Historische QSL-Karten

    Historische QSL-Karten

      Einblicke in die QSL-Karten aus den 50er...60er Jahren

      Auf dieser Seite zeigen wir einige QSL-Karten aus den 50er...60er Jahre, die wir aus dem Nachlass von unserem Mitglied Walter Klein, DL3JI, (sk) zusammengestellt haben und die ein Stück Zeitgeschichte aus der Nachkriegszeit unseres OVs zeigen.

      Diese Serie entstand im Zeitraum vom 19.12.2020 bis 28.02.2021 und wurde täglich um eine QSL-Karte ergänzt. Die QSL-Kartensammlung planen wir dem Dokumentationsarchiv Funk in Wien zukommen lassen.

      Viel Spaß damit!

      vy 73 Alex, DH1TZ

       

      PS: Über Hinweise und weitere Informationen sind wir dankbar. Kontakt: dh1tz(at)darc.de

       

      Walter, DL3JI

      Im Nachlass von Walter Klein befand sich auch dieses Bild. Es zeigt Walter, DL3JI, stolz in einem Zelt vor seiner Amateurfunkanlage auf einem Fieldday unseres Ortsverbandes 1963. Wo genau das Bild aufgenommen wurde, ist nicht leider bekannt.

       

      Aus einem Nachruf erfahren wir, dass Walter begeisterter Funkamateur war (was auch die Menge an QSL-Karten in seinem Nachlass bestätigt) und seine Grundkenntnisse dazu beim Militär erlangte. Nach der Schule begann er eine Lehre im Schwelkraftwerk der HEFRAG in Wölfersheim als Chemotechniker. Später arbeitete er bis zu seinem 65.Lebensjahr als Elektronikingenieur im Kerkhoff-Institut in Bad Nauheim.

       

      Inspiriert von diesem Bild hat uns Jürgen, DL6ZBD, ein weiteres Bild von einem Fieldday in 1956 von seinem Vater Erich Gotschy, DJ3YQ, zu Verfügung gestellt. Vielen Dank Jürgen!

       

      Walter Klein, DL3JI
      Walter, DL3JI, an seiner Station
      Erich Gotschy, DJ3YQ
       

      QSL-Karten von DL3JI

      Auch unausgefüllte QSL-Karten von Walter, DL3JI, waren noch im Nachlass vorhanden. Hier zeigen wir zwei verschiedene Motive, die Walter verwendet hat. Aus den Daten der QSOs und den Adressierungen lässt sich ermitteln, dass die braune handgezeichnete QSL-Karte die ältere von beiden ist und vermutlich im Zeitraum bis Anfang der 60er Jahre von ihm verwendet wurde.

       

      QSL-Karte von DL1AJ

      Unser erstes Fundstück ist eine QSL-Karte vom 14.03.1952. Damit bestätigt unser damaliger Vorsitzender Dr. Ewald Heerd, DL1AJ, mit seiner 219.QSL-Karte eine Verbindung mit Walter, DL3JI, auf 144 MHz. Die QSL-Karten liefen damals noch über das DARC QSL-Büro in Stuttgart.

      Bei Recherchen in einem Nachlass haben wir die Original-Skizze dieser Karte gefunden. Vermutlich hat sie Walter, DL3JI, entworfen.

       

      QSL-Karte DL6WN

      Diese QSL-Karte schickte Hermann Otto aus Wölfersheim, DL6WN, an Walter, DL3JI. Er bestätigt damit 1951 eine Phonie-Verbindung auf 144 MHz. Viele der QSL-Karten von damals sind handgezeichnet, wie diese hier von Hermann Otto. Beim genaueren Hinschauen erkennt man im Hintergrund das damalige Schwelkraftwerk der Hefrag in Wölfersheim und rechts davon einen Strommast. Vielleicht lässt das erahnen, wo Hermann gearbeitet hat. Auch hat er sich wohl verzeichnet und den Fehler einfach mit "sri" gekennzeichnet...

      Informationen zum Wölfersheimer Kraftwerk findet Ihr übrigens unter dieser URL: bit.ly/34tW1DP

       

      QSL von W9VVJ

      Es ist die wohl kleinste QSL-Karte, die wir in der Sammlung von Walter, DL3JI, gefunden haben. Sie ist nur 9*5 Zentimeter groß. Unser Bild zeigt sie im Größenvergleich mit der QSL-Karte von unseren Club-Stationen DL0FH/DB0FAW im Standardformat 14*9cm. Damit bestätigt Dick, W9VVJ aus Fort Wayne in US-Bundesstaat Indiana ein QSO vom 23.Januar 1959 auf 10 Meter in CW mit Walter, DL3JI.

       

      QSL von DL3YQ

      Dies ist eine ganz besondere QSL-Karte für uns. Sie stammt von Erich Gotschy, DJ3YQ, und bestätigt eine Verbindung vom 7.Juni 1958 mit Walter, DL3JI, auf 144 MHz. Erich Gotschy ist der Vater von unserem lieben Jürgen, DL6ZBD. Jürgen hat uns auch das passende Bild aus dieser Zeit von seinem Vater an seiner Amateurfunkstation in der Stift-Tepl-Straße 18, Bad Homburg zu Verfügung gestellt. Jürgen hat erzählt, dass die Station damals aus Platzgründen im Badezimmer aufgebaut war. Vielen Dank für das Bild!

