UKW Contest März 2019

UKW Contest März 2019

UKW März Contest

Fotos: Michael DF2BR

In diesem Jahr fand der UKW Contest im März in der Zeit vom 02.03.19 auf den 03.03.19 statt. Beginn und Ende war jeweils 14:00 UTC, also 15:00 Uhr Küchenzeit. Unser Standort war im Kleingarten von Yuri (DF1MM). Als weiterer OP neben Yuri war Michael (DF2BR) dabei.
Als Antennen wurden diesmal die Quad-Yagi für 2m und eine 8 Element Yagi für 2m nach DK7ZB genutzt. Die Koaxleitungen der Antennen wurden getrennt am Mast herunter geführt und über ein entsprechendes Koax-Relais umgeschaltet. Die elektrische Zuleitung für das Relais führte ins Shack. Über einen entsprechenden Schalter konnte der jeweilige OP zwischen beiden Antennen umschalten.
Das Wetter in den Tagen vor dem Contest war ungewöhnlich warm. Jedoch war zu Beginn des Contestes ein Tiefdruckgebiet im Anzug. Entsprechend war der Himmelbewölkt und fing rechtzeitig vor dem Aufbau an, sich dunkel zu beziehen. Der Zusammenbau der Quad-Yagi erfolgte routiniert in kurzer Zeit. Für die 8 Element Yagi mußten zunächst die Elemente sortiert und anschließend alle Elemente angeschraubt werden. Dies nahm eine entsprechend lange Zeit in Anspruch.Trotzdem schafften wir es vor dem einsetzenden Regen, den Außenaufbau abzuschließen.
Als Träger für die Antennen diente ein Mast im Kleingarten, der auf rd. 14m Höhe gekurbelt werden kann. Nach erfolgter Montage über dem Rotor wurde zunächst der Mast etwas ausgefahren und das SWR der Antennen gemessen. Nachdem alles "im grünen Bereich" lag, wurde noch ein Test mit der Endstufe gemacht. Als die Ausgangsleistung auch passte, wurden die Antennen auf die Endhöhe von rd. 17m gebracht.
Der Betrieb wurde mit dem Yaesu FT100d von Yuri und seinem Equipment durchgeführt. Es kam ein von Yuri selbstgebautes Mikrofon zum Einsatz, dass die PA selbst bei leisem Sprechen gut aussteuerte, aber bei lautem Sprechen auch die Endstufe nicht übersteuerte. Bei einer Umschaltung auf CW brauchte keine Leistungskorrektur zur Aussteuerung der PA vorgenommen werden, so dass ein reibungsloser Wechsel zwischen SSB und CW möglich war. CW wurde überwiegend ab Mitternacht bis in den frühen Morgen genutzt.
Der Schichtplan sah einen durchgehenden Betrieb der Station über 24 h vor, der in einem Rhythmus von jeweils 3 Std. zwischen den OP wechselte. Die Bedingungen erwiesen sich als gut, entsprechend stieg die Anzahl der QSO's. Die überbrückten Entfernungen lagen bei jedem der Teilnehmer bei deutlich über 700 km. Während des Contestes wurden auf 144 MHz neben vielen deutschen Stationen auch Stationen aus weiteren 10 Ländern gearbeitet (Dänemark, Niederlande, Belgien,Schweiz, Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, Schweden und Großbritannien).Mit dem eigenen OV wurden ebenfalls QSO's geführt; eine tolle Unterstützung, vielen Dank.
Falls das ein oder andere OV-Mitglied Interesse hat, beim nächsten Contest im Mai ebenfalls Betrieb an einer leistungsstarken Station zu machen, gebt bitte Bescheid.Wir freuen uns darauf, weitere Unterstützung zu erhalten.

Michael, DF2BR

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