Hinweise zum Vorgehen bei Kommunikationsausfall

In einem solchen Ereignis sollten wir Funkamateure daher

  • Kontakt mit anderen Funkamateuren im Nahbereich aufnehmen und ein lokales Notfunknetz betreiben (z.B. auf 2m/70cm)

  • Möglichkeiten zur überregionalen Kommunikation schaffen (z.B. via Kurzwelle, QO-100 o.ä.)

  • Zentrale Ressourcen wie z.B. Club- oder Relaisfunk-Stationen nutzen

  • Nachbarn und Freunde bei der Kommunikation unterstützen

  • Nach Absprache, Städte und Gemeinde bei der Kommunikation z.B. in Sammelunterkünften unterstützen

Tritt dieser Fall ein, treffen wir uns auf dem OV-Relais DB0TD auf 438.800 MHz.
Wenn das Relais nicht mehr läuft, alternativ auf unserer 2m OV-Frequenz 145.250 MHz.
Bei Ausfall des Stromnetzes 
immer nur zur vollen Stunde um Akkukapazität zu sparen.

Als weitere Unterstützung zur Übermittlung von einfachen Textnachrichten kommt LoRa mit MESHCORE in Frage.
Vorteil: Hier können wir auch mit Nicht-Funkamateuren kommunizieren. 
Der Aufbau eines Mesh-Netzes in SHA steht aber noch am Anfang. Zur Zeit gibt es Repeater bei Helmut in Mainhardt und Gerhard in Hütten.

Notfunk im OV P20

 

Der Grundstein für das Projekt Notfunk im OV wurde im März 2025 mit dem Kauf des von Ben gefertigten Notfunkkoffers gelegt.
Mit dieser Gerätschaft sind wir Funkamateure nun fähig, jederzeit an jedem beliebigen Ort eine Verbindung über ein Band der Wahl zu tätigen. Der Koffer wurde beim Experimental-Fieldday 2024 erfolgreich getestet und kam bereits mit autarker Batterie & Solar-Versorgung bei mehreren Veranstaltungen zum Einsatz.

Unser Notfunk-Referent Ben wird in den nächsten 2 Jahren die Schulung „Notfunk-Ausbildungs-Wochenende“ zu besuchen. Hier wird den Teilnehmern alles wichtige über Notfunk beigebracht, unter anderem erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten mit entsprechenden Gerätschaften.

In den nächsten Monaten hat Ben geplant, ein "Notfunk-Telefon" aufzubauen.
Dieses Telefon wird über das HAMNet kommunizieren und somit VoIP Verbindungen möglich machen. 
Somit könnten wir Funkamateure im Krisenfall den Behörden ein funktionierendes Telefon anbieten, da diese wahrscheinlich mit Kurzwellenverbindungen recht wenig anfangen können. 

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