Unser Ortsverein . . .

Willkommen bei den Bocholter Funkamateuren

Wenn sie sich für Funktechnik, Elektronik und Selbstbau interessieren sind sie hier genau richtig.

Unsere Kontaktadresse finden sie weiter unten. Über eine Kontaktaufnahme würden wir uns freuen. Wir kennen keine Altersbeschränkungen.
Für den Erwerb der Sendelizenz und das Ablegen der nötigen Prüfung sind wir gerne behilflich.
 

Jeden Dienstag des Monats nach dem 20ten treffen wir uns zum OV-Abend und zu einem Gedankenaustausch in der Gaststätte Jagdemann in Dingden auf der Klausenhofstraße 83.

Interessierte Gäste sind immer herzlich willkommen.

Erdung - nicht nur von Antennen

09.2018

Hier ein paar Anmerkungen zur richtigen Erdung von Funkanlagen zur Störminderung und zur Sicherheit gegen zu hohe Berührungsspannung.

Potentialausgleich
Ein Potentialausgleich zu Zwecken der Störspannungsminderung muss hochfrequenztauglich und niederohmig ausgeführt werden. Das wird oft durch flächige Verbindungen (Bänder, Blechstreifen) von metallischen Anlageteilen ermöglicht. Eine große Oberfläche ist hierbei weniger wegen der Stromtragfähigkeit wichtig, sondern um die Induktivität gering zu halten.

Potentialausgleichsschienen dienen bei elektronischen Steuerungen als Massereferenzpunkt. Dort werden alle Masseleitungen und Abschirmungen sternförmig zusammengeführt. Dies ist insbesondere bei gemischten digitalen und analogen Signalen wichtig. Hierbei müssen, um Erdschleifen zu vermeiden, vor dem Massereferenzpunkt Masseleitungen voneinander getrennt geführt werden. Bei manchen Geräten ist die Gerätemasse nicht gleich dem Erdpotential. Ihre Bezugspotentiale sind floatend (undefiniert) und dürfen nicht direkt mit dem erdpotentialbehafteten Massereferenzpunkt verbunden werden.

Einfluss von Leitungslänge und Querschnitt
Bei hochfrequenten Strömen fließen die Elektronen nicht über den gesamten Leitungsquerschnitt, sondern zunehmend auf der Leiteroberfläche (Skineffekt). Daher ist für die Ableitung der hochfrequenten Ströme nicht der Leiterquerschnitt, sondern die Leiteroberfläche entscheidend. Runde Leiter haben eine kleinere Oberfläche als flache mit rechteckigem Querschnitt. Aus diesem Grund sind runde Leiter zum Ableiten hochfrequenter Signale weniger geeignet. Da jede Leitung pro Meter Leiterlänge eine bestimmte Induktivität besitzt, nimmt ihre Impedanz mit steigender Frequenz und größer werdender Leitungslänge zu. Zum Ableiten hochfrequenter Störströme sind deshalb kurze Leitungen oft vorteilhaft. Bei Massebändern ist die Induktivität wesentlich geringer als bei Rundleitern gleichen Querschnitts. Dies kommt jedoch erst bei Frequenzen oberhalb von 10 MHz zum Tragen. 

Die Massebänder sollten möglichst kurz sein, eine großflächige Kontaktfläche haben und ein großes Verhältnis von Länge zu Breite aufweisen. Um eine wirksame, impedanzarme Erdungsverbindung zwischen den einzelnen Erdungsanschlüssen und dem Erder zu erzielen, gibt es die drei Möglichkeiten Flächige Leiter (Massebänder) mit großen Kontaktflächen, viele einzelne gegeneinander isolierte Einzelleiter (Erdungslitze, Erdseile, mehrere Verbindungen) und kurze Verbindung.

Erdungsanlage
Eine Erdungsanlage (Erder, Erderverbindungsleitungen) sollte eine niedrige Impedanz aufweisen. Um Ströme sicher zu erden, muss der Erder einen großflächigen Kontakt mit dem Erdreich haben. Die Forderungen nach geringer Impedanz im Hochfrequenzbereich werden von normalen Tiefenerder, wie sie z. B. bei Schutzerdungen verwendet werden, in der Regel nicht erfüllt. Das Einbringen zusätzlicher Erder, in Form eines Erdersystems, verringert die Impedanz. Neben dem schon installierten Fundamenterder oder Tiefenerder werden zusätzliche Ringerder im Erdreich verlegt und an die  Erdungsanlage angeschlossen. Gut geeignet ist hierbei ein Ringerder aus Kupferband mit einem Mindestquerschnitt von 50 mm², der in einem Abstand von ca. 1 m und in einer Mindesttiefe von 50 cm um ein Gebäude im Erdreich verlegt ist. Die Trennung von Schutzerder, Funktionserder oder Blitzschutzerder ist wegen möglicher Potentialunterschiede nicht zulässig – Erder müssen gut leitend miteinander verbunden werden, um eventuelle Potentialunterschiede auszugleichen.

