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Ein Reisebericht über Japan war der Höhepunkt am OV-Abend den 7.9.2018

Uli (DK4SX) beim Reisebericht

Am OV-Abend im September berichtete Uli von seiner Reise nach Japan im Mai. Es gab viel Besonderes zu sehen, nicht nur, dass Japan mit kaum einem anderen Land in Asien zu vergleichen ist, sondern auch dass die Japaner trotz ihrer hochtechnisierten Zivilisation zwei Religionen huldigen und recht abergläubisch sind. Die Bilder zeigen das kaum überschaubare Häusermeer Tokios, den riesigen Buddha von Kamakura und den heiligen Berg Fuji-San. Dann erkennt man den Schnellzug Shinkansen, die berühmte Burg von Himeji und den Friedenspark in Hiroshima.

Tokio
Buddha von Kamakura
Heiliger Berg Fuji-San
Schnellzug Shinkansen
Burg von Himeji
Friedenspark in Hiroshima

Die Erlebnisse als Volunteer bei der WRTC wurden am OV Abend den 3.8.2018 vorgetragen

Unser Mitglied Hermann (DF2DR) wollte die WRTC (World Radiosport Team Championship), die 2018 erstmals in Deutschland stattfand, hautnah erleben und stellte sich als Volunteer (Freiwilliger) zur Verfügung. Im Raum Wittenberg war ein Gelände ausgesucht worden, das störungsfreien Funkbetrieb
für den Amateurfunk-Wettbewerb für 63 Teilnehmer garantierte. Gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer war die Devise. Das zu garantieren war mitunter die Aufgabe der Volunteers. Jedem Contest-Teilnehmer stand ein Stationspaket zur Verfügung, dass aufzubauen war. Es war zunächst ein Spiderbeam aufzustellen und man war innerhalb von 3-5 Stunden bei einem guten VSWR. Dabei galt Safety first! Anschließend wurde das Stationszelt aufgebaut und ein spezieller Fußboden eingezogen. Zuletzt wurde für die WRTC Teilnehmer alles vorbereitet und getested. Der Stromgenerator streikte! Zum Glück ging noch alles rechtzeitig in Betrieb! Am nächsten Morgen war es dann soweit. Die Matadoren (Contester) kamen! 24 Stunden Funkbetrieb bei höchster Konzentration. Keiner der Contester konnte in dieser Zeit den Funkplatz verlassen, um keine wertvollen Punkte zu verlieren. Die Volunteers versorgten und bedienten sie. Nach einigen Stunden streikte der Laptop eines der Contester, wohl ein thermischer Fehler in der Sommerhitze. Das Log-Programm zeigte nach Reboot 360 QSOs zu wenig an. Ein Computerspezialist mußte her, und der konnte Daten rechtzeitig für die Endabrechnung retten. Nach 24 Stunden war alles geschafft und die Siegerehrung stand an. Wenn man ein Fazit zieht, dann war alles korrekt und gut verlaufen und die Kamaradschaft, der Ham Spirit, sowie der Fun Faktor waren groß.

Unser Volunteer Hermann (DF2DR) beim Vortrag
Standort der WRTC
63 Team-Standorte
Stationspaket
Von 0 auf gutes VSWR in 3-5 Stunden
Der Spiderbeam steht!
Stationszelt
Stations-Test!
Siegerehrung

Die Erlebnisse als Volunteer bei der WRTC zum Download

Volunteer bei der WRTC 2018.pdf 2,58 M

Am OV-Abend den 6.7.2018 wurden die Erkenntnisse zum Entwurf eines Hohlraumresonators vorgestellt.

Unsere Mitglieder Andreas (DL1TT) und Andreas (DM4AB) stellten sich die Aufgabe, ein Hohlraumresonator-Filter zu entwerfen und einen Prototyp herzustellen.

Die Zielsetzung war, die Grundlagen für ein Filtersystem für eine 2m (144MHz) Relaisstelle zu erarbeiten. Ein AFu-Relais muß mit Nenn-Leistung auf der einen Frequenz senden und gleichzeitig mit 600kHz Frequenz-Shift empfangen können. Das Phasenrauschen des eigenen Senders stört schon erheblich den Empfang und reduziert die nutzbare Empfangsdynamik. Gute System-Performance kann nur durch 2 angepasste, äußerst selektive Filtersysteme erreicht werden. Ein Filtersystem befindet sich im Empfangs- und eines im Sendezweig des Relais, wobei zusätzlich in jedem Zweig eine saubere Anpassung gefordert ist. Wie realisiert man so eine Filterkonstellation?

Als Orientierung für diese Aufgabe wurde das Relais DB0UA (Uni Augsburg) herangezogen. Ein Lösungsansatz ist eine Koax-Leitung mit Kurzschluss am Ende, oder das offene Ende eines  Lambda-Viertel Stubs, bei dem die Filterwirkung auf stehenden Wellen basiert. Sperrfilter können durch Stichleitungen realisiert werden. Das Problem hierbei ist die Güte Q! Eine maximale Güte erfordert eine geringe Belastung, d.h. eine lockere Einkopplung.
Es wurde kapazitive und induktive Einkopplung erprobt und gemessen. Die induktive Einkopplung erwies sich als die technisch bessere Lösung.

Die nachfolgenden Bilder und angebotenen Vortragsunterlagen zeigen, wie handwerklich mit einem Kupferrohr und ein paar 3D-Drucker Teilen ein einzelnes Filter aufgebaut und ausgemessen wurde.

Andreas (DM4AB) beim Vortrag mit Hohlraumresonator
Andreas (DL1TT) als weiterer Vortragender
Vortragsbeginn
Soll-Filterwirkung
Ein Blick auf den auseinnandergebauten Hohlraumresonator
Einkoppelung am Hohlraumresonator

Die Erkenntnisse über den Entwurf eines Hohlraumresonators zum Download

cavityFilter p14 06Jul2018 3.pdf 2,15 M

Verschiedene Versuche mit einem DVBT-Stick wurden am OV-Abend den 4.5.2018 erläutert.

