Eine kleine Auswahl vom DARC e.V, Distrikten und Ortsverbänden mit Newssystem
Redaktion U21
Ehrung Peter DB6AV am OV-Abend 06.02.2026
Zu deinem DARC Jubiläum im DARC gratuliert dir lieber Peter, der gesamte Ortsvorstand von U21 Parsberg und alle YL und OM. Am 6. Februar überreichte Artur DL4RDP die Urkunde und das Abzeichen - das diesmal nicht pieckt.
OVV U21 - DL4RDP
Zu deinem DARC Jubiläum im DARC gratuliert dir lieber Peter, der gesamte Ortsvorstand von U21 Parsberg und alle YL und OM. Am 6. Februar überreichte Artur DL4RDP die Urkunde und das Abzeichen - das diesmal nicht pieckt.
Natürlich war F19 am 28./29.03.2026 mit dem Rufzeichen DP6C wieder in der Luft.
Wenngleich aus personellen Gründen lediglich 38 von 48 Stunden gefüllt werden konnten, so brachten Fabian (DL7FP), Sven (DO7DMT), Annette (DL6SAK) und Georg (DL1YAB) immerhin 1.450 QSOs ins Log. Die Bänder waren offen; auch etliche DX-Stationen konnten mit guten Signalstärken und nur wenigen Anrufen gearbeitet werden. Sogar das eine oder andere pile-up (speziell auf 80m) konnte bedient werden; und da ist es doch ganz schön, wenn man sich erfolgreich ein wenig erschöpft fühlen darf (mehr davon!).
Klaus, DL4KCK
ARISS-GB_HamTV_30.3._13.28h
Astronaut Jack Hathaway, call sign KJ5NIV, will operate the amateur radio equipment aboard the International Space Station. Jack Hathaway will answer questions from Simon Langton Grammar School for Boys The Langton in United Kingdom during this live amateur radio contact.
This amateur radio contact is scheduled for Monday, March 30, 2026 at 13:28 UTC. Astronaut Jack Hathaway will operate the amateur radio station call sign NA1SS aboard the ISS and will call the radio amateur ground station call sign GB4SLS in United Kingdom. This is a live ARISS radio contact from the Simon Langton Grammar School for Boys The Langton in Canterbury, UK. You can listen live to astronaut Jack Hathaway aboard the ISS on 145.800 MHz (plus/minus 3kHz Doppler shift).
The space and ground teams will attempt to use the HamTV transmitter during this contact. HamTV DATV frequency is 2395 MHz.
English is the expected language of communication for this amateur radio contact.
Questions: 1. What are the purposes of the experiments you do in space? 2. Why do we go to space to do some experiments rather than do them on Earth? 3. How does the ISS stay in orbit around the earth? 4. How does it feel to see so many sunsets and sunrises each day from the ISS 5. What food do you eat on the ISS? 6. Why is there no air in space? 7. How does rocket fuel work when there is no air for combustion? 8. What do you do for entertainment on the ISS? 9. How hard do you have to train to go into space? 10. What is it like launching into space? 11. What is like to be in zero gravity for a long period of time? 12. Without weight pulling things down onto the ground there must be a lot less friction to help you move, how do you compensate for that? 13. Do you have any source of internet in space? 14. What is the most amazing thing that you have seen from space? 15. What ordinary daily tasks are the most difficult to do in space? 16. How does being in space affect the human body? 17. Is there a lot of noise on the ISS or is it quite quiet? 18. How do you clear up spills in space? 19. Do you ever feel lonely from the isolation in space? 20. How do you prepare for space walks?
LoRa-Infrastruktur am Standort DB0SBB (Scheibenberg)
Die Digitalisierung im Distrikt schreitet voran: In einer kooperativen Initiative der Ortsverbände S45 Aue-Schwarzenberg und S48 Annaberg wird die LoRa-Infrastruktur am Standort DB0SBB auf dem Scheibenberg (817m ü. NHN) massiv ausgebaut. Ziel ist die Etablierung eines robusten, solarbetriebenen Mesh-Netzwerks für die Region. Installiert ist derzeit ein meshtastic-Repeater. Die Ergänzung durch meshcore ist geplant.
