- Von
- Notfunkreferat DARC e.V. <notfunk@darc.de>
- An
- Distriktsreferenten
- Gesendet
- Betreff
- Übungen planen, durchführen, auswerten — neues Modul im Notfunk-Dashboard (in Erprobung)
Im Notfunk-Dashboard unter https://app.notfunk.darc.de gibt es ein neues Modul für Notfunk-Übungen, derzeit in Erprobung. Ortsverbände können damit eine eigene Übung planen, durchführen und auswerten – und der Teil, an dem Übungen sonst hängen bleiben, die Nachbereitung, kommt auf Knopfdruck aus dem System.
Liebe Distriktsreferentinnen und Distriktsreferenten,
im Notfunk-Dashboard (app.notfunk.darc.de) gibt es ein neues Modul für Notfunk-Übungen, derzeit in Erprobung. Ortsverbände können damit eine eigene Übung planen, durchführen und auswerten – und der Teil, an dem Übungen sonst hängen bleiben, die Nachbereitung, kommt auf Knopfdruck aus dem System.
Was ihr davon habt
Ein OV, der über das Modul übt, erhält zum Abschluss drei fertige Dokumente: einen Übungsbericht (PDF) mit Kennzahlen und Lagekarte, einen Pressebericht (Word) in der offiziellen DARC-Vereinsvorlage und Teilnahme-Urkunden (PDF) im Notfunk-Design für alle Beteiligten. Planung, Log und Auswertung entstehen im selben Werkzeug – niemand muss hinterher eine Tabelle bauen oder einen Bericht aufsetzen. Wenn in euren OVs eine Übung ansteht, gibt es damit ein Angebot, das Arbeit abnimmt, statt welche zu machen.
So funktioniert es
- Das Übungsverständnis dahinter: Welfare Traffic im nachbarschaftlichen Umfeld, bewusst ohne Leitstation – im Ernstfall muss das Netz auch ohne übergeordnete Koordinierungsstelle tragen. Gezählt wird nicht die QSO-Zahl, sondern Durchhaltefähigkeit: kurze, klare Durchgänge, selbst organisierte Sprechzeiten, sparsamer Energieeinsatz.
- Amateurfunk und Jedermannfunk sind gleichberechtigt vorgesehen (2 m, 70 cm, PMR, CB, Freenet) – so können auch Helferinnen und Helfer ohne Amateurfunkzulassung mitmachen.
- Eine Übung durchläuft vier Phasen: Planen → Freischalten → Durchführen → Abschließen.
- Die Teilnehmer melden sich über einen Übungslink mit geheimem Token selbst an – das geht auch ohne DARC-Log-in. Rufzeichen und Position (Karte, Locator oder Koordinaten) genügen, geloggt wird ebenfalls selbst.
- Auch Statusmeldungen ohne Gegenstation sind vorgesehen, etwa „Erfolglos – niemand erreicht". Für die Auswertung ist das genauso wertvoll wie ein QSO.
- Während der Übung entstehen eine Lagekarte mit Stationen und QSO-Linien sowie ein laufendes Logbuch; Einträge lassen sich im Dashboard korrigieren. Alle Zeitangaben sind UTC.
- Alle Abschlusstexte entstehen aus festen Formulierungen mit eingesetzten Zahlen, ohne KI-Dienst und ohne externe Verarbeitung – jederzeit reproduzierbar.
Ausprobieren ausdrücklich erwünscht
Wer sich ein Bild machen möchte, kann das Modul einfach durchspielen: eine Übung anlegen, kurz aktiv schalten, sich über den eigenen Teilnehmer-Link anmelden, zwei Testeinträge loggen und die Übung wieder abschließen oder die Einträge löschen. Und wer einen OV kennt, der ohnehin eine Übung plant, kann das Modul gerne dafür nutzen. Wir freuen uns über jede Rückmeldung aus der Praxis.
Was sonst noch läuft
MoWaS: Das BBK hat das Warnsystem am 3. August aktualisiert (Release 2.68.0). Die Betreiber der Empfangsstationen haben die Einzelheiten direkt von uns erhalten. Ausbildungswochenende 1.–4. Oktober, Utzmemmingen: Die Anmeldung läuft. JS8Call: Zur internationalen Testreihe haben sich Freiwillige gefunden.
Vy 73
Für das Referat für Not- und Katastrophenfunk Oliver Schlag, DL7TNY
Zurück zur Übersicht
