Nordsee-Workshop 2026

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Der 5. Nordsee-Workshop findet dieses Jahr beim Ortsverband Bremen/i04 statt

am Samstag, den 28. Februar 2026 von 11-18 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr)

 

in der Hochschule Bremen, Werderstraße 73, 28199 Bremen

Zugang und Parkplatz über Fuldastraße - Adresse anzeigen in: OpenStreet Map - Google Maps

Einlass nur für angemeldete Teilnehmende! Anmeldeschluss war der 08.02.

Teilnahmegebühr: 30€

(inkl. Wasser-, Kaffee- und Teeversorgung, Gyrossuppe/vegetarischer Gemüseeintopf und Kuchen)

Bezahlung ausschließlich bar vor Ort!
 

"After-Workshop-Party" im Kuhhirten (optional):

mit Grünkohl normal/vegan oder Wiener Schnitzel. 
Pauschalpreis für "After-Workshop-Party": 17,50 € zzgl. Getränke
 

Wichtige Informationen zur Anfahrt:
- Bitte den Parkplatz hinter der Hochschule nutzen, Zufahrt über Fuldastraße.
Der Parkplatz ist für die Dauer der Veranstaltung kostenfrei und wird nach der Veranstaltung geschlossen. 

- Für die "After-Workshop-Party" bitte die Parkplätze beim "Kuhhirten" benutzen (Kuhhirtenstraße/Deichschartweg). Nach dem Nordsee-Workshop gehen wir gemeinsam dorthin. 

- Die Veranstaltung ist per ÖPNV gut zu erreichen (Haltestelle "Wilhelm-Kaisen-Brücke" mit Straßenbahnen 4 und 6, Buslinie 24)

- Übernachtung: Stellplatz für Reisemobil beim Kuhhirten; Hotels in Bremen

Infos zur Anmeldung

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Anmeldeschluss war der 08.02. - Bitte keine Anmeldungen mehr senden! 

Alle angemeldeten Teilnehmenden haben eine kurze Bestätigungsmail erhalten.
Bei Fragen zu Deiner Anmeldung wende Dich gerne an DL2AB (at) darc. de

Aktuell werden die Rückmeldungen ausgewertet und am Zeitplan gearbeitet. Diesen bekommt Ihr ca. 1-2 Wochen vor dem Nordsee-Workshop per Mail zugeschickt, auch mit den Infos zur Anfahrt. Das Programm wird dann auch auf dieser Seite zu finden sein. 

Infos für Besuche/Führungen

Beim 5. Nordsee-Workshop werden Führungen/Besuche angeboten - Planetarium, Sternwarte, DGzRS.
Aus Platzgründen werden wir mehrere Termine/Gruppen planen, um dies für alle Teilnehmenden anbieten zu können. 
Bitte gebt bei Eurer Anmeldung unbedingt an, ob (und ggf. auch mit wem) Ihr diese Termine wahrnehmen wollt. 
Damit die Organisation einfacher ist, bekommt Ihr einen entsprechenden Zeitslot geplant - natürlich möglichst unter Berücksichtung der von Euch genannten Vortragswünsche. 

Inhalte

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Vorträge:

01. "Meshcore" (90min), mit anschließendem Thementisch - mit Heinrich Fischer DB9HF

Im letzten Jahr hat sich parallel zu dem LoRa-Netzwerk "Meshtastic" die Alternativ "Meshcore" verbreitet und wird unter anderem auch in Bremen eingesetzt. Beide Systeme haben natürlich ihre eigenen Vor- und Nachteile. Heinrich DB9HF stellt in seinem Vortrag "Meshcore" näher vor, auch am Beispiel des Bremer Netzes. 
Nach dem Vortrag gibt es noch einen Thementisch, an dem sich über die Hardware und das Meshcore-Netz ausgetauscht werden kann. Heinrich stellt dort z.B. Geräte für die Hosentasche und den Solarbetrieb vor. 
 