       

      QSL von DL1KC

      Walter Klein, DL3JI, war auch begeisterter Segelflieger. Dass Walter beim Fliegen auch Funkbetrieb gemacht hat, beweist die QSL-Karte von Heinz Salitz, DL1KC, aus Lövenich bei Köln. Er bestätigt eine Verbindung mit Walter am 4.Oktober 1972 auf 145 MHz in FM. Seine Freude über diese Verbindung bestätigt Heinz handschriftlich auf der Rückseite der Karte.

       

      QSL-Karten für das EK54-Diplom

      Der OV Wetterau F17 gab bis in die 70er Jahre das sogenannten "EK54-Diplom" heraus. Es wurde an DL/DJ-Stationen verliehen, die mindestens 6 Stationen aus dem QRA-Kenner EK54 gearbeitet hatten. Stationen aus Europa benötigten 3 Stationen. Das Diplom konnte mit einem Logbuch-Auszug beim damaligen OVV Ernst Kühn, DJ2QZ, gegen Vorlage von 6,- DM beantragt werden (wie ein Stempel auf vielen QSL-Karten der OV-Mitglieder zeigt). Das letzte Diplom wurde 1974 an unser Mitglied Rolf Gries, DL6ZAH, damals noch DC4ZI, gegen eine Gebühr von 10,- DM verliehen.

      Das besondere an dem Diplom war zum einen die Handzeichnung vom Friedberger Adolfsturm, die nach Rolfs  Erinnerungen von Franz Gottwald, DJ8UM, stammen soll (dessen QSL-Karte auch angefügt ist) und zum anderen die Bilder von den jeweils gearbeiteten Stationen und den OMs enthielt. Diese Tradition wurde später mit dem "F17-Diplom" fortgeführt.

       

      Amerikaner in DL: QSL von DL4LB

      In der Sammlung von Walter sind viele QSL-Karten wie diese hier von DL4LB, Major Charles A. Dustinak. Bei den DL4-Rufzeichen handelte es sich um amerikanische Militärangehörige, die hier in Deutschland stationiert waren. Vielfach waren darauf auch Truppenzugehörigkeit und Stationierung genannt.

       

      Fuchsjagd 1951

      Diese "QSL"-Karte gab es anlässlich der 2.Fuchsjagd des DARC Ortsverbandes Bad Nauheim am 16.September 1951. Hermann Otto, DL6WN, dokumentiert damit das Eintreffen von Walter, DL3JI, am "Fuchsbau" um 12 Uhr. Zusammen mit der Karte war auch ein Bild einsortiert, welches von dieser Veranstaltung sein könnte. Walter Klein, DL3JI, müsste der 2. OM von rechts sein. Kennt jemand die anderen OMs auf dem Bild?

       

      QSL von DL9ZM

      Ein lustiges Motiv, passend zur derzeitigen Corona-Pandemie: Dr. Rigobert Wenzel, DL9ZM, impft seine Antenne (gegen "Corona"le Löcher?) auf der QSL-Karte von 1952, mit der er ein QSO mit Walter auf 80m bestätigt.

       

      Schöne Unbekannte...

      Es ist eine völlig unbeschriftete (QSL-?)Karte, die wir im Fundus von DL3JI gefunden haben. Völlig nackt präsentiert diese unbekannte Schönheit einen Amateurfunk-Transceiver. Ist sie DK1DY oder eher dessen YL?

      Das Gerät ist jedenfalls ein National NCX-5. Es konnte 80, 40, 20, 15 und 10 Meter bedienen, war erweiterbar auf 28,5...29 MHz und beherrschte CW, AM und SSB. Die Sendeleistung betrug 200 Watt SSB/CW und 100 Watt AM.

       

      Wettrennen zum Mond

      In den 60er Jahren beginnt das Wettrennen zwischen Russland und den USA zum Mond. Während die QSL-Karten aus den USA in dieser Zeit schlicht und einfach blieben, machen russische Station Propaganda mit den Erfolgen der Russen im All. Viele der russischen Karten haben Motive, die z.B. den Umstieg der Astronauten von Sojus 4 nach Sojus 5 im All 1969 zeigen (auf der Karte von UA6JWR).
      Mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Sojus_4

       

       

      Hessenrundspruch 1950

      Mit dieser Karte bestätigt Wolfgang Assmann, DL3DC, von F11 unserem Walter, DL3JI, die Bestätigung des Hessenrundspruchs auf 80m. Die Karte hat zwar kein Datum, aber in der Ausgabe des französischen "Le Haut-Parleur" von 1950 habe ich folgende Eintragung gefunden: "Le broadcast des amteurs allemands est diffusé le dimanche à 7 h.45 GMT par DL3DC sur 3 160 kc/s ct celui de l'USKA à 8h. GMT sur 3 800 kc/s. F9DW fait remarquer qu'il est difficile de participer aux deux, le premier se prolongeant bien après 8 h., et suggère que le Hessen-Rundspruch débute à 8 h. 30 ou que le broadcast de l'USKA ne commence qu'à 9 h. 15." 

       

      Das wichtigste übersetzt: "Die deutsche Amateursendung wird sonntags um 7.45 Uhr GMT von DL3DC mit 3160 kc/s und die der USKA um 8.00 Uhr ausgestrahlt."

       

      Amateurfunknachrichten aus Hessen kann man heutzutage übrigens freitags um 19 Uhr auf DB0HK (145,7875 MHz) erfahren. Dort werden von DL0HRS der Deutschland und der Hessenrundspruch verlesen. Leider berichten die hessischen OVs derzeit nur wenig über dieses Medium aus ihrem Vereinsleben.

