DF1AC sk

DF1AC sk

Am 11. Dezember 2017 verstarb unser Mitglied Gerhard Krause besser bekannt als Jerry, DF1AC.
Gerhard war Mitglied der Gruppe der Hobbyhandwerker, die unter der Leitung von Werner Dk7aj,
die Club- und Stationsräume in der Grätzelstraße ausbauten.
Lange Jahre war er im Vorstand des OV H10 tätig und engagierte sich intensiv im weiteren Ausbau der Club- und Stationsräume in der Grätzelstraße. Gerhard war bis Sommer diesen Jahres der Verantwortliche für die Clubstation DL0GN. Er war der Mitorganisator  der jährlichen Weihnachtsfeier im OV und Hauptverantwortlicher für das leibliche Wohl der OV-Mitglieder.
Dank seiner Aktivitäten entwickelten sich die wöchentlichen Treffen im OV  zu dem, was sie heute sind.
Er verstarb mit 89 Jahren. Wir verlieren mit ihm einen äußerst aktiven OM und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit stillen 73
Harald
OVV H 10

Mitgliederversammlung stimmt Fusion mit H53 zu

Mitgliederversammlung stimmt Fusion mit H53 zu

Bei vorweihnachtlicher Stimmung fand am Freitag, 01.12.17 die Mitgliederversammlung von H10 statt. Nach den Ehrungen und dem stillen Gedenken an unseren verstorbenen ehemaligen OVV Werner DK7AJ, gab Harald DK9AC einen ausführlichen Jahresbericht ab. Dabei erwähnte er die verschiedenen Funkaktivitäten und dankte allen Beteiligten und den jeweiligen Organisatoren.

Nach einem Bericht zur geplanten Fusion der Ortsverbände Göttingen H10 und Göttingen-West H53 folgte eine Ausprache, bei der auch offene Fragen geklärt werden konnten. Bei der dann folgenden geheimen Abstimmung votierten die Mitglieder von H10 einstimmig bei einer Enthaltung für die Fusion.

Nachdem auch bereits die Mitglieder von H53 in einer länger zurückliegenden Versammlung mehrheitlich für die Fusion gestimmt hatten, muss nun noch der Distrikt Niedersachsen des DARC formell zustimmen.

Wahrscheinlich wird es dann Ende des nächsten Frühjahres zur Fusionsversammlung der beiden Göttinger Ortsverbände mit Neuwahlen des Vorstandes kommen.

 

 

Werner, DK7AJ - Silent Key

Werner, DK7AJ - Silent Key

Unser Mitglied und langjähriger OVV Werner Ahrbecker, DK7AJ ist am 06. November 2017 verstorben.

Werner Ahrbecker DK7AJ trat 1974 in den DARC und damit in den Ortsverband Göttingen H10 ein.

1982 wurde Werner zum OVV gewählt und begann federführend mit der Suche nach eigenen OV-Räumen.

Denn seit langem bestand im Ortsverband der Wunsch, über eigene Räume zu verfügen, die den Aufbau und den Ausbau der Clubstation einschließlich der Aufbaumöglichkeit optimaler Antennen und die Möglichkeit für Zusammenkünfte der OV-Mitglieder bieten sollten. Nach Jahren der Suche wurde im Dachgeschoß einer Göttinger Schule eine ungenutzte Fläche ausfindig gemacht, die von der Größe und Lage sehr gut geeignet erschien. Dieses Dachgeschoß musste jedoch erst mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand für unsere Zwecke hergerichtet werden. So wurden im Laufe von 15 Monaten unter der Leitung von Werner und einer 14-köpfigen Heimwerkergruppe des Ortsverbandes, in über 600 Arbeitsstunden alle Bauarbeiten ausgeführt.

Am 6.Juni 1986 konnten die Club-und Stationsräume des OV Göttingen H10 eingeweiht werden.

Werner leitete den OV H10 sehr umsichtig und erfolgreich bis zum Jahre 2006, danach stand er dem OV weiterhin als stellvertretender OVV zur Verfügung. Der Distrikt H würdigte seinerzeit seine Arbeit mit  der Ehrennadel des Distrikts Niedersachsen.

2010 zog er sich nach 28 Jahren aus dem OV-Vorstand zurück.

Vergangene Woche hatte sich dann sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert und in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 6.11.2017 ist Werner im Schlaf im 90. Lebensjahr verstorben.

Der OV H10 verliert damit ein sehr kompetentes Mitglied, der für fast alle  auftretenden technischen Probleme eine Lösung parat hatte.

Er war 43 Jahre in unserem OV und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, wir werden seine Stimme vermissen,

Mit stillem Gruß

Harald DK9AC OVV H10 

Spontane Funkaktion zum Verteilen des Sonder-Doks "70-OV-H"

Spontane Funkaktion zum Verteilen des Sonder-Doks "70-OV-H"

Spontane Funkaktion zum Verteilen des Sonder-Doks "70-OV-H"

Am Sonntag, 15.10.17 haben wir mit ein paar Funkfreunden in einer spontanen Aktion den Sonder-DOK "70-OV-H" verteilt. Dazu sind Andreas dl1oder, Klaus dg3ao, Dieter df7ax, Wladi dg3kgb und Frank dl5aar auf die Bramburg bei Adelebsen gefahren. Die Bramburg ist ein Berg mit Basaltsteinbruch, dessen Kuppe ca. 400m hoch ist. Der bietet also ideale Bedingungen für 2m SSB, da ringsherum in alle Richtungen freie Sicht herrscht. Durch den störungsfreien Empfang konnte auch gut Betrieb auf 80 und 40m gemacht werden. Als Funkmobile dienten uns der Einsatzleitwagen (ELW) des ASB Göttingen-Stadt und ein ehemaliger österreichischer Militär-LKW mit KAbine und Kurbelmast von Klaus dg3ao. Als Antennen nutzten wir ein gestocktes System für 2m und ein Doppeldipol für 40/80m von Kelemen.

Nach gut drei Stunden Funkbetrieb und ca. 60 neuen Logeinträgen wurde bei herrlichem Wetter mit toller Fernsicht wieder abgebaut.

 

 

Ein Abspannpunkt des Dipols
Foto vom Abspannpunkt
 
 

Fieldday am 23./24.09.17

Fieldday am 23./24.09.17

Fieldday in der Feldmark südlich von Göttingen

Von Samstag, dem 23.09. auf Sonntag den 24.09.17 fanden sich wieder zahlreiche südniedersächsische Funkfreunde auf Freddys Wiese hinter dem Werderhof südlich von Göttingen ein. Dank der tollen Organisation von Stefan DJ1SH und seinem Team, konnten wieder interessante Funkverbindungen getätigt werden. Ohne die urbanen Störungen macht unser Hobby doch wieder richtig Spaß.

