Beim WAG-Contest rückte Deutschland für ein Wochenende in den Mittelpunkt des weltweiten Funkgeschehens. Aus vielen Ländern riefen Funkamateure deutsche Stationen – und schon mit 100 Watt und einer ganz normalen Antenne waren spannende Verbindungen möglich. Stunden voller Funkspaß, schöne Serien und vielleicht sogar das eine oder andere Lowband-DX: Der WAG zeigte einmal mehr seinen besonderen Reiz.
Am 17. und 18. Oktober fand die 66. Auflage des Worked All Germany Contest statt. Das Contest-Referat des DARC hatte zum Funkbetrieb auf den Bändern von 80 bis 10 Meter eingeladen. Ob für eine Stunde oder das ganze Wochenende, mit zehn QSOs oder tausend – jede Teilnahme war willkommen.
Für die 14 Teilnehmerinnen im Silo war es zum 10. Mal der 24-Stunden YL-Contest-Workshop mit einem Flexradio 6600 im 2. OG im Silo mit einem Dipol für 80 und 40 m, einem Beam für 20 bis 10 m und für 10 m zusätzlich eine Groundplane sowie einem Flexradio 6500 in der Nobbythek mit einer Groundplane auf dem Rasen vor dem Silo und einem dritten Flexradio 6600 bei der Firma Norsonic mit einer End-Fed für 80 bis 10 m.
Die mitgereisten Herren hatten Ihren Spaß beim Rahmenprogramm im naheliegenden Radio- und Telefonmuseum im Verstärkeramt in der Nähe von St.Vit.
Der WAG gehört zu den Contesten mit dem größten Spaßfaktor für deutsche Funkamateure und bringt zugleich wertvolle Punkte für die DARC-Clubmeisterschaft (CM Classic und CM Open) sowie den DARC-Kurzwellenpokal.
Beim WAG galt es, die Contestfreien Bereiche zu beachten. Sie waren verbindlicher Teil der Regeln und ermöglichten ein möglichst störungsfreies Miteinander mit dem zeitgleich stattfindenden weltweiten JOTA-Treffen der Pfadfinder.
Der WAG bot Gelegenheit, ein gutes Ergebnis anzustreben, beim Sprint im Live-Scoreboard mitzufiebern, DOKs oder neue Länder zu sammeln, Equipment zu testen oder von einem anderen QTH aus gemeinsam mit anderen zu funken. Ganz gleich, was die Teilnehmenden motivierte: Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Freude der YL´s am gemeinsamen Funken und das Heranführen an die Contestarbeit im Rahmen des YL-Contest-Workshop im Silo.
Herzlichen Dank für die Betreuung an Michaela DL1TM, Mareike DG6MBS, Torsten DJ4MG, Till DJ4TI, Norbert DL1YDW, Lars DL1STO und Ansgar DG5YAH.






