Funkbetrieb / nützliche Links

 

 

 

 

Auf dieser Seite weisen wir auf verschiedene Seiten im Internet hin, die für den Funkamateur nützlich sind. Weiterhin ein paar Tipps und Tricks sowie Berichte zum Funkbetrieb zu F23-Aktionen.

 

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Ausbreitungsbedingungen

ILLW 2019 auf Norderney

 

Die Aktivierung des Leuchtturms auf Norderney durch DL0OF-LH brachte doch so einige Verbindungen ins Log. Wir begannen um 12:30 MESZ auf 40 m und wechselten ab 18:00 für zwei Stunden auf das 80m-Band. Unsere Verbindungen:

73 auf 40m

88 auf 80m

  1 auf 20m

  6 auf 70cm

 

Eine kleine Kuchenpause zwischendurch musste sein, schließlich hatte der Antennenaufbau einige Zeit beansprucht und das Mittagessen war ausgefallen. Von starken Regengüssen über bewölkt und windig bis zu Sonnenschein bot das Wetter uns fast alles, was es im Angebot hatte. Alles in allem hatten wir drei viel Spaß: DG7FB, DL8SC und DL4CR

 

Unser Shack im Auto mit Antenne zu Fuße des Leuchtturms
beim Aufbau der Antenne
Men at work
unser genutztes Funkgerät

Funkbetrieb am Tag der Arbeit - ein Bericht

DG7FB am Funk
DO2MRO

Den 1.Mai 2019 hatte ich ausgesucht um mein Portabel-Equipment unter realen Bedingungen zu testen. Gegen 13 Uhr erreichte ich den Parkplatz an der Wendeschleife der Buslinie 106 auf dem Buchhügel. Bald darauf traf auch Mick, DO2MRO ein. Er wollte beim Stationsaufbau helfen und für unser leibliches Wohl sorgen.
Campingtisch, Sitzbänke und Sonnenschirm waren rasch aufgestellt. Als Träger für die Antenne „Aerial-51 Model 404-UL“ diente ein 12.5-m-GFK-Teleskop­mast von Spiderbeam. Der Mast wurde mit Hilfe des an anderer Stelle bereits beschriebe­nen Maststativs aufgerichtet und in Höhen von etwa 6m und 10m jeweils dreiseitig abgespannt.

Die Antenne, ein Off-Center-Feed-Dipole, wurde mit dem Balun an der Mastspitze aufgehängt und die beiden asymmetrischen Dipol-Teile als Inverted-Vee in annähernd Nord-Süd-Richtung verspannt. Die Dipol-Enden befanden sich etwa 4m über Grund. Gemäß Spezifikation ist die Antenne für die Bänder 40m, 20m. 15m, 10m, 6m (ohne Tuner) geeignet. Für die Bänder 17m und 12m ist ein Anten­nentuner erforderlich.
Ich habe auf den Bändern 20m und 40m gearbeitet. Der interne Tuner des Kenwood TS-590SG stimmte auf ein SWR von 1.1 über die beiden Bänder ab. Die übrigen Frequenzbereiche habe ich nicht getestet.
Als störend erwies sich der lautstarke Flugverkehr. Kopfhörer dämpften deren Geräusche aber aus­reichend. Ob meine QSO-Partner den Lärm bemerkten, habe ich nicht erfahren.

Zur Stromversorgung diente ein 20-Ah-LiFePo-Akku. Die Spannung für den Kenwood TS-590SG wurde während der Betriebszeit von rund fünf Stunden durch den MFJ-Battery-Booster auf knapp 14V angehoben und stabilisiert. Die Ein­gangsspannung des Boosters betrug minimal 12V und die Stromaufnahme des TRX in den Modula­tionsspitzen etwa 15A. Die Akkuspannung ist während der gesamten Betriebszeit nicht unter die Abschaltschwelle des Boosters (10,5V) ge­sunken.

Mick betätigte sich als Küchenchef. Würstchen, Steaks und Bauchfleisch bereitete er auf dem mitgebrachten Holzkohlengrill zu. Auch kühle Getränke waren ausreichend vorhanden. Es war ein schöner Nachmittag der einige QSOs auf 20m und 40m ins Log brachte. Mehrere Passanten zeigten sich interessiert und konnten etwas über Amateurfunk erfahren.

Rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit hatten wir alle Ausrüstung wieder abgebaut, verstaut und konnten den Heimweg antreten.

Bild und Text: DG7FB 

 

Stromversorgung für Portabelbetrieb - aber wie? (Text/Bild: DG7FB)

Für geplanten Portabelbetrieb auf Kurzwelle sollen eingesetzt werden:

- 12 m GFK-Teleskopmast (Spiderbeam)

- OCF-Dipol Aerial-51 Modell 404-UL für 40-20-17-15-12-10-6m (Spiderbeam)

- Transceiver Yaesu FT-817ND - Transceiver Kenwood TS-590SG

Da ich vorwiegend mit max. 100 Watt Sendeleistung arbeiten möchte, stellte sich die Frage nach der geeigneten Stromversorgung. Folgende Varianten habe ich mir überlegt:

1. Benzinbetriebenes Stromaggregat

2. Nutzung der Fahrzeugbatterie

3. Gesonderte Batterie

Variante 1 ist in der Anschaffung teuer und mehr oder weniger laut. Es braucht wegen der Geräuschentwicklung einigen Abstand zur Station und das Aggregat benötigt einen gewissen Wartungsaufwand. Der Vorteil: Keine zeitlichen Betriebseinschränkungen.

Variante 2 erfordert eine Überwachung der Batteriespannung, um Startprobleme des Kfz zu vermeiden. Diese Variante habe ich deswegen ausgeschlossen. Der Vorteil: keine besonderen Kosten.

Variante 3 erschien mir als geeignetste Lösung. Die gesonderte Batterie lässt sich leicht zusätzlich im Kfz transportieren oder auch vom Parkplatz zum Aufbauort der Station tragen. Wenn man eine beabsichtigte Betriebszeit von zwei bis drei Stunden annimmt und von einem Verhältnis der Empfangs- zur Sendezeit von 3 : 1 ausgeht, ergibt sich eine erforderliche Akkukapazität von rund 6,5 Ah je Betriebsstunde der Station. Hierbei wurde eine Stromaufnahme des Transceivers von rund 2 A bei Empfang bzw. max 20 A beim Senden angenommen.

Auf der Basis Batteriestrom standen die Alternativen

- Blei-Gel-Akku (AGM, 12 V - 20 Ah), oder

- LiFePO4-Akku (12 V  - 22 Ah mit integriertem BMS

zur Wahl. Außerdem stand ein Battery Bosster, Typ MFJ-4416C zunächst testweise zur Verfügung (Dank an Fa. DIFONA). Das Gerät wurde inzwischen erworben.

Um die beiden Möglichkeiten unter praxisähnlichen Bedingungen zu prüfen, habe ich folgende Schaltung aufgebaut:

Als variable Last habe ich meinen in der Bastelecke beschriebenen Belastungswiderstand verwendet. Die Simulation des Empfangs- bzw Sendebetriebes erfolgte durch Einschaltung von einer bzw. sechs Halogenlämpchen. Dabei flossen Ströme von ca. 2,5 A (Empfang) bzw. ca. 16,5 A (Sendung). Strom und Spannung wurden am Power Analyzer abgelesen. Der Battery Booster ist ein Gleichspannungswandler, der eine Eingangsspannung von einer niedrigen Schwelle auf die für Funkgeräte üblichen 13,8 V anhebt. Die Schwelle der Eingangsspannung kann über Jumper auf 9 V, 10 V, 11 V eingestellt werden. Die Ausgangsspannung kann über Trimm-Poti zwischen 12 V bis 13,8 V verändert werden. Ich habe die Schwelle der Eingangsspannung auf 10 V eingestellt. Den Ausgangsspannungs-Trimmer habe ich auf der werksseitigen Einstellung (13,8 V) belassen. Sobald die Eingangsspannung auf die eingestellte Schwelle absinkt (bei mir also 10 V) wird ein Alarm ausgelöst (rote LED und Beeper). Durch Jumper kann auch die Abschaltung der Ausgangsspannung gewählt werden. Darauf habe ich verzichtet. Akustisches Signal und Warn-LED genügen mir. Der Booster ist für einen Nennstrom von 25 A (Spitze 30 A)ausgelegt. Zur Kontrolle der Ausgangsspannung verwendete ich ein Digital-Multimeter. Die beiden Versuchsreihen erbrachten nachstehende Ergebnisse. In beiden Fällen waren die Akkus bei Beginn der Tests zu 100 % aufgeladen:

 

Blei-Gel-Akku

Bereits gegen Ende der ersten Lastperiode war die Akkuspannung auf 10,15 V abgesunken und die Warnmeldung sprach an. Die Ausgangsspannung (Spannung am Lastwiderstand) wurde durch den Booster auf einen WErt von 13,5 V angehoben.

Bei den nächsten Lastperioden, zunächst immer mit einem Strom beginnend, der der Stromaufnahme des Transceivers im Empfangsbetrieb entsprach, stieg die Akkuspannung wieder an. Sie sank jedoch wieder beim simulierten Sendebetrieb, konnte aber noch durch den Booster ausreichend angehoben werden. Auch in der dritten Lastperiode klappte dies noch.

Am Ende der vierten Lastperiode sank die Eingangsspannung am Booster auf 10,1 V ab und die Ausgangsspannung erreichte nur noch 11,68 V. Der Nennspannungsbereich des TS-590SG ist mit einem niedrigsten Wert von 11,7 V spezifiziert (13,8 V - 15 %), so dass nach weniger als 80-minütiger Betriebszeit der Funkbetrieb eingestellt werden müsste.

 

LiFePO4-Akku

In dieser Darstellung ist ersichtlich, dass erst in Lastperiode 10 bei einem Strom von 15,1 A die Eingangsspannung am Booster auf 10,12 V abgesunken ist. Der Alarm wurde ausgelöst. Dies trat jedoch erst nach einer Betriebszeit von 200 Minuten (> 3 h) ein.

Ich habe dann noch Lastperiode 11 gestartet, aber nach etwas mehr als 15 min beendet. Das Absinken der Spannung war auch am raschen Nachlassen der Lichtstärke der Halogenlämpchen erkennbar. Ein deutliches Anzeichen, dass die Kapazität des Akkus allmählich erschöpft war. Ich habe darauf verzichtet, die Schutzschaltung des im Akku integrierten BMS zu testen. Die Ansprechschwelle liegt gemäß Akku-Datenblatt bei 9 V. Bei diesem Wert wird der Verbraucher abgetrennt.

FAZIT:

Der LiFePO4-Akku bietet eine zweieinhalb - bis dreifach längere Betriebszeit bei vielerlei weiteren Vorteilen gegenüber einem Blei-Gel-Akku. Dies spiegelt sich leider auch im Preis wider, der bei der von mir gewählten Bauart (keine Einzelzellen, integrierter Balancer, integrierter Tiefentladeschutz) beim etwa vierfachen des Blei-Gel-Akkupreises liegt.

Zunächst hatte ich vermutet, dass der Battery Booster beim LiFePO4-Akku nicht erforderlich ist. Aber die Versuchsreihe ergab, dass beim Sendebetrieb ohne Booster die Versorgungsspannung für den Transceiver ebenfalls rasch auf Werte unterhalb der Nennspannug absinkt. Insgesamt kann man also sagen, dass LiFePO4-Akku und Battery Booster gemeinsam eine gelungene Kombination darstellen.

Für längere Betriebszeiten ist eine Reduzierung der Sendeleistung oder die Anschaffung eines zweiten Akkus, auf den man dann rasch unter Verwendung von Anderson Power Poles "umklemmen" kann, notwendig. Für einen "ausgewachsenen" Fieldday nicht gerade die Lösung der Wahl, aber wenn man es eher locker angehen möchte, durchaus praktikabel.

 

Bilder und Text: DG7FB

 

Stromversorgung für Portabelbetrieb - Teil 2 Überwachung Ein- und Ausgangsspannung

Im ersten Beitrag zur Stromversorgung für Portabelbetrieb wurden die grundsätzlichen Überlegungen und Tests beschrieben sowie die Entscheidung für den kombinierten Einsatz eines LiFePO4-Akkus  und des DC-DC-Wandlers (Battery Booster) erläutert.

