Umsonst und draussen: Fieldday

Beam in der Abendsonne

 

Einmal im Jahr bauen wir für 2-3 Tage Antennen und Geräte in der freien Natur auf.

Dieser sog. Fieldday ist ein Treffen von Funkamateuren, bei dem eine oder mehrere Amateurfunkstellen auf freiem Gelände und fernab von Infrastruktur aufgebaut wird. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, die Ähnlichkeit zum Camping ist durchaus beabsichtigt. Ohne Grill und ein gepflegtes Bierchen geht sowieso Nichts...

Die Suche nach einem schönen Platz für einen Fieldday ist immer wieder spannend. Einige Jahre durften wir dafür eine Pferdewiese in Jarlingen nutzen. Leider wurde sie inzwischen überbaut und ist für uns somit nicht mehr nutzbar.

2012 haben wir auf dem Flugplatz Luisenhöhe (in direkter Nachbarschaft zum Vogelpark) einen sehr guten Ersatz gefunden. Eine gute Infrastruktur und fast perfekte HF-Eigenschaften!

2014 sind wir erneut auf die Suche gegangen und in Borg/Cordingen gelandet. Für VHF/UHF nicht so gut, aber sehr schön und gemütlich:

Schützenverein Borg/Cordingen

Borger Str. 30
29699 Bomlitz

Hier sind wir geblieben!

Fieldday 2018 auf dem Schützenplatz Borg-Cordingen

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Wie in den vergangenen Jahren will der OV H02 Walsrode auch 2018 wieder Fieldday machen. Wir laden euch herzlich ein, uns auf dem Schützenplatz in Borg-Cordingen zu besuchen. Funken und experimentieren im Zelt und unter freiem Himmel wird natürlich das zentrale Thema sein. Ausserdem bereiten wir uns auf den Funkkontakt mit dem Astronauten Alexander Gerst vor, der wahrscheinlich am 27.8. stattfinden wird.


Fieldday-Termin: 9.8. - 12.8.2018


Mit dem Zeltaufbau beginnen wir bereits am Donnerstag Nachmittag. Somit wird unsere Infrastruktur (freie Wiese, großes Zelt, Wasser, Strom, Grill) frühzeitig zur Verfügung stehen.
Die 80m Wetterrunde trifft sich am gleichen Wochenende im nahegelegenen Hotel Forellenhof. Da ist sicherlich ein Abstecher nach Borg-Cordingen fällig.

 

Anreise

Der Schützenplatz liegt am Ortsrand von Bomlitz im Ortsteil Borg-Cordingen.
Die Navi-Adresse lautet:
Borger Straße 30
29699 Bomlitz
52.899731, 9.621270


Auch eine Anreise mit dem Flugzeug ist möglich. Das Segelfluggelände Walsrode-Luisenhöhe befindet sich in unmittelbarer Nähe, nur etwa 1,5 Km weit weg.
Falls die YL oder die "Harmonischen" nicht ganz so funkbegeistert sind, dann können sie von unserem Fieldday-Platz in wenigen Minuten den Vogelpark Walsrode oder den Kletterwald Walsrode erreichen, die beide in unmittelbarer Nachbarschaft zum Segelfluggelände liegen. Für Abwechslung ist also auf jeden Fall gesorgt!

Wir haben viel Platz für die Antennen, die ihr immer schon mal aufbauen wolltet!

Fieldday 2017 auf dem Schützenplatz Borg-Cordingen

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Wie in den vergangenen Jahren wollen wir auch 2017 wieder Fieldday machen. Wir laden euch herzlich ein, uns auf dem Schützenplatz in Borg-Cordingen zu besuchen. Funken und experimentieren im Zelt und unter freiem Himmel wird natürlich das zentrale Thema sein. Dabei soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Gäste sind unbedingt willkommen!