       

      Erster 2m-Wettbewerb des DARC

      Mit dieser Karte in der Größe einer QSL-Karte bekam Walter, DL3JI, 1950 die erfolgreiche Teilnahme (8.Platz) am ersten 2m-Wettbewerb des DARC 1950 bestätigt.

       

      Weiterer solcher Karten sind vorhanden für:

      - DARC 2m-Wettbewerb 1951 (13.Platz)

      - Europäischer 2m-Wettbewerb 1951 (26.Platz)

      - Europäischer 2m-Wettbewerb 1952 (32.Platz)

       

      QSL von W8ULN

      In der Sammlung von Walter, DL3JI, befinden sich viele Karten aus den USA. Sie sind meist schlicht gehalten mit Rufzeichen, Adressdaten und manchmal einer hübschen/lustigen Grafik. Was aber auffällt: Viele Karten sind adressiert an "Chief operator Walter", wie diese hier von Alan, W8ULN, aus Lyndhurst in Ohio. Er bestätigt ein QSO auf 28 MHz vom 12.10.1955 und wünscht Walter frohe Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr.

       

      Deutsche-Amateur-Kurzwellen-Tagung 1950

      Im Nachlass von Walter, DL3JI, befand sich auch diese Erinnerungskarte von der Deutschen Kurzwellentagung 1950 in Bad Homburg, an der Walter teilgenommen hatte. Die Veranstaltung wurde vom DARC-Hessen e.V. ausgerichtet. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde unser heutiger DARC - der Deutsche Amateur Radio Club - gegründet. 

      Informationen zu dieser Kurzwellentagung findet man in der Festschrift. Sie ist unter diesem Link abrufbar: 

      http://www.afu-df3iq.de/Literatur/Buecher/DKT_1950.pdf

       

      QSL-Karten aus aller Welt

      In der Sammlung von Walter Klein, DL3JI, befinden sich bereits in den 50er Jahren QSL-Karten aus aller Welt. Das zeigt, wie verbreitet der Amateurfunk damals schon war. Viele der bestätigten Verbindungen in Länder und Kontinente wie Paraguay, Costa Rica, Afrika, Australien, Neuseeland oder China wurden über 28 MHz abgewickelt.

       

      QSL-Karten aus Bad Nauheim

      Viele unserer OMs hatten in den 50er/60er Jahren solche hübschen QSL-Karten mit dem handgezeichneten Motiv des Bad Nauheimer Sprudelhofes. Leider tragen nur wenige den Stempel von F17, so wie diese hier von Walter Gloger, DL3AC. Es ist aber anzunehmen, dass alle OMs, welche dieses Motiv benutzten, auch Mitglied bei F17 waren.

       

      QSL von DI2BC

      1951 bestätigt der deutsche Geophysiker Walter Dieminger, DL6DS, vom Institut für Ionosphärenforschung in Lindau bei Northeim eine Verbindung auf 144 MHz mit Walter, DL3JI.

      Mehr Informationen über den Amateurfunkpionier DL6DS und seine Arbeit findet man auf Wikipedia unter:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Dieminger

       

      QSL von den Fidschis

      Die völlig unsortierte QSL-Sammlung von Walter, DL3JI, haben wir nach Ländern sortiert. Dabei hat sich natürlich auch ergeben, welches per QSL bestätigte QSO die weiteste Verbindung war. Greg, VR2BC, bestätigt ein QSO mit Walter vom 31.März 1957 auf 28 MHz von den Fidschi-Inseln aus dem Örtchen Suva ganz im Südosten der Hauptinsel Viti Levu. Wenn die Angaben auf der QSL-Karte stimmen, betrug Gregs Sendeleistung 30W, die Antenne war ein 3-Element Beam. Von Walters damaligem QTH Trais-Horloff ist das eine Entfernung von rund 16.300 Kilometern Luftlinie. Welchen Weg die Funkwellen gegangen sind und welche Entfernung sie dabei zurückgelegt haben, bleibt offen.

       

      Rufzeichen um 1930

      DL1XP bestätigt 1950 ein QSO mit Walter, DL3JI, auf 144 MHz. Das Interessante an dieser Karte: OP F.Herwig hatte diese Karte (dem Vordruck nach) in den 30er Jahren gestaltet. Damals hatte er das Rufzeichen "D4CET". Möglicherweise handelt es sich dabei noch um ein 'illegales' Rufzeichen. Bis zum 30. Juni 1933 vergab der DASD noch (illegale) D4-Rufzeichen mit dreistelligem Suffix (D4AAA bis D4ZZZ) mit Standortkenner im letzten Buchstaben. Die Karte hatte Herwig allerdings auch nach dem Rufzeichenwechsel noch beibehalten und sein neues Rufzeichen DL1XP darüber gedruckt.

      QSL erfolgte damals entweder per Post (direkt) oder über den "Deutschen Amateur-Sende- und Empfangsdienst" (DASD).