Unser Mitglied Andreas (DL1TT) wollte verschiedene Empfangsmöglichkeiten seines schon lange umliegenden DVBT-USB-Sticks ausprobieren. Ein DVBT-USB-Stick ist sehr preiswert und unter 15 Euro zu bekommen. Allerdings sind nicht alle DVBT-USB-Sticks geeignet. Nur solche mit RLT2832 und R820T SDR-Empfänger sind passend. So ein SDR Empfänger deckt den Frequenzbereich von 28Mhz bis 1,3 GHz ab und hat eine Bandbreite von 2 MHz. Der beinhaltete 8 Bit breite AD-Wandler hat eine geringe Dynamik und Großsignalfestigkeit. Der DVBT-USB-Stick wurde an einen Laptop mit Win7 gesteckt. Für den Betrieb musste ein Treiber (Stichwort: Zadig) installiert werden. Mit der Software SDR# konnte dann die Belegung eines 2 MHz breiten Bereichs zwischen ca. 28MHz und 1,3 GHz beobachtet werden. Zum Beispiel auf dem 70cm Band konnte man sehen, daß hauptsächlich die Signale von Funkthermometern im ISM-Bereich zu sehen waren. Diese konnten dann auch mit Hilfe eines an einem Raspberry Pi angeschlossenem DVBT-Sticks und der Software rtl_433 dekodiert werden. Sehr beeindruckend war der Empfang der ADS (Automatic Dependent Surveillance)-B-Aussendungen von Flugzeugen im 1090MHz Band. Die Baken auf den Flugzeugen senden die Position, Geschwindigkeit, Höhe und die Flugzeugkennung, was mit Hilfe des Programms dump1090 anschaulich in einem Webbrowser dargestellt werden kann.
Am Ende seines Vortrages demonstrierte Andreas (DL1TT) noch die Leistungsfähigkeit eines Raspberry PI's, indem er mit dem Simulationsprogram QUCS den HF-Vorverstärker des mchf-SDR-TRX simulierte.

Links zur Nutzung eines DVBT-USB-Sticks:

SDR#-Webseite: www.sdrsharp.com
Treibermanagers Zadig: http://sourceforge.net/projects/libwdi/files/zadig/
Temperatursensor lesen: https://github.com/merbanan/rtl_433
ADB-S Darstellung: https://blog.webernetz.net/ads-b-am-raspberry-pi-dump1090-mutability/

Andreas (DL1TT) bei der Demonstration seines DVBT-Sticks am Raspberry Pi.
Vortrag über Versuche mit einem DVBT-Stick.
Signaldarstellung mit SDR#
Flugzeugroutendarstellung mit Dump1090
Abrufen von Flugdetails
Simulation mit Qucs.

Ein Vortrag mit dem Titel "In und um Ulm: Relais aus Ulmer Sicht" wurde am OV-Abend den 6.4.2018 gehalten

In einem Kurzvortrag zeigte Siegfried, DL8SDS seine selbstgebaute Duoband LPDA (Logarithmisch Periodische Antenne) für das 2m und 70cm Band. Eine logarithmisch periodische Antenne ist eine Breitbandantenne, die aus einer Menge von Dipolantennen besteht deren Länge und Abstand zur Abstrahlrichtung hin abnehmen. Der räumliche Abstand der Dipole stellt eine logarithmische Funktion dar. Eine LPDA ist breitbandig und hat eine Richtwirkung. LPDA Antennen weisen über einen großen
Frequenzbereich hinweg einen gleichmäßigen Antennengewinn und auch eine gute Impedanz-anpassung auf. Wer noch genauere Details zur Funktion einer LPDA möchte wird hiermit auf Wikipedia oder auf die einschlägige Antennenliteratur verwiesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Logarithmisch-periodische_Antenne

Siegfried hat seine LPDA ausschließlich mit Material aus dem Baumarkt hergestellt und das Ergebnis seiner Arbeit ist fachmännisch perfekt. Wer ebenfalls über genügend handwerkliches Geschick verfügt und eine Duoband LPDA nachbauen möchte der findet beim DARC eine Bauanleitung unter nachstehendem Link.

https://www.darc.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Duo-LPDA-01-2012.pdf

Natürlich hat Siegfried, DL8SDS seine Antenne alsbald ausprobiert und erläuterte welche Relais er von seinem Heimatstandort aus hören und bearbeiten kann. Die Liste der machbaren Relais aus Ulmer Sicht steht zum Download bereit.

selbstgebaute LPDA von DL8DS
LPDA im Detail
Siegfried, DL8SDS zeigt seine Eigenbau-LPDA

Liste der erreichbaren Relais von Siegfried (DL8SDS)

Relais Sicht Ulm.pdf 42 K

Ein Vortrag über eine Transistor-Endstufe und Weiteres waren die Highlights am OV-Abend den 2.3.2018

Ehrung für 40 Jahre DARC-Mitgliedschaft

Zu Beginn des OV-Abends wurde unser langjähriges Mitglied Winfried Wesemann für seine  40 jährige Mitgliedschaft im DARC mit einer Urkunde und einer Ehrennadel von unserem OVV Wolfgang (DL1WOL) geehrt.

Am OV-Abend im März stellte Uli, DK4SX, seinen neu konstruierten LD-MOS-Verstärker vor. Um die Verstärkereinheit für zwei LDMOS-Module und gut 1,5 kW Ausgangsleistung wurde die gesamte Schaltungsperipherie entwickelt und dargestellt. Insbesondere lagen die Schwerpunkte auf der Stromversorgung, der Kühlung des Verstärkers, dem Oberwellenfilter und der Steuerung mit den Sicherheitseinrichtungen und den Richtkopplern. Das speziell gefertigte Gehäuse für sicheren Betrieb und selbsterklärende Bedienung wurde vorgestellt. Ein Blick ins Innere zeigte die Anordnung der Module und die HF-technische Verdrahtung.

Vortragender Uli, DK4SX
Prinzipschaltung HF-Verstärker
BLF188+Dioden
Oberwellenfilter
PA-2
Richtkoppler 1
Verdrahtung
Ansicht-2
Leistungsmesser

Denis (DB6BD) aus Rosenheim war Gast und zeigte die Inbetriebnahme zweier verschiedener Software Defined Radios (SDR) unter Windows 7. Er stellte zum einen den HackRF One und zum anderen den Airspy HF+ vor. Da für beide USB Geräte nicht automatisch Treiber unter Windows installiert werden, findet Windows auch keine passenden Treiber. Man muß mit einem speziellen Programm namens ZADIG nachhelfen. Diese Software ist unter http:/zadig.akeo.ie/  erhältlich. Wichtig dabei ist, ausschließlich den WinUSB Treiber zu installieren, wenn man mit der SDR Software SDR#, sprich SDR sharp, arbeiten möchte. Letzteres ist unter https://airspy.com/ erhältlich. Es gibt viele andere Programme, aber besonders gut funktioniert die Kombination Airspy HF+ und SDR#, da Hardware und Software von den gleichen Entwicklern stammen.