02. "KiCAD" (90min) - Vortrag mit Live-Vorführung - mit Henning Paul DC4HP

KiCAD ist ein mittlerweile weit verbreitetes OpenSource-Programmpaket zur Entwicklung von Elektronik und Platinen. Die Bauteilbibliotheken sind sehr umfangreich, können auch auch leicht erweitert werden. Gleiches gilt auch für Plugins, z.B. für verschiedene Platinenfertiger. 
Henning DC4HP stellt in seinem Vortrag das Arbeiten mit KiCAD näher vor und erstellt dabei ein paar Beispiele - von der Idee bis zur Platinenbestellung. Wer parallel zu dem Vortrag die verschiedenen Funktionen ausprobieren möchte, sollte ein Notebook mit installiertem KiCAD 9 dabei haben. 
 

03. "Zeitmessung im Amateurfunk" (90min) - mit Mathias Dahlke DJ9MD

Im Amateurfunk ist oft eine genaue Zeitmessung nötig, ob für den exakten Abgleich eines Frequenzzählers oder für einige Digimodes. 
Mathias DJ9MD zeigt in seinem Vortrag verschiedene Möglichkeiten und beschreibt, welche sich für unterschiedliche Situationen eignen. 
Anschließend stellt Mathias ein Projekt für den portablen Einsatz vor.  
 

04. "uSDX-Transceiver" (90min) - mit Manfred Gronak DK1BT 

Bei den verschiedenen uSDX-Transceivern handelt es sich um QRP-Geräte, die sich leicht auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Manfred DK1BT verwendet diese Geräte z.B. gerne für den Digimode-Betrieb bei seinen DXpeditionen. Der SI5351-basierende Transceiver wird von einem ATMEGA328P gesteuert. Der Quellcode ist offen, so dass Funktionen hinzugefügt oder für mehr Speicherplatz entfernt werden können. Welche Geräte es gibt, worin sich diese unterscheiden und wie man den Code auf seine Bedürfnisse anpassen kann, stellt Manfred DK1BT in seinem Vortrag vor. 
 

05. "Materialien für Balune und HF-Trafos" (90min) - mit Michael Hartje DK5HH

Je nach Anwendungszweck und Frequenzbereiche müssen für HF-Trafos natürlich auch unterschiedliche Materialien verwendet werden. 
Michael DK5HH stellt die gängigen Materialien und deren Anwendungsbereiche näher vor, wie gewohnt auch mit vielen Messergebnissen im Gepäck.  
 

06. "Lösungen für den Remotebetrieb für CW und Contest-Logging am Beispiel von not1mm" (60min) - Michael Hartje DK5HH

Remote-Betrieb ist seit gut einem Jahr mit bestimmten Rahmenbedingungen in DL erlaubt. Der DARC hat ein Remoteprojekt mit 16 Stationen anschubfinanziert. In Bremen mussten wir eigene Wege gehen. Das hat aber zu guten Lösungen geführt, die sich auch individuell im eigenen Bereich nutzen lassen. Im Bericht wird über die Herausforderungen und Lösungsansätze für den Remotestationsbetrieb berichtet. Eine besondere Herausforderung stellt der Telegrafiebetrieb dar. Gesteigert wird dies noch, wenn man an einem CW-Kontest teilnehmen möchte. 
Kontestbetrieb kann effizienter mit speziellem Logging-Programm geführt werden. Der Bericht zeigt am Beispiel des Programms "not1mm" Möglichkeiten dazu auf. Not1mm ist eine quelloffene Alternative zu dem bekannten N1MM-Logger, die mittels Python auf allen Betriebssystemen lauffähig ist und für alle Sendearten eine geeignete Unterstützung des Kontestbetriebs ermöglicht.
 