Termin: 4.8. - 6.8.2017

Mit dem Zeltaufbau beginnen wir bereits am Donnerstag Nachmittag (3.8.). Somit wird unsere Grund-Infrastruktur (freie Wiese, großes Zelt, Wasser, Strom, Grill) hoffentlich am Freitag zur Verfügung stehen.

Wir haben viel Platz für die Antennen, die ihr immer schon mal aufbauen wolltet!

Fieldday 2016 auf dem Schützenplatz Borg-Cordingen

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Nach dem großen Erfolg 2015 wollen wir auch 2016 wieder raus ins Grüne - Fieldday bei H02. Wir laden euch herzlich ein, uns auf dem Schützenplatz in Borg-Cordingen zu besuchen. Funken und experimentieren im Zelt und unter freiem Himmel wird natürlich das zentrale Thema sein. Dabei soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Gäste sind unbedingt willkommen!

Termin: 29.7. - 31.7.2016

Mit dem Zeltaufbau beginnen wir dieses Mal bereits am Donnerstag Nachmittag (28.7.). Somit steht unsere Grund-Infrastruktur (freie Wiese, großes Zelt, Wasser, Strom, Grill) bereits am Freitag zur Verfügung.

Wir haben viel Platz für die Antennen, die ihr immer schon mal aufbauen wolltet!

Anreise

Der Schützenplatz liegt am Ortsrand von Benefeld im Ortsteil Borg-Cordingen.

Die Navi-Adresse lautet:
Borger Straße 30
29699 Bomlitz

52.899731, 9.621270

Auch eine Anreise mit dem Flugzeug ist möglich. Das Segelfluggelände Walsrode-Luisenhöhe befindet sich in unmittelbarer Nähe, nur etwa 1,5 Km weit weg.

Falls die YL oder die "Harmonischen" nicht ganz so funkbegeistert sind, dann können sie von unserem Fieldday-Platz in wenigen Minuten den Vogelpark Walsrode oder den Kletterwald Walsrode erreichen, die beide in unmittelbarer Nachbarschaft zum Segelfluggelände liegen. Für Abwechslung ist also auf jeden Fall gesorgt!

 

Anreise - Übersicht
Anreise - Detail

Zahlreiche Besucher, zufriedene Gesichter, wenig Schlaf - was will man mehr?

Das schreit nach Wiederholung! Und so soll es sein...

Fieldday 2015 auf dem Schützenplatz Borg-Cordingen

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Bald ist es wieder soweit - Fieldday bei H02. Wir laden euch herzlich ein, uns auf dem Schützenplatz in Borg-Cordingen zu besuchen. Funken und experimentieren im Zelt und unter freiem Himmel wird natürlich das zentrale Thema sein. Dabei soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Gäste sind jederzeit willkommen!

Termin: 10.7. - 12.7.2015

Mit dem Zeltaufbau am Freitag Vormittag wird es losgehen. Bierzelt-Garnituren, Stationstische und Stühle werden Zug um Zug angeliefert, damit man sich auch mal ausruhen kann. Und wir bringen DF0W so schnell wie möglich „on air“.

Die Schützenwiese ist groß, sodass wir auch ungewöhnliche Antennengebilde und Stromversorgungskonzepte ausprobieren können. Dies auch vor dem Hintergrund, dass wir eine Kooperation mit dem Katastrophenschutz des Heidekreis anstreben.

Die Getränkekühlung kann jederzeit überprüft und der Grill ausgiebig getestet werden.
Infrastruktur (Toiletten, Wasser, Strom) ist vorhanden.

Anfahrt

Der Schützenplatz liegt ganz in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs am Ortsrand von Benefeld (Ortsteil von Bomlitz).

Die Navi-Adresse lautet:
Borger Straße 30
29699 Bomlitz
52.899731, 9.621270

Die Einweisung erfolgt über DB0TEN auf 439,2125 MHz.

Anfahrt-Übersicht
Anfahrt-Detail

Und wie lief es?