Weitere geplante Meilensteine & Ausblick
Das Admin-Team (DH1DF, DH2LM, DL9AYS mit Unterstützung von DG0GKA) fokussiert sich auf folgende nächste Schritte: Wartungsfreundlichkeit: Umrüstung auf Steckverbinder für schnellen Modultausch vor Ort. Technologie-Transfer: Erprobung von Over-the-Air (OTA) Firmware-Updates und Erstellung eines öffentlichen "How-to"-Leitfadens. Netzabdeckung: Geplante Installation eines weiteren Clusters bei DG0YC, um die Abdeckung in Richtung Aue und Schneeberg zu vervollständigen. Interkommunikation: Enge Abstimmung der Nutzergruppen zwischen den beteiligten OVs.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch OV-übergreifende Zusammenarbeit moderne digitale Betriebsarten gefördert werden können. Konstruktive Kritik und weitere Ideen sind jederzeit willkommen! Mit freundlichen Grüßen
Felix Mann - DL6JF
Ortsverbandsvorsitzender S45 - Aue-Schwarzenberg / Stellvertretender Distriktsvorsitzender von Sachsen im DARC e.V.
Nachdem das Thema beim letzten OV-Abend Anklang gefunden hatte, ging es am 21.03.2026 gleich auf Tour.
In Wetzlar und Umland waren gleich 4 Türme zum Ziel erklärt worden: Aussichtsturm Altenberg (Hohenahr), Bergfried Gleiberg sowie zwei der Wetzlarer Türme (Stoppelberg und Brühlsbacher Warte) wurden von Ingo (DCØAL), Kai (DA6XJ) und Georg (DL1YAB) mit VHF/UHF Portabel-Ausrüstung aufgesucht. Für drei Türme gelang die Aktivierung mit der Mindest-QSO-Anzahl, Altenberg erwies sich leider etwas schwierig. Klar war, dass eine leichte aber effektive Portabelantenne bei den nächsten TOTA-Aktionen hilfreich wäre. Spontan wurde eine nachbausichere Moxon für 2m und 70cm in Angriff genommen. PVC-Rohr, Draht und SMA-Stecker/Buchsen waren entweder in der Bastelkiste oder aber schnell besorgt, unser neues Mitglied Andreas G. stellte die Träger für die 70-cm-Moxon und die Verbindungsteile im 3D-Druck her (welch vorbildlicher Einstand!). TNX an OM Manuel (DL2MAN) für die 3D-Vorlage. Reger Kontakt in der Gruppe führte dazu, dass bereits erste Antennen fertig sind und nun bez. SWR noch optimiert werden. Mit den neuen Antennen geht es dann hoffentlich bald zum Bismarckturm und zum Kalsmunt und noch einmal zum Altenberg.
02:00 MEZ wird am Sonntag zu 03:00 MESZ - UTC bleibt unverändert
Synchrone Modi wie FT8 oder FT4 tolerieren nur sehr geringe zeitliche Abweichungen zwischen Sender (TX) und Empfänger (RX), damit die Dekodierung zuverlässig funktioniert. Die zeitliche Differenz (häufig als Delta Time, DT, bezeichnet) sollte idealerweise unter einer Sekunde liegen. Da normale Windows‑/PC‑Uhren jedoch driftanfällig sind, nutzen Funkamateure spezielle Tools und Zeitserver, um die Rechnerzeit auf mikrosekundengenaue Synchronität zu bringen.
NTP‑Tools (NTP = Network Time Protocol) wie Meinberg NTP oder Dimension4 sind Klassiker zur Zeitsynchronisation. Auch unter Windows 10/11 lässt sich die Systemzeit bequem über das Internet aktualisieren. Für den mobilen Einsatz abseits von Netzverbindungen werden GPS‑Dongles verwendet, die die exakte Zeit direkt von GPS‑Satelliten beziehen.
Bei der aktuellen Zeitumstellung am Sonntagmorgen um 02:00 MEZ (=> 03:00 MESZ) spielen Atomuhren eine wichtige Rolle. In Deutschland stellt unter anderem die Physikalisch‑Technische Bundesanstalt (PTB) die gesetzliche Zeit bereit und sorgt dafür, dass die Zeitmessung präzise erfolgt; die konkrete Umstellung auf die Sommer‑ bzw. Winterzeit ist jedoch rechtlich geregelt. Einen guten Überblick dazu bietet der Heise‑Artikel: www.heise.de/hintergrund/Zeitumstellung-Wo-die-Uhrzeit-herkommt-9990348.html
Als Bezugsgröße dient weltweit die UTC (Coordinated Universal Time, auf Deutsch: koordinierte Weltzeit). UTC ist nicht identisch mit der Greenwich Mean Time (GMT), sondern technisch präziser: Sie ist ein Kompromiss zwischen der Internationalen Atomzeit (TAI), die sehr genau von Hunderten Atomuhren weltweit bestimmt wird, und der Erdrotationszeit UT1, die sich an der tatsächlichen Drehung der Erde orientiert. Weil die Erdrotation unregelmäßig ist, werden gelegentlich Schaltsekunden in die UTC eingefügt, damit die zivilen Uhren nicht langfristig vom Sonnenstand abweichen.