Dennis (DB6BD) beim Kurzvortrag
SDR Equipment HackRF One und Airspy HF+
SDR-Software SDR#

Anfrage von Andreas an alle!

Andreas (DM4AB) wünscht sich, dass wir gemeinsam mehr zusammen machen und machte hierzu Vorschläge. Wer kennt die Begriffe SOTA und COTA und würde gerne hierbei mitmachen? Es fand sich zunächst eine Gruppe für den Burgentag. Diese Gruppe trifft sich am 1.Mai und steht weiteren Interessenten offen gegenüber. Bitte meldet euch beim OVV bzw. kommt zum nächsten OV-Abend. Ferner wollen wir gemeinsam wandern und von den Bergen (SOTA) aus Funkbetrieb machen. Hierzu wurde noch kein Termin festgelegt.

Hier noch eine kleine Hilfestellung:

Link zu SOTA: http://www.cotagroup.org/cotagroup/
Link zu COTA: https://de.wikipedia.org/wiki/Summits_on_the_Air


Folien von Andreas (DM4AB) zum Download

cota sota 2018@P14.pdf 1,08 M

Ein Gastvortrag über DARC-Radio und die Sendeanlage in Moosbrum wurde am OV-Abend den 2.2.2018 gehalten

Christian Reiber (DL8MDW) hielt am Februar OV-Abend einen Vortrag über DARC-Radio. Am Beginn seines Vortrages beschrieb er recht ausführlich was Radio DARC für Funkamateure bedeutet. Es wird wöchentlich eine Sendung für Funkamateure zusammengestellt und über Kurzwellensender und das Internet ausgestrahlt. In den Sendungen sind neben bekannten Oldies, Marktberichte, Technik-Tipps, DX-Meldungen, Interviews und vieles mehr zu hören. Die genauen Daten zu den Sendungen sind dem nachstehenden DARC-Link zu entnehmen. Wer bisher ausgestrahlte Sendungen nochmals anhören möchte, der findet hierzu ebenfalls einen Link auf der DARC-Seite. Der DARC hat hierzu Sendezeit beim ORS in Moosbrunn auf Kurzwelle angemietet. Es folgte anschließend eine Vorstellung der Sendeanlage in Moosbrunn, in Niederösterreich bei Wien. Es wurde die Geschichte und die Lage des Senders in vielen Bilder aufgezeigt. In weiteren Fotos erläuterte Christian das für die Kurzwellenausgestrahlung verwendete Modulationsverfahren. Es wird eine gepulste Amplitudenmodulation verwendet um Energie zu sparen. Zur Ausstrahlung der Kurzwellensendungen wird eine Telefunken KW-Sendeanlage S4005 mit 500KW Leistung verwendet und in vielen Fotos wurden die Dimensionen einer solchen Anlage aufgezeigt. Die ebenfalls in Moosbrunn stationierten moderneren Sendeanlagen THOMCAST TSW2100D können auch im Modus Digital Radio Mondial betrieben werden.
Am Ende seines Vortrages ging Christian auf die verwendeten Antennen (Reusenantennen, drehbare logarithmis periodische Antennen, feste und drehbare Doppelwandantennen) ein und zeigte in Bildern anschaulich deren Dimensionen.


Link zu DARC Radio: https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/
Link zum ORF Sender: https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Moosbrunn

Es liegt mir leider keine Genehmigung vor den Vortrag zum Download zur Verfügung zu stellen!

Vortragsbeginn
Vortragsüberblick
Gepulste Amplitudenmodulation
Ersatzschaltbild des Kurzwellensenders
Ein Blick in die Dimensionen der Sendeanlage.
Kondensator im Großen
Dummyload für den Sendertest!
Blick auf die Größe der Rhombusantenne
KW-Empfänger zur Überprüfung der Aussendung

Ordentliche Mitgliederversammlung mit OVV-Wahl am 12.1.2018

In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 12.1.2015 hat P14 neu gewählt!

Wahlergebnis:

- Wolfgang Zimmermann, DL1WOL wurde mit breiter Mehrheit im Amt des OVV bestätigt.
- Andreas, DL1TT wurde als stellvertretender OVV wieder gewählt.
- Oliver Müller, DO5OM übernimmt weiterhin das Amt des Kassierers.
- Rudolf, DL6SCW betreut wieder das wichtige Amt des OSL Managers.
- Webmaster bleibt Günter, DK8MG.
- Gerätewart ist weiterhin Fred Wagner, DK9WF.

Die Referate Bücherwart und HF-DX entfallen zukünftig.

Im Jahresbericht ging unser OVV auf das OV-Geschehen im letzten Jahr ein. Die Vielfalt im Amateurfunk - das spiegelte sich insbesondere im Vortragsprogramm des OV Ulm (P14) wieder. Das Spektrum der behandelten Themen reichte von Langdrahtantennen und deren Aufbau, Audiofiltern und Möglichkeiten der Modulationsverbesserung im Amateurfunk bis hin zu Notfunk. Auch über den Tellerrand wurde geblickt: Ein Vortrag über den 3D Druck im Amateurfunk fand ein interessiertes Publikum in den gut besuchten OV-Abenden. Der P14 Fieldday bei der Waidacher Hütte wurde recht gut angenommen und deshalb ist für 2018 ein weiterer Fieldday geplant. Ein Kinder-Jugend-Ferienprogramm ist ebenfalls im Fokus.
Anschließend fand ein Kassenbericht statt. Es wurde hierbei mehrheitlich eine Rücklagenbildung für ein Ersatzrelais beschlossen. Ein Antrag zum Kauf eines OV-Fielddaypackets, die nach Ablauf der WRTC für OVs günstig angeboten werden, wurde durch eine Mehrheit abgelehnt.
Der Vorstand wurde einstimmig in allen Punkten entlastet.

Wolfgang, DK1FW erwähnte, daß für die Durchführung der WRTC in Wittenberg noch dringend Helfer für verschiedenste Aufgaben gesucht werden.

Wolfgang (DL1WOL) moderierte die Mitgliederversammlung
Wolfgang (DL1WOL) und Andreas (DL1TT) wurden in ihrem Amt bestätigt.