      Mehr Infos zum DASD unter:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Amateur-Sende-_und_Empfangsdienst

       

      QSL von einer YL

      Auch 1966 gab es schon Frauen ("YLs" - Young Ladies) im Amateurfunk: Die Offenbacherin Marliese, DJ5YL, bestätigt Walter, DL3JI, ein QSO vom 24.06.1966 auf 145 MHz. Mit dem Motiv zeigt sie, dass sich Kochen und Morsen durchaus vereinbaren lässt :-)

       

      QSL aus Coburg

      Beim Stöbern in den QSL-Karten von Walter, DL3JI, kam eine QSL-Karte von DL0CG vom 13.06.1965 zum Vorschein. Das kam dem Finder bekannt vor. Ein Blick in die eigene Sammlung bestätigt: DL0CG ist auch heute noch im Ortsverband B19 aktiv, wie zwei QSL-Karten aus 2006 und 2014 zeigen. Das Rufzeichen DL0CG wird also seit mehr als 55 Jahren von OV Coburg (B19) verwendet.

       

       

      QSL von DJ5HN

      Viele von Euch kennen ja unseren Erwin Sommer, DJ5HN, noch. 1959 bestätigt er Walter, DL3JI mit dieser QSL-Karte ein QSO auf 145MHz. Erwin war erfahrener "Gigaherz-" und "Bergfunker". Bis zu seinem Tod im Februar 2014 war er regelmäßig auf unserer OV-Frequenz QRV und besuchte bis zuletzt die Gigaherz-Tagung in Dorsten. Erwin stammte aus Södel und wohnte später in Friedberg. Das Bild zeigt Erwin mit einem GHz-Portabel-Equipment auf dem F17-Fieldday 2008.

       

      QSL von DL3AC

      Hier nochmals eine QSL-Karte von Walter Gloger, DL3AC. Sie ist handgezeichnet, stammt aus dem Jahr 1949 und ist damit eine der ältesten Karten in der Sammlung. Damit bestätigt er eine Verbindung auf 145,500 MHz mit Walter, DL3JI.

       

      QSL von DJ2QZ

      Eine sehr schöne QSL-Karte (wie ich finde) hat Ernst Kühn, DJ2QZ, 1958 an Walter, DL3JI, geschickt. Ein markantes Motiv zeigt vermutlich Ernst mit seiner Station und vier Blitze die in alle Himmelsrichtungen weisen. In den Ecken sind jeweils Fantasiestandorte aus verschiedenen Ländern dargestellt (rechts oben z.B. Iglus).

      Das Bild zeigt Ernst, DJ2QZ in seinem Shack. Er war von 1961-68 OVV von F17.

       

       

      QSL aus dem Jugendwohnheim Bad Vilbel

      Am 02.Mai 1965 bekommt Walter, DL3JI, eine QSL-Karte vom Jugendwohnheim in Bad Vilbel. F17 hat anscheinend damals schon Jugendarbeit betrieben, denn die Clubstation DL0JW gehörte damals zu F17, wie die QSL-Karte verrät. Vielleicht war es ja ein QSO mit dem kleinen Peter Maffay, der nach unbestätigten Informationen direkt nach der Auswanderung aus Rumänien dort untergebracht gewesen sein soll.

       

      Kurz nach dem Krieg entstand in Bad Vilbel das Kinder- und Jugendheim "Heilsberg". Zusammen mit den Amerikanern wurde hier ein Heim gebaut, das Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause bieten sollte. 

       

      Heute ist das Haus Sitz des Jugendhilfevereins "Möwe Jonathan". Mehr Infos unter 

       

      www.moewe-jonathan.de

       

      Das Rufzeichen DL0JW gehörte später zum ehemaligen DARC-OV Oerlinghausen (N58) und seit der Fusion 2016 zum Ortsverband Gütersloh (N47).

       

       

      QSL - Finanziert durch Werbung

      Wäre es naheliegend, zu denken, dass sich DJ2EL, DL6ZZ oder auch DJ4HG ihre QSL-Karten durch Werbung finanziert haben? ;-)

      Andreas, DL3ZAJ wusste zu berichten, dass solche "Werbe"-Karten den Funkamateuren nur in Kleinserien von den Firmen angeboten wurden.

      Viele Karten aus dieser Zeit tragen Werbung von Varta, Pertrix, Kathrein, Braun oder auch Tempo-Kleinlastwagen.

       

       

      QSL von DJ5EP aus Ober-Ramstadt

      Am 13.Juni 1965 hat Walter, DL3JI, eine Verbindung auf 144 MHz mit Herbert Heiss, DJ5EP. Wer ein QSO mit DJ5EP hatte, bekam mit Sicherheit die genauer Uhrzeit von der Bahnhofsuhr in Ober-Ramstadt angesagt, denn Herbert schaute aus seinem Shack direkt auf den Bahnhof. Aber auch für seine Satellitenmodelle (von denen er oft geschwärmt hat) war er bekannt. Sie wurden unter anderem bei der ESOC ausgestellt. Herbert verstarb im März 2012.

       

      QSL von DJ6BU

      Schwerpunkmäßig befasste sich Karl Ochs vor allem mit der Funktechnik auf den sehr hohen Frequenzen im Gigaherzbereich. Für diese extremen Frequenzen sind weder Antennen noch Funkgeräte kommerziell erwerbbar, so dass Karl Ochs mit großem handwerklichem Geschick, Präzision und Einfallsreichtum die notwendigen Sender, Empfänger, Konverter und Antennen selbst entwickelte und baute. Gerade diese Fähigkeiten und seine Hilfsbereitschaft machten ihn in Funkerkreisen deutschlandweit unter seinem Rufzeichen DJ6BU bestens bekannt. 1966 bestätigt er Walter, DL3JI, eine Verbindung auf 144 MHz. Das muss aus heutiger Sicht für Karl ein QSO wie für manch anderen auf 160m gewesen sein ;-)
      Karl Ochs verstarb am 5. Dezember 2012.

