Männer alleine im Wald – Episode 9

Männer alleine im Wald – Episode 9

Männer alleine im Wald – Episode 9

Bilder: Dieter, DK1IJ

In diesem Jahr gab es im Vorfeld leider einige Teilnehmerabsagen. Die Personaldecke – besonders nachts – war entsprechend dünn besetzt. Dafür spielte das Wetter natürlich ebenfalls verrückt und bot das Wochenende über Regen und Gewitter satt. Aber vielleicht gerade deswegen und trotzdem sowieso: Die Mitglieder des OV Delmenhorst stellten sich erneut diesen erschwerten Rahmenbedingungen und nahmen wie in den Vorjahren auch  am IARU-Region 1-SSB-Fieldday teil von bekannter Waldlichtung, nördlich vom Mikado gelegen, im städtischen Forst „Große Höhe“ mit der Clubstation DK0FC/portabel in der Multi-OP, non-assisted, Low-Power Klasse.

 

Wenige Stunden vor Wettbewerbsbeginn am Samstag ging es routiniert los: Gerätschaften aus dem Lager herbeigeholt und bereitgestellt, danach die Antenne zwischen den Bäumen quer über die Lichtung gespannt, Funker- und Aufenthaltszelt errichtet und anschließend die Infrastruktur mit Tischen und Stühlen, Stromaggregat, Netzgerät und Pufferbatterie, Funkequipment, Laptop mit UCX-Log-Software sowie Beleuchtung und Kaffeemaschine aufgebaut bzw. in Betrieb genommen. Zufällig vorbeikommende Spaziergänger bleiben stehen und können einfach nur sprachlos diese zieleffiziente Betriebsamkeit bestaunen. Mit Hissen der großen DARC-Fahne wird auch nach außen hin sichtbar: Für DK0FC/portabel kann nun ab sofort der Funkwettbewerb beginnen.

 

Leider bewegen wir uns nun langsam aber stetig auf das nächste Sonnenfleckenminimum zu. Entsprechend verhalten – oder soll man sagen schlecht – sind die Ausbreitungsbedingungen. Wie gut, dass parallel der All-Asia-Contest stattfindet, und somit doch die eine oder andere (fern)östliche Funkstation über die Amateurfunkbänder huscht und dabei von uns erhascht  werden möchte. Vor Beginn war eine Liste mit Operatorzeiten erstellt worden, um eine kontinuierliche Besetzung von Kopfhörer, Computertastatur, Mikrofon und Fußtaste zu gewährleisten. Bis auf einen Zeitbereich – natürlich nachts – klappt es auch einwandfrei. So greift kurzfristig der alternative Plan B, und die beiden Schichten davor und danach, das entstandene Zeitdefizit kompensierend, werden entsprechend verlängert.

 

Der Sonntag bricht an und bringt zwei unerwartete Neuigkeiten: Nach dem Frühstück muss der Funkbetrieb aufgrund eines direkt über der Großen Höhe stehenden Gewitters aus Sicherheitsgründen für fast eine Stunde komplett unterbrochen werden.... und es kommt erstmals ein Fieldday-Inspektor zu Besuch. Natürlich hat Friedrich (DL2BBH), DCL-Bearbeiter und Referent im HF- und DX-Referat, nichts auszusetzen und lauscht nach seiner Prüfung bei einer Tasse heißem Kaffee im Funkzelt gerne dem Treiben auf den Kurzwellenbändern.

 

Unter diesen widrigen Umständen sind trotz allem am Ende immerhin gut 119.500 Punkte bei einer Gesamtzahl von 409 QSO’s und 82 Multis eingefahren. Ein großes Dankeschön an die Crew und alle helfenden Hände, die dieses Wochenende ermöglicht haben! Ihr habt alles gegeben und dabei wieder einen tollen Job gemacht!

 

 

Günni, DL9BCP

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie unter Datenschutz. Akzeptieren.