Vom ASB Göttingen-Stadt wurde wieder ein großes Zelt zur Verfügung gestellt, auch eine Miettoilette und der Grill fehlten nicht. Dank der Contestfilter von Dieter, DF7AX war auch paralleler Funkbetrieb von mehreren Stationen aus gleichzeitig möglich.

Auch das Verteilen des Sonder-DOKs "70-OV-H" stieß auf großes Interesse.

Auch für das kommende Jahr ist wieder eine solche Aktivität vorgesehen.

    

Impressionen

Lizenzkurs startet

Lizenzkurs startet

Kurs zur Erlangung der Amateurfunklizenz startet

Nach vielen Jahren startet am Donnerstag, 21.01.16 in Göttingen wieder einmal ein Lizenzkurs. Insgesamt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer streben die Amateurfunklizenzklasse E oder A an.

Der Unterricht findet in der Funk- und Ausbildungsstation DL0BFG auf dem Gelände der Götinger Berufsfeuerwehr statt. Neben dem Theorieunterricht in Technik, Betrebstechnik und Vorschriften, soll auch der praktische Ausbildungsfunkbetrieb einen großen Stellenwert bekommen.

Wir drücken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alle die Daumen, wünschen ihnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Weitere Infos bei Stefan DJ1SH (dj1sh ( at ) darc . de) oder Frank (dl5aar ( at ) darc . de)

 

 

Ewald DL8SX silent key

Ewald DL8SX silent key

Ewald Schmidt DL8SX - Silent key

Der OV H10 trauert um Ewald Schmidt, DL8SX, der am 8.1.16 verstarb, einen Tag nach seinem 85. ten Geburtstag.

Er war Mitte der 1980er Jahre aktiv beim Ausbau der der Club-und Stationsräume in der Grätzelstraße beteiligt und Jahrzehnte gestaltete er aktiv das Clubleben des OV. Über 10 Jahre hinweg war er QSL-Manager des OV und nahm diese Aufgabe sehr gewissenhaft wahr.

Er war auf KW und UKW aktiv, besuchte die Freitagstreffen und verwaltete quasi die Clubstation, er wusste immer wo welche Unterlagen oder Geräte - Geräteteile zu finden waren. Auch war er in der sonntäglichen 10 m Runde stets zu hören. Am 4.12.15 anlässlich unserer Mitgliederversammlung konnten wir  ihn noch mit einer Urkunde für 50 Jahre DARC Mitgliedschaft ehren.

 

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, Wir werden ihn vermissen .....

Mit Vy 73 

Harald

Dk9ac OVV

Einrichtung der Station DL0BFG

Einrichtung der Station DL0BFG

Einrichtung der Station DL0BFG

Stationstisch
Dach mit Antennen

Nachdem nun feststand, welcher Raum als Funk- und Ausbildungsraum genutzt werdennte,g es daran, diesen einzurichten und die Station und die Antennen aufzubauen.

Die erste Aktion war unter der Federführung von Thomas, DO6OTH, die Verlegung von Teppichboden in zwei völlig leeren Räumen. Freundlicherweise durften wir uns von den auf dem Dachboden abgestellten Tischen und Stühlen bedienen, so dass die wöchentlichen Freitagstreffs nun ab Januar 2015 hier stattfinden konnten.

Die Erkundung des Kabelweges vom Dachboden in den Stationsraum stand als nächster Punkt an. Sie erfolgte durch Bernhard DK2HA und Dieter DF7AX. Als erste Maßnahme wurde von den beiden unter Dach eine FD4 Antenne und zwei Rundstrahler für 2m / 70 cm installiert, so dass Funkbetrieb möglich wurde.

Ein schneller Internetzugang steht uns inzwischen auch zur Verfügung. Dank auch an SWL Wladimir der den stationären PC konfiguriert hat. 

Mitte des Jahres begannen umfangreiche Planungen von Reinhard, Dieter und Bernhard unter Beteiligung des Hausherrn, der Berufsfeuerwehr, zur geplanten Befestigung der Rotoren und Stützlager im Dachboden und der Antennen auf dem Dach.

Zwischenzeitlich wurde unter der Leitung von Dieter, DF7AX, der Funktisch des OVs wieder aufgebaut. Gedankt sei an dieser Stelle allen Helfern, denn der Transport der Sachen vom Boden des Hauptgebäudes hier hinauf, hat doch manchen Schweißtropfen gekostet.

Folgende Geräte wurden inzwischen angeschlossen:

IC-821 2m/70 cm Transceiver

KW-Transceiver IC 775 DSP

Duoband Mobilgerät TM-G707

Ein d-star fähiges IC 7100

und das IC 756 PRO III

Durch Stephan DG3ABY wurden drei Arbeits- und Löttische beschafft und aufgestellt. Ebenso wurde von ihm ein neuerer Kühlschrank angeschlossen.

Ferner wurde unter Mithilfe von Heiner DH3AAH ein Schwerlastregal aufgestellt und eine Wandtafel installiert, im Hinblick auf einen Lizenzkurs für unsere SWLs.

Stefan DJ1SH, hat eine Bastelgruppe ins Leben gerufen. Sie treffen sich jeden Donnerstag um 20.00 Uhr.

Im November erfolgte durch Reinhard DK7AT, Dieter DF7AX, Berhard DK2HA, Thomas Rossow SWL, Stefan Holzheu DJ1SH und die Kammeraden Rolf Senschuck und OM Jens Hartmann DG5AAO, die Vorbereitung der Standrohr- und Rotormontage für die Log-Periodic, die uns vor zwei Jahren vom DLR-School-Lab überlassen wurde. Die Montage erfolgte dann mit technischer Hilfe der Kameraden an zwei Samstagen. Am 28.11.15 konnte das erste QSO über die Log-Periodic abgewickelt werden. Sie funktioniert von 10m bis 30 m. Anschließend montierte Fiffi, DK5AH einen Kabelkanal, damit das Ganze auch vernünftig aussieht.

Außerdem befinden sich nun auch zwei Rundstrahler für 2m/70cm über dem Dach.

Umzug vollzogen

Umzug vollzogen

Umzug vollzogen

Nachdem wir nun fast zwei Jahre unser provisorisches Domizil bei den Feuerwehrkameraden der Ortsfeuerwehr Geismar hatten, können wir nun für den Katastrohenschutz einen Funk- und Ausbildungsraum im Verwaltungsgebäude der Berufsfeuerwehr nutzen.

Von den Feuerwehrkameraden in Geismar haben wir uns am 22.05.15 bei einem gemeinsamen Grillen verabschiedet und für die nette Gastfreundschaft bedankt.

Tunnelübung

Tunnelübung

Göttinger Funkamateure nehmen an großer Rettungsübung teil.