Es lief hervorragend. Der Fieldday profitierte vom hervorragenden Wetter. Am Freitag morgen stand als Erstes das Zelt. Gleich danach wurde der Grill in Betrieb genommen und die Getränkekühlung angeworfen. Anschliessend konnten wir uns den verschiedenen Antennenprojekten widmen. Zahlreiche OMs aus der Nähe und auch aus größerer Entfernung fanden den Weg zu uns. Einige haben nach einer kurzen Besorgungstour spontan entschieden da zu bleiben und uns das gesamte Wochenende zu begleiten!

Auch die Presse hat uns besucht, es kam ein schöner Artikel dabei heraus.

Inzwischen liegen uns zahlreiche Bilder vom Fieldday 2015 vor. Abzurufen hier.

Fieldday 2014 auf dem Schützenplatz Borg-Cordingen

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2013 haben wir es nicht geschafft. Kein Fieldday. Der Antennenbau in Drögenbostel war einfach zu anstrengend. Aber 2014 sollte es wieder passieren. DO8HF streckte frühzeitig seine Fühler aus und fragte beim Schützenverein im kleinen Ort Borg nach. Ursprünglich wollten wir uns dort auf einer Gewerbeschau präsentieren. Die wurde aber wegen zu geringer Beteiligung abgesagt. Doch Jörg liess nicht locker und meldete sich wieder. Er stiess auf offene Ohren und konnte den Schützenplatz für uns reservieren.

Eine erste Besichtigung ergibt: Da lässt es sich aushalten. Wasser, Strom und Toiletten sind verfügbar und die Wiese ist schön groß. Sogar ein langer Fahnenmast kann als Antennenhalter benutzt werden. Für UKW-Aktivitäten liegt das Gelände zwar recht niedrig, aber dafür befindet es sich am Rande der kleinen Ortschaft, sodass nicht mit HF-Problemen zu rechnen ist.

Als Termin legen wir das erste September-Wochenende fest. Zu diesem Zeitpunkt findet der IARU-Fieldday statt, in Asien wird der „All Asia Contest“ zelebriert und auf 2m ist IARU-Contest. An Kommunikationspartnern sollte es also nicht mangeln.

Über die H02-Mailingliste und DB0TEN wurde Freitag der 6.9.2014 um 14 Uhr als Start bekannt gegeben. Als erste und wichtigste Massnahme war unser neues Zelt aufzubauen. Jörg konnte es nicht erwarten. Er war eine Stunde früher angereist und fand eine perfekt gemähte Wiese vor.

Super!

Er lud das Zelt ab und steckte schon mal das Gestänge zusammen. Als dann genügend OMs anwesend waren, wurde die Plane drüber gezogen und alles ordentlich festgezurrt. Gudrun und Jan brachten kurz darauf die Bierzelt-Garnituren, damit war Zeit für ein erstes Kaltgetränk.

Über das Wetter durfte sich niemand beschweren. Der Sommer zeigte sich noch mal von seiner besten Seite und bescherte uns einen wolkenlosen Himmel. Dadurch gestaltete sich der Antennenbau zu einer Schweiss-treibenden Angelegenheit. Norbert hatte einen Dipol mit einer Länge von 2*18 m fertig gestellt und die Wireman-Speiseleitung in mühsamer Kleinarbeit zusätzlich gelocht. Das Ergebnis: Geringere Verluste, weniger Gewicht und weniger Windwiderstand. Mit Hilfe einer langen Angelschnur war das Ding erstaunlich schnell oben und stramm ausgespannt. Norbert schloss unverzüglich Transceiver, PA und Anpassgerät an und begann mit ersten Messungen. Ergebnis: Alles gut!

Emsiges Treiben auf dem Platz. Jeder hatte etwas zu tun. Der Grill wurde aufgebaut und die von Carsten mitgebrachte Zapfanlage mit Strom versorgt. Fass-Kühlung ist wichtig! Die Stationstische und einige gemütliche Gartenstühle wurden aufgestellt, die Verpflegung eingelagert und die Übernachtungslager gebaut. Das Bild rundete sich.

