symm.Antennenkoppler

DL3LAC Christian Koppler

Es wird viel philosophiert über die optimale Antenne. Darüber wurden schon einige "dicke" Bücher geschrieben. Der "Rothammel" ist sicher das bekannteste Buch, auch "Antennenbibel" genannt.  In den meisten Fällen, scheitert die optimale Antenne am Platz. Ein Monoband-Dipol für  20m läßt sich auf vielen Grundstücken ja noch realisieren, was aber ist mit einem Dipol für 80 oder gar 160m. Hier gerät man sehr schnell an die Grenzen (des Grundstücks), es sei denn, man wohnt auf einem Bauernhof. 

Nach langen Diskussionen haben wir (DD7FM, DD9FY und DL2FBI) uns entschlossen, den symmetrischen Antennen-Tuner nach DL3LAC, auch bekannt als Christian Koppler, nachzubauen.  Abweichend vom Original, werden wir  die Relais-Steuerung mit einem SBC65 Einplatinen-Computer realisieren. Damit ist die kompl. Steuerung des Kopplers per PC möglich. 

Wir werden laufend über den Fortschritt der "Bauarbeiten" berichten. (Stand: 02.11.2016)

 

Beschreibung

Beschreibung

Symmetrisches Anpassgerät für 1,8 – 30 MHz , 750 Watt PEP:

Mit diesem symmetrischen Anpassgerät können Dipole und Schleifen störungsfrei  angepasst werden, selbst dann, wenn der Koppler sich im Hause  oder sogar im Shack befindet.  Da der Koppler abgesetzt betrieben wird, ist es möglich, ihn in Speisepunktnähe aufzustellen, eine ungünstig verlegte und unnötig lange Hühnerleiter wird vermieden!

Der symmetrische Aufbau  produziert die für die Hühnerleiter richtige Gegenphasigkeit der HF am Ausgang des Kopplers, die HF-Spannungen auf der Hühnerleiter heben sich gegenseitig auf.

Als Steuergerät kann das gleiche verwendet werden, wie für den LD-Koppler.

 

Aufbau:

Der symmetrische Koppler hat einen Eingangsbalun  1:1, der die vom Sender kommende HF symmetriert und gegenphasig macht.  Hinter dem Balun folgt eine Hochpass / Tiefpassumschaltung  der beiden exakt gleichen LC-Glieder des Tuners. Diese beiden LC-Glieder bestehen jeweils aus einer binär gestaffelten Gruppe von 7 Induktivitäten und  8 Kapazitäten.

Alle Induktivitäten sind Luftspulen. Die Spulen L6 und L7  haben einen besonderen Aufbau um die Abmessungen klein zu halten:  Es sind jeweils zwei Spulen mit verschiedenem Durchmesser. Die kleine Spule befindet sich innerhalb der Größeren, beide Spulen sind dann in Reihe geschaltet.  Die Länge der Spulen reduziert sich bei diesem Aufbau um etwa 40%.

Die Induktivitäten sind schaltbar in 0,25 uH-Schritten von 0 bis 32 uH.

Die Kapazitäten bestehen jeweils  aus mindestens 4  in Reihe geschalteten spannungsfesten FKP-Kondensatoren. Nur die kleinen  Cs (C1 bis C3)  bestehen aus kurzen Stücken Teflonkabel RG142.

Die Kapazitäten sind schaltbar  in 3pF-Schritten von 0 bis 790pF

Um die Spannungsfestigkeit der Relaiskontakte zu erhöhen, sind immer zwei Kontakte in Reihe geschaltet.  

(Quelle DL3LAC)

Stromlaufpläne

Stromlaufpläne

Hurra, die Teile sind da!

Hurra, die Teile sind da!

Die Bestückung beginnt

Die Bestückung beginnt

SDR -Radio

Vor einiger Zeit ist bekannt geworden, dass man USB-Sticks mit dem RTL-2832U-Chip auch wunderbar als SDR-Empfänger benutzen kann.

Diese USB-Sticks sind für kleines Geld zu bekommen und  bekannt als DVB-T-Stick, meistens mit FM Radio. Man sollte darauf achten, das der Empfänger E 4000 integriert ist. Er hat die größte Bandbreite.

Lückenloser Empfang 50 - 2000 Mhz, 0 - 50 Mhz mit Converter

Rundfunk, Polizeifunk , Flugfunk , ACARS Flugdaten, Rundfunk FM Radio, Wettersatelliten Bilder, Wetterballone, ISS Funk.... Bitte die Vorschriften beachten!

Selbst mit einer normalen Breitband Antenne ist der Empfang  gut. Schaltet man einen Antennenverstärker dazwischen wird er noch besser.Für den Anfang tut es auch eine normale DVB-T Antenne mit Verstärker.

Zusammen mit der Freeware  HDSDR  erhält man ohne viel Aufwand einen voll funktionsfähigen SDR-Empänger.

Es gibt sogar eine Bauanleitung für einen SDR-Server in Verbindung mit einem Raspberry PI, sodass man aus der Ferne bzw. über das Internet auf den Empfänger zugreifen kann.

Unter www.websdr.org sind weltweit betriebene SDR Empfänger zu hören. Es werden die unterschiedlichsten Empfänger betrieben; auch oben beschriebene USB-Sticks. Einfach mal rein hören. 

 

 

CW

CW ist die älteste digitale Betriebsart. Man versteht darunter die drahtlose Übermittlung von Informationen durch einen im Rhythmus der Morsezeichen getasteten oder modulierten Hochfrequenzträger. Mit den ersten Versuchen wurde bereits vor über 100 Jahren begonnen.

Wenngleich die Nachrichtentechnik inzwischen eine enorme Ent-wicklung genommen hat, so funktioniert das älteste Verfahren auch heute noch hervorragend. Es hat sogar einige Vorteile gegenüber den raffinierten modernen Methoden. Gewiss hat CW in den kommerz-iellen Funkdiensten an Bedeutung verloren, im Amateurfunk wird diese Betriebsart nach wie vor weltweit mit Begeisterung und Erfolg ausgeübt. Die Amateurfunkbänder sind voll von CW-Signalen.

CW erfordert den geringsten technischen Aufwand und damit auch die niedrigsten Kosten. Auch mit einfachen, älteren oder selbstgebauten Geräten kann man zuverlässig weltweite Funkverbindungen herstellen.   CW-Signale beanspruchen auf den oft überbelegten Bändern die geringste Bandbreite. Wenn Sprechfunk durch Störungen beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird, geht es in CW meistens immer noch. 

CW-Verbindungen funktionieren häufig auch noch mit kleinen und kleinsten Sendeleistungen. Gerade in Zeiten der EMVU-Diskussion ein interessanter Aspekt. Auch mit einfachen Antennen lassen sich in CW beachtliche Entfernungen überbrücken.

CW ermöglicht weltweite Funkverbindungen ohne besondere Sprachkenntnisse durch Verwendung international bekannter Abkürzungen. 

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