OV-Abend mit Vortrag über Notfunk und Weihnachtsfeier am 1.12.2017

Unser Mitglied Hermann Schumacher (DF2DR) stellte mit seinen beiden Kameraden vom DRK Ulm, Michael Eder und Pirmin Gansloser das Thema Amateurfunk im Notfunk vor. Der Vortrag begann mit zwei historischen Beispielen von Notfunk-Vorfällen -- einen historischen mit glücklichem, und einem von 2012 mit nicht ganz so glücklichem Ausgang. Die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen des Notfunks im Amateurfunk werden kurz beleuchtet, gefolgt von drei sehr unterschiedlichen Organisationsbeispielen: dem Notfunk-Leuchtturm-Projekt, der Gruppe Notfunk Deutschland e.V. und dem Arbeitskreis Kommunikation des DRK Ulm, der nur aus lizenzierten Funkamateuren besteht. Letzterer wurde, naturgemäß, ausführlich und reichlich bebildert dargestellt.
Wer den Vortrag detailiert nachlesen möchte, kann auf nachstehenden Link gehen.

https://df2dr.wordpress.com/2017/12/25/wie-gehts-weiter-mit-dem-notfunk/

Stärken, Schwächen, Gelegenheiten und Bedrohungen des Amateurfunk im Notfunk
Notfunkleuchttürme
Jahr 2000 Einsatz

Vortrag über Notfunk zum Download

Notfunk-Vortrag V2.pdf 1,92 M

Gastvortrag über Rauschmessung am OV-Abend den 3.11.2017

Jörg Logemann (DL2NI) setzte sich das Ziel, ein Messverfahren zu erarbeiten, mit welchem Umgebungsrauschwerte in verschiedenen Wohngebieten und als Referenz dazu auf landwirtschaftlich genutztem Gelände fernab von jeglicher Bebauung erfasst werden können. Angestrebt wurden normierte Messwerte, anhand derer sich jeder Funkamateur orientieren und sie mit den offiziellen ITU-Kurven vergleichen kann. Auch bei der Erstellung einer qualifizierten Störungsmeldung kann das Messverfahren hilfreich sein.
In seinem Gastvortrag zur Rauschmessung stellte Jörg Logemann die benutzte Technik und das Meßverfahren im Detail vor. Da dieses Meßverfahren im CQ-DL 3/2016 sehr genau beschrieben ist wird hier auf eine weitere detailierte Beschrebung verzichtet. Wir danken Jörg Logemann für dieses sehr gut vorgetragene Meßverfahren.

Jörg Logemann (DL2NI) beim Gastvortrag
Startseite zum Vortrag über Rauschmessung
3db Meßmethode
Messung am "ruhigen Ort"
Aktive Antenne mit OP
Messung der Verstärkung
HDSDR (SDR-Software, freeware)
Reale Meßkurven, Garten DL2NI
Meßantenne für DARC-Projekt

Vortrag über Rauschmessung zum Download

Rauschmessung.pdf 6,63 M

Eine Mitgliederehrung und ein Kurzvortrag über Steckverbindungen waren das OV-Abend-Program am 6.10.2017

Zu Beginn des Oktober-OV-Abends wurde unser guter Geist Rudolf, DL6SCW für seine vierzigjährige Tätigkeit als QSL-Manager geehrt. In dieser langen Zeitperiode hat er nur wenige Male gefehlt. Wenn er nicht konnte, dann war eine Vertretung zur Verteilung der QSL-Karten anwesend. Wir danken Rudolf, DL6SCW für sein großartiges Engagement recht herzlich!

Der geplante Vortrag über Funkfreunde von Harry, DL2ZBV entfiel. Peter, DF7PE nutzte die entstandene Lücke um etwas über seine Erfahrungen mit Steckverbindungen zu erzählen.
Bei der Stromversorgung von seinem Funkequipment hat Peter (DF7PE) schon einige Steckverbindungen durchprobiert. Das waren Steckverbindungen wie PowerPole, Bananenstecker, Lüsterklemmen, KFZ-Stecker, Zigarettenanzünder und Kabelschuhe, die alle nicht befriedigend anwendbar waren. Entweder sind sie teuer, unflexibel oder nicht berührungs- oder vertauschungssicher. Vor einigen Jahren ist er in einem Baumarkt über die lösbaren Verbindungsklemmen der Serie 221 und 222 von WAGO gestolpert, die eigentlich bis auf die
Verpolungssicherheit alle wichtigen Eigenschaften für die Spannungsversorgung eines Funkequipments in sich vereinigen. Sie sind günstig, vertragen bis zu 32A Strom und sind für Querschnitte bis 4mm² geeignet. Peter (DF7PE) war von ihnen so begeistert, dass er im CQDL  6-2016 einen Artikel über die Klemmen veröffentlicht hat. Nur die Vertauschungssicherheit ist halt nicht ideal und wenn man die Verbindungen mehrmals öffnet und wieder schließt, fransen die Aderenden etwas aus.
Im CQDL 8-2017 / Seite 81 ist er dann auf eine Idee von DF1MC gestoßen, der die ideale Lösung veröffentlicht hat, indem er die PowerPole Stecker mit den Wago Verbindungsklemmen kombiniert hat. Durch die Wagoklemmen ist es möglich, alle vorhandenen Steckverbindungen auf PowerPole zu konvertieren und mit PowerPole hat man dann ein einheitliches Verbindungssystem, das genügend Strom verträgt, verpolungssicher ist und nicht viel kostet. Nicht umsonst werden die PowerPole Stecker in Contesten und beim Notfunk empfohlen. Am OV Abend hat Peter (DF7PE) diese Idee unseren OMs mit einigen Beispielen vorgestellt. Peter kann nur jeden OM empfehlen seine Funkbude auf PowerPole umzurüsten. Bei ihm kann inzwischen eine Krimpzange ausgeliehen werden.


Unser OVV Wolfgang (DL1WOL) ehrt Rudolf, (DL6SCW) für seine jahrzehntelange Tätigkeit als QSL-Manager
Urkunde zur Ehrennadel
Peter (DF7PE) stellt Steckverbindungen fürs Shack vor.
Eine Kombination von PowerPole Steckern mit den Wago Verbindungsklemmen ist die ideale Lösung für das Shack.