Um den ständigen Überblick über den aktuellen Zustand des gesamten Stromversorgungssystems zu behalten ist aber auch eine permanente Überwachung von Eingangs- und Ausgangsspannung sinnvoll. Hierzu wurde die nachfolgend beschriebene Zusatzeinrichtung gemäß Übersichtsbild gebaut.

 

Die Box umfasst im Wesentlichen jeweils einen Spannungsmesser für die Eingangs- und Ausgangsseite sowie einen Strommesser. Ich habe hier bewusst auf den Einsatz von Digitalanzeigen verzichtet. Letztere sind im Vergleich zu analogen Zeiger-Messgeräten recht träge.

Das Aluminiumgehäuse habe ich aus vorhandenen Alu-Blechen und Alu-Winkelprofilen selbst gebaut, lackiert und beschriftet. (Man ist dankbar für die Handwerker-Lehre vor 60 Jahren.) Siehe Bild Vorderansicht.

Rückseitig sind zwei Anschlussblöcke mit Anderson Power-Poles eingebaut und eine Distribution Unit (MFJ-1106) befestigt. An diese können alle Geräte wie Transceiver, ggf. Automatic-Tuner, Beleuchtung für SWR-Meter, usw. angeschlossen werden, siehe Bild  Rückansicht.

Ein Blick ins Innere zeigt die Verdrahtung, siehe Bild Innenansicht.

Voderansicht
Rückansicht
Innenansicht mit Verdrahtung
 
Der DC-DC-Wandler
MJF-4416C

Als Verbindungsleitungen sind rot/schwarze Zwillingslitzen 2,5 mm² mit Power Poles vorgesehen. Für die Leitung zwischen Akku und Anschluss-/Überwachungsbox wird Zwillinglitze 4 mm² verwendet um den Spannungsverlust möglichst gering zu halten.

Bilder und Text: DG7FB

Telegraphie (CW) lernen und üben

 

Auf LCWO.net kann man im Browser Morsen (CW) lernen! Es muß kein Programm installiert werden, und die Einstellungen jedes Benutzers werden automatisch gespeichert, egal von welchem Computer lcwo.net aufgerufen wird. Durch verschiedene Statistiken ist ein guter Überblick über den eigenen Trainingserfolg möglich.

 

vy 55

DCL - Deutsches Contest Log

 

 

Das DCL ist ein nütliches Hilfsmittel des DARC e. V. zum Beantragen verschiedener Diplome.

Contestlogs von Clubstationen mit Sonder-DOK sind dort hinterlegt, eigene Logs können hoch geladen werde.

 

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Teilnehmer des Lizenzkurs aktiv im Contest

 

Bei dem diesjährigen Ausbildungscontest wurden vier unserer Kursteilnehmer aktiv.

Manuel ging unter dem Ausbildungscall DN4UA unter Anleitung von Werner, DL4UA, on air und hatte viel Freude beim Erarbeiten seiner ersten 12 Stationen.

In Dreieich versammelten sich gleich drei unserer "Schüler" (Verzij,Julia und Klaus) um Emil, DL8JJ, um als DN6JJ aktiv zu werden. Den beiden Damen machte es sichtlich Spaß, siehe Bild.

Emil kommentierte dies:

"DN6JJ OPs: Verzhiniya Kostadinov, Julia Neumann, Klaus Neumann. Klasse: mehr als 100 Watts.

Für alle drei was der aller ersten Contest und Funkbetrieb überhaupt! Es hat prima geklappt und in den 2,5 Stunden Contest haben alle drei sehr viel Erfahrung sammeln können. Es war sehr schön und großes Lob allen. Alle drei machen zur Zeit die Ausbildung bei Christiane Rüthing (F23), DL4CR für Funklizenz. Eine ganz tolle Sache....   Alle sind wir auf die Auswertung gespannt: 71 QSOs und 6888 Punkte für pure Anfänger eine prima Leistung.     Cu, de DL8JJ (DN6JJ) Emil"

 

Nachtrag 29.01.2014:

DN6JJ erreichte den 2. Platz im Ausbildungscontest!!! Herzlichen Glückwunsch!

Tolle Leistung!

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