In den kommenden Tagen wird eine Fortsetzung dieser insgesamt günstigen Lage erwartet. Eine schwache CME vom 2. September könnte zwischen dem 6. und 7. September einen leichten Anstieg der geomagnetischen Aktivität verursachen, wenngleich die Prognose unsicher bleibt. Zusätzlich wird ein schnellerer Sonnenwind aus einem koronalen Loch erwartet, ebenfalls im Zeitraum 6.–7. September, was zu Kp‑Werten im Bereich 3–4 führen kann, mit einer geringen Chance auf kurze G1‑Intervalle. Insgesamt bleiben die Bedingungen jedoch überwiegend ruhig, und die Ionosphäre dürfte stabil arbeiten.
Die höheren Kurzwellenbänder – insbesondere 20 m und 17 m – bieten tagsüber weiterhin gute DX‑Möglichkeiten, 15 m je nach Fluxlage. Die Bänder 12 m und 10 m öffnen nur sporadisch und wenn, dann bevorzugt in südliche Richtungen - und immer öfter über die F2-Region. In den Abend- und Nachtstunden bleiben 40 m und 80 m zuverlässig und kräftig, ideal für mittlere Distanzen und regionale Verbindungen. Die MUF‑Verläufe zeigen stabile Tagesmaxima, und die foF2‑Werte liegen weiterhin nahe den saisonalen Erwartungen, was insgesamt gute bis sehr gute Ausbreitungsbedingungen erwarten lässt. Für den solaren Flux liegen die Erwartungen bei 100 bis 115 Einheiten.
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FunkWX am Wochenende & Aussichten - DX-versprechend