       

      QSL aus der DDR

      In der Sammlung von Walter, DL3JI, sind auch einige Karten aus der ehemaligen DDR. Viele der Karten gehörten zu "Kollektivstationen". Diese hier bestätigt eine Verbindung auf 80m am 27.September 1956 und gehört zum "Kollektiv der Waggonbauer". Unterschrieben hat OP Alex Pohl. Die Karte wurde über das QSL-Büro der DDR in Halle an der Saale verschickt.

       

      QSL von DJ1WP

      Schon 1956 hat DJ1WP aus Hannover einen Tipp für alle Funkamateure, die keine Aufhängepunkte für Ihre Drahtantennen haben. Pflanzt Euch ein Bäumchen und befestigt das Drahtende. Den Rest erledigt die Zeit. Und immer schön gießen! ;-)

      Dieter bestätigt Walter, DL3JI, übrigens eine Verbindung auf 144 MHz.

       

      QSL von DJ6BZ

      Rolf Maus, DJ6BZ (sk), ist sicher einigen von Euch noch bekannt. Er bestätigt am 4.Dezember 1966 eine Verbindung auf 144 MHz mit Walter, DL3JI. Rolf Maus lebte in Friedberg und war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Funkamateur.

      Im Senioren-Journal der Wetterauer Zeitung ist 2012 ein Bericht über Rolf Maus und seinem Hobby Amateurfunk erschienen (siehe PDF-Dokument).

       

      SWL-Rapport von DJ2QZ

      Ernst Kühn, DJ2QZ, verwendet für einen SWL-Rapport einfach eine Ansichtskarte von Friedberg. Damit bestätigt er eine Verbindung zwischen Walter, DL3JI, und DL6WA auf 2-Meter am 8.September 1953. Auf der Postkarte sind verschiedene Ansichten der Friedberger Burg, sowie Blicke vom Adolfsturm auf Friedberg zu sehen.

       

      QSL von DJ4LD

      Rudolf Stüber, DJ4LD, aus Wölfersheim bestätigt 1958 eine Verbindung auf 80 in CW mit Walter, DL3JI. Rudolf Stüber betrieb lange Jahre ein Textilgeschäft in der Wölfersheimer Bahnhofstraße. Bekannt als "Betten-Stüber" brachte man dort seine Federbetten zum "Auffrischen" hin.

       

      QSL von DL7DX

      Eine ganz einfache mit Schreibmaschine und per Hand ausgefüllte QSL-Karte auf leichtem Papier sendet Rudolf Grundmann, DL7DX, aus Bad Nauheim 1952 an Walter, DL3JI. Er bestätigt ein QSO auf 145 MHz.

      Hat noch jemand eine Idee, was es mit der handgezeichneten Zigarrenkiste mit dem Aufdruck "Bönicke-Zigarren" auf sich hat?

      Wie ich herausfinden konnte, vertrieb der Berliner Otto Bönicke echte 'Havana-Cigarren'. Er war "Hoflieferant seiner Majestät des Kaisers und Königs" laut Preisbuch von 1906. Das müsste dann Wilhelm II. gewesen sein, der von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen war.

       

      QSL aus 9S4

      1954 bestätigt 9S4BR ein QSL auf 80 Meter mit Walter, DL3JI. Das Saarland - heute Distrikt Q - hatte in der Nachkriegszeit von 1950-1957 den Internationalen Landeskenner "9S4". Der damalige "Saarstaat" war sogar von 1951 bis März 1957 ein eigenes DXCC-Land! Im April 1951 wurde der Kurzwellen-Amateur-Club-Saar (KWACS) gegründet. Der KWACS bestand von 1951 bis 1959. Bis dahin war er das saarländische "Pendant" zum bundesdeutschen DARC. 1959 ging er in den DARC über und die DOKs Q01-Q07 wurden an die Ortsverbände vergeben.

      Mehr Informationen zur Entwicklung des Amateurfunks im Saarland findet man unter diesem Link.

       

      Bergfunk ohne Datum

      Eine undatierte QSL-Karte von DL3JQ bestätigt Walter, DL3JI, eine Verbindung auf 145MHz. Dabei handelt es sich um eine Verbindung vom Hoherodskopf zum Goetheturm im Frankfurter Stadtwald. Damals gab es noch keine Diplomprogramme für Bergfunk wie den BBT, SOTA oder den GMA. Sicherlich war damals auch der Aufwand für eine Funkaktivität auf einem Berg oder einem Aussichtsturm etwas aufwändiger, als heute...

       

      Portabel-Aktivität von DL6DS

      Vom deutschen Geophysiker Prof. Dr. Walter Dieminger, DL6DS, haben wir bereits mit der QSL-Karte von DI2BC berichtet. Hier noch eine QSL-Karte mit Bild von Walters Portabel-Aktivitäten auf dem "Langen Acker" im Harz in einem VW T1 Bully. Er bestätigt Walter, DL3JI, eine Verbindung auf 144 MHz am 21.7.1951.

