Artemis II ist gerade heute Nacht gestartet — der erste bemannte Mondflug seit Apollo 17. Die vierköpfige Crew umrundet den Mond in rund zehn Tagen, eine Landung ist nicht geplant.
Interessant für uns Funkamateure: Drei der vier Astronauten haben eine Amateurfunklizenz, darunter Kommandant Reid Wiseman (KF5LKT) und Victor Glover (KI5BKC).
Amateurfunkbetrieb ist für diese Mission nicht geplant — kein Funkgerät an Bord.
ARISS: We're hopeful for the future.
Auf der Bodenseite ist die AMSAT-DL mit ihrer Großantenne in Bochum offiziell dabei — ausgewählt von der NASA, um Dopplermessungen der Orion-Kapsel zu erfassen. Für die Amateurfunkgemeinschaft wäre Artemis II damit ein historischer Schritt: Amateurfunk, der erstmals weit über die ISS hinausreicht.
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Die ISS schickt dir eine Nachricht – per Funk
Hast du gewusst, dass du mit einem 30-Euro-Stick Signale von der Internationalen Raumstation empfangen kannst?
Die ISS hat an Bord einen sogenannten APRS-Digipeater. APRS ist ein digitales Funksystem, das kleine Datenpakete verschickt – Positionen, Textnachrichten, Telemetrie. Der Digipeater auf der ISS nimmt diese Pakete von der Erde auf und sendet sie wieder runter.
Wer also eine APRS-Nachricht auf 145.825 MHz abschickt, während die Station gerade überfliegt, kann damit alle erreichen, die in der Region gerade mithören – egal ob mit lizenzierter Funkstation oder einem 30-Euro-SDR-Stick am Laptop.
Empfangen geht ganz einfach: Ein günstiger SDR-Stick, kostenlose Software wie SDR# oder Direwolf, und eine simple Antenne reichen aus. Die ISS überfliegt Deutschland mehrmals täglich, das Zeitfenster beträgt etwa 5–10 Minuten. Wann die ISS über Deine Region fliegt, kannst Du auf öffentlichen Webseiten (Google) ablesen. Auf die Minute genau , weißt Du dann, wann Du die ISS empfagen könntest.
Zum Senden brauchst du eine Amateurfunklizenz – aber zum Zuhören und Beobachten braucht man gar nichts außer Neugier und ein bisschen Hardware.
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POTA-Saison startet: Erste Aktivierungen und praktischer Überblick mit Tool
CQCloud.de – wenn Du häufig auf POTA-, SOTA- oder IOTA-Suche bist, solltest Du Dir dieses Tool anschauen. Der Fokus liegt direkt im Eingabefeld $CQ: einfach pota oder z.B. pota 40m ssb eingeben, per TAB vervollständigen und passende Spots erscheinen sofort.
Filter („Pills“) für Band und Mode kannst Du direkt anklicken, und mit einem Klick springst Du zu POTA.app oder QRZ.com.
Die POTA-Saison steht vor der Tür – und ich starte in Kürze mit meinen ersten Aktivierungen. Portable Betrieb im Grünen, einfache Technik und direkte Verbindungen weltweit: genau das macht für mich den Reiz aus.
Freue mich auf viele QSO in ParksOnTheAir Thomas - DL2TT
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Danke an Norbert, DG7EAO – Wechsel im OV L05
Liebe Funkfreunde, im Ortsverband L05 gibt es eine personelle Veränderung. Norbert, DG7EAO, hat viele Jahre engagiert das Amt des OVV ausgeübt und den Ortsverband mit großem Einsatz geführt. Dafür sagen wir herzlich Danke. Dem Amateurfunk bleibt er selbstverständlich treu und ist weiterhin als EMV-Beauftragter im Distrikt L aktiv und Ansprechpartner in Fragen rund um EMV und BEMFV.
Neuer OVV im L05 ist Michael, DL1MC. Er freut sich über das Vertrauen und möchte gemeinsam mit den Mitgliedern neue Ideen umsetzen. Ziel ist es, den starken Zusammenhalt im Ortsverband zu erhalten und weiter auszubauen.
Unterstützt wird er von Leander, DK1LH, der als stellvertretender OVV besonders Themen wie Social Media und moderne Kommunikation stärker einbringen möchte. Damit sollen Veranstaltungen sichtbarer werden und auch jüngere Technikinteressierte für den Amateurfunk begeistert werden.
Als zweiter stellvertretender OVV engagiert sich weiterhin Dirk, DH7DHB, besonders in der Jugendarbeit. Dazu gehören unter anderem MINT-Beiträge an Schulen, öffentliche Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit der JuniorUni Essen.
Auch Heinz, DK1DM, kümmert sich weiterhin als Kassenwart zuverlässig um die Finanzen des Ortsverbandes und ist zudem hauptsächlich als Schriftführer im L05 tätig.
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Erweiterung Remotestation bei L05
Gestern haben Holger (DF1QR) und Thomas (DL2TT) die Steckdosen in unserer Remote-Station erneuert. Damit wurde ein weiterer Baustein für den stabilen Betrieb umgesetzt.
In Kürze wird es möglich sein, auch die UKW-Station per Remote zu nutzen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten – vom flexiblen Betrieb von zu Hause bis hin zur aktiven Teilnahme an UKW-Contesten mit entsprechend vielen Punkten.
Unsere Station wächst kontinuierlich weiter. Der gemeinsame Aufbau macht Spaß und zeigt, was durch Engagement im Ortsverband möglich ist. L05 macht es möglich.