Die Göttinger Funkamateure nahmen erstmals an einer großen Rettungsübung teil und nutzen dabei das Hamnet. Wie das ging? Einfach weiterlesen...

 

 

Das Ministerium des Innern (MI) in Niedersachsen  wünscht sich seit längerer Zeit eine Zusammenarbeit der Polizei mit den Funkamateuren, um im Katastrophenfall eine Rückfallebene für die Kommunikation zu haben.

Ein erster Versuch sollte konkret mit dem Hamnet ausprobiert werden. Hierzu wurde als Zeitpunkt eine geplante Rettungsübung in einem ICE-Tunnel bei Hann Münden ausgewählt, bei der ein ICE-Unglück simuliert wurde.

Für diesen Test haben sich in der Nacht vom 17. auf den 18.05.2014 einige Göttinger  Funkamateure bei der Berufsfeuerwehr Göttingen versammelt und im 5 GHz-Bereich mit einem Ubiquiti 40cm Spiegel Nanobeam M5 eine Datenverbindung zum Gaußturm bei Dransfeld aufgebaut, der für die Anbindung Göttingens an das Hamnet sorgt.

Am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr  kam dann der Leiter der Abteilung  Information und Kommunikation (IuK) der Polizeiinspektion Göttingen mit einem technischen Mitarbeiter zur Berufsfeuerwehr und lieferte eine Datei mit einer Lagemeldung und Fotos  von der Tunnelübung auf einem USB-Stick, die dann über das Amateurfunkdatennetz nach Hannover übertragen werden sollten. Nach nur drei Minuten wurde  durch die zentrale Polizeidirektion in Hannover der Eingang der Dateien bestätigt. Auch dort war ein Funkamateur vor Ort, der die Anbindung an das drahtlose Amateurfunkdatennetz sicherstellte.

Mächtig stolz konnten die beteiligten Funkamateure nach diesem Erfolg gegen 5 Uhr morgens beim Übungsende das Equipment wieder abbauen und die wohlverdiente Nachtruhe beginnen.

Zusätzlich standen für den Fall der Fälle die ganze Zeit noch 4 Notfunktrupps der Göttinger OMs mit diversem Kommunikationsequipment abrufbereit, die die Übungsleitung der Tunnelübung zur Unterstützung hätte anfordern können, was aber nicht geschah.

Weitere Göttinger Funkamateure, die als Einsatzkräfte in der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des ASB Göttingen mitarbeiten, waren bei der Tunnelübung live vor Ort und haben dort mit Amateurfunkmitteln im Rahmen ihrer Aufgaben den Einsatzstellenfunk unterstützt, wo der BOS-Funk an seine Grenzen stieß.  Für diese Großübung, bei der ca. 900 Akteure beteiligt waren, konnten die Funkamateure  so einen weiteren Kommunikationskanal bereitstellen, der auch intensiv genutzt wurde.

Insgesamt war das für alle beteiligten Funkamateure eine besondere Erfahrung, die allen die Bedeutung des Notfunks unmittelbar vor Augen geführt hat und ein großes Interesse an weiteren Übungen geweckt hat.

Pressemeldung 19-05-14.pdf

Hamnetknoten für Göttingen

Hamnetknoten für Göttingen

Hamnet-Knoten für Göttingen

Dem unermüdlichen Einsatz von Birko, DL8BB und Jochen, DB8AS ist es zu verdanken, dass die Göttinger Funkamateure nun einen HAMnet-Knoten auf dem GAußturm bei Dransfeld haben. Seit Freitag, 16.05.14 ist die Linkstrecke zu DB0EAM geschaltet. Von dort wird weiter zum Köterberg geroutet.

Abbau der Antennenanlage beim DLR

Abbau der Antennenanlage beim DLR

Abbau der Antennenanlage beim DLR

Da sich die Amateurfunkstation beim DLR (Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt) aufgelöst hat, wurde dem OV H10 die Antennenanlage zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund haben wir am 16.07.13 mit professioneller Unterstützung die gesamte Antennenanlage demontiert und bis zum Aufbau an einem neuen Standort zwischengelagert. Ein besonderer Dank gilt Klaus DG3AO (Dachdeckerei Utermöhlen), Reinhard DK7AT (Fa. Wienbrügge) und Dieter DF7AX für den Einsatz.

Das Copyright für die Fotos liegt bei Ewald, G0VEA, ex. DF1AU (der extra aus England angereist war  :-)   )

Vorbereitung der Sicherung
Vorbereitung des Krans
Schaulustige
Am Haken
Aufmerksame Beobachter
In der Luft
Fast unten
Auf dem heißen Dach
Steuerung von unten
Sicherung geht vor
Das Prachtstück schon teilweise demontiert
Geschafft!!!

Engagement im Katastrophenschutz

Engagement im Katastrophenschutz

Göttinger Funkamateure engagieren sich im Katastrophenschutz

Wie wir auf dieser Seite schon berichtet haben, engagieren sich Göttinger Funkamateure schon länger aktiv in der Katastrophenschutzeinheit des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Göttingen. Nun hatten sie mit dieser Einheit gleich zwei Einsätze kurz hintereinander. Erst war die Betreuungseinheit des ASB Göttingen-Stadt im Elbehochwassergebiet in Scharnebeck bei Lüneburg im Einsatz. Hier wartete eine Sporthalle mit 250 Feldbetten auf den „Notfall“. Im Falle eines Deichbruchs hätten hier evakuierte Bewohner der umliegenden Gemeinden betreut und versorgt werden müssen. Ein Teil der Einheit war mit der Feldküche im Amt Neuhaus eingesetzt, um dort die Versorgung von 2500 Hilfskräften von Bundeswehr, Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen sicher zu stellen. Während des Einsatzes wurden ständig per Kurzwelle die Funkverbindung nach Göttingen aufrecht erhalten. Der Fachbereichsleiter des Amtes für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, BD Dr. Martin Schäfer sowie der Sachbearbeiter und stv. Fachdienstleiter für den Katastrophenschutz, Jörg Kortebröcker dankten für das Engagement.

Kurz nach diesem einwöchigen Einsatz folgte dann eine nächtliche Alarmierung zu einem Einsatz am Göttinger Klinikum, wo nach starken Regenfällen und defekten Pumpen die Gefahr der Überflutung von Gebäudeteilen drohte. Hier bestand die Aufgabe der ASB-Einheit darin, die eingesetzten Hilfskräfte von Feuerwehr, THW und Klinikum mit Getränken, warmer Suppe in der Nacht und Frühstück zu versorgen. Auch hier war der ELW wieder mit Funkamateuren besetzt.

