Reiseberichte mit Amateurfunkbezug

Reiseberichte mit Amateurfunkbezug

Bericht von Peter Jenus, DJ8XW, vom Besuch bei der SARTS

Bericht von Peter Jenus, DJ8XW, vom Besuch bei der SARTS

Am 29. November hat Peter, DJ8XW, die OMs der SARTS (SINGAPORE AMATEUR RADIOTRANSMITTING SOCIETY) besucht. Hier sein Bericht:

Grüße von der 9V1-Insel zu Euch daheim.

Gestern Abend war der letzte OV Abend in diesem Jahr. Diesmal hatte ich etwas Schwierigkeiten das ALUMNI MEDICALGebäude zu finden, es war hinter einer Riesenbaustelle der U-Bahn versteckt und dazu noch eine Großbaustelle für ein neues Herzzentrum.
Die OM's mieten einmal monatlich einen Raum dort. Wie man sieht, kann man die Badehose mitbringen. Als erstes erschien der Sekretär Siva 9V1SV und wir kühlten uns mit einem Tiger-Bier am Pool. Nun tagte erst mal das Committee, 4 Leute. Nur 2 OM's sind Oldtimer, die ich von früher kannte. Die meisten Mitglieder sind junge Leute ohne Lis, und viele Ausländer, die in SIN arbeiten, hauptsaechlich aus Japan und Australien. Ein österreichischer OM ist neu, 9V1GZ, Günter.

Der offizielle Teil war in 10 Minuten erledigt. Uninterresant, keine Info über internationale Neuigkeiten
oder Betriebsarten o.ae....ein Todesfall im Club. Ich wurde als Gast nett begrüsst und stellte mich vor. Die meisten waren erstaut, dass ich die alten Mitglieder SARTS aus den 70er Jahren kenne......

Dann kam Kuri, 9V1XX, zu Wort und brachte eine 45 minütige Beamershow über FRIEDRICHSHAFEN.
Dazu konnte ich dann noch etwas beitragen. Siva übergab mir als ''Gastgeschenk'' einen neuen alten
BELCOM VHF Trx von 1970 ohne Quarze.....hihihi.....den ich gern an Roland, Aussie als 9V1RT, weitergab
und um Ausstellung in seinem Museum bat......hihihi.....

Ich war froh, dass das Meeting dann vorbei war. Iich saß mit nassgeschwitztem Hemd in kalten Luftstrom
der Klimaanlage....das kalte Bier (6 Euro pro Glas...) tat ein Übriges um eine Erkältung zu bekommen, und das ist am Äquator keine Freude......

Mein neuer Freund Patrick, 9V1XB, nahm mich dann mit in Richtung Airport, wo ich bei einer Verwandten wohne.

Eindeutig war zu spüren, dass keine DX-Aktivitäten aus 9V1-Land zu erwarten sind. Die Alten sterben aus und die Jungen haben Internet. Dazu die Restriktionen wegen Antennenbauten. Niemand darf auf's Dach der Wohnblöcke. Siva musste seinen Beam von einer Telekomfirma aufbauen lassen, und das kostete mit Ableitungen in seine Wohnung über 25.000 Euro. Er darf nur in Begleitung alle 2 Jahre nachsehen.
Relaistationen gibt es eine private mit niedriger Antenne. Auf die 40-stöckigen Hochhäuser darf nur die
Behörde. Mobilfunk ist verboten und für eine Portabelstation am Strand braucht man die schriftliche
Zustimmung der Telekom, Polizei und des Militärs. Haben WIR es gut...

73.....PETER

Bericht von Peter, DJ8XW, von seiner Asienreise (42. Seanet Convention 2014)

Bericht von Peter, DJ8XW, von seiner Asienreise (42. Seanet Convention 2014)

Grüss euch alle daheim,

nun sind wir seit 10 Tagen unterwegs, und sitzen gerade wieder mal im Flughafen Denpasar, um vom heissen Bali zurück nach Singapur zu fliegen mit Singapore Airlines.

Das Amateurfunker-Treffen auf Bali dauerte nur 3 Tage, aber wir haben die Gelegenheit genutzt und 7 Tage dort verbracht. Wir waren 130 Leute aus fast 20 Ländern, die sich schon von früheren Treffen kannten, jedes Jahr in einem anderen asiatischen Land. Man trifft sich mehrmals die Woche von daheim über die eigene Funkstation. Das Funknetz reicht von Australien bis Japan und von den Philippinen bis Indien.

Wir alle haben dann mit 5 Bussen eine Bali-Landfahrt gemacht auf 1200m Höhe, da waren dann angenehme 23C, unten am Meer aber wieder 32C, Wasser 30C. Lake Batur hiess der Ort, Hindu-Pilger in prächtigen Gewändern mit kleinen weissen Schirmen begleitet von Gungklung-Musik zogen zu dem grossen geschmückten Tempel.

Ansonsten ist Indonesien das grösste muslemische Land der Welt mit 280 Mio. Einwohnern auf über 17.000 Inseln und reicht von Burma bis Australien.

Nachdem die meisten Teilnehmer abgereist waren, haben einige von uns 2 Autos mit Fahrer gemietet und sind zu anderen interessanten Plätzen gefahren, Künstlerort UBUD, Reisterrassen, Kuta-Beach etc.

Jeden Tag heisse Sonne, lange leere Strände, alle möglichen Strand-Sportarten, seltene Früchte, sauer und süss, indonesisches Essen ohne Schweinefleisch, unbekanntes Gemüse mit Fisch und Hammelfleisch und Huhn mit scharfen Sossen.

Aber "billig" ist es nicht, man zahlt meistens mit US$ weil die indon. Rupie 3 Nullen "zuviel" hat : 1 $ = 10.500 und 1 Euro = 15.500 Rupien. Ein Mittagessen kostet 10 Euro im Hotel, 6 Euro im Restaurant und nur 3 Euro auf der Strasse in einem kleinen Familienbetrieb.

Jede Menge Touristenkrempel aber auch schöne Batik-Textilien und geschnitzte Souvenirs. Jeder will seine Dienste am Strand anbieten, Massage, kalte Getränke, Miet-Fahrräder, Bekleidung oder jeglichen Transport....

Nun hat uns Singapur bald wieder, in wenigen Tagen findet in Thana´s Familie eine Hochzeit statt, da müssen noch viele Vorbereitungen getroffen werden. Ich werde dann etwas bummeln gehen und meine Freunde besuchen...

Also, schöne Grüsse vom Äquator.......PETER und THANA

 
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