07. "Die geschichtliche Entwicklung des Seenotmeldewesens - 161 Jahre DGzRS und ITU (90min)"- mit Ulrich Lenk DL2SEA

In dem Vortrag wird darauf eingegangen, dass sowohl die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) als auch die ITU (die International Telecommunication Union) im Jahr 2025 beide ihr 160-jähriges Jubiläum hatten. Vor diesem Hintergrund werden Aspekte der geschichtlichen Entwicklung des Seenotmeldewesens vorgestellt: Vom Melder und Boten über Telegraphie, Telefonie, Funk-Telegraphie, Funk-Telefonie und die Seenotmeldepläne, die von der DGzRS gemeinsam mit anderen Organisationen erarbeitet und herausgegeben wurden, hin zur Seenotleitung, Bremen Rescue Radio bzw. dem MRCC Bremen. Abschließend wird auf den aktuellen Arbeitsplatz bei Bremen Rescue Radio eingegangen.
 

08. "Dimensionierung und Optimierung von Helixantennen" (90min) - Günter Grünfeld DL6YCL

Besonders durch QO-100 haben sich viele Funkamateure mit Helixantennen auseinander gesetzt. Allerdings stellen sich damit auch viele neue Fragen, wie z.B. zum Reflektor, der Länge der Helix und dem damit verbundenen Gewinn. Günter räumt in seinem Vortrag mit einigen Mythen auf, geht näher auf die Funktionsweise von Helixantennen ein und stellt mit seiner 2-Windungen-YATT-Helix ein gut funktionierendes Design vor, dass zum Nachbau einlädt. 
 

09. "LLM-KI im Amateurfunk" (60min) - Mathias Koch DL9BQ und Daniel Wendt-Fröhlich DL2AB 

Sogenannte "Große KI-Sprachmodelle" sind ein aktuelles Thema, nicht immer positiv behaftet. Allerdings ergeben sich besonders im Amateurfunk viele Möglichkeiten, da sich diese mit offenen Daten trainierten "Remix-Maschinen" erstaunlich gut im Amateurfunk auskennen. Allerdings gibt es auch hier ein paar Fallstricke. Wir probieren mal gemeinsam ein paar Live-Beispiele aus, einmal für die Materialauswahl eines Gerätes und einmal für die Codegenerierung eines SWR-Messgerätes. 

 

10. "LTSpice-Schaltungssimulation" (90min) - Heino Meeder DC8TJ

Das Programm LTSpice- Schaltungssimulation ist ein sehr mächtiges und Umfangreiches Tool zur simulation von elektrischen Schaltungen aller Art. Heino DC8TJ werde im Laufe des Vortrages den Einstieg in das Programm und an einigen realen Beispielen die Vorgehensweise, Möglichkeiten und den Umgang demonstrieren. Auch für diejenigen, die noch nicht mit dem Programm gearbeitet haben wird aufgezeigt, wie der Einstieg gelingt.

 

Führungen: 

11. Olbers-Gesellschaft: Sternwarte und Sonnenbeobachtung

Auf dem Dach der Hochschule betreibt die Olbers-Gesellschaft mehrere Teleskope, wovon eines auch zur Sonnenbeobachtung verwendet werden kann. Die Olbers-Sternwarte kann beim Nordsee-Workshop besichtigt werden und lädt je nach Wetterlage auch zur Sonnenbeobachtung ein. Zudem wird uns einiges zur verwendeten Technik und den Beobachtungen erklärt. Damit die Wartezeiten am Teleskop nicht zu lang werden, teilen wir die Teilnehmenden in 20er-Gruppen auf. Bitte teilt uns mit, wenn Ihr mit anderen YLs und OMs in einer Gruppe bleiben wollt.  (30min, 4 Gruppen um 12-13 Uhr und 14-15 Uhr)
 

12. Olbers-Planetarium: Der Himmel über Bremen

Das Olbers-Planetarium wurde ursprünglich zur Schulung für Sternennavigation gebaut, wird aber nun für öffentliche Veranstaltungen genutzt. Vor kurzem wurde auch die Projektstechnik modernisiert. Im Olbers-Planetarium wird Euch der Sternenhimmel über Bremen und Niedersachsen näher vorgestellt. Aus Platzgründen teilen wir die Teilnehmenden in 30er-Gruppen auf. Bitte teilt uns mit, wenn Ihr mit anderen YLs und OMs in einer Gruppe bleiben wollt. (30min, 3 Gruppen von 16:30 bis 18:00)
 

