AfuP - Prüfungstraining für das Amateurfunkzeugnis

 


Die Offline-Version von AfuP

Das Prüfungstraining für das Amateurfunkzeugnis der Klassen A und E online und offline.
Zu finden unter www.afup.a36.de.

Powerpole Verteiler selbstgebaut

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Powerpoles sind einfache, stabile Steckverbinder.

Oft fehlt aber ein Verteiler, damit mehrere Geräte angeschlossen werden können. Diesen kann man teuer kaufen oder aber einfach selbst bauen.

Diese Anleitung beschreibt den Bau eines 6-fach Verteilers
Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden.

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Benötigt werden:

Starker Lötkolben
Lötzinn
Evtl. Crimpzange für Powerpoles 

6 Powerpoles Rot
6 Powerpoles Schwarz
ca. 25cm Kupferdraht verzinnt (notfalls blank) 2,5mm²

Powerpoles und die Crimpzange gibt es z.B. bei Wimo

Schritt 1

Zunächst bauen wir die Gehäuse genau wie im Bild zusammen. Dabei unbedingt auf die Richtung der Gehäuse achten. Bei Nichtbeachtung ist der Verteiler später nicht mehr mit anderen Steckern kompatibel.

 

 

Schritt 2

Vom Kupferdraht werden nun 6 St. Drähte von je genau 3,5cm und 2 St. von je 2cm abgeschnitten.
An die 3,5cm langen Drähte crimpen wir nun je eine Kontaktzunge.
Wer sich das Leben (so wie ich) etwas schwerer machen möchte, kann die Kontaktzungen auch anlöten.
Danach kommt die andere Seite an die Reihe. Hier werden die Kontaktzungen genau um 180° gedreht angecrimpt (oder gelötet). Dies ist der komplizierteste Teil. Die Verbindungsteile müssen 100% gleich lang sein. 100% bedeutet hier wirklich 100%! Sonst passen später die Gehäuse nicht mehr zusammen. Nochmals: wirklich genau arbeiten, Zeit lassen, kontrollieren!

Siehe Bilder

 

 

Schritt 3

Nun werden die Verbindungsteile in einen Gehäuseblock gesteckt.
Nochmals kontrollieren: Ist die noch freie Seite wirklich 100% gleich lang?

 

 

Schritt 4

Nun werden die 2cm langen Brücken dicht am Gehäuseblock über die roten und die zweite Brücke über die schwarzen Kontakte gelötet. Darauf achten, dass die Lötverbindungen wirklich gut sind.
Danach wird der zweite Gehäuseblock aufgesteckt. Evtl. müssen vorher noch die freien Kontaktzungen mit der Zange etwas korrigiert werden. Wenn die Kontaktzungen alle sichtbar sind, mit etwas Kraftaufwand den Gehäuseblock eindrücken bis alle Kontaktzungen eingerastet sind.

 

 

 

Schritt 5

Fast geschafft :-)
Nun kommt noch das Finish für ein professionelles Aussehen.

Hierzu bedrucken wir einen Papierstreifen nach Wahl, fixieren und wickeln ihn um die Verbindungsstelle. Das Ende kleben wir mit etwas Pritt fest.
Nun kommt noch der Schrumpfschlauch drüber und fertig.

Viel Spaß beim Nachbau.

Ralf, df9ik

 

 

beacon monitor

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beacon monitor zeigt die gerade aktiven Baken und läuft unter Windows 95/98 und Windows 2000/XP. Der Download von beacon monitor ist 185 KB gross. Legen Sie ein Verzeichnis BCON an, kopieren Sie die Datei beacon.exe hinein und starten Sie sie. Zum Programmstart dann bcon.exe anklicken.

Bakenmonitor src=http://www.a36.de/images/bilder/bcon.gif

Die Zahlen unter den Bakenrufzeichen zeigen Entfernung und Richtung zum Standort Karlsruhe an.

Michael, DL6IAK

Weitere nützliche Software zum Thema Digitale Betriebsarten findet sich auf Michaels Homepage.

 

Wetterballon 23.07.2017

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Am 23.07.2017 starteten wir beim Familiensporttag in Bretten einen Stratosphärenballon. Wir hatten Experimente für zukünftige Missionen an Bord, wir hatten schönes Wetter, wir hatten schlechtes Gas und wir bekamen einige Probleme, die den zunächst schönen Flug fast zu einem Misserfolg hätten werden lassen.

Nach intensiver Auswertung der Daten, fanden wir das Computerlog der Sonde:

Die Abenteuer der Radiosonde DK0WT

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer der Radiosonde DK0WT, die mit ihrer HighTech-Ausstattung mehrere Stunden unterwegs ist, um die Stratosphäre zu erforschen. Viele Kilometer von der Erde entfernt dringt die Sonde in Höhen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Computerlogbuch Nummer 2, Erdzeit 23.07.2017

Radiosonde DK0WT: Heute ist mein großer Tag. Während ganz Bretten das 1250jährige Jubiläum feiert, muss ich für die in die Luft gehen.