Wie die Funkamateure zum Engagement im Katastrophenschutz kamen

Nach einer Vorstellung der Arbeit der Betreuungseinheit des ASB bei einem Treffen der Funkamateure durch den Zugführer des ASB Göttingen-Stadt, Marco Woltermann wurde recht schnell eine Zusammenarbeit in Form einer Kooperation verabredet. Sieben Funkamateure traten dem ASB bei und absolvierten eine Ausbildung zur Einsatzkraft im Katastrophenschutz. Hauptaufgabe der Funkamateure ist die funktechnische Unterstützung der Einheit im Einsatzleitwagen (ELW). Dieses Fahrzeug wird im Einsatzfall zur Koordinierung verwendet. Es hält den Funkkontakt zur Gesamteinsatzleitung und führt die eigenen Einsatzkräfte. Die Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen durch Funkamateure ist übrigens im Amateurfunkgesetz geregelt.

 

Antennenabbau bei DL0GN

Antennenabbau bei DL0GN

Eine Ära geht zu Ende !!!

Nach über 27 Jahren müssen wir zum 31.05.2013 unsere Stationsräume in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule verlassen. Der komplette Dachboden wird wegen der energetischen Sanierung des Gebäudes für Be- und Entlüftungsanlagen benötigt. Leider fällt dieser Sanierung somit auch die Schulstation DL0GSG zum Opfer, was ein herber Schlag für unsere Nachwuchsförderung ist.

Am Samstag, 04.05.2013 fanden sich dann nun bei besten Wetterbedingungen zahlreiche Funkfreunde aus unserem OV und dankenswerter Weise auch von H53 in der Schule ein, um unter fachkundiger Hilfe von Klaus DG3AO die Antennenanlage abzubauen. Dank seines Krans konnten die einzelnen Antennenanlagen "einfach" aus dem Dach herausgezogen und am Boden demontiert werden. Wir möchten uns hier ganz herzlich bei allen beteiligten Akteuren für die Hilfe bedanken. Im Einzelnen waren dies: Bernhard DK2HA, Dieter DF7AX, Eugen DL8AAI, Harald DK9AC, Heiner DH3AAH, Jochen DH2OAF, Klaus DG3AO, Marianne (Muppi) SWL, Tom DL1AAA, Rasmus DO9RM . Später kamen noch Bernhard DL6XL, Fiffi DK5AH und Ugur DH7UG hinzu.

Hier gibt es einige Fotos (Dank an DF7AX und DL1AAA) von der Aktion (Durch Anklicken vergrößern):

Ostansicht
Nordansicht
Planungsgespräche
Der OVV hat alles im Blick
Probefahrt
Beam am Haken
Beam in der Luft
..am Boden
Der nächste Mast
Nach getaner Arbeit...
Alle "Löcher" wieder geschlossen
vorher - nachher (Südansicht)

Chronik der Arbeiten. Beginn 8.00h. Einsatz des Krans gegen 10.00h.

  • Demontage des Parabolspiegels samt Mast und des Masten der FD4
  • Rückbau des Koaxkabels hinter den Verkleidungen
  • Rückbau der Antennenkabel aus den Kabeldurchführungen zu den Antennen
  • Teilweise Demontage der Drahtantennen und des hinteren Haltemastens der FD4
  • Lösen der Innenverschraubungen der anderen Masten
  • Aufbau des Krans und Vorbereitung des Fahrkorbs
  • Kontrollfahrt mit dem Kran und Entfernen der Antennenseile am Haus A
  • Umbau von Fahrkorb auf Kranbetrieb
  • Abbau des Beams und Zerlegen am Boden
  • Alle anderen Masten werden nach und nach mit dem Kran demontiert
  • Entfernen des Pneumatikmastens zum Schluss
  • Alle Dachdurchführungen werden mit Ziegeln fachgerecht verschlossen
  • Antennenteile werden vorübergehend auf dem Vordach vor Haus A gelagert

Aufräumaktion bei DL0GN

Aufräumaktion bei DL0GN

Aufräumaktionen bei DL0GN

Bei einer weiteren großen Aufräumaktion am Dienstag, 16.04.mit vielen Helfern aus H10, H53 und auch den Schülerinnen und Schülern der Amateurfunk-AG an der GSG haben wir wieder viel geschafft. Neben der Entsorgung von altem Mobiliar und nicht mehr Verwendbarem, haben wir auch schon viele Kartons in unserem zukünftigem Domizil bei der Berufsfeuerwehr einlagern können.

 

Die nächste gemeinsame Aufräumaktion haben wir für Donnerstag, 25.04. um 14.00h bei dl0gn festgelegt. Nun müssen noch Reste geräumt und teilweise Einbauten entfernt werden. Auch hier freuen wir uns wieder über zahlreiche Helfer...

Interessanter Inhalt auf einer VHS-Kassette (Dachbodenfund)

Interessanter Inhalt auf einer VHS-Kassette (Dachbodenfund)

Kooperation DARC mit ASB

Kooperation DARC mit ASB

Kooperation zwischen DARC und ASB

Theorieunterricht

Die angedachte Kooperation zwischen Göttinger Funkamateuren und dem Arbeiter-Samariter-Bund, Göttingen-Stadt (ASB) nimmt Formen an.

Begonnen hatte alles vor langer Zeit damit, dass Marco, DO1ASB als Zugführer der Katastrophenschutzeinheit des ASB Göttingen-Stadt die Arbeit der Organisation auf einem OV-Abend von H10 vorstellte.

Der ASB Ortsverband Goettingen-Stadt stellt eine Betreuungseinheit, die bei einer "Schadenslage" die Betreuung von Menschen / Betroffenen übernimmt. Einsätze sind hier denkbar bei größeren Verkehrsunfällen, Evakuierungen bei Bombenentschärfungen oder auch anderen Katastrophenlagen wie Hochwasser, Stürmen, etc.

Der ASB Göttingen-Stadt gerät bei solchen Einsätzen immer in die Situation, dass der Einsatzleitwagen (ELW) schwer mit funktechnisch begeistertem Personal zu besetzten ist. Nun entstand die Idee "funkbegeisterte Helfer" zu finden, die in der Lage sind und Interesse haben, diese Aufgaben zu übernehmen.

Bei den Göttinger Funkamateuren und SWL fiel die Idee auf fruchtbaren Boden.

Fünf Funkamateure und 2 SWL begannen nun eine entsprechende Ausbildung beim ASB. Als neue ASB-Mitglieder besuchten sie am Sonntag, 21.04.13 den ersten Teil einer modularen Ausbildung, in dem es um gesetzliche Grundlagen, Strukturen und Organisiationsformen rund um den Katastrophenschutz ging. Als nächstes ist ein BOS-Funkmodul geplant. Erste-Hilfe-Kurse sind dabei natürlich auch selbstverständlich. (Diese sollte übrigens jeder einmal mitmachen bzw. auffrischen.)