Das Global Navigation Satellite System wurde am OV-Abend den 1.9.2017 vorgestellt


Zu Beginn des OV-Abends stellte Harry, DL2ZBV seine neue Alpha-Antenne vor. Dies ist ein sehr robustes, portables Antennensystem für alle Kurzwellenbänder. Die Antenne läßt sich sehr schnell aufbauen und ist für DX, sowie lokale Kontakte gleichermaßen gut geeignet. Durch die breitbandige Auslegung ist kein Antennen-Tuner nötig. Kernstück der Antenne ist ein neu entwickelter Balun an dem ein kurzer Vertikalstrahler, ein horizontaler Strahler und ein Gegengewicht (Erdung) angeschlossen sind. Durch die geringen Transportmaße ist diese Antenne ideal für Bergtouren, Wanderungen und Fielddays.
Im Anschluß befaßte sich unser OVV Wolgang, DL1WOL mit dem Thema GNSS (= "Global Navigation Satellite System"). Anlaß für diesen Vortrag war der Kauf eines Navilock NL-604P MD6 seriell GNPS (Global Navigation Position System) Empfängers. Dieser Empfänger beinhaltet eine aktive eingebaute Antenne, die mit einem u-blox 6 Chipsatz (sprich: "mü-block") UBX-G6000-BT verbunden ist. Dieser universelle Chipsatz verarbeitet die Signale von bis zu 50 Satelitten. Am Himmel sind Signale von 4 Global Navigation Satelitte Systemen zu sehen. Dies sind Satelitten der USA (GPS), der Sowjetunion (GLONASS), der Europäischen Union (Galileo) und von China (Beidou).
Leider senden alle GNSS im 23cm Amateurfunkband (= 1,2 GHz) und 1,5 GHz. Zur Standort-Bestimmung müssen mehrere Satelliten empfangen werden. Die Position teilt der NaviLock NL-604P im ASCII-Format mit.
Wie genau ist so ein Verfahren? Ungenauigkeiten bringt der Einfluß der Ionosphäre und Troposphäre. Den größten Einfluß auf die Laufzeitberechnung haben die Elevation der Satelitten, die Atmosphärendichte und die Luftfeuchtigkeit. Dem wird durch die Verwendung von Zweifrequenzempfängern und durch einen Frequenzvergleich entgegengewirkt. Der Elevationswinkel der Sateliten, sowie mögliche Reflexionen auf der Erde oder eine ungünstige Konstellation der Satelitten sorgen für weitere Ungenauigkeiten.
Eine Abhilfe bietet die ADV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland). Käuflich können Korrekturdaten von Referenzstationen mit verschiedenen Genauigkeiten erworben werden, die über Internet (Mobilfunk) angeboten werden. Hierbei kann eine Genauigkeit bis auf 1cm in der Ebene erreicht werden. (In diesem Zusammenhang ist interessant, daß die Höhenbestimmung nicht so einfach ist. Jedes Land hat sein eigenes Normal-Null. Hier unterscheiden sich sogar Deutschland, Österreich und die Schweiz.) Zum Schluß erläuterte Wolfgang wie GPS-Störsender erkannt werden können. Bei einer praktischen Demonstration zeigte er die Möglichkeiten des NL-604P mittes der mitgelieferten Software.
Wer Interesse am Empfang der neuen Europäischen Satelliten Galileo hat, muss auf die u-blox Version 8 achten. Die älteren Versionen können dies nicht!

Harry, DL2ZBV packt aus!
Harry (DL2ZBV) stellt zusammen mit Wolfgang (DL1WOL) eine neue Alpha-Antenne vor.
Unser OVV Wolfgang (DL1WOL) stellt das GNSS vor.
Startseite zum Vortrag über GNSS. Es wird der Empfänger NL-604P gezeigt.
Ein im freien montierter GNSS Empfänger NL-604P.
Empfänger NL-604P mit USB-Adapter
Verschiedene Global Navigation Satellite Systeme
GPS-Fälscher
Vorstellung der mitgelieferten Software beim NL-604P

Vortrag über das GNSS (Global Navigation Satellite System) zum Download

GNSS Vortrag.pdf 1,63 MVortrag über GNSS

Vortrag über die Möglichkeiten der Modulationsverbesserung am OV-Abend den 4.8.2017

Der Vortrag über die "Möglichkeiten der Modulationsverbesserung" vom stellvertretenden OVV Andreas, DL1TT ist als Fortsetzung des Vortrages von OM Andreas, DM4AB zu sehen. Zuerst stellte sich DL1TT die Frage was macht eine gute Modulation aus? Ein empfangenes Sprachsignal sollte auf der Gegenstelle natürlich, verständlich und angenehm klingen. Störfaktoren bei der Modulation sind in der Regel selbst erzeugte Störsignale und der Frequenzgang. Störsignale verdecken die Information und nicht alle Frequenzen im Sprachspektrum haben die gleiche Amplitude. Speziell männliche Stimmen bevorzugen tiefe Töne. Die Amplitude des Modulationssignals muß begrenzt werden um eine Übersteuerung des Senders zu vermeiden. Auch sollte die maximale Modulationsfrequenz limitiert werden, da die HF-Bandbreite vorgegeben ist. Wie kann man nun Sprache lauter machen ohne den Sender zu übersteuern? Man senkt Frequenzen mit wenig Informationsgehalt (Bässe) stark ab und hebt Frequenzen mit viel Informationsgehalt an. Lautstärkeschwankungen in der Sprache sollten reduziert werden. Abhilfe schafft z.B. ein im vorhergehenden Vortrag vorgestellter Kompressor. Hierbei wurde auf den von Ulli, DK4SX entwickelten Sprachkompressor verwiesen. Bei einem analog realisierten Kompressor kann auf eine Übersteuerung nur dann reagiert werden, wenn diese bereits vorhanden ist. Das beschränkt den sinnvoll nutzbaren Kompressionsgrad. Als weitere Modulationsverbesserung wurde ein HF-Clipper vorgestellt. Er begrenzt die maximale Modulationsamplitude augenblicklich ohne selbst starke Verzerrungen zu erzeugen. Ein Equalizer vor dem Kompressor optimiert die Modulation weiter. Eine Realisierung ist analog und digital möglich. Hierbei zeigte Andreas, DL1TT eine käufliche, analoge Lösung und verwies auf seine digitale Eigenentwicklung. Am Ende des Vortrages wurden die zuvor theoretische erarbeiteten Erkenntnisse in der Praxis mittels der Software Voiceshaper gezeigt.

Bericht von Peter, DO7PEB:

Am Samstag waren Stephan Buehlmaier (DL1SSB) und Peter Becke (DO7PEB) beim Aktivitätstag des P04 Heidenheim. Beim gemütlichen Grillen wurden ein paar QSOs geführt unter anderem auch über das relativ neue DB0HDH. Dort schafte es DO7PEB bei der weltweiten Runde um 16 Uhr UTC, daß sein Call gehört wurde. Ebenfalls gelang es ihm mit in die Liste der gehörten Rufzeichen aufgenommen zu werden (Link: http://amateurfunk-oberschwaben.de/allgemeine-informationen/p14-ulmer-dabei-beim-p04-aktivitaetstag_4833/). Es waren auch OMs von Aalen zu Gast. Insgesamt war es ein gemütlichter Tag zum Erfahrungsaustausch und Funken. Ein Dank an die OMs von P04 für die Einladung und Ausrichtung.