Wir wollten erneut einen Mast mit Rotor, KW-Beam und UKW-Yagi aufrichten. Nur nicht ganz so gewaltig und hoch wie damals auf dem Flugplatz. Unser Neuzugang Frank schraubte mit Jan alle Teile zusammen. Nach 2 Stunden basteln kam der Augenblick der Wahrheit: Hoch damit. Wir hatten alles gut vorbereitet und nach wenigen Augenblicken war der Mast oben. Norbert schlug die Häringe in die Erde und die Abspannungen wurden eingehängt. Nach kleinen Korrekturen an den Abspannseilen war sogar die Wasserwaage zufrieden - alles perfekt senkrecht.

Gegen Abend war unsere gesamte Fieldday-Station aufgebaut und die wichtigen Sachen funktionierten. Thomas und Jan verteilten noch Wegweiser an den Straßen. Nach ihrer Rückkehr wurde die Getränkekühlung überprüft und für gut befunden. Bald darauf kamen auch schon die ersten Gäste von I19 aus Rotenburg. Der Abend gestaltete sich entspannt, die Luft war angenehm warm und die Feldbetten wurden erst sehr spät bezogen.

Am Samstag morgen hatte sich der Brötchen-Lieferdienst ein wenig verspätet. Alles kein Problem. Frischer Kaffee weckte die Lebensgeister. Um 10 sah unser Zelt picobello aus und die Funkstationen waren besetzt. Das passte genau, denn zu dieser Zeit hatte sich die Presse angekündigt. Reporter Achim Hügel war fasziniert und blieb lange bei uns. Er führte ein langes Interview mit uns, welches zu einem schönen Artikel verarbeitet wurde.

Im Laufe des Nachmittags entwickelte sich unser Fieldday zum Familienfest. Etliche Familienmitglieder und Freunde sassen auf den Bänken vor dem Zelt. Kaffee, Kuchen, Salate, Grillfleisch, Würstchen - die Versorgungslage war hervorragend. Dazu kamen noch die Kreationen von Norbert und Jörg. So was Leckeres hatte kaum jemand von uns schon mal gegessen!

Gefunkt wurde natürlich auch. Fieldday und Asien-Contest bescherten uns starke Signale auf 15 und 20 Meter. Interessant war der Vergleich zwischen dem langen Dipol und dem kleinen Beam. Die Signalstärke unterschied sich häufig nur geringfügig, aber der Beam war bedeutend ruhiger und man konnte damit auch schwache Signale lesen, die sonst zugedeckt waren.

Obwohl die UKW-Lage nicht so toll war, kamen durch den IARU-Contest zahlreiche Verbindungen in sämtliche Nachbarländer zustande. Für einige OMs waren es die ersten SSB-Kontakte ihres Lebens auf 144 MHz. Transceiver plus PA brachten das kompakte Alinco-Netzteil an seine Grenzen. Für den nächsten Fieldday wissen wir: Wer richtig Power machen will, benötigt mehr als 30 A.

Über eQSL konnten wir später feststellen, dass uns viele nächtliche Verbindungen bestätigt wurden, die nicht im Logbuch auftauchten. Ob das möglicherweise mit den würzigen braunen Getränken irischer und schottischer Herkunft zusammenhängen könnte? Deren Behälter waren nämlich nach dem Fieldday leer. Aber wer will das schon wissen?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es etwas und morgens konnte man kaum die Hand vor den Augen sehen. Weisse Schwaden waberten, alles tropfte, auch die Geräte waren mit einem feuchten Film überzogen. Das Frühstück wurde im Nebel eingenommen. Als die Geräte eingeschaltet wurden, knisterte es einige Male verdächtig. Im Laufe des Tages klarte es langsam wieder auf und am Nachmittag konnten wir das Zelt tatsächlich trocken abbauen. Gegen Abend hatten wir alles eingepackt und den Schützenplatz sauber abgeräumt. Jan und Gudrun sammelten noch die Schilder ein, danach gab es keine Hinweise mehr auf unsere Anwesenheit. Jan war danach so müde, dass er fast im Stehen einschlief.