13. Führung in der DGzRS-Zentrale

Ergänzend zu seinem Vortrag bietet Uli DL2SEA eine Führung bei "Bremen Rescue" an, gegenüber vom Veranstaltungsort. Natürlich hängt es von der Einsatzlage in Seenotrettungsleitstelle ab, was genau besichtigt werden kann. Aber es wird auf jeden Fall spannend werden. Aus Platzgründen teilen wir die Teilnehmenden in 20er-Gruppen auf. Bitte teilt uns mit, wenn Ihr mit anderen YLs und OMs in einer Gruppe bleiben wollt.  

 

Thementische:

14. Meshcore mit Heinrich Fischer DB9HF

passend zum Vortrag

 

15. Helixantennen mit Günter Grünfeld DL6YCL

passend zum Vortrag

 

16. Selbstbau mit Uwe Schultes DL9UWE und Ben Jördens DO1BEN, G11 Leverkusen

Unabhängigkeit vom Stromnetz ist in unserem Hobby immer ein Thema – besonders beim portablen Betrieb. Wir zeigen, wie du auf Basis von Nkon LiFePo4 Zellen (3,2 Volt / 20 Ah) einen leistungsfähigen Akku selbst bauen kannst – inklusive BMS-Programmierung und einem passenden Gehäuse aus dem 3D-Drucker. Und das alles dank Selbstbau zu sehr vernünftigen Kosten.

 

17."Hackerspace Bremen e.V - Eine Hobbywerkstatt für jede_n"mit Klaus Heimann DG2BDC

Der Hackerspace Bremen ist eine offene Werkstatt für unkommerzielle Projekte, Ort des Austausches und der gegenseitigen Weiterbildung und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Dazu ist "der Space" auch Heimat für einige interessante Technikstammtische, Usergroups und Arbeitsgemeinschaften. Am Thementisch werden einige beispielhafte Projekte gezeigt, die in den Werkstätten und mit den dortigen Möglichkeiten entstanden sind. Falls Du Ideen, einen Ort oder Werkzeuge für den Bau Deines Projekts benötigst, könnte dieser Thementisch sehr interessant sein.
 

18. "Löthilfe für SMD - PMW2026" mit Mathias Dahlke DJ9MD

Bei der SMD-Bestückung, sowie beim Löten an Steckern und Buchsen fehlt eigentlich immer eine Hand zum Festhalten. Auf der Grundlage des »Lötknechts« vom OV Dresden(S06) wurde eine 20x30cm große Arbeitsplatte (Poor Man’s Workbench) geschaffen, die als zusätzliche Features verstellbare Halterungen für die Leiterplatten, einen Bauteilvorratsbehälter, eine Lupe mit Beleuchtung und eine Möglichkeit zum Fixieren von SMD-ICs enthält.

 

Du möchtest einen eigenen Thementisch anbieten?
Kein Problem! Gebe einfach bei Deiner Anmeldung an, mit welchem Thema Du diesen anbieten möchtest. Wir fügen den Thementisch dann dieser Liste zu, damit die Teilnehmenden sich ggf. darauf vorbereiten können.
Das kann ein kleiner Bastelworkshop, ein Erfahrungsaustausch zu einem bestimmten Thema, ein Messplatz oder die Vorstellung eigener Projekte sein.
Voraussetzung ist, dass dieser auf maximal 2 Stunden begrenzt ist, es sich um ein unkommerzielles Thema handelt und dieses das Bildungsziel des Nordsee-Workshops verfolgt. Der Verkauf von Hardware/Material ist nur im Rahmen einer Materialkostenbeteiligung für vor Ort laufende Workshops erlaubt.

Programm

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Der genaue Zeitplan wird ca. 1-2 Wochen vor der Veranstaltung veröffentlicht und den Teilnehmenden per Mail zugeschickt. 

