Detailansicht-Archiv

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      VHF/UHF-Antennen am OV-Heim wieder nutzbar

      Ende Juli diesen Jahres wurde die komplette UKW-Antennenanlage wegen eines defekten Antennenrotors und einer geplanten Antennenrevision am OV-Heim unter der Leitung von Michael DG1GF und der Mithilfe von Hans DL6UC, Manfred DH2GM und unserem OVV Joachim DG2GBZ abgebaut. In den vergangenen Wochen wurde der Rotor von Hans und Joachim repariert und überholt. Der Elevationsrotor wurde ebenso, wie die zwei 70cm- 23cm- und 13cm-Yagis und die 17el. Yagi für 2m entfernt. Antstelle kamen je eine 2m- und 70cm-Yagi von Flexa, sowie eine Vertikalantenne. Ende August wurden die Antennen mit überholtem Rotor von Hartmut DJ7VQ, Tobias DO3TOB, Joachim DG2GBZ und Ralf DM7RM wieder montiert. Bei der nachfolgenden Überprüfung wurde festgestellt, dass die Antennen beim Drehen bei ungefähr 90° quasi stehenblieben. Also musste der Rotor wieder entfernt werden. Bei der erneuten Überprüfung des Rotors auf dem Tisch konnte man zuerst nicht eindeutig die Fehlerquelle lokalisieren. Es wurde ein mechanischer Defekt vermutet. Nach mehreren Stunden wurde die Arbeit abgebrochen, es wurde mittlerweile auch dunkel. Hartmut ließ der Umstand eines immer noch defekten Rotors nicht ruhen und er unternahm erneut den Versuch den Fehler des Rotors zu finden und zu beheben. Alex DJ7GI hatte drei defekte Rotoren gleichen Typs zuhause und stellte diese dem OV zur Reparatur zur Verfügung. So war es Hartmut schließlich möglich, den Rotor zu reparieren. Letztlich wurde die Motoreinheit ausgetauscht, ein Windungsschluss könnte die Ursache sein. Nun zog der Rotor kräftig und gleichmässig durch.

      Anfang September, wieder ein sonniger Samstag, trafen sich Tobias DO3TOB, Jörg DO5RW, Joachim DG2GBZ und Ralf DM7RM, um den Antennenaufbau zu vollenden. Später gesellte sich noch Alex DJ7GI dazu. Es war nicht viel zu tun, die Antennen waren zuletzt am Masten verblieben, musste nur noch der Rotor am Hilfsmast hinzugefügt und die Antennen angebaut werden. So war nach gut einer Stunde Arbeit die UKW-Antennenanlage wieder betriebsbereit auf dem Dach. Am Antennenkabel musste noch ein Stecker gewechselt werden und die Positionen der Transceiver im Regal neu geordnet werden. Die Stehwelle der 2m-Antenne beträgt 1.3:1, wie eine Messung mit dem Analyzer zeigte. Die Rundstrahlantenne liefert sehr gute Spannungswerte am Antenneneingang unseres "OV-Telefons" auf 70cm für die umliegenden Relais.

      Am Nachmittag und Abend testeten dann Tobias und Ralf noch die Eigenschaften der 2m-Antenne im Betrieb während des IARU 1 VHF-Wettbewerbs in SSB. Jörg stellte dazu seinen Icom IC-7400 zur Verfügung. Schwerpunkt waren keine hohen QSO-Zahlen, sondern welche Reichweiten lassen sich vom Standort erzielen. Erfreulich war, dass mit 100 Watt HF und der 10el. Yagi auf 2m unser Signal in England und auch auf Korsika aufgenommen werden konnte. Richtung Nordost erreichte man den Großraum Berlin. Weitere Tests folgen noch, dann auch auf 70cm.

      Dank geht an Alex DJ7GI, der die Teile für die Reparatur des Rotors dem OV stiftete und Hartmut DJ7VQ für deinen Einsatz eben diesen wieder lauffähig zu machen. Ebenso an alle Helfer, ohne dessen Einsatz es einfach nicht geht: Hans DL6UC, Michael DG1GF, Manfred DH2GM, Jörg DO5RW, Tobias DO3TOB (war an beiden Tagen des Aufbaus dabei), Joachim DG2GBZ und Ralf DM7RM.

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