 

Manche Dinge gehen einfach schief

Mr. Murphy hatte sich klammheimlich ebenfalls unter die Gäste gemischt. Kurz nach dem Mastbau wurde uns nämlich bewusst, dass wir die Richtung der Beams vertauscht hatten. Norden war Süden, Osten war Westen. Den Mast noch mal umlegen wollten wir jedoch nicht. Not macht erfinderisch. Also wurde kurzerhand das Rotorsteuergerät auf den Kopf gestellt. Sieht merkwürdig aus, funktioniert aber.

Pechvogel des Tages war Martin. Er hatte für seine Digital-Station extra eine neue rundstrahlende Antenne mitgebracht. Dummerweise passte der mitgebrachte Mast nicht richtig in den Antennenfuß. Mühsames sägen und klopfen trieb die Sachen zusammen. Als Frank schliesslich die Spannschraube festzog, brach diese mit einem vernehmlichen „Knack“ einfach ab. Das wars dann mit dieser Antenne.

Aber Martins Pech endete damit nicht. Nachdem er seinen neu erworbenen IC-707 mit dem PC verbunden hatte, kam keine Kommunikation zustande. Auch die PTT funktionierte nicht. Leichte Panik breitete sich aus. Zu Hause hat doch alles funktioniert! Aber irgendwie war in der ganzen Anlage der Wurm drin. Irgendwann schaltete Martin den ganzen Kram entnervt ab und packte alles zurück in seine Kiste. Dieses Mal kein Digital-Funk.

Mit der Stromversorgung lief es ebenfalls nicht auf Anhieb. Der für uns bestimmte Anschlusskasten war tot. Es stellte sich heraus, dass unsere Vorgänger sämtliche Sicherungen inklusive Hauptsicherung „geschossen“ hatten. Wir holten uns vorübergehend mit einem sehr langem Kabel Energie aus dem Schützenhaus, bis jemand eine passende Sicherung auftrieb.

Das feuchte Knistern aus unserer KW-PA FL-2100Z am Sonntag Morgen war ein Vorbote. Zunächst lief alles wie gewohnt. Mittags patschte es einmal laut in der Hochspannung. Kein Anodenstrom mehr. Der Rest des Fielddays musste leider ohne PA laufen.

Die Sache mit den Feldbetten war merkwürdig. Abends war immer ein Exemplar zu wenig da. Zum Glück wurde das rechtzeitig bemerkt und Ersatz beschafft. Manch einer war trotzdem froh, als er wieder in seinem eigenen Bett zu Hause schlafen konnte.

Alle Teilnehmer waren sich am Ende einig. Sie wollen nächstes Jahr wieder Fieldday machen.

Na Bitte! So soll das sein!


Ein schöner Pressebericht über den Fieldday 2014 ist hier zu finden.

Fieldday 2012 auf dem Flugplatz Luisenhöhe

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Zelt mit Beam und Vögeln

Dieses Mal haben wir unsere "Outdoor" Aktivitäten auf den Flugplatz Luisenhöhe verlegt, direkt neben dem Vogelpark Walsrode.

Intensive Vorbereitungen gingen dem Ereignis voraus. Zunächst mal mussten wir uns mit den Flugplatzbetreibern einig werden, die wir nicht kannten, die uns aber auch nicht kannten. Das bedurfte einiger Verhandlungsrunden. Unser Oldie Hans hat die Sache schliesslich auf einen guten Weg gebracht, nachdem es zwischenzeitlich gar nicht gut aussah.