Morgenfrüh (Sonntag, 29. März 2026) findet also in Deutschland die Umstellung auf die Sommerzeit (MESZ) statt. Punkt 02:00 Uhr passiert Folgendes: Die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt. Aus 02:00 Uhr wird direkt 03:00 Uhr. Diese Nacht ist also eine Stunde kürzer (was wir alle morgen beim Aufstehen merken werden).
Die UTC ändert sich nicht: Während wir in Deutschland unsere Uhren umstellen, läuft die UTC einfach stur weiter. Es gibt dort keine Sommerzeit. Sondern, der Offset verschiebt sich: Bis heute Nacht um 02:00 Uhr gilt: Lokalzeit = UTC + 1 Stunde (Winterzeit/MEZ). Ab morgen früh um 03:00 Uhr gilt: Lokalzeit = UTC + 2 Stunden (Sommerzeit/MESZ).
Wer also morgen um 10:00 Uhr morgens (Lokalzeit) ein FT8-QSO führt, wird im Logbuch (und in dem des Gegenübers) das QSO trotzdem korrekt für 0800 UTC eingetragen.
Ein wichtiger Check für morgen: Die Betriebssysteme (Windows/Linux/macOS) erkennen die Zeitumstellung normalerweise automatisch. Da FT8 aber so extrem empfindlich auf die Zeit reagiert, ist es ratsam, morgen nach der Umstellung einmal kurz die NTP-Synchronisation manuell anzustoßen. Manchmal "verschlucken" sich Rechner bei der Umstellung um ein paar Millisekunden – und du weißt: FT8 mag das gar nicht.
(Credit: Daniel FR, Plenz - Original by Daniel FR, SVG by Plenz, gemeinfrei / Wikipedia)
FunkWX am Wochenende - wechselhafte Ausbreitungsbedingungen
Die geomagnetische Aktivität und die Geschwindigkeit der Sonnenwinde dürften bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag ansteigen. Ursache ist ein koronales Loch. Bis dahin sollte die geomagnetische Aktivität überwiegend ruhig bleiben. Nach dem Eintreffen der koronalen Winde steigt das Risiko einer aktiven bis leicht stürmischen Geomagnetik. Die Sonnenaktivität ist weiterhin gering, in den letzten 24 Stunden gab es lediglich ein schwaches M-Flare (M1.34 0418 UT).
Allerdings besteht die Möglichkeit weiterer vereinzelter Flares der M-Klasse (M 45 % X 05 % Proton 05 %). Wechselhafte, teils recht gute HF-Bedingungen.
ZCZC 280615UT MRZ26 QAM SFI152 SSN157 eSFI117 eSSN73 KBORN A8 K(3H)2 SWS398 BZ-4 BT4 HPI32 DST-13 KP4CAST(3D) MAX 3/4 2/3 3/4 MUF3000 MAX28+(D) MIN10(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA S-AFRICA WDC/KYOTO MET OFFICE UK KMI DOURBES GFZ POTSDAM NNNN
Bad Honnefer Amateurfunklehrgang fand seinen Abschluss
Erfolgreiche Prüfung in Dortmund - 16 neue Funkamateurinnen/Funkamateure in Bad Honnef
Am 27. März 2026 legten unsere Lehrgangsteilnehmer 2025/2026 die fachliche Prüfung für Funkamateure in einem gemeinsamen Prüfungstermin bei der Bundesnetzagentur in Dortmund erfolgreich ab.
In der Prüfung erreichte eine Teilnehmerin eine Klasse N- und neun Teilneh-merinnen/-Teilnehmer eine Klasse E-Zuteilung.
Besonders hervorzuheben ist, dass weitere vier Teilnehmerinnen/-Teilnehmer direkt im ersten Anlauf die höchste deutsche Amateurfunkzulassung erwarben. Nur ein Teilnehmer muss sich in Kürze der Prüfung erneut stellen.
Bereits am 24.01.2026 konnte ein Teilnehmer seine Amateurfunkzulassung von N zu E aufstocken.
Der Lehrgang und das Prüfungsergebnis haben gezeigt, dass das Hobby Amateurfunk nicht nur etwas für das angeblich starke Geschlecht ist. Wir freuen uns über insgesamt vier neue Funkamateurinnen in unseren Reihen.