DMR-Tipp von Peter, DO7PEB:

Im DMR-Regionalverbund auch Talkgroup 8 genannt, sind in der Programmierten Talkgroup TG26273 die DMR Relais: DB0ARD, DB0HDH, DB0SAA, DB0ULM und DB0OKO fest miteinander im Cluster BW-Ostalb verbunden. Dies ist auch auf dem Brandmeister-Dashboard: https://brandmeister.network/?page=cluster&clustername=BW-Ostalb zu sehen. Somit ist eine bessere Kommunikaton möglich ohne die Talkgroup 2627 zu überlasten.

Abstimmung zum Thema "Abschaffung des Frei-Getränks am Dezember-OV-Abend":

Am OV-Abend den 4.8.2017 wurde mehrheitlich beschlossen, daß die Kosten für das erste Getränk am Weihnachts-OV-Abend nicht mehr von der OV-Kasse übernommen werden. Das in der OV-Kasse verbleibende Geld wird zukünftig zur Gerätebeschaffung verwendet.

Unser stellvertretender OVV, Andreas (DL1TT) zeigt Möglichkeiten zur Modulationsverbesserungen
Modulationsverbesserung
Sprachspektrum
Sprache lauter machen
Kompressor
Sprachprozessor von Ulrich (DK4SX)
Clipper
HF-Clipper Beispiel
Digitaler HF-Clipper als Eigenentwicklung von Andreas (DL1TT)
Vorgehensweise
Clipperfunktion mit Voiceshaper dargestellt!
Darstellung einer guten Modulation

Vortrag über Modulationsverbesserung zum Download

Modulationsverbesserung.pdf 3,08 M

P14-Fieldday am 23.7.2017

Am Sonntag den 23. Juli 2017 fand hinter der Weidacher Hütte der P14-Fieldday statt. Trotz der kurzfristigen Ankündigung im Internet stieß der Fieldday auf reges Interesse. Wir konnten unsere Antennen, Zelte.. auf der Weide hinter der Weidacher Hütte aufbauen. Das Gelände war eben und besser geeignet als beim letzten Mal im Spatzen-Nest. Es wurde von den Teilnehmern so manch interessantes QSO durchgeführt und es war Zeit für interessante Fachgespräche. Leider zog am frühen Nachmittag eine Schlechtwetterfront auf und eine Windböe legte eine abgespannte Kurzwellenantenne um und der Antennenmast landete mitsamt seiner Last auf dem benachbarten Auto. Dieser Vorfall beeinflußte die Stimmung nur wenig und der Funkbetrieb ging weiter.
In der Weidacher Hütte gab es Getränke, Kaffee und Kuchen und ein kleines Mittagsmenü zu kaufen! Im Gegenzug für den Konsum bekamen wir kostenlosen Strom für unsere Funkgeräte.

Aufbau von Harry, DL2ZBV
Unsere OMs beim Antennaufbau
Wolgang (DL1WOL) und Fred (DK9WF) beim Fachgespräch.
Kurzwellenantennenaufbau
Mast unter Antennenlast
Yagi auf einem Dreibein-Gestell
Siegfried, DL8SDS (links) und Peter, DF7PE (rechts) beim Funkbetrieb
Im Vordergrund ist Hermann, DF2DR am Funkgerät
Andreas, DM4AB und Hans-Peter
Thomas, DG8SF (links) mit Andreas, DL1TT (mittig) und Fred, DK9WF
Harry, DL2ZBV macht Funkbetrieb aus dem Kofferraum seines Autos
Aufräumarbeiten nachdem eine Windböe einen Antennenmast umlegte und auf dem nahestehenden Auto plazierte.

Vortrag über die Realisation und Simulation von Audiofiltern am OV-Abend den 7.7.2017

Nach mehreren Umzügen ging Andreas (DM4AB) das Kristallmikrofon für seinen alten Heathkit SB101 verloren.

Nur das Mikrofon zu ersetzen langte nicht aus. Die alte Heathkit Audioaufbereitung erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr, denn man wird im Äther fast nicht mehr gehört, weil die PA nicht richtig durchgesteuert wird. Man muß also sehr diszipliniert und laut reden, um eine einigermaßen geeignete Senderaussteuerung zu erreichen. Andreas stellte sich deshalb in seinem zweiten Vortrag der Problematik einer geeigneten Audio-Aufbereitung für sein Oldie-Gerät.

In einem interaktiven Vortrag ließ er das Publikum an seinen Gedankengängen teilhaben und arbeitete sich von der Analogtechnik bis zur digitalen Signalverarbeitung vor.

Als erste Idee suchte er nach einer geeigneten Kompressorschaltung und fand im Internet eine geeignete Schaltung. Die Schaltung wurde mit LTSpice simuliert und Andreas zeigte die Schwachpunkte der Schaltung. Mit der bekannten Audio-Software Audacity nahm er seine eigene Stimme auf und spielte zuvor erstellte Sprachsamples in die LTSpice Simulation ein um dies zu untermauern. Da der größte Teil der Sprachinformation im Frequenzbereich von 400 Hz bis 3400 Hz liegt macht es Sinn die Dynamikkompression in diesen Bereich zu legen. Die Senderansteuerung läßt sich sehr gut verbessern aber eine Senderübersteuerung ist weiterhin möglich.

Eine weitere Optimierung wäre ein Equalizer. Es gibt fertige analoge Equalizer Bausteine zu kaufen. Diese Bausteine funktionieren gut für breite Musikspektren. Allerdings funktionieren die Bausteine schlecht für präzises Sprach-Tuning. Deshalb stand die Idee nahe einen Equalizer per SW zu realisieren. Wegen der großen Latenzprobleme schied ein Equalizer per PC-Software aus.

Zum digitalen Audio-Processing gibt es viele Bücher, Web-Sites und Online-Books. Brauchbare visuelle Bastelumgebungen für Audio-Algorithmen scheint es nicht zu geben. Ein Einsatz von digitalen Filtern (FIR, IIR Filter) bot sich als nächstes an.

Es lassen sich mittels fertiger Programme (z.Bsp TFILTER) recht einfach steilflankige Filter realisiern. Allerdings ist diese Lösung nicht einfach zum schnellen Rumprobieren, denn es ist immer wieder eine Berechnung neuer Parameter erforderlich. Dies ist kompliziert und zeitraubend und eine Hardware fehlt auch noch. Als Lösung gibt es freie DSP-Projekte.

