Am ersten Maiwochende wurde der, von unserem stellv. OVV Volker, DJ3GV, umgebaute Funkwohnwagen erstmals im Kontestbetrieb getestet. Dabei wurde am Freitag das Dach nochmals abgedichtet und anschließend das Gefährt mit dem Traktor auf die Schwäbische Alb auf eine Wiese zwischen Gosheim und Böttingen gezogen. Am darauf folgenden Samstag wurden gegen Mittag die Antennen aufgebaut. Zu diesem Zeitpunkt waren unser OVV Joachim, DG2GBZ, sein Sohn Markus, Hartmut, DJ7VQ und Tobias, DO3TOB bereits vor Ort. OM Ralf, DM7RM, brachte die UKW-Station des OV's vom Clubraum mit. Diese wurde auf der Deichselseite aufgebaut. Somit hatte man von dort die Möglichkeit, die 2m-Antenne anhand des Rades von Hand zu drehen. Rotorsteuerung wäre aber auch möglich gewesen. Die 70cm-Station befand sich in der Mitte. Beim Abstimmen der 2m-Endstufe wurde bedauerlicherweise festgestellt, daß dies nur noch die Hälfte der Leistung abgab. Vermutlich war eine Endröhre defekt. Trotzdem wurde damit der Kontest abgewickelt, jedoch mit Nachteilen der der QSO-Ausbeute. Mittlerweile hatten sich noch Markus, DO1MY, Jörg, DO5RW, mit Sohn Timo, sowie Felix und Yoris eingefunden. Jörg baute seine Station im Funkbus etwas abseits auf mit einem Kurbelmast auf einem Anhänger und einer Langyagi.
Im Verlauf des Wettbewerbs kamen nach und nach die Stationen ins Log. Schwerpunkt war allerdings nicht der Kontest selbst, als mehr die Funktion der Stationen mit den Antennen und das Zusammenspiel im Funkwohnwagen. Jörg und Joachim blieben über Nacht, während alle anderen das Bett zu Hause vorzogen. Am Sonntag besuchte noch Manfred, DH2GM, die Truppe. Und gegen Mittag kamen dann die Frauen unseres Vorstandes zur Unterstützung. Renate, DG1GEA, die XYL von Joachim und Sabine und Jessica, XYL und Harminsche von Volker, DJ3GV. Dieser war zuvor eingetroffen, um beim Abbau zu helfen. Zuvor nutzte er noch die Zeit und füllte ein wenig das 2m-Log.
Nach Kontestende waren unter tatkräftiger Hilfe aller die Stationen schnell abgebaut und die Antennen zerlegt und der Funkwohnwagen zur Abfahrt vorbereitet. Die Bedingungen auf 2m und 70cm waren leider nicht so gut. Am Ende standen knapp über 100 QSO's im Log. Aber es waren Stationen aus über 600km ins Log gekommen, darunter welche aus HA, 9A, S5, I und TK.