Ein mehrköpfiges Ausbilderteam unter Leitung von Uwe Degler vermittelte seit November letzten Jahres in über zwanzig Präsenzabenden und Online-Sessions in ca. 60 Unterrichtsstunden das erforderliche Prüfungswissen.
Wir gratulieren allen zu diesem tollen Ergebnis.
Das Bild zeigt alle erfolgreichen Absolventen nach Prüfung vor der Bundesnetzagentur in Dortmund (Foto: DL3KBB)
Chemnitzer Linux-Tage 28./29.März 2026
Auch in diesem Jahr wird die erfolgreiche Tradition der Linux-Tage an der Technischen Hochschule fortgesetzt.
Mit hohem Engagement wurden auch diese Jahr die Chemnitzer Linux-Tage (CLT) vorbereitet.
Ebenso ist es zwischenzeitlich schon Tradition geworden, dass die Chemnitz Funkamateure vom S54 wieder einen Löt-Workshop für die junge Generation unter dem Motto: "CLT Junior – „Technik, die Spaß macht“ organisieren.
G-Fliegt wieder - Ballonstart beim 7. Funktag Kassel
Beim diesjährigen Funktag in Kassel am 25. April 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Highlight: Der Start eines Stratosphärenballons mit Amateurfunk-Nutzlast, organisiert durch den Distrikt G.
Solche Ballonprojekte verbinden auf eindrucksvolle Weise Technik, Experimentierfreude und internationalen Amateurfunkbetrieb. Der Ballon wird mit verschiedenen Sendern ausgestattet sein, die auf mehreren Frequenzen aktiv sind und unterschiedliche Betriebsarten nutzen. Damit...
Beim diesjährigen Funktag in Kassel am 25. April 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Highlight: Der Start eines Stratosphärenballons mit Amateurfunk-Nutzlast, organisiert durch den Distrikt G.
Solche Ballonprojekte verbinden auf eindrucksvolle Weise Technik, Experimentierfreude und internationalen Amateurfunkbetrieb. Der Ballon wird mit verschiedenen Sendern ausgestattet sein, die auf mehreren Frequenzen aktiv sind und unterschiedliche Betriebsarten nutzen. Damit ergeben sich für Funkamateure vielfältige Möglichkeiten, die Signale zu empfangen und auszuwerten.
Technische Details und Frequenzen
Der Ballon sendet parallel auf mehreren Frequenzen mit unterschiedlichen Rufzeichen:
144,500 MHz – DA0RC-11 • SSTV (PD120) zur Übertragung von Live-Bildern und Telemetriedaten • CW-Aussendungen des Rufzeichens
144,800 MHz – DA0RC-11 • AFSK APRS für Positions-, Höhen- und Telemetriedaten
144,800 MHz – DO5TY-11 • APRS mit zusätzlichen Telemetriedaten wie Temperatur
433,775 MHz – DL0KA-9 • LoRa APRS für Positions- und Höheninformationen
437,000 MHz – DA0RC • WENET (WenetV2) zur Übertragung von hochauflösenden Live-Bildern und Telemetrie
Live-Tracking und Mitmachmöglichkeit
Die ausgesendeten APRS-Daten können bequem online über Plattformen wie APRS.one verfolgt werden. Damit ist es auch ohne eigene Empfangstechnik möglich, den Flug des Ballons nahezu in Echtzeit mitzuerleben.
Natürlich sind insbesondere die Funkamateure gefragt: Wer über entsprechende Empfangsmöglichkeiten verfügt, kann die Signale direkt empfangen – sei es SSTV-Bilder, APRS-Daten oder die digitalen Übertragungen.
Empfangsberichte sind ausdrücklich erwünscht und tragen zur Auswertung und Dokumentation des Projekts bei.
Amateurfunk zum Anfassen
Der Ballonstart ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie vielseitig und spannend unser Hobby ist. Von klassischem Funkbetrieb über digitale Betriebsarten bis hin zu experimentellen Anwendungen wie WENET wird hier ein breites Spektrum moderner Amateurfunktechnik gezeigt.
Wir hoffen auf rege Beteiligung – sei es vor Ort in Kassel, am eigenen Funkgerät oder beim Online-Tracking.
Weitere Informationen zum Projekt sind unter g-fliegt.de zu finden.
Am 25. März 2026 hat das norwegische Ministerium für Digitalisierung und öffentliche Verwaltung neue Amateurfunkbestimmungen veröffentlicht (https://lovdata.no/dokument/LTI/forskrift/2026-03-23-465 ). Wesentlicher Bestandteil ist die Einführung einer neuen Genehmigungsklasse für Anfänger. Inhaber dieser „begrenzten Lizenz“ dürfen die folgenden Amateurfunkbereiche benutzen: 3,5, 7, 14, 18, 21, 28, 50, 144, 432 MHz sowie 2,3 und 10,25 GHz. Auf Kurzwelle und im VHF/UHF-Bereich beträgt die maximale...