Letztendlich hat sich Andreas für eine Lösung von Analog Devices entschieden. Er verwendete die freie Software SigmaStudio mit dem zugehörigen DSP-Board ADAU1701. Mit Sigma Studio erzeugte er einen Audio Kompressor und Equalizer und programmierte anschließend das käufliche Board.

Abschließend führte uns Andreas mit einer Audacity-Wiedergabe das Programmierte DSP-Board vor und analysierte die Funktion wieder mit Audacity. Ergebnis und Unterschied waren beeindruckend gut.

Andreas (DM4AB) beim interaktiven Vortrag
Auslöser der Untersuchungen von Andreas (DM4AB)
Kompressor als erste Idee!
Equalizer als weitere Idee.
Equalizer in SW.
Alles in einem DSP!
Audio Digital Signal Prozessor Board
Vorführung von Andreas (DM4AB)
Demonstration von Audio-Samples durch Andreas (DM4AB)

Vortrag über Digital Audio Processing zum Download

TX Audio Processing.pdf 3,57 M

Vortrag über das "T-Systems Projekt iHNR, intelligenter Hausnotruf“ am OV-Abend den 2.6.2017

Fred, DK9WF ist Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Mechatronic Systeme GmbH und stellte zusammen mit Herrn Dr. Jens Schwede von T-Systems das gemeinsame Projekt "Intelligentes Hausnotrufsystem" vor. Die Grundidee dieses Systems ist es, älteren, pflegebedürftigen Menschen ein autonomes, aber überwachtes Leben im heimischen Umfeld zu bieten. Neben der klassischen Alarmierung über einen Notruf Taster bietet das neue System eine intelligente Sensor gesteuerte Sturzerkennung. Überwachte Personen können so ohne aktive Mitwirkung rasch Hilfe erlangen. Das neue System wurde bereits in einer Studie mit 60 Probanden erfolgreich bestätigt.
Als Basis des intelligenten neuen Hausnotrufsystems dient die Medibox, bestehend aus einem speziell entwickelten lüfterlosen Computer. Die Medibox stellt die Verbindung zu den Überwachungssensoren (Sensor Boxen, Funkfinger) und die Kommunikation nach außen her. Während der Funkfinger (mitgeführter Notruftaster) bekannte Technik zur Überwachung und Alarmierung darstellt, ist die von T-Systems entwickelte Sensorbox die große Innovation. Es wurde eine Objekttracker Software für die Sensorbox (stereooptischer Sensor) entwickelt, die Personen erkennt und verfolgt, sowie einen Sturz erkennt. Bei einem Sturz kann über die Sensorbox eine Sprachkommunikation mit der überwachen Zielperson hergestellt werden. Es können bis zu 8 Sensorboxen über Räume verteilt angeschlossen werden. Zukünftig stellt dieses System eine ideale Lösung für ein längeres, selbstbestimmtes Leben für ältere Menschen dar. Das "Intelligente Hausnotrufsystem" ist eine sehr sinnvolle Innovation und wir danken für den sehr interessanten Vortrag.

DK9WF, Fred u. Dr. Jens Schwede von T-Systems berichten über das "T-Systems Projekt iHNR, intelligenter Hausnotruf“.
Ein Blick auf die beiden Prototypen Medibox(links) und Sensorbox(rechts).

Der Einsatz von 3D Druckern im Amateurfunk wurde am OV-Abend den 5.5.2017 an einem Beispiel vorgeführt.

Unser Mitglied Peter, DF7PE beschäftigt sich schon längere Zeit mit dem Thema 3D Druck. Die ersten Erfahrungen sammelte er im Hackerspace Ulm. Deshalb stellte Peter den Hackerspace Ulm kurz vor und zeigte anhand von Bildern die zur Verfügung stehenden Einrichtungen. Seinen 3D Drucker hat er nach einem Open Source Projekt selbst zusammengebaut und für seine Eigenentwicklungen verwendet er das Open Source Programm FreeCad. Sein Vorzeigeprojekt war die Konstruktion einer Frontplatte. Ein 3D Projekt beginnt meistens mit einer Entwurfsskizze, wie auch im Vorzeigeprojekt. Die Entwurfsskizze wurde mittels der 3D Software FREECAD in den Rechner eingegeben. Welche Hürden hierbei zu meistern sind lehrte uns Peter, DF7PE live am Rechner. Nach der erfolgreichen Eingabe der Frontplatte wurden Möglichkeiten der 2D und 3D Darstellung mittels FreeCad demonstriert. Zum Schluß zeigte Peter bewußt wie ein 3D-Objekt in eine für einen 3D Drucker lesbare Form umgewandelt wird. Hierzu sind bei FreeCad einige Parameter einzustellen. Er erklärte die Bedeutung der wichtigsten Parameter und wieder war zu lernen, daß auch hierzu einige Erfahrung von Nöten ist. Auch wenn ein 3D-Entwurf mit anschließendem Druck die Überwindung vieler Hürden abverlangt, so hat Peter, DF7PE an diesem Abend vielen die Angst vor dem 3D Druck genommen. 

Peter, DF7PE lehrt die Handhabung des Programmes FREECAD
Ein Blick in den Hackerspace Ulm!
Vortrag 3D Druck im Amateurfunk
Vorteile von FDM (Schmelzschichtung)
Druckmaterial
Handskizze
Eingabe in FREECAD
2D Modell in FREECAD
3D Modell in FREECAD
gedruckte Frontplatte
Gehäuse für eine Antenneneinspeisung
Gehäuse für Antennensperrkreis

Vortrag über 3D Druck im Amateurfunk zum Download

3D-Druck im AFu-2.pdf 1,96 MVortrag über 3D Druck im Amateurfunk

"Wie kommt die Antenne auf den Baum?" das war die Fragestellung am OV-Abend, am 7.4.2017

Andreas, DM4AB ist seit ca. 1 Jahr Inhaber einer Amateurfunklizenz und beschäftigte sich seitdem mit Langdrahtantennen und mit deren Platzierung auf Bäumen. In einem interaktiven Vortrag stellte er viele Fragen an die sehr interessierten Zuhörer und erarbeitete so zusammen mit dem Publikum den Vortragsinhalt. Diese Art des Vortrages kam bei allen sehr gut an. Es wurden systematisch die Themen Antennen-Draht, Balun, Koaxkabel, die Antennenverlegung mit Schnüren und deren Benutzung, sowie der Antennen-Auf und Abbau behandelt. Andreas, DM4AB zeigte an mitgebrachten Antennen die Umsetzung seiner theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse. Ferner demonstrierte Andreas live Möglichkeiten wie man eine Antenne auf den Baum bekommt und wie die Antenne wieder zu entfernen ist. Am Ende seines Vortrages erläuterte Andreas, DM4AB welchen Einfluß die Antennenhöhe und die Wellenlänge auf die Ausbreitungscharakteristik eines Dipols haben. All seine theoretisch und praktisch erarbeiteten Erkenntnisse finden sich in seinem zum Dowload bereitgestellten Vortrag in PDF-Form.