Kombinierte Erdungen
Damit man eine Erdung gleichzeitig als Schutzerdung und als Funktionserdung benutzen kann, muss diese Erdung folgende Kriterien erfüllen:

1.um gefährliche Körperströme sicher in die Erde abführen zu können, muss sie einen niedrigen ohmschen Widerstand haben und stromtragfähig sein (siehe auch Schleifenimpedanz).

2.um Störsignale ableiten zu können, muss sie eine niedrige Induktivität besitzen.

3.um ein störspannungsfreies Bezugspotential darzustellen muss die Funktionserde möglichst flächig oder maschenförmig ausgeführt sein.

Im Hochfrequenzbereich

• ist kurze Leitungslänge entscheidend.

• hat der Leitungsquerschnitt auf die Leitungsimpedanz einen geringen Einfluss.

• hat eine große Leiteroberfläche großen Einfluss.

• ist die geringe Induktivität entscheidend.

• muss der Kontakt großflächig sein.

• muss der Erder eine niedrige Impedanz (große Oberfläche und großflächigen Kontakt zum Erdreich)  besitzen.

Überspannungsschutz von Antenne und Funkanlage

Unser Feldtag im September 2018

Bei herrlichem Wetter konnten wir unseren, in  jedem Jahr stattfindenden Feldtag durchführen.

Der Aufbau verschiedenster Antennen und deren Wirkungsweise konnten unsere Mitglieder auf dem Feldtagsgelände des HSC-Berg ausprobieren und durch Messungen untermauern.

Leider ließen die Ausbreitungsbedingungen keine besonderen DX-QSO zu. Neben verschiedenen Vertikalantennen für die KW-Bänder wurden auch Drahtantennen wie W3DZZ, G5RV- Fullsize und kurze Version sowie eine Inverted-V Antenne für 40, 20 und 10m und eine Angelrute als Multibandantenne errichtet. 
Für den Funkverkehr auf unserer 2m Ortsfrequenz so wie dem 70cm Relais wurden zusätzlich Vertikalantennen aufgebaut.
Zur Demonstration digitaler Betriebsarten konnten an zwei Funkplätzen die Betriebsart FT8 und PSK ausprobiert werden. Ein ebenfalls vorhandener SDR- Transceiver mit PC-Bedienung über die Bediensoftware Power-SDR, gab einen Eindruck der Bedienbarkeit moderner "Knopfloser" Transceiver.

Am Abend des Samstags brachte unser befreundeter OM Kai DH0SH, aus dem OV I57, sein Equipment zum Empfang des ATV 
im 23cm Band mit. Es sollte das 23cm ATV Relais PI6ATR empfangen werden. Als Antenne kam ein 60cm Primefocus Eigenbau Parabolspiegel mit LNA und nachgeschaltetem analogen Satelliten Receiver zum Einsatz. Leider war der Empfang nicht ganz stabil. Interessant waren die Störungen im Ton durch die Windenergieanlagen im Ortsteil Bocholt Hemden, die in Empfangsrichtung lagen.

Hilfestellung zum Aufbau- und zur Antennenausrichtung gab uns dabei ein 26m hoch ausfahrbarer Hubsteiger. 
Im weiteren Verlauf des Abends gemütlichen Teil  wurde dann Gegrillt und das eine oder andere Bierchen getrunken.
Der Sonntagmorgen stand dann nach einem ausgiebigen Frühstück der Abbau von Antennen und Funkgeräten auf dem Plan. Der Transport der Club eigenen Materialien zum neuen Domiziel in Rhede beschloss dann den Feldtag.
 Zu weiteren Bildern. .

Antennenreparatur bei DK9JI

August 2018
Dank eines uns zur Verfügung gestellten Hubsteigers mit 26m Höhe, konnte ein Team von Freiwilligen die Reparatur der Antennenanlage von DK9JI, Alfons, vornehmen. Es hatte sich herausgestellt dass, mehrere betagte Antennenkabel nicht mehr  richtig funktionierten. Wechseldes SWR zeugte von sich ankündigenden Leiterbrüchen.

