeigt: Von den zweiundvierzig großen Stürmen im Zeitraum 1940-1990 trat keiner in den Sonnenmonaten Juni und Dezember auf, 40 Prozent ereigneten sich jedoch in den Monaten mit den Tagnachtgleichen, im März und September. Dies deutet darauf hin, dass die halbjährlichen Schwankungen, die bei der Mittelwertbildung der Indizes festgestellt wurden, nicht das Ergebnis eines statistischen Effekts sind, sondern sich vielmehr auf die Stürme selbst zurückführen lassen.  

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