Aktuelles-Details

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Bericht von der EMV-Referatstagung in Bebra

Am 18 und 19. März fand das 26. Treffen des EMV Arbeitskreises des DARC in Bebra statt, geleitet durch den

kommissarischen Referatsleiter und Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG.

Teilnehmer waren die Referenten der Distrikte („P“ war vertreten durch Uwe, DH1UK), Thilo Kootz, DL9KCE, für die technische Verbandsbetreuung des DARC, Knut Rothstein, DL1KRT, Leiter des Referats Normen, Hans

Schlecht, DL8MCG, für den Bereich EMV-Messtechnik, Ulfried Überschar, DJ6AN, und verschiedene Ehrengäste.

Auf dem Programm standen verschiedene Vorträge aus den Bereichen EMV und relevante Normen, ein

messtechnischer Workshop als auch Berichte der einzelnen Distriksreferenten. Leider ließ sich noch kein

geeigneter Nachfolger für den ehemaligen Referatsleiter Ulfried, DJ6AN, finden.

Thilo Kootz, DL9KCE, verlässt den DARC zum 31.3.2017 nach 20 Jahren Tätigkeit für den DARC. Seine

Themenschwerpunkte lagen im Bereich der Technischen Verbandsbetreuung, Elektromagnetischen Störungen und Normung. Auch im Runden Tisch Amateurfunk (RTA) hat er sich als RTA-Geschäftsführer für die Interessen der deutschen Funkamateure eingesetzt. Weiterhin engagierte er sich in der IARU und verschiedenen Normungsgremien. "Ich habe beruflich neue Herausforderungen gesucht, denen ich mich jetzt stelle. Natürlich bleibe ich Mitglied im DARC e.V. und werde mein Wissen weiter für die Zukunft des Amateurfunks einsetzen", so der aktive Funkamateur, dessen Engagement 2006 mit einer Goldenen Ehrennadel vom DARC gewürdigt wurde.

Nachfolger auf die unbefristeten Stellen werden dringend gesucht, Interessenten sind gebeten mit der

Geschäftsstelle das DARC Kontakt aufzunehmen.

Das weitere Vorgehen hinsichtlich der Neufassung des EMVG, durch den deutschen Bundestag am 29.09.2016 verabschiedet, wurde diskutiert, die Kommentare des RTA blieben dort gänzlich unberücksichtigt. Von den Entscheidungsträgern des BMWI wurde damals die Begründung vorgetragen, das Gesetz habe in der bisherigen Fassung auch für die Funkamateure gut funktioniert, da es bislang diesbezüglich nur zwei gerichtliche Auseinandersetzungen gab und es somit keinen Anlass gäbe, das Gesetz zu Gunsten der Funkamateure zu ändern.

Im Mai 2017 wird es hierzu zu einer Aussprache zwischen Vertretern des DARC und den Entscheidungsträgern des BMWI kommen.

Da die Anzahl der bei der BNetzA im Zusammenhang mit Amateurfunk stehenden Störungsmeldungen trotz

Zunahme des „man made noise“ konstant niedrig bleibt, scheint es eine steigende Dunkelziffer an nicht

gemeldeten elektromagnetischen Unverträglichkeiten zu geben. Um diese quantifizieren zu können, werden

Funkamateure aufgefordert, mit dem Programm „Noise Reporter“ (zu finden auf der Webseite des DARC) ihre

elektromagnetische Umgebung zu charakterisieren. Das Ergebnis bitte schicken an noisereporter@DARC.de.

Diese Zahlen sollen helfen, Zustand und Veränderung der EM-Umgebung in DL charakterisieren und belegen zu können und können eine wertvolle Hilfe hinsichtlich des weiteren Umgangs mit dem EMVG sein.

Auch Störungsmeldungen, die z. B. des nachbarlichen Friedens wegen nicht an die BNetzA gemacht werden,

dürfen und sollen dennoch an das EMV-Referat – namentlich die Distriktsreferenten – gemacht werden. (Uwe, DH1UK)

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