Andreas, DM4AB beim interaktiven Vortrag
Andreas, DM4AB zeigte live Möglichkeiten zur Platzierung von Antennen auf dem Baum
Antennenbefestigungsmöglichkeit und Balun im Eigenbau
Eigenbau einer KW Dipolantenne
Vortrags-Agenda
Wichtiges zur Drahtantenne
Vergrößerung durch Doppelklick!
Erkenntnisse zu Schnüren
Einfluß von Antennenhöhe und Wellenlänge auf die Richtcharakteristik eines Dipols
Zugspannung beachten!

Vortrag über Langdrahtantennen und den schnellen Aufbau im Garten bzw. Gelände zum Download

Vortrag über Antenne und Baum 2,63 M

Eine Führung durch die Welt der Mikrofone war Gegenstand des OV-Abend am 3.3.2017

Unser OVV Wolfgang, DL1WOL startete seinen Vortrag mit der Bemerkung, dass das Mikrofon das wohl am wenigsten beachtete Bauteil am TRX ist. Aber das Mikrofon hat einen sehr großen Anteil an der Verständlichkeit der Verbindung. Das ist wahrlich ein Grund sich einmal mit dem Thema Mikrofon zu befassen. Wolfgang zeigte anhand der Geschichte des Mikrofons welche Typen von Mikrofonen es gibt und wie sie sich unterscheiden. Es gibt unterschiedliche Arten und Wege Schall in elektrische Signale zu verwandeln. Wer sich für das Thema Mikrofone interessiert, der kann den Vortrag als PDF Datei herrunterladen.

Wolfgang, DL1WOL als Vortragender
Vortrag über Mikrofone
Kohle-Körner Mikrofon
Das Elektret-Mikrofon
Verstärker nötig!
Tauchspulen-Mikrofon

Ein Führung durch die Geschichte und Technik der Mikrofone zum Download

Mikrofone.pdf 1,01 M

Empfehlungen zur Nutzung des 60m Bandes als Vortrag am OV-Abend des 3.2.2017

Wolfgang, DK1FW ist Inhaber des Referates für DX+HF und legte uns die aktuelle rechtliche und technische Situation für die Nutzung des neuen 60m Bandes dar. Die Weltkonferenz 2015 hat 60m als neues AFU-Band für die Region 1 und 2 zugewiesen und die BNetzA hat in Abstimmung mit BMVI und BMVg 60m ab 20.12.2016 freigegeben. Wolfgang erläuterte die technischen Voraussetzungen hierzu und ging dann auf die Situation des 6m und 4m Bandes in DL ein. Zuletzt zeigte er noch Möglichkeiten für Funkamateure in Deutschland auf, in MW und LW Funkbetrieb zu machen. Wolfgang stellte den Vortrag für den Download zur Verfügung.

Armin Hinz, DF1SF wurde am OV-Abend für 40 Jahre Mitgliedschaft im DARC geehrt! Utz, DF2SU berichtete über die aktuelle Situation in Böfingen und zeigte einen Aufbau für das ATV-Relais.

Wolfgang, DK1FW als Vortragender
60m: neues AFU-Band in DL!
60m Situation in DL
6m Situation in DL
4m Situation in DL
Blick auf das neue ATV-Relais.

Bericht über die aktuelle Situation der AFU-Bänder in DL zum Download

Aktuelle Situation AFU Bänder DL.pdf 313 K

Mitgliederversammlung mit Diskussion über das Relais DB0TF am 13.1.2017

Am ersten OV-Abend in 2017 stand die alljährliche Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung. Nach der Begrüßung, Feststellung der Beschlußfähigkeit, Wahl des Protokollführers sowie der Genehmigung der Tagesordnung erfolgte der Bericht des Vorstandes. Unser OVV Wolfgang, DL1WOL berichtete über das vergangene Jahr. Der Ortsverband P14 bot eines der umfangreichsten Vortragsangebote im Distrikt Württemberg im letzten Jahr: die ganze Vielfalt des Amateurfunks spiegelte sich bei den OV-Abenden wieder - PA, Stehwellengerät bis zur selbstgebauten Antennen standen im Blickpunkt, aber auch die Themen SDR, SOTA und die WRTC 2018 fanden Interesse bei den Mitgliedern, wie bei der Hauptversammlung zu erfahren war.
Gibt es eigentlich den Amateurfunk noch...?" - das war nur eine der Fragen, die sich an das P14-Team richtete, welches mit einem Stand bei den Linuxtagen im Blautal Center das interessante Hobby und seine vielfältigen Möglichkeiten präsentierte. Vielleicht findet sich der ein oder andere Standbesucher im Herbst beim neuen Klasse E-Kurs ein. Ein solches P14-Kursangebot (Leitung: OVV Wolfgang Zimmermann, DL1WOL) gab es auch bereits im letzten Jahr: mehrere Teilnehmer konnten mit der DO-Lizenz von der Prüfung bei der Bundesnetzagentur erfolgreich zurückkehren. Mehrere pauken mit Unterstützung des OV Ulm weiter: jetzt werden die erforderlichen Technik-Kenntnisse für Klasse A gelehrt und gelernt.
Jung- und Neumitglieder des OV Ulm haben es gut: sie können sich Leihgeräte des Ortsverbandes ausleihen und erste Erfahrungen auf den Bändern sammeln. Das bereits umfangreiche Inventar wurde im letzten Jahr weiter ausgeweitet: so kam u.a. ein Yaesu FT-991 dazu.
Nach dem Bericht des Vorstandes und der Beantwortung von Fragen erfolgte eine Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes und der Vorstand wurde in allen Punkten entlastet. Die Mitgliederversammlung endete mit dem Bericht der Referatsinhaber über ihre Arbeit.

Im Anschluss an die Hauptversammlung wurden die Entwicklung und die Hintergründe für die im November erfolgte Abschaltung des 2m-Relais DB0TF thematisiert und Lösungsmöglichkeiten erörtert.

Unser Vorstand Wolfgang, DL1WOL moderierte die Mitgliederversammlung.
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