 

Und
nun
die
Praxis

OV-Abend von H53 bei dl0gn

OV-Abend von H53 bei dl0gn

Februar-OV-Abend von H53 bei DL0GN

Am Freitag, 08.02.13 veranstaltete der OV H53 seinen Februar OV-Abend in den Räumen unserer Clubstation dl0gn. An diesem Abend konnten wir auch Herrn Andreas Koch, den Leiter der technischen Werkstätten bei der Berufsfeuerwehr Göttingen begrüßen. Er informierte sich über unser Hobby und brachte seine Freude über unsere zukünftige Zusammenarbeit zum Ausdruck.

DARC 10m-Contest 2013

DARC 10m-Contest 2013

DL0GSG beim DARC 10m-Contest

Einige Funkfreunde aus unserem OV haben aktiv am 10m-DARC-Contest am 13. Januar 2013 teilgenommen. Um 8.45 UTC traf man sich, um pünktlich zum Start um 9.00 UTC bereit sein zu können. Bei dieser netten OV-Aktion am frühen Sonntagmorgen ging es uns nicht ums Gewinnen, deshalb reichen wir nur das Checklog ein.

 

Besuch vom ASB

Besuch vom ASB

Besuch vom ASB

Unser Mitglied Marco do1asb ist als Zugführer für den Katastrophenschutz aktiv beim Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Göttingen Stadt. Vor einiger Zeit hat uns Marco im Rahmen einer OV-Versammlung einen interessanten Vortrag über die Arbeit und Aufgaben des ASB Ortsverbands Göttingen Stadt gehalten. Unterstützt wurde er von Rasmus, do9rm, der ebenfalls beim ASB aktiv ist. Marco bot bei dem Vortrag an, einmal zu einer weiteren Versammlung den Einsatzleitwagen (ELW) des ASB zur Besichtigung mitzubringen.

Am letzten Freitag, 09.11.12 hatten unsere OV-Mitglieder und Gäste dann die Möglichkeit sich über die technische Ausstattung des Fahrzeugs zu informieren. 

Insgesamt kamen neben Marco acht weitere Mitglieder des ASB mit zu unserem Clubabend, um sich über den Amateurfunk zu informieren. Während die OMs sich die Technik des Fahrzeuges ansahen, hielt Frank dl5aar den ASB-Mitgliedern einen kurzen Vortrag über den Amateurfunkdienst und Dieter df7ax und Tom dl1aaa rundeten diesen mit praktischen Vorführungen von PSK31, CW und Phonie auf KW ab.

Das interessierte Publikum stellte viele Fragen.

Insgesamt war das für beide Seiten ein interessanter Erfahrungsaustausch, aus dem evtl. eine Zusammenarbeit beim Katastrohenschutz enstehen könnte.

 

Hier gibt es einen Link zu einem Bericht über den Besuch auf der Seite des ASB

Fortbildung für die Berufsfeuerwehr

Fortbildung für die Berufsfeuerwehr

Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für die Göttinger Berufsfeuerwehr

In den vergangenen Wochen haben Stefan DG3ABY (OVV H53), Harald DK9AC (OVV H10), Frank DL5AAR (stellv. OVV H10) und Reinhard DK7AT (Verbindungsbeauftragter der Göttinger Funkamateure zur Berufsfeuerwehr) alle drei Wachabteilungen und die Abteilungsleiter der Göttinger Berufsfeuerwehr in vier Fortbildungsveranstaltungen über den Amateurfunk informiert und in diesem Zusammenhang eine mögliche Zusammenarbeit bei Großschadenslagen im Rahmen des Katastrophenschutzes vorgestellt. In den Veranstaltungen wurde erst einmal der Amateurfunk allgemein erläutert und die technischen Möglichkeiten dargestellt. Die äußerst interessierten Feuerwehrleute stellten dabei viele Fragen und bekamen jeweils im Anschluss an die Veranstaltungen die Möglichkeit, die Schul- und Ausbildungsstation in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Göttingen, die in den Clubräumen des OV H10 untergebracht ist, zu besichtigen.

Besonders am Samstag der Einschulung der benachbarten Grundschule weckte das Großaufgebot an Feuerwehrfahrzeugen auf dem Schulhof das Interesse der ABC-Schützen...

Göttinger Sieben Diplom

Göttinger Sieben Diplom

Sonder DOK 175GOE7

SonderDOK 175GOE7 vom 01.01.-31.12.2012

175 Jahre Göttinger Sieben

Zur Erinnerung an den Protest der Göttinger Sieben vor 175 Jahren verteilen die beiden Klubstationen DL0GN und DL0GSG den Sonder-DOK 175GOE7.

Zusätzlich gibt der OV Göttingen H10 dazu ein Diplom heraus. (Siehe links im Menü)

Die Göttinger Sieben:

Wilhelm Eduard Albrecht (Staatsrechtler, 1800-1876), Friedrich Christoph Dahlmann (Historiker, 1785-1860), Heinrich Ewald (Orientalist, 1803-1875), Georg Gottfried Gervinus (Literaturhistoriker, 1805-1871), Jacob Grimm (Jurist und Germanist, 1785-1863), Wilhelm Grimm (Jurist und Germanist, 1786-1859), Wilhelm Eduard Weber (Physiker, 1804-1891)

Die sieben Göttinger Professoren protestierten am 18.11.1837 schriftlich gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover und wurden deshalb aus dem Universitätsdienst entlassen. Dahlmann, J. Grimm und Gervinius wurden sogar des Landes verwiesen.

Weitere Infos dazu bei Wikipedia.


Schüler funken mit DP0GVN

Schüler funken mit DP0GVN

Schulstation DL0GSG funkt mit DP0GVN

Seit Beginn des Schuljahres gibt es an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Göttingen wieder eine Amateurfunk-AG, die von Frank, DL5AAR angeboten wird. An der AG nehmen Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Jahrgangs teil. Da kam nun das Angebot von Lars, DL1LLL an Schul- und Ausbildungsstationen gerade recht, mit ihm eine verabredete Funkverbindung an DP0GVN in der Antarktis zu realisieren.

Frank bewarb sich beim DARC per Email für die Schulstation DL0GSG um eine Verbindung mit DP0GVN. Schon nach zwei Tagen meldete sich Lars, DL1LLL bei ihm um organisatorische Dinge abzustimmen. Bei einer Generalprobe klappte die Verbindung mehr recht als schlecht. Am 16.10.12 war dann der große Tag.

Die lokale Presse stand bereit, mehrere OMs aus dem OV leisteten Beistand, doch außer Rauschen war nichts zu hören. Paralleler Emailkontakt zu Lars führte zu mehreren erfolglosem QSY. Nach 1,5 h war es dann endlich soweit.