       

      Atlantik-Expedition DI2DR

      Im Januar war die Reise der FS Polarstern (DP0POL/mm) in den Medien mit QO-100 Betrieb von Bord. Von August bis Dezember 1965 war der deutsche Geophysiker Walter Dieminger, DL6DS, mit seinem Team auf einer Atlantik-Expedition vom Forschungsschiff "Meteor" QRV. Er bestätigt am 17.8.1965 ein QSO auf 14m in CW mit Walter, DL3JI. Das Schiff passierte an diesem Tag Sao Miguel (Azoren).

      Mehr Informationen zu der Expedition (IQSY) findet man hier: 
      https://epic.awi.de/id/eprint/31625/1/iqsy.pdf

      Das Forschungsschiff "Meteor" wurde 1964 gebaut und zwischenzeitlich abgewrackt. Auch heute gibt es noch eine "FS Meteor", die (wie die FS Polarstern) für die Meeresforschung gebaut wurde.
      Mehr Infos zu den Forschungsschiffen:
      https://www.portal-forschungsschiffe.de/schiffe

       

      SWL-Rapport aus Sendai

      Am 30.August 1957 bestätigt der japanische SWL Yuki, JA7-1133, einen CQ-Ruf von Walter, DL3JI, in CW auf 14 MHz. Interessant auf dieser QSL-Karte ist die "Briefmarke" des QSL-Büros in Tokyo. Solche Marken finden sich auch auf französischen QSL-Karten wieder ("REF"- Réseau des Emetteurs Français).

       

      QSL von DK2DPX

      Hier kommt DK2DPX mobil - heute besser bekannt als DL5FAU, Fritz Edinger. Er bestätigt 1967 noch mit seinem alten Rufzeichen ein QSO auf 144 MHz mit Walter, DL3JI. Fritz war im Odenwald auf der Neunkirchner Höhe QRV - auch heute noch ein beliebter Berg bei den Funkamateuren.

      Zu dieser Zeit wurden in Deutschland nur Rufzeichen mit ein- oder zweistelligen Suffix ausgegeben. Wenn als 3. Stelle ein "X" stand, war das eine C-Lizenz, also nur ab 2-Meter 'aufwärts'. War der dritte Buchstabe "C", so war das ein eingetragener  "Mitbenutzer" einer Station. Kam bei funkenden Eheleuten oft vor.

      QSL von DL3ZI - oder der Lebenslauf eines Funkamateurs

      Aus L18 (OV Oberhausen/Ruhrgebiet) kommt die QSL-Karte von DL3ZI und bestätigt Walter, DL3JI, ein QSO auf 80m in CW. Lustig ist die aufgedruckte Bilderserie, welche die klassischen Lebensabschnitte des Funkamateurs zeigt. Da ist manchmal ein bisschen was Wahres dran :-)

       

      QSL von W1WU

      Hier wieder mal eine sehr aufwändig gezeichnete QSL-Karte. Sie kommt von Frank, W1WU, aus Lakeville/Middleborough in Massachusetts (USA). Er bestätigt damit 1957 ein QSO auf 10m mit Walter, DL3JI.

       

      QSL von VK3AHJ

      "Ganz lässig" hat Ron, VK3AHJ, am 2.11.1957 ein QSO mit Walter, DL3JI, auf 28 MHz in Fonie geführt.

      Ein Bild von Ron findet Ihr auch unter diesem Link: http://www.ne.jp/asahi/m-arai/gkz/pic/rshack1.jpg

       

      QSL von DL6WB

      Der Frankfurter Werner Heerlein, DL6WB, sendet Walter, DL3JI, diese hübsche QSL-Karte für ein QSO auf 80m. Aber Micky Maus ist das doch nicht, oder? :-)

       

      Funkmeßdienst mit DL9EF

      Hier kommt ein alter VW Käfer vom Funkmeßdienst in Duisburg am Rhein. Kurt, DL9EF, bestätigt mit dieser QSL-Karte eine Verbindung mit Walter, DL3JI auf 80m in CW.

       

      QSL von W2TOP

      W2TOP ist "top", denn er sagt uns wie es geht: "You got to make calls, if ya wanna get results" ("Du musst rufen, um Ergebnisse zu erhalten!"). Ein Problem, was wir immer wieder erleben. Niemand macht Anrufe, obwohl die Bedingungen passen würden. Also: Ran ans Gerät und CQ rufen ;-)

      Lee bestätigt Walter, DL3JI, mit seiner QSL-Karte ein QSO auf 28MHz in SSB.

       

      QSL von W2IOK

      Die QSL-Karte von Bill, W2IOK, zeigt als Motiv das damals gern genommene Motiv des kleinen Telegrafisten. Interessant ist, dass die QSL-Karten aus den USA damals schon das Format 14*9cm hatten, während deutsche Karten noch Postkartenformat 15*10,5cm aufwiesen. Heute hat sich die Größe der QSL-Karte weitgehend auf 14*9cm vereinheitlicht (und wird auch so vom DARC gemäß IARU empfohlen):


      "1984 wurde von der IARU der Beschluss gefasst, dass QSL-Karten 9 cm x 14 cm groß sein sollen. Das Papiergewicht sollte nicht unter 160 g/m2 betragen."


       

      QSL von DL3VR

      Schon lange fährt der Trans-Europ-Express (TEE) nicht mehr regulär auf deutschen Schienen. 1965 tat er das als Paradezug der Deutschen Bundesbahn allerdings noch. So ziert der TEE hier mit der DB VT 11.5 bzw. der DB-Baureihe 601/901 die QSL-Karte von Heinz, DL3VR. Er bestätigt ein QSO mit Walter, DL3JI, auf 145 MHz am 4.Juli 1965.

