Da der letztjährige Marconi nur von zu Hause mit einer M2 Loop auf dem Balkon bestritten wurde,
und 2020 aufgrund defekter Antenne @DK0WT keine Teilnahme möglich war, freute ich mich besonders auf die Teilnahme in diesem Jahr.
Der Benzinvorrat für den Generator wurde bereits am Freitag organisiert und nochmals kurz die Antenne auf elektrische Funktion überprüft. Eintreffen am Contest-QTH ca. 2 Stunden vor Contestbeginn.
Eigentlich sollte die CW-Tastung am K3 über N1MM sofort funktionieren, da die Konfiguration noch vom CW Fieldday an COM1 eingestellt war. Die Einstellungen für die AGCW VHF/UHF Conteste und dafür genutzten FT-991 sind auf COM8 und COM9.
Im Mai Contest wurde CW, bis auf den CQ Speicher, alles von Hand gegeben, das war auf keinen Fall praktikabel für den Marconi.
Aber der K3 ging auf Dauersendung sobald N1MM gestartet wurde. OFF DTR im K3 Configmenue. Es half nur folgendes: OFF OFF im K3, N1MM starten, OFF DTR im K3, N1MM schließen, N1MM wieder starten. Zumindest hatte ich einen workaround und mußte nicht den FT-991 aus dem Kofferraum holen. Die gleiche Prozedur dann auch wieder am Sonntagmorgen nach der Ruhepause.
Dann das Thema mit dem CW-Skimmer auf 2 Meter. Bisher hatte ich immer "plain" das RBN angezapft und nur in N1MM den Filter auf das jeweilige Band gesetzt. Klar nicht die feine Art, aber man hat weniger delay der spots.
Aber man wollte mich nicht ranlassen, oder ich war zu ungeduldig mit dem connect.
Auf der Suche nach einem Cluster inkl. RBN spots dann auf DH8WR gestossen. DH8WR brachte dann skimmer-spots aber immer nur wenn mein Call(@DL2CC, DF2CK,..) gespottet wurde, gut fürs Ego, aber nicht das was ich wollte. Also mußte ich ohne RBN-Unterstützung ins Rennen.
Daher wurde auch wieder intensiv der ON4KST-Chat zur Unterstützung herangezogen.Vielleicht sollte ich doch mal einen 2. Monitor mitschleppen, um den Chat nicht nur in einem Fenster auf dem 14 Zoll Notebook im Hintergrund laufen zu lassen. Man verpasst sonst doch die ein oder andere Anfrage im Chat.
Zu den Bedingungen.
Ich fand die Beteiligung aus dem Osten und Süd/Osten(OK/OM/S5/HA) sehr gut und konnte damit auch die Kilometerschnitt sehr lange recht hoch halten. Sobald ich aber nach Nord oder Nord/Nord Ost drehte ging die Rate deutlich nach unten. Auch West und Nord/West hatte gefühlt deutlich weniger Beteiligung. Ebenso schien CW in Frankreich deutlich auf dem Rückzug zu sein. In SSB ist das Angebot an französischen Stationen deutlich höher.
Die Nachtpause wurde so gegen 01:00 Uhr Ortszeit eingelegt, um am Sonntag gegen 07:00 Uhr Ortszeit wieder einzusteigen. Ich könnte aber nicht sagen, dass ich 6 Stunden geschlafen habe, eher für rund 6 Stunden den Generator ausgeschaltet und das Licht ausgemacht.
Das Studium meiner bisherigen Ergebnisse im Vorfeld brachte zwei Ziele hervor: 1. deutlich über 100K Punkte und 2. mindestens 300 QSOs. Das mit den 100k war bereits Samstagnacht klar, dass das erreichbar war. Die 300+ QSOs könnten eng werden, da der Sonntag erfahrungsgemäß nicht so ergiebig ist. Als eine Stunde vor Ende die 110K Marke überschritten wurde, kamen die 120K in Reichweite und mit letzter Kraft(Minuten) wurden es dann 122K.
Fazit:
Das ODX mit über 900 Kilometer steht auf sehr dünnen Eis.
Es gibt wohl mittlerweile eine konkurrenzfähige SO-Station für JN59OP.
RBN CW-Skimmer hätte wohl noch etwas Leben ins Log gebracht.
2. bestes Ergebnis ever, nur der Marconi 2015 war besser.
Hier das Ergebnis:
Band | Mode | QSOs | Pts | Pt/Q |
144 | CW | 323 | 122.018 | 377,8 |
Score |
| 323 | 122.018 | 377,8 |
Gefunkt wurde mit:
Elecraft K3
HA1YA Transverter mit 28MHZ ZF
Italab Phoenix AR144 Endstufe
2x 8ele I0JXX





















