Die Schülerin Janin und die beiden Schüler Jan-Hendrik und Jan-Lukas kamen unter dem Ausbildungscall DN5FR an DL0GSG zu einem Funkkontak mit Lars, DL1LLL an DP0GVN.

Trotz starken lokalem QRM in Göttingen durch ein Schaltnetzteil und QRN in der Antarktis, wahrscheinlich ausgelöst durch einen Schneesturm mit 80 km/h, glückte die verabredete Funkverbindung etwas verspätet. Die Drei konnten dann ihre vorbereiteten Fragen an Lars stellen und waren am Ende mächtig stolz, dass das alles so geklappt hat. Lars ist in der Forschungsstation "Neumayer III" verantwortlich für den gesamten IT-Bereich und die Funkerei incl. Flug- und Seefunk.

 

Eine tolle Sache, die riesigen Spaß gemacht hat!

Mal sehen, was uns die AG noch so bringt...

 

Logauszug von DP0GVN: 

BANDCALLCOMMENTFREQMODERST_RCVDRST_SENTSTATION_CALLSIGNTIME_ON
20mDF7AX14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-183230
20mDN5FRLukas14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-182930
20mDL0GSG14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-181800
20mDN5FRJan-Henrik14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-182300
20mDN5FRJanin14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-181900
20mDL5AAR14320000SSB4344DP0GVN2012-10-16-181800

 

 Für Presseartikel von dem Ereignis bitte nach unten scrollen

 

Jan-Lukas, Janin und Jan-Hendrik am Funkgerät, beobachtet von ihrem Lehrer Frank, DL5AAR (Foto: Jan Vetter, www.fotoworx.de)
Lars, DL1LLL (Foto: Stefan Christmann)
Forschungsstation "Neumayer III" mit Antennen in der Antarktis (Foto: Lars Lehnert)

Pressestimmen

GT-Artikel 181012.pdfGöttinger Tageblatt vom 18.10.12
HNA 18.10.12.pdfwww.hna.de vom 18.10.12

Funkertag 2012

Funkertag 2012

DL0GSG nimmt am Funkertag des DARC am 09.06.2012 teil

Die Clubstation der Geschwister-Scholl-Gesamtschule DL0GSG hat am Funkertag des DARC am 09.06.2012 teilgenommen und in diesem Rahmen kräftig den Sonder-DOK 175GOE7 und notwendige Punkte für das Göttinger-Sieben-Diplom verteilt.

Betrieb wurde auf 80m, 40m und den lokalen Relais im 70cm- und 2m-Band gemacht.

Pünktlich zum Start um 6.00h utc waren wir auf 80m in der Luft. Nach einiger Zeit haben wir dann auf 40m gewechselt. Im Team waren Rasmus, DO9RM, Tom, DL1AAA, Dieter, DF7AX, Frank, DL5AAR, SWL Wladi und zeitweise Stefan, DH4SC.

Wir haben immer Zweimannbetrieb gemacht, d.h. einer funkte, während der andere das Contestlog führte.

Zwischendurch mussten wir feststellen, dass unser 40/80m Kelemendipol seinen Dienst versagte und die Stehwelle ins Unendliche ging. Mit gemeinsamen Kräften und mit Hilfe des ganz frisch aufgebauten Antennenanalysers, dem aktuellen Busatz aus dem Funkamateur, den Dieter sein Eigen nennt, haben wir den Fehler schnell gefunden: Das Koaxkabel war "abgesoffen". Nachdem ein Behelfskabel durch die Stationsräume gezogen wurde, ging es weiter.

Am Ende hatten wir insgesamt über 200 Verbindungen im Log...

Das war mal wieder eine tolle OV-Aktion.

 

 (Alle Fotos von DF7AX)

Impressionen

DK9AP silent key

DK9AP silent key

Teilnahme an DOK-Börse

Teilnahme an DOK-Börse

Teilnahme an DOK-Börse

Eugen, Frank und Tom beim Betrieb auf 40m. (Foto DF7AX)

Am Samstag, 18.02.2012 haben Eugen DL8AAI, Tom DL1AAA und Frank DL5AAR an der DOK-Börse teilgenommen. Ab 12.30h konnten wir unsere Teilnahme bei der Leitstation DL0DOK anmelden, um 13.00h ging es dann los.

Um 15.30h haben wir unsere Teilnahme nach zahlreichen QSOs beendet.

Nach dem Ende haben wir noch ein wenig Betrieb auf 40m gemacht und ein kleines Pile-up verursacht.

Das Verteilen des Sonder-DOKs hat uns viel Freude bereitet. Der nächste Termin ist bereits geplant...

Sonder-DOK und Diplom

Sonder-DOK und Diplom

Von der Idee zum Sonder-DOK / zum Diplom

Im vergangenen Jahr hatten wir im OV H10 den Sonder-DOK 80AFGOE für 80 Jahre Amateurfunk in Göttingen verteilt. Das positive Feedback auf den Bändern hat uns dazu bewogen, auch für 2012 einen Sonder-DOK zu beantragen.

Auf einem unserer Freitagstreffs in unseren Stationsräumen suchten wir nach Möglichkeiten und Ereignissen, die sich für einen Sonder-DOK eigneten. Recherchen von Harald, DL1ABJ brachten uns auf die Idee mit den "Göttinger Sieben", die wir dann auch schnell umsetzten. Der Sonder-DOK 175GOE7 war geboren.

Nun war es wiederum Harald, DL1ABJ, der die Idee mit dem dazugehörigen Diplom hatte. Mit vereinten Kräften kümmerten wir uns um die Regularien. Dieter, DF7AX entwarf verschiedene Diplomversionen, bis aus den Entwürfen das aktuelle Diplom wurde.

Frank, DL5AAR beantragte erfolgreich die Anerkennung beim Diplomausschuss des DARC.

Ein neues Kurzzeitdiplom, das "Göttinger-Sieben-Diplom" war geboren. Wir wünschen allen OMs, XYLs, YLs und SWL viel Erfolg bei der "Arbeit".

 

Störer ausgehoben

Störer ausgehoben

Seit längerer Zeit hatten wir in unseren Clubräumen das Problem, dass wir mit massivem QRM im gesamten Kurwellenbereich zu kämpfen hatten. Wir hatten uns dabei immer einmal wieder erfolglos auf die Suche begeben, um die Ursachen zu ermitteln.

So hatten wir die als erstes die Wechselrichter der auf dem Dach und auf dem Schulhof befindlichen Photovoltaikanlage in Verdacht. Diese erwiesen sich jedoch nicht als "Übeltäter".

Mit Hilfe von Mittelwellenradios und 80m Peilempfängern machten sich dann Dieter DF7AX, Eugen DL8AAI und Frank DL5AAR am Donnerstag, den 22.12.2011 auf die Suche.