      QSL von YL DL6KY

      Hier noch eine QSL-Karte einer YL, die sich Anfang der 50er Jahre selber auf die Schippe nimmt. In der Küche bollert nicht nur der Ofen, sondern auch das Funkgerät. Das witzige an dieser Karte: Die Uhrzeit des QSOs von Ilse, DL6KY, mit Walter, DL3JI, am 5.10.1951 wurde direkt auf der Wanduhr über dem Funkgerät mit Zeigern eingezeichnet, während der Rapport aus dem Lautsprecher schallt.

       

      QSL von DL3QZ

      Das Shack von Hermann, DL3QZ, lag in der Wallensteinstraße "7 1/2" in Fürth (Nr.7 müsste also das Wohnhaus gewesen sein). Das Motiv macht klar, dass der Funkbetrieb auf gar keinen Fall gestört werden durfte, wie hier beim QSO mit Walter, DL3JI, am 8.1.1952auf 80m. Die Schrift ist leider kaum noch lesbar und wurde beim Scannen gar nicht mehr erfasst.

       

      QSL von DL9IE

      Wenn man der QSL-Karte des Reutlingers Heinz, DL9IE, glauben kann, hat er von seinem Shack eine Hühnerleiter zu dem Dipol geführt, den er zwischen Kirchturmspitze und der Burgruine auf der Achalm gespannt hat. Er bestätigt damit ein QSO mit Walter, DL3JI, auf 80m in CW.

       

      QSL von K9PZD

      Auch eine lustige Grafik von seinem Shack hat Ken, K9PZD, auf seiner QSL-Karte mit der er ein 10m-QSO mit Walter, DL3JI, bestätigt. Auch damals kannte man den "HEX-Beam" schon :-)

       

      QSL aus der Leica-Stadt

      Aus Wetzlar - der "Stadt der Leica" - kommt die QSL-Karte von Robert, DJ4HM, der 1960 Walter, DL3JI, ein QSO auf 144 MHz bestätigt. Das Motiv zeigt neben dem Dom zu Wetzlar mit der Lahnbrücke auch eine Kamera vom Typ "Leica III".

       

      QSL von DL1AF

      Diese QSL-Karte von Eckehard Kummer, DL1AF erhält Walter, DL3JI, für eine Verbindung auf 144 MHz am 19.April 1952. Mir war die handgemalte Karte schon aufgrund des Designs ins Auge gestochen. Irgendwann habe ich in der Sammlung auch noch ein Bild gefunden. Zum Glück war es auf der Rückseite beschriftet. Es zeigt Walter Klein (links) mit Eckehard Kummer in jungen Jahren. Anscheinen waren die beiden gut befreundet. Welche Geräte die beiden in den Händen halten konnte ich nicht herausfinden. Weiß es jemand?

      DL1AF war übrigens von 1979-1981 OVV von F15 (Marburg).

       

      QSL von DL6RL

      Fritz Hoffmann, DL6RL, scheint eine Fabrik mit zwei Schornsteinen gehabt zu haben, die er als Aufhängepunkt für seine Antenne nehmen konnte. Er bestätigt im Portabelbetrieb vom Großen Waldstein im Fichtelgebirge ein QSO mit Walter, DL3JI, auf 144 MHz. In der Chronik vom OV Naila (B23) habe ich folgenden Satz gefunden: "Wir hatten in unserer Hofer Zeit ein gutes Vorbild in Punkto Essen und Trinken im Vorsitzenden und Gourmet Dr. Fritz Hofmann DL6RL". Wenn man die QSL-Karte betrachtet, würde ich sagen: Passt! ;-)

      Dr. Fritz Hofmann, DL6RL, war später übrigens von 1965 bis 1966 OVV des OV Hof (B09).

       

      QSL von DL6NA

      Harry, DL6NA, sendet Walter, DL3JI, eine QSL-Karte für ein QSO am 16.09.1950 auf 144 MHz. Die QSL-Karte zeigt ein Bild vom UKW-Sender auf dem Großen Feldberg zu dieser Zeit.

       

      QSL von DM3KBE

      Hier noch eine QSL-Karte aus der ehemaligen DDR. Sie kommt aus Stalinstadt und zeigt in der Grafik links die Anlagen des Eisenhüttenkombinats Ost. Stalinstadt war die Wohnstadt des Werkes. Sie entstand 1950 und trug den Namen ab 1953. 1961 wurden Stalinstadt, Fürstenberg (Oder) und Schönfließ zusammengelegt. Es entstand Eisenhüttenstadt.

      Mit der Karte wird Walter, DL3JI, ein QSO auf 80m in CW bestätigt. Damals war die junge Stalinstadt gerade mal 5 Jahre alt und hatte rund 15.000 Einwohner.

       

      QSL von DL3DC

      Wolfgang Assmann, DL3DC, war vielen in der damaligen Zeit als Sprecher des Hessenrundspruchs bekannt. Hier bestätigt der Bad Homburger unserem Walter, DL3JI, ein QSO auf 2m vom 27.Mai 1960.

       

      Der unbekannte OM

      In der QSL-Kartensammlung von Walter waren auch ein paar Schwarz-Weiß-Bilder aus 1957. Die Bilder sind zwar beschriftet - es fehlt aber jeglicher Personenbezug. Vermutlich wurden Sie zusammen mit einer QSL-Karte geschickt (evtl. USA).