Wenn Du Technik nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten möchtest, komm vorbei. Wir sind regelmäßig vor Ort, die Station ist besuchbar – und Unterstützung ist jederzeit willkommen. Mach mit und bring Deine Ideen ein.
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Spannendes bei L05 & Funktag Kassel 2026
Du willst mal etwas Spannendes zum Thema Funk sehen? Dann komm mal zu uns – wir finden zeitnah einen Termin, um Dir alles in Ruhe zu zeigen. Oder Du kommst direkt mit zum Funktag Kassel! (25. April 2026)
Dort gibt es Funktechnik zum Anfassen, Gespräche mit alten Hasen und genauso mit Neulingen, die gerade erst anfangen. Fragen stellen, zuhören, ausprobieren – alles ganz entspannt.
Wenn Du überlegst, selbst auf Sendung zu gehen, zeigen wir Dir den richtigen Weg zur Amateurfunk-Lizenz. L05 ist mit einigen Mitgliedern auch auf dem Funktag anwesend.
Der Funktag in Kassel (25. April 2026) ist ideal, um einfach mal reinzuschnuppern – besonders auch für junge Leute. Der OV Essen / L05 ist für Dich immer ansprechbar und besuchbar.
Komm doch mit, schau es Dir an oder melde Dich bei uns – und entdecke, was Funk heute wirklich kann.
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Vom Minecraft-Server zum Funkrelais – gar nicht so weit weg
Jugend im Amateurfunk
Hey, cool, dass Du hier gelandet bist!
Amateurfunk hat nichts mit verstaubten Geräten oder Morsezeichen aus alten Filmen zu tun – hier geht’s um echte Technik, Teamarbeit und jede Menge Spaß am Experimentieren. Wenn Du schon mal einen Minecraft-Server aufgebaut, einen Raspberry Pi eingerichtet oder ein eigenes WLAN optimiert hast, bist Du schon mitten im Thema: Daten, Signale und Kommunikation – nur dass im Funk alles wirklich über die Luft läuft.
Mit Funk kannst Du weltweit Kontakte knüpfen, eigene Geräte bauen, Antennen testen oder digitale Betriebsarten ausprobieren. Du lernst dabei, wie Funktechnik funktioniert – ganz praktisch, mit echten Messwerten, Schaltungen und Signalen.
Viele DARC-Ortsverbände haben aktive Jugendgruppen. Dort wird gelötet, programmiert, gefunkt und gefachsimpelt. Du triffst Leute, die Dir zeigen, wie Du selbst zur Amateurfunklizenz kommst – und dass moderne Funktechnik viel mehr ist als „nur“ Sprechen über ein Mikrofon.
Klingt spannend? Dann komm einfach mal vorbei – der Kontakt steht auf der Startseite. Wir freuen uns auf Dich, Deine Ideen und Experimente. Bei uns kannst Du Technik wirklich erleben – live, offen und zum Mitmachen!
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FT8, SSB und CW – Ein Reichweitenvergleich der Betriebsarten
Digitale Betriebsarten wie FT8 haben den Funkbetrieb in den letzten Jahren stark verändert. Im Vergleich zu SSB (Sprache) und CW (Morsetelegrafie) lassen sich mit FT8 oft deutlich größere Entfernungen überbrücken – selbst mit kleiner Leistung und einfachen Antennen.
Der entscheidende Unterschied zwischen den drei Betriebsarten liegt im Signal-Rausch-Verhältnis (SNR), also dem Verhältnis zwischen der Nutzsignalstärke und dem Hintergrundrauschen, das beim Empfang vorhanden ist. Dieses Verhältnis bestimmt, wie gut ein Signal noch dekodiert oder verstanden werden kann, wenn es schwächer wird oder im Rauschen verschwindet. Erst bei genauer Betrachtung zeigt sich, wie unterschiedlich empfindlich die einzelnen Verfahren reagieren:
SSB braucht rund +6 dB, um verständlich zu bleiben.
CW funktioniert noch bei etwa −10 dB.
FT8 dekodiert zuverlässig bis −24 dB – weit unterhalb der Hörgrenze.
In der Praxis bedeutet das: Mit 5 W FT8 auf 20 m sind weltweite Verbindungen möglich, während SSB oft bei Europa endet. CW liegt dazwischen – effizient, robust und mit persönlicher Note.
Fazit: FT8 zeigt, was moderne Signalverarbeitung leisten kann. CW bleibt die klassische Kunst für echte Funkhandarbeit. Und SSB überzeugt, wenn das direkte Gespräch zählt.
Vielleicht hast Du ja Lust, selbst den Vergleich zu wagen – am besten draußen bei einem Fieldday oder im Club. Wir sind immer offen für neue Experimente und Besucher!
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CW - Eine Betriebsart, bei der Verständigung wichtiger ist als Geschwindigkeit
Morsetelegrafie gehört zu den ursprünglichsten und zugleich zeitlosesten Betriebsarten im Amateurfunk. Man kann CW heute überall lernen – im Verein, online, über WebSDR oder direkt on air.
Gerade bei niedriger Gebegeschwindigkeit war für mich der FISTS Amateur Radio Club aus England eine große Hilfe.
Dort steht nicht Tempo oder QSO-Menge im Vordergrund, sondern gegenseitige Rücksichtnahme und entspanntes CW. Das hat mir in meiner Anfangszeit sehr geholfen.
Ein Klick auf die Frequenz öffnet direkt einen WebSDR zum Mithören – sofern dieser nicht gerade von mir persönlich genutzt wird
Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen interessant, der CW neu entdecken oder wieder einsteigen möchte.
CW ist ruhig, lehrreich – und macht einfach Spaß.
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