11:05 Uhr:

…ahhh ausgeschlafen. Hallo GPS wo bin ich und wie spät ist es?

„Du liegst in Bretten auf dem VFB-Sportplatz und es ist 11:05 Uhr.“ Dann fahren wir mal die Systeme hoch und warten ab was passiert.

Guten Morgen Matthias, Thomas und Heiko! (die drei sind heute meine Techniker am Boden)

Hey Felix, hast Du mich auch schon auf dem Schirm? (Felix ist heute der „Flightengeneer“ und an der Bodenstation verantwortlich, dass alles reibungslos funktioniert. Er wird die nächsten Stunden meine Systeme überwachen).

11:10 Uhr:

Check! Alles läuft stabil. Bindet mich ja gut an!

11:30 Uhr:

Der Oberbürgermeister ist da und möchte mich eigenhändig starten. (Hoffentlich hat der warme Hände).

11:40 Uhr:

Warum dauert das heute so lange? Jungs, ihr füllt doch nicht etwa Stickstoff in die Tüte? Ralf übt mit den Beobachtern schon mal den Countdown.

10-9-8-7-6-Stop, Hey nur bis 6, dann Stopp hat er gesagt. Einer hat natürlich wieder nicht aufgepasst.

Ein bisschen lauter wäre mir schon recht. Übt ruhig nochmal.

12:10 Uhr:

Na endlich, das dauerte aber. Soll ich noch lange hier abhängen? Ganz schöne Böen heute, gebt mir lieber noch etwas Helium.

12:22 Uhr:

So Herr OB, schön vorsichtig.

5-4-3-2-1- Lift-Off

Yipiehh, los geht’s. Tschüss Bretten

12:55Uhr:

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…

Ist das schön hier. Strahlender Sonnenschein, 8000m, -27°C, gerade überfliege ich Neckarsulm.

13:17 Uhr:

-41,4°C, etwas frisch. Aber bald wir es ja wieder wärmer.

Hier drin ist‘s kuschelig bei 23°C. 13000m, unter mir liegt Künzelsau. Bin noch immer voll auf Kurs. Gleich mache ich eine Wende, dann komme ich in die andere Strömung.

14:24 Uhr:

Bald platzt der Ballon.

Check! Alles noch ok. Obwohl, ein bisschen Angst vor der Landung habe ich schon. Wo komme ich runter? Am liebsten wäre mir ja eine einsame Streuobstwiese oder ein großes Feld. Städte, Dörfer und dichte Wälder mag ich nicht so sehr.

Hallo Erde! Bin bald wieder da!

14:25 Uhr:

33,251km! Ich könnte platzen vor Glück!

Upps? Uahhhh, Hiiilfeeee, wo ist mein Fallschirm? 40m/s! Hey, das ist kein Spaß. Hallo Bodenstation, schnell…Wo seid ihr?

14:42 Uhr:

Nur noch 7000m. Wenn das so weiter geht, gibt das einen „Deep-“Impact. DL1250BRET von DK0WT: Lasst Euch was einfallen, wie kriege ich das blöde Latex vom Schirm?

14:47 Uhr:

Nur noch 2500m bis zum Einschlag. Den Fallschirm können wir echt vergessen. Kontakt zur Bodenstation verloren. Ohhhh Neeiiiiinnnnn, links, links, das Getreidefeld nehme ich. Schnell noch ein Bild, dann die Linsen zu, festhalten.

14:49 Uhr:

Autsch, Transistor T321 zwickt ganz schön, Ich fühle mich ganz schön angeschlagen.

Ruhig durchbooten, Konzentration, Konzentration.

Systemcheck:

Hauptcomputer 1:

Batterie: 6V

System: ok

Kamera: ok

Telemetriesender: nicht ok

Reservesystem:

Batterie:---

fault

Versuchen wir‘s: Telemetriesender: Ein!

Ohh, was ist das? Telemetrie AUS!

Kamera: was ist da los?

Herrjehh, die Antennen sind um die Box geschlungen aber noch dran.

Nicht aufgeben: Telemetrie EIN! Hier ist DK0WT, DK0WT, DK0WT…..

15:44 Uhr:

Hey, da kommt Alex! Na, endlich, wird ja langsam Zeit. Wie lange soll ich denn noch hier herumliegen? Fast eine Stunde warten. Jungs, ihr wart schon besser.

Trotzdem könnte ich vor Glück heulen. Auf Euch ist einfach Verlass. Nicht aufgeben. Danke!

15:49 Uhr:

Ja, Lothar, komm ruhig näher, mache noch ein Siegerbild von der wohl besten Radiosonde im Umkreis! Ha, ich bin die Beste!

Huch, meine Versorgungsspannung fehlt.

Glücklich zurück...

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OB Wolff ist nun freudiger Besitzer eines gebrauchten Wetterballonsallon

Das Allerletzte:

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Vielen Dank an die Fotografen:

Uli Bartholomä, Lothar Midden, Ralf Knopf (Bilder DK0WT), Jens Bratzel, Martin Freitag

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