Besonders stark waren die Störungen in der Nähe der Stromleitungen festzustellen, wobei auch im Bereich in der Mitte des Gebäudes besonders starke Störungen festzustellen waren.

Um die Peilungen noch genauer eingrenzen zu können, wurde eine Peilung aus dem im gegenüberliegendem Gebäude befindlichen Serverraums der Geschwister-Scholl-Gesamtschule durchgeführt. Dabei fiel Eugen DL8AAI auf, dass sich die modulierten Störungen im Takt der Netzwerk-LEDs veränderten.

Im Serverraum wurde dann vom Systemadministrator der Schule das Gebäude in dem sich die Clubstation befindet, netzwerktechnisch abgetrennt und die Störungen waren nicht mehr in der ursprünglichen Form vorhanden.

Somit galt es nun nur noch, die entsprechende Netzwerkkomponente in dem Gebäude der Clubstation zu finden.

Als Übeltäter konnte dann nach kurzer Zeit das Schaltnetzteil eines Netzwerk Switch ausfindig gemacht werden. Nach Austausch des störenden Netzteiles sank der Störnebel im Kurwellenbereich um mehrere S-Stufen.  

Schüler bauen Fuchsjagdpeilemfänger

Schüler bauen Fuchsjagdpeilemfänger

Halali und Waidmannsheil

(Artikel von www.gsg-goettingen.de übernommen)

Schüler des 9. Jahrgangs der Geschwister-Scholl-Gesamtschule auf „Fuchsjagd“

Doch gleich vorab, keine Sorge – es ist kein echter Fuchs, den die Schüler eines Technikkurses von Herrn Richardt aus der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aufspüren mussten. Vielmehr gingen die 16 Jungen mit selbstgebauten Kurzwellenpeilempfängern auf die Jagd nach einem kleinen versteckten Sender.

Im Vorfeld mussten die Schüler beim Bau der Empfänger sehr genaue Lötarbeiten ausführen. Fachlich begleitet wurden sie dabei von zwei Funkamateuren aus dem Ortsverband Göttingen des Deutschen Amateur Radio Club e. V. (DARC) und ihrem Lehrer Herrn Richardt, der auch lizensierter Funkamateur ist. Dieser Ortsverband ist übrigens seit 25 Jahren auf dem Schulgelände im Dachgeschoss des Hauses B beheimatet.

Möglich wurde das „Funkprojekt“ durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Niedersachsenmetall, die mit ihren spannenden Mitmachprojekten bei jungen Menschen Lust auf Technik wecken und so auf Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie aufmerksam machen will.

 

Am 15. Juni 2011 um 14.00 Uhr wurde dann auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Göttingen die Jagd eröffnet.

 

Im Abstand von zwei Minuten starteten die „Jäger“ um den „Fuchs“ zu peilen, der immer eine Minute lang ein Morsesignal aussendete und dann wieder eine Minute pausierte.

Früher oder später fanden alle Jäger den Sender, der so groß wie eine Zigarettenschachtel, mit langem Draht als Antenne hinter einem Baum auf den benachbarten Sportanlagen versteckt war. Die erstplatzierten Jäger konnten sich über Kinoüberraschungspakte freuen.

 

Die fertigstellten Peilempfänger werden nun in der Schule für weitere Fuchsjagden im Ganztags- und Freizeitbereich eingesetzt.

 

Ein rundherum gelungenes Projekt, für das wir uns noch einmal ausdrücklich bei der Stiftung Niedersachsenmetall und den Mitgliedern des DARC-Ortsverbands Göttingen bedanken möchten!

Internationaler Schulstationentag 2011

Internationaler Schulstationentag 2011

Teilnahme am Internationalen Schulstationentag 2011

Mehrer OMs aus unserem OV haben am 05.05.2011 mit der Schulststation DL0GSG am alljährlich stattfindenden internationalem Schulstationentag teilgenommen. Dabei hatten zahlreiche Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kollegium der Geschwister-Scholl-Gesamtschule die Möglichkeit, Einblicke in den Amateurfunk zu erlangen.

Unterstützung beim Fledermausprojekt an der GSG

Unterstützung beim Fledermausprojekt an der GSG

Funkamateure unterstützen Schüler beim Bau von Fledermausdetektoren im Unterricht

 

Was ursprünglich als eine nette Unterstützung des OV Göttingen H10 im Technikunterricht der 10. Jahrgangsstufe der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Göttingen gedacht war, hat sich zu einem riesigen Projekt entwickelt...

 

Wie alles begann:

Vor ein paar Jahren lernte ich auf einem Campingplatz  in DK das Ehepaar Simone DJ2KS und Michael DJ5KP kennen. Beide berichteten mir von einem Fledermausdetektor, der von Funkfreunden entwickelt wurde. Diesen Bausatz hatten sie mit Jugendlichen gebaut. 

Wieder daheim, bestellte ich mir einen dieser Bausätze, baute ihn auf und konnte ihn bald darauf mit der Familie bei einer Fledermausexkursion testen.

Die Exkursion wurde von Herrn Aramayo von der Sielmannstiftung geleitet. Der Fachmann war schnell beeindruckt von der einfachen Bedienung und dem günstigen Preis des Bausatzes.

So entstand schon auf dieser Exkursion die Idee, dass ich doch mit Schülern einige Bausätze für die Sielmannstiftung aufbauen könnte, die dann auf weiteren Exkursionen zum Einsatz kommen könnten.

Ich berichtete auf einem OV-Abend von der Idee und Dieter DF7AX und Jürgen DL6JB kündigten ihre Unterstützung an. Dann ging alles ganz schnell. Bausätze bestellt und losgelegt.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung dabei. Es wurden 15 Bausätze aufgebaut. Leider war es inzwischen nicht mehr möglich die Detektoren am lebenden Objekt zu testen, da die Mäuse bereits ihren Flugbetrieb eingestellt hatten und sich in der Winterpause befanden.

Es blieb also genug Zeit die offizielle Übergabe an die Sielmannstiftung zu planen. Dieses geschah dann im Rahmen der Europeen Batnight 2011. Nach einem interessanten Fledermausvortrag von Herrn Aramayo von der Sielmannstiftung erfolgte die feierliche Übergabe der Detektoren und bei Einbruch der Dunkelheit eine Fledermausexkursion in Siedlungsraum in der Umgebung der Schule und im benachbarten Levinpark.

Dort konnten wir zahlreiche Zwergfledermäuse "verhören" und auch eine Wasserfledermaus orten. 

 Eine der häufigsten Fragen an diesem Abend war, wo kann man die Detektoren kaufen und was kosten sie...

... und so ging es weiter:

Zwischenzeitlich war neben mir auch Dieter DF7AX vom "Fledermausfieber" gepackt. Auch Carsten DL1OCK interessierte sich nun sehr für das Thema.

