Vielmehr war es ein Mix aus Intermodulationsprodukten durch extrem gute Ausbreitung, welche dazu führte, dass Radare, welche unterhalb des Bands sendeten, sich wohl mit den ebenfalls extrem starken Radiosendern oberhalb des Bands mischten. Vorliegende Screenshot belegen drei Instanzen des russischen Container Radars sowie starke Radiosignale oberhalb. Im Band mischte sich das Ganze zu einem breitbandigen Brummteppich. Bei etwa 7040 und auch unterhalb sieht man deutlich auch die Bursts des chinesischen Radars. Gleichzeitig waren auf 80 m sehr gute Bedingungen mit ausgeprägten Mehrwege-Reflexionen starke europäische Stationen (Arctic Flutter) zu beobachten. Nach Kanada und USA waren die Bedingungen exzellent.
Harald Geier, DL9NDW
Leiter Referat Intruder Monitoring im DARC
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40-m-Band abends massiv durch Radare gestört