Dieser hängt davon ab, welche Vortragswünsche die Teilnehmenden bei ihrer Anmeldung angeben. Die Berücksichtung der Wünsche bei der Zeitplanung soll einerseits sicherstellen, dass alle Teilnehmenden alle gewünschten Themen sehen können. Andererseits sollen die Referenten natürlich die Gelegenheit erhalten, Ihre Vorträge und Workshop vor einem möglichst großem Interessiertenkreis zu halten. Es kann nicht garantiert werden, dass das für alle Teilnehmenden klappt. Allerdings hat das in der Vergangenheit für mehr als 90% der Teilnehmenden gut funktioniert.

 

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Über den "Nordsee-Workshop"

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Vernetzung für die Weiterbildung - und umgekehrt

Im Amateurfunk haben wir eine Vielzahl von Themen, die manchmal unterschiedlicher kaum sein können. Das gilt sowohl für die Technik wie auch bei der Betriebstechnik. Würzt man dies noch mit einer ordentlichen Prise technisch-wissenschaftlichem Interesse und fügt dazu noch die Möglichkeiten des Selbstbaus hinzu, steht man vor einem Riesenberg mit faszinierenden und miteinander verwobenen Wegen, auf dem man sich nicht nur als angehender Funkamateur schnell verlaufen kann. Hier den richtigen Weg in ein Thema zu finden, ist allein oft beschwerlich. So sucht man sich natürlich schnell Mitstreiter, die nicht nur mit ein paar einfachen Tipps, sondern oft auch einer helfenden Hand für den Einstieg zur Seite stehen. Beim Amateurfunk geht es ja nicht nur um Kommunikation auf den Bändern, sondern besonders auch um Kommunikation für die gegenseitige Weiterbildung.

Leider gibt es oft dabei das Problem, dass nicht immer die richtigen Ansprechpartner in erreichbarer Nähe sind. Manche Themen sind zu speziell, im OV kennt sich niemand damit aus und das nächste dazu passende Bildungsangebot ist einfach zu weit weg. Das Internet ist uns dabei natürlich oft hilfreich, aber wo ist der Anfang? Wie steigt man ein? Wie machen es die anderen? Wen fragt man überhaupt und wo tauscht man sich mit anderen Interessierten aus?
Auch als Distrikt stellen sich Fragen, z.B. wie man die vielen Themen und Akteure auch OV-übergreifend zusammen- und in gemeinsame Aktivitäten bringt. Davon profitieren sowohl die Ortsverbände wie auch der Distrikt insgesamt. Wenn dann auch noch Referenten und Teilnehmende aus den benachbarten Distrikten hinzukommen, gewinnt ein solches Angebot nicht nur an Reichweite, sondern kann zudem die Zusammenarbeit von Distrikten fördern.


Ein gemeinsamer Tag mit vielen Themen

Hier setzt die Idee vom Nordsee-Workshop an. In mehreren Vorträgen stellen Referenten die vielen verschiedenen Themen vor und zeigen dabei den einen oder anderen Einstieg. Dazu gibt es auch die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und den ein oder anderen hilfreichen Tipp oder Kontakt zu erhalten. Da es zudem auch sinnvoll ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen, gibt es Vorträge, die über den Amateurfunk hinaus gehen. Diese dienen der informativen Auflockerung, werben für allgemeines technisch-wissenschaftliches Interesse und stellen einen weiteren Mehrwert für alle Teilnehmenden dar. Zudem können diese die Inspiration für neue Projekte liefern - sowohl auf dem eigenem Basteltisch als auch im Ortsverband.
Damit alle Teilnehmenden immer einen interessanten Vortrag finden, gibt es meist zwei Vorträge parallel. Bei der Anmeldung können alle Teilnehmenden die drei für sie interessantesten angeben. Bei der Planung werden diese Rückmeldungen berücksichtigt, so dass meist alle Teilnehmenden die für sie interessanten Themen sehen können. Das klappt natürlich nicht ausnahmslos. Aber in der Regel lassen sich verschiedene „Interessenlager“ ausmachen, die sich gut organisieren lassen. Natürlich sind für die Teilnehmenden beim Workshop oft mehr Themen vertreten als man Vorträge sehen kann. Die Rückmeldung, dass der Nordsee-Workshop eine tolle Weiterbildungsveranstaltung ist, aber es „zu viele“ interessante Angebote gab, ist dem Organisationsteam jedoch lieber, als dass sich jemand über zu wenig interessante Beiträge beklagt. Ein Überangebot an tollen Vortragsthemen ist also durchaus gewollt.