Als Funkamateure interessierte uns alle natürlich besonders die Technik der Detektoren.

Der von uns aufgebaute Bausatz war ein Frequenzteiler, d.h. die empfangenen Ultraschallsignale, die so im Bereich um 42 Khz liegen, werden einfach in den für uns Menschen hörbaren Frequenzbereich umgesetzt. Mit dieser Art von Detektor kann man eigentlich nur die beiden oben schon erwähnten Mausarten hören.

Der interessierte Funkamateur und angehende Fledermausexperte möchte natürlich mehr Arten hören können. Bei den Exkursionen mit der Sielmannstiftung haben wir dann Profigeräte kennen gelernt, die diese Anforderungen erfüllen konnten, aber in sehr gehobenen Preisklassen lagen.

 

Logische Folgerung:

Wenn man nicht soviel Geld ausgeben möchte, muss man etwas selbst entwickeln. Das tat Carsten, DL1OCK dann auch. Dieter DF7AX setzte die Idee dann gleich in einen Prototypen um. Somit hatten wir nun einen eigenen Fledermausdetektor der von 15-120 Khz durchstimmbar ist und somit fast alle euräischen Fledermausarten hören kann. Erste Versuche waren beeindruckend. Inzwischen wurde der Prototyp schon in mehreren Schritten weiter entwickelt und optimiert.

 

Und dann?

Da scheinbar ein sehr großes Interesse an einem kostengünstigen Fledermausdetektor vorhanden ist, kam die Idee wiederum mit Schülerinnen und Schülern in die Serienfertigung zu gehen. Dazu wurden in der Schule erste Versuche unternommen, die Schaltung mit einer inzwischen angeschafften CNC.Fräse herstellen zu lassen. Auch hier wurden die ersten Platinen erfolgreich hergestellt. Nun lassen wir uns alle überraschen, wie es weiter geht...   Wir werden berichten!

 

Frank, DL5AAR

 

 

 

 

Lange her...

Lange her...

aus cq-DL 10/86

 

Aus den Ortsverbänden

OV Göttingen, H10

Seit langem bestand im Ortsverband der Wunsch, über eigene Räume zu verfügen, die den Aufbau und den Ausbau der Clubstation einschließlich der Aufbaumöglichkeit optimaler Antennen und die Möglichkeit für Zusammenkünfte der OV-Mitglieder bieten sollten. Nach Jahren der Suche wurde im Dachgeschoß einer Göttinger Schule eine ungenutzte Fläche ausfindig gemacht, die von der Größe und Lage sehr gut geeignet erschien. Dieses Dachgeschoß, in einem baulich völligen Rohzustand, mußte jedoch erst mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand für unsere Zwecke hergerichtet werden. So wurden im Laufevon 15 Monaten durch unermüdlichen Einsatz einer 15-köpfigen Heimwerkergruppe des Ortsverbandes, in über 600 Arbeitsstunden alle Bauarbeiten ausgeführt.

Maurerarbeiten, Wand- und Deckenbauarbeiten, Verlegung von Bodenfliesen, Glasbausteinarbeiten, Elektroinstallation, Einbau von Toilettenanlagen und Waschgelegenheiten wurden ebenso durchgeführt wie Holzverkleidung von Wänden, Tapezieren, Einbau von Fenstern und Türen, Malerarbeiten sowie Anfertigung und Einbau einer wirkungsvollen Be- und Entlüftungsanlage. Auch eine kleine Teeküche mit Geschirrspüle, einschließlich Warm- und Kaltwasserversorgung, wurde in Eigenleistung erstellt. In einem großen Kühlschrank werden Getränke bereitgehalten.

Die Kosten für den Ausbau der Räume wurden aus Rücklagen früherer Jahre und durch eine Spendenaktion der OV-Mitglieder bestritten. Die erforderliche Möblierung wurde teilweise von einer großen Göttinger Firma gespendet, teilweise vom Ortsverband aus eigenen Mitteln angeschafft.

Ihren krönenden Abschluß fanden die Arbeiten Ende Mai 1986 mit dem Aufbau der Antennenanlagen. Für die Kurzwellenbänder 10, 15 und 20 Meter wurde ein 2-Element Quad auf dem Dach installiert. Die Dachmontage der am Erdboden mit Mast vormontierten Quad erfolgte mittels eines großen Auto-Teleskop-Kranes. Die Dreheinrichtung, wahlweise mit Rotor oder "Armstrong"-Antrieb, wurde unter Dach, unmittelbar neben dem Stationstisch, installiert. Außerdem sind Dipole für 80 und 40 Meter und eine Multiband-Antenne vorhanden. Für Ultrakurzwelle wurden auf einem 10 Meter hohen, ausfahrbaren Pneumatic-Mast Langyagis für das 2-Meter-und 70-Zentimeter-Band installiert. Diese Antennen werden demnächst mit einem Elevationsrotor für Satellitenbetrieb erweitert. Außerdem sind Rundstrahler für die UKW-Bänder auf dem Dach.

Die Clubstation DL0GN ist nun wieder auf allen Bändern QRV, moderne Kurzwellen-und UKW-Transceiver stehen den Benutzern zur Verfügung, auch RTTY und Packet Radio können mit clubeigenem Computer betrieben werden.

Am 6. Juni 1986 fand anläßlich der diesjährigen Mitgliederversammlung die Einweihung der Club- und Stationsräume statt.

Am 7. Juni 1986 waren Vertreter aus Rat und Verwaltung der Stadt Göttingen, die Schulleitung der Kooperativen Gesamtschule, Vertreter der Polizei, der Bundespost, der Bundeswehr und der Berufsfeuerwehr, ferner Vertreter der Wirtschaft und vom DARC der Geschäftsführer, Karl Diebold, DJ1BM, vom Distrikt Niedersachsen, Karlheinz Vennekohl, DK50D, und Erich Prager, DJ3JW, Gäste des Ortsverbandes Göttingen, H10. Bürgermeister Karl Eckold würdigte die Leistungen des Ortsverbandes und überreichte den Ehrenteller der Stadt Göttingen. Schuldirektor Dieter Neckritz wünschte eine gute Zusammenarbeit mit den Funkamateuren und überreichte dem OVV und seinem Stellvertreter je ein T-Shirt mit den Schul-Emblemen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung vermittelten die Operateure des Ortsverbandes den Gästen praktischen Funkbetrieb und erläuterten die vielfältigen Möglichkeiten des Amateurfunks.
(Werner Ahrbecker, DK7AJ)

Bei der Einweihung der neuen Clubräume des Ortsverbandes Göttingen (v.l.n.r.): Gerhard Krause (DF1AC, 2.OVV), Karlheinz Winkler (DJ9CL), Werner Ahrbecker (DK7AJ, OVV).
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