Auf 2,3 GHz sind 5 W und auf 10,25 GHz 1 W erlaubt. Der norwegische Amateurfunkverband NRRL weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass sich möglicherweise noch Änderungen an den Betriebsparametern ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die neue Klasse nur für das norwegische Staatsgebiet gültig. Sie unterliegt damit nicht den Regelungen der CEPT. Langfristig ist aber nach Angaben der CEPT eine Aufnahme in die Länderliste der CEPT-Novice-Lizenz ECC/REC/(05)06 geplant. Für Inhaber einer Genehmigung der deutschen Klasse E stellt die norwegische Fernmeldeverwaltung Nkom Gastlizenzen aus. Die Betriebsparameter unterscheiden sich nicht von der norwegischen Voll-Lizenz. Einzelheiten enthält die tagesaktuelle CEPT-Länderliste des DARC (https://www.darc.de/der-club/referate/ausland/funken-im-ausland/cept-laenderliste). Darüber berichtet Hans Schwarz, DK5JI.
Ben - DO1BEN
G-Fliegt wieder - Ballonstart beim 7. Funktag Kassel
Beim diesjährigen Funktag in Kassel am 25. April 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Highlight: Der Start eines Stratosphärenballons mit Amateurfunk-Nutzlast, organisiert durch den Distrikt G.
Solche Ballonprojekte verbinden auf eindrucksvolle Weise Technik, Experimentierfreude und internationalen Amateurfunkbetrieb. Der Ballon wird mit verschiedenen Sendern ausgestattet sein, die auf mehreren Frequenzen aktiv sind und unterschiedliche Betriebsarten nutzen. Damit...
Beim diesjährigen Funktag in Kassel am 25. April 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Highlight: Der Start eines Stratosphärenballons mit Amateurfunk-Nutzlast, organisiert durch den Distrikt G.
Solche Ballonprojekte verbinden auf eindrucksvolle Weise Technik, Experimentierfreude und internationalen Amateurfunkbetrieb. Der Ballon wird mit verschiedenen Sendern ausgestattet sein, die auf mehreren Frequenzen aktiv sind und unterschiedliche Betriebsarten nutzen. Damit ergeben sich für Funkamateure vielfältige Möglichkeiten, die Signale zu empfangen und auszuwerten.
Technische Details und Frequenzen
Der Ballon sendet parallel auf mehreren Frequenzen mit unterschiedlichen Rufzeichen:
144,500 MHz – DA0RC-11 • SSTV (PD120) zur Übertragung von Live-Bildern und Telemetriedaten • CW-Aussendungen des Rufzeichens
144,800 MHz – DA0RC-11 • AFSK APRS für Positions-, Höhen- und Telemetriedaten
144,800 MHz – DO5TY-11 • APRS mit zusätzlichen Telemetriedaten wie Temperatur
433,775 MHz – DL0KA-9 • LoRa APRS für Positions- und Höheninformationen
437,000 MHz – DA0RC • WENET (WenetV2) zur Übertragung von hochauflösenden Live-Bildern und Telemetrie
Live-Tracking und Mitmachmöglichkeit
Die ausgesendeten APRS-Daten können bequem online über Plattformen wie APRS.one verfolgt werden. Damit ist es auch ohne eigene Empfangstechnik möglich, den Flug des Ballons nahezu in Echtzeit mitzuerleben.
Natürlich sind insbesondere die Funkamateure gefragt: Wer über entsprechende Empfangsmöglichkeiten verfügt, kann die Signale direkt empfangen – sei es SSTV-Bilder, APRS-Daten oder die digitalen Übertragungen.
Empfangsberichte sind ausdrücklich erwünscht und tragen zur Auswertung und Dokumentation des Projekts bei.
Amateurfunk zum Anfassen
Der Ballonstart ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie vielseitig und spannend unser Hobby ist. Von klassischem Funkbetrieb über digitale Betriebsarten bis hin zu experimentellen Anwendungen wie WENET wird hier ein breites Spektrum moderner Amateurfunktechnik gezeigt.
Wir hoffen auf rege Beteiligung – sei es vor Ort in Kassel, am eigenen Funkgerät oder beim Online-Tracking.
Weitere Informationen zum Projekt sind unterg-fliegt.de zu finden.
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