Norbert hatte sich eine neue asymmetrische Langdrahtantenne ausgedacht. Dieses Mal sollte auch ein KW-Beam aufgebaut werden. Kai-Uwe stellte dazu seinen alten Mosley TA-32JR zur Verfügung. Der musste aber im Garten von Jan erstmal wieder auf Vordermann gebracht werden, denn die Jahre waren nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Dazu kam eine 9-Element Yagi für 144 MHz, die aus mehreren Sturmschäden diverser Tonna Antennen wieder zu einem vollständigen Exemplar recycelt wurde. Der Antennenrotor samt Steuergerät wurde von Jan ebenfalls aus alten und defekten Teilen neu aufgebaut. Technik und Optik waren anschliessend wie neu. Mach flott den Schrott...

Eine echte Herausforderung stellte der Mast dar, denn wir wollten hoch hinaus. Dazu sollte Norberts NVA-Mast mit Jans Steckmast von der schwedischen Marine verbunden werden. Ein spezieller Adapter wurde eigens dafür angefertigt.

Zusammen mit dem Rotor und den Antennen war das ganze Gebilde ziemlich schwer geworden, vor dem Aufrichten hatten wir durchaus Respekt. Aber alle packten mit an, es gelang mit Unterstützung eines Hilfsmasts ohne Probleme. Der Rotor drehte sich sauber, was offensichtlich auch den Vögeln gefiel, die gerne Karussel fuhren. Der Mast für die Drahtantenne war vergleichsweise schnell aufgerichtet und abgespannt. Martin stellte seine lange Vertikal für den Lokalfunk auf 2m und 70cm zur Verfügung.

Nachdem die Antennen standen, wurden die Zelte, die Funkgeräte und sonstige Infrastruktur aufgebaut. Die ersten Tests verliefen sehr ermutigend. Auf 15 und 20m purzelten die Japaner ins Logbuch, auf 2m ging es rundum in alle europäischen Nachbarländer. Die Langdrahtantenne war allerdings extrem kritisch. Wenn sie nicht ganz exakt abgestimmt war, verbrannte man sich beim Senden die Finger am Transceiver - sehr unangenehm!

Die höheren Bänder waren so ruhig, dass wir zunächst an einen Defekt des Empfängers dachten. Aber nein, da war alles in Ordnung. Es war einfach die vollkommene Abwesenheit von Störungen da draussen. Keine prasselnden Motoren, keine pfeifenden Computer, man konnte förmlich das Gras wachsen hören - sehr angenehm!

Als am Sonntag die Antennen wieder abgebaut werden mussten, stieg der Adrenalinspiegel kurzfristig heftig an, denn der große Mast kam etwas schneller herunter als uns lieb war. Aber es hat dann doch alles ohne nennenswerten Schaden geklappt.

Carsten wurde von den Piloten des Flugplatzes zu einem Rundflug mitgenommen und stieg mit feuchten Augen wieder aus. Zum Abschluß bekamen wir sogar noch eine beeindruckende Kunstflugvorführung.

Antennenbau
Beam als Vogelparkplatz
Verpflegungsstation
Funkberatung
Station im VW-Bus
Grillfreunde

Noch mehr Bilder in Martins Bildergalerie!

Fieldday 2010 in Jarlingen

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Auch in 2010 war die Pferdewiese in Jarlingen für 3 Tage das Zentrum unserer sommerlichen Funkaktivitäten. Wir hatten Platz für ungewöhnliche Antennenkonstruktionen und konnten diese unter realistischen Bedingungen miteinander vergleichen.

Ein schönes Stimmungsbild zeigt der Film.

Fieldday H02 2010.mov 78 M

Fieldday 2008 in Jarlingen

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Die Pferdewiese in Ahrsen/Jarlingen bot wieder reichlich Platz für Antennenexperimente. Dieses Mal wurde eine drehbare Lang-Yagi-Antenne aufgebaut, um auch die Bedingungen auf 144 MHz zu testen. Die Freunde vom DOK I19 statteten uns einen Besuch ab.

 
 
 
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