      Sie zeigen den OM in seinem Shack ("This is a very bad picture - but I am not the photogenic type - HI") und eine Detailaufnahme des Shacks ("Here's the pile of Junk"). Weitere Bilder zeigen den OM mit seiner XYL und dem "Harmonischen".

       

      QSL von DL1HAA

      Vom VFDB Frankfurt (Z05) kommt die QSL-Karte von DL1HAA. Walter, DL1HA, hat sein Rufzeichen um ein "A" ergänzt, was bedeutet, dass er sich an seinem Zweit-QTH befand. Die Karte bestätigt ein QSO mit Walter, DL3JI, am 4.Juli 1965 auf 144 MHz. Auf der Vorderseite ist der Römer, der Eschenheimer Turm, sowie das 70 Meter hohe Fernmeldehochhaus mit seinen damals markanten Richtfunkantennen zu sehen. Dieses Gebäude stand nahe der Zeil nördlich des heutigen Kaufhofes.

      Mehr interessante Informationen zu dem Fernmeldehochhaus findet man hier:

      https://www.wikiwand.com/de/Fernmeldehochhaus

       

      QSL von W9FGX

      So stellt man sich doch ein QTH vor: Ein Häuschen mit Tower und Yagis weitab von allem QRM. Ob es bei Bruce, W9FGX, in Indiana/USA wirklich so aussah? Er bestätigt Walter, DL3JI, ein QSO am 28.02.1957 auf 10 Meter in CW.

       

      QSL von ZL1ABO

      Neuseeland wird häufig als das 'Land der Kiwis' bezeichnet. Die QSL-Karte von Allen, ZL1ABO, bestätigt Walter, DL3JI, ein QSO auf 28 MHz in SSB und zeigt auf der Vorderseite das "Wappentier" Neuseelands - einen Kiwi.

       

      QSL von ZP5IB

      1957 bekommt Walter, DL3JI, per Post eine QSL-Karte aus Paraguay von Frederick, ZP5IB. Sie bestätigt ein QSO auf 28 MHz in CW. Wie man auf der Briefmarkenseite sehen kann, war Walter stolz auf das QSO. Man erkennt es an den Klebepunkten - damit war die Karte entweder im Shack aufgehängt oder evtl. mal Teil einer Ausstellung. Bei einigen QSL-Karten ist sogar das Papier, an dem die Karten befestigt waren ausgeschnitten worden, um die Karte nicht zu beschädigen.

       

      QSL von VK4FH

      Ananas schmecken gut - am besten direkt von der Plantage (siehe das Mädel rechts im Bild)! Von Plantagen-Arbeiter John, VK4FH, aus Mackay im Nordosten Australiens kommt diese QSL-Karte, die Walter, DL3JI, 1959 ein QSO auf 28 MHz in SSB bestätigt.

       

      QSL von KR6KC

      Eine sehr interessante QSL-Karte: Sie bestätigt ein QSO auf 28 MHz mit Walter, DL3JI, aus der heutigen japanischen Präfektur Okinawa. Die Insel liegt ca. 800km südöstlich von Shanghai im Pazifik. Zum Zeitpunkt des QSOs am 13. November 1957 war Okinawa noch US-Besatzungszone. Das erklärt, warum sich hinter dem Rufzeichen KR6LC Lieutenant Charlie E. Richman aus San Francisco verbirgt. Der Karte nach war Charlie auf dem Futenma Airfield stationiert. Der Flughafen wurde ab 1945 nach der Schlacht um Okinawa und Kriegsende errichtet. 1972 erhielt Japan die Insel zurück, allerdings blieben mehr als 20 Prozent der Insel US-Militärgelände. Rufzeichen mit dem Präfix "KR6" wurden im Zeitraum 1949-1972 an "Americans in Okinawa" vergeben (heute "JR6")

       

      QSL von SL5BO

      Aus Schweden kommt die QSL-Karte von SL5BO. Sie bestätigt Walter, DL3JI ein QSO auf 40m in CW. "Radio SL5BO" gehört zur "Arméns Signalskola". Dabei handelt es sich um die schwedische Signalschule der Signaltruppen der schwedischen Armee. Sie bestand von 1942–1965. Zu den heutigen Signaltruppen gehören u.a. militärische Kommunikationseinheiten sowie Einheiten für die elektronische Kriegsführung.

      Das Symbol rechts unten zeigt das Abzeichen der schwedischen Signaltruppen. Der Name "Signaltruppen" rührt von der früheren "Feldsignalisierung" - als noch keine anderen Kommunikationsmöglichkeiten gab. Es folgte das Feldtelegraphen-Korps und natürlich später die Sprechfunker.

       

      QSL von SM4BWL

      Und noch einmal Schweden: Viele schwedische OMs haben Bilder von sich und ihren Stationen auf den QSL-Karten. Dabei wird deutlich, wie groß damals die Geräte waren. So manch einer hatte einen kleinen "Wandschrank" mehr im Wohnzimmer, wie hier SM4BWL. Er bestätigt Walter, DL3JI, ein QSO am 1.6.1953 auf 40m in CW.

       

      SWL-Rapporte aus Ungarn

      In Ungarn hat man schon immer gut und gerne gegessen. Viele SWL-Rapporte (die Walter, DL3JI, übrigens vielfach aus Ungarn vorliegen) zeigen entsprechende Motive. Die SWLs verwendeten meist Postkarten für Ihre SWL-Rapporte.

       

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