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WAG in Zahlen

Der WAG 2016 in Zahlen

Rund 5000 Stationen waren im WAG 2016 mit mindestens zwei QSOs qrv, davon rund 2000 aus Deutschland und 3000 aus dem Ausland. Unter dem Strich bedeutete das 550 000 QSO-Zeilen nur in den Logs der 2080 einreichenden Teilnehmer. Für DLD-Jäger interessant: In den Logs tauchen 860 verschiedene DOKs auf.

So aktiv waren die Gastgeber des WAG:

Die Größe eines Distrikts sagt nicht unbedingt etwas über die Contest-Aktivität aus: Spitzenreiter bei QSOs im WAG 2016 war erneut Sachsen (S) mit mehr als 35 000 QSOs vor Thüringen (X) mit knapp 26 000 QSOs. Bei der Logzahl führt Sachsen vor Thüringen mit 86 zu 73. Besonders begehrt als Multiplikator gewesen sein dürften Stationen aus den Distrikten Bayern-Ost (U), Ruhrgebiet (L) und Saarland (Q) mit jeweils weniger als 5 000 QSOs. Insgesamt fuhren die logeinreichenden DL-Stationen rund 310 000 QSOs.

Weltweite Aktivität: Wir bekamen im Jahr 2016 Logs aus 100 verschiedenen DXCC-/WAE-Ländern, darunter aus 30 mit mindestens zehn Teilnehmern. Spitzenreiter war der europäische Teil Russlands vor den USA und der Ukraine.

Statistik aller Teilnehmer für den WAG 2016 mit bandweiser Aufschlüsselung nach QSOs, Punkten und Multiplikatoren, sowie SSB-Anteil, Op-Zeit und Abstand zum Nächstplatzierten.

         

Wo ist die Konkurrenz wie dicht?

WAG soll so ordentliche Kategorien-Größen haben, dass sich niemand in einer Mini-Klasse des Sieges relativ sicher sein kann. Die meisten Teilnehmer registrierten wir 2016 in DL bei Mixed Lowpower vor CW low power. In den Nicht-DL-Kategorien führte dagegen CW Lowpower vor Mixed Lowpower.
Mixed-Teilnahme erfordert schon ein bisschen Strategie für die wirklich optimale Mischung, auch wenn es keinen Königsweg gibt. In den TopTen finden sich nahezu SSB-freie Logs genauso wie reine SSB-Aktivitäten und natürlich diejenigen, die mit echtem mixed den Vorteil ausnutzten, dass jede Station pro Band mit beiden Betriebsarten eben zweimal gearbeitet werden kann.

In der deutschen QRP-Kategorie lagen 2015 die CW-Anteile der TopTen-Stationen zwischen 76 und 100 Prozent (Schnitt 93%), bei HP waren es 10 bis 98 Prozent (Schnitt 60%), wobei DR1X (Op DF8XC) mit 90 Prozent SSB auf Platz fünf kam. Im Schnitt hatte diese Spitzengruppe 69 Prozent CW in den Logs. In Mix-LP reichte die Spanne von 67 Prozent CW bis zu 99 Prozent (Schnitt 92%).

          

Was ist für die TopTen nötig?

Endlich mal soviel Zeit zur Verfügung, um "ordentlich was reißen" zu wollen? Aber wie hoch hängen da eigentlich die Trauben? Da Platz zehn ein zwar anspruchsvolles, aber für viele nicht völlig entferntes Ziel ist, gibt es hier ein paar Anhaltspunkte dafür.

Die Grafik zeigt die QSO-Zahlen, die in den vergangenen fünf Jahren (2012 bis 2016) in den einzelnen Kategorien für Platz zehn nötig waren (bei SWLs für Platz drei). QSO-Zahlen sind ja erst einmal eine sehr anschauliche Größe, gerade als Anhaltspunkt für die nötige Rate pro Stunde.

Bitte berücksichtigen, dass natürlich jedes einzelne Jahr seine speziellen Gegebenheiten hatte - 2013 etwa extrem gute Bedingungen und 2015 weitgehend sehr gute Bedingungen und eine Rekordteilnehmerzahl.
Das schlug sich auch in einer absolut überdurchschnittlichen Multiplikatoranzahl nieder, die für die Zahl in der Grafik unten wichtig ist - dem Endergebnis auf Platz 10 (und wieder Platz drei für SWLs).


Das sind jetzt Durchschnittswerte aus den vergangenen fünf Jahren (2012 bis 2016).

Immer noch nicht genug Zahlen?

Wer es noch genauer wissen will, findet im Menü links unter Ergebnisse und Archiv die Resultate bis 1992 zurück. Scores von sich und anderen im WAG und anderen DARC-Contesten enthält die Ergebnisdatenbank unter http://www.darc.de/referate/dx/contest/darc-ergebnis-db Sie beantwortet dann selbst Fragen nach dem besten eigenen WAG-Ergebnis oder ob man jemals besser als DA0PSEUDO war ;-)  Für jedes Ergebnis lässt sich dort auch noch die jeweilge Urkunde als pdf hrunterladen.

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