Dem Angebot die Funkleitzentrale des Deutschen Roten Kreuzes in Rottweil zu besichtigen sind 20 Mitglieder mit Anhang gefolgt. Pünktlich wurde man von einem DRK-Mitarbeiter in Empfang genommen und durch die Räume des DRK geführt. Hierbei erfuhr man sehr viel Interessantes und vom Ablauf eines Arbeitstages eines Sanitätshelfers. Der Weg führte auch in die Garagen mit dem entsprechenden Fuhrpark. Hier erklärte man uns die Funktionen der einzelnen Geräte und die Unterschiede zwischen Notarztwagen, Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeugen.
Der Höhepunkt war aber der Raum, in dem alle kommunikativen Fäden zusammenlaufen - die Funkleitzentrale. Sie ist das Herz der Nachrichtenübermittlung zwischen den Einsatzfahrzeugen und der Funkzentrale, die die Koordination untereinander gewährleistet. Bis zu 60 Anrufe gehen täglich ein, wobei nicht alles Notrufe sind. Alles läuft hier auf, auch Feuerwehr, die personell die Funkleitzentrale zeitweise verstärkt. Ebenso angeschlossen sind die rund 600 Hausnotrufe im Kreis Rottweil. Die Anlage ist redundant ausgelegt, falls etwas ausfällt, kann ein anderer Arbeitsplatz übernehmen. Und sollte mal ein Anruf länger als 30 Sekunden anstehen, wird dieser automatisch an den Nachbarkreis Schwarzwald-Baar nach Villingen weitergeleitet und auch umgekehrt.
Für alle sehr lehreich und mit vielen neuen Kenntnissen haben wir die Funkleitzentrale nach zwei Stunden verlassen. Auch mit der Kenntnis, daß der Operator nach seiner Schicht eine wahre Leistung erbracht hat.