Damit wir diese Inhalte möglichst breitflächig vorstellen und auch Interessierte aus den Nachbardistrikten teilnehmen können, ist der Nordsee-Workshop als Wanderveranstaltung angelegt. Diese wird von wechselnden Ortsverbänden im Distrikt Nordsee ausgerichtet.

 

Ausblick

Der Nordsee-Workshop ist als Wanderveranstaltung angelegt. Für nächstes Jahr suchen wir bereits einen Ortsverband sowie passende Räumlichkeiten. Gerne kann dazu Kontakt mit dem Distriktsvorstand und dem AJW-Referat aufgenommen werden. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ein Ortsverband die Gelegenheit nutzt, sich als aktiver und offener Kreis von engagierten Funkfreunden zu präsentieren.
Wie sich künftige Nordsee-Workshops inhaltlich gestalten, hängt nicht nur von Referenten und Themen ab, sondern maßgeblich von den Rückmeldungen der Teilnehmenden.
Aber es kann auch erforderlich sein, grundlegendere Anpassungen vorzunehmen. Als die Idee zum Nordsee-Workshop entstand, gab es zum Beispiel nur sehr wenige Onlinevorträge. Durch die Not, in der Pandemie auf Videokonferenzen zu setzen, hat sich jedoch auch die Weiterbildung stark verändert. Auch wir selbst geben nun Vorträge und Kurse regelmäßig online oder „hybrid“. Zusätzlich hat diese Form des Austausches auch die HamGroups ermöglicht, die den Zugang zu vielen Themen und Interessennetzwerken vereinfachen. Der ursprüngliche Sinn des Nordsee-Workshops wird heute also durchaus auch anders erfüllt.

Dennoch ermöglicht der Nordsee-Workshop praktische Ergänzungen zu den Vorträgen, zum Beispiel an den Thementischen, aufgebauten Funkstationen oder dem Austausch in den Pausen. Das heißt aber auch, dass es notwendig werden könnte, den Schwerpunkt dorthin zu verlagern und den Nordsee-Workshop mit mehr Praxisinhalten zu versehen. Vorstellbar wären auch Bastelworkshops, wie wir sie bereits beim Nordsee-Distrikt-Camp durchführen. Die Dauer der Veranstaltung schränkt zwar diese Möglichkeit etwas ein, aber manches lässt sich in 1-2 Stunden durchaus realisieren. Wir würden uns sehr über entsprechende Einreichungen freuen und bauen das gerne in das nächste Programm ein.

Was den Sinn des Nordsee-Workshops jedoch unterstreicht und wofür es sich lohnt, diese Veranstaltung weiter zu erhalten, sind die Teilnehmenden selbst. Der persönliche Austausch im „Eyeball-QSO“ ist nicht zu unterschätzen – auch diese Lektion nehmen wir aus der Pandemie mit.
Aus Rückmeldungen der letzten Nordsee-Workshops wissen wir, dass nicht nur die interessanten Vorträge und versierten Referenten sehr gut ankamen, sondern auch der Austausch auf den Gängen und an den Tischen mit alten und auch neuen Funkfreunden. Viele Informationen und Kontaktdaten wurden ausgetauscht und es gab im Anschluss noch so manche tolle Ideen, von denen hoffentlich auch noch einige umgesetzt werden konnten.
Es empfiehlt sich also, ein paar Visitenkarten oder QSL-Karten mitzubringen.
Wer weiß schon, welche Themen und Menschen einen dieses Mal beim Nordsee-Workshop erwarten?

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