Kurzerhand wurden alle alten Kabel gegen neue, moderne Typen, mit besseren mechanischen und elektrischen Eigenschaften ausgetauscht. Das Team aus unserem OV N17 leistete ganze Arbeit so dass, am frühen Abend bereits Alfons, DK9JI wieder Betrieb machen konnte.

Dank an die beteiligte Crew. Mehr Bilder dazu findet ihr hier.....

Was ist IOTA - ILLW - YOTA ?

Was ist IOTA?

IOTA - Islands on the Air

Das Amateurfunk- Diplom-Programm hat zum Ziel möglichst viele Amateurfunkstationen von Inseln zu arbeiten. Die Inseln sind in einem Verzeichnis gelistet.

Jährlich im Juli findet der IOTA Contest statt. Dazu werden zahlreiche Inseln von Funkamateuren besucht, (aktiviert) so dass es möglich ist mit vielen Inselstationen Funkkontakte herzustellen. Der IOTA Contest wird vom „RSGB Contest Komitee“ organisiert.

Es werden weltweit 21 Diplome ausgegeben:

  • IOTA 100, 200, 300 … bis 1000 ISLANDS OF THE WORLD
  • IOTA AFRICA
  • IOTA ANTARCTICA
  • IOTA ASIA
  • IOTA EUROPE
  • IOTA NORTH AMERICA
  • IOTA OCEANIA
  • IOTA SOUTH AMERICA
  • IOTA ARCTIC ISLANDS
  • IOTA BRITISH ISLES
  • IOTA WEST INDIES
  • IOTA WORLD DIPLOMA

 Mehr dazu unter folgendem Link: https://www.iota-world.org/de

 

Was ist ILLW?

ILLW Internationaler Lighthouse  Contest
(Internationales Leuchtturmwochenende ) Aktivierung von Leuchttürmen und Feuerschiffen durch Funkamateure. Die Stationen rufen  CQ mit dem Ziel möglichst viele Stationen zu arbeiten. Anrufende Stationen werden in ein Log eingetragen und können bei Erreichung einer gewissen Punktzahl ein Diplom erwerben. 

Der Contest findet auf internationaler Ebene statt. Die Veranstaltung findet vom 18-19.8.2018 statt. Alle Leuchttürme haben eine in einer Liste verzeichnete Kennung die auch Teil des CQ-Rufs ist.

 

Was ist YOTA?

YOTA - Youth on the Air (Jugend  QRV)

YOTA ist eine Gruppe junger Funkamateure. Die meisten von sind jünger als 26. Jedes Jahr treffen sich Jugendliche aus verschiedenen Ländern der IARU Region 1 zu Sommercamps, um Zeit mit dem gemeinsamen Hobby zu verbringen. Diese Camps werden vom Amateurfunk Dachverband des ausrichtenden Landes organisiert und veranstaltet. Die Teilnehmer unternehmen dort gemeinsame Ausflüge und Workshops, kommen aber auch auf neue Ideen und Projekte.

 

Nächste Camp in Südafrika am 

  • 8.–15. August 2018

 

Was ist SOTA?
SOTA - Summits on the Air

SOTA  ist die Abkürzung für Summits on the Air, was soviel bedeutet wie "vom Gipfel auf Sendung". Eine häufig von Bergsport begeisterten Funkamateuren betriebene Betriebsart. Hierbei wird Funkbetrieb mit einer portablen Funkstation ( Antenne und Transceiver) von einem Berggipfel  aus betrieben. Die Amateurfunkstation des aktivierten Gipfels gibt eine QSL-Karte heraus die dem Empfänger eine gewisse Punktzahl vergibt. Die erreichbaren Punktzahlen ermöglichen die Einreichung zu einem Diplom.

Die Punktvergabe richtet sich nach der Gipfelhöhe - je höher der Gipfel, je höher die Punktzahl. 
Es können zweierlei Diplome erreicht werden: für Aktivieren und für die Empfänger. Allein in den deutschen Alpen und Mittelgebirgen sind 864 Gipfel verzeichnet die aktiviert werden können.

QSO mit Alexander Gerst auf der ISS

Am heutigen Morgen des 27.06.2018 staunten zwei unserer Clubmitglieder, Jens DL1LEP und DL2BO Norbert, nicht schlecht.
Sie hörten auf ihren Handfunkgeräten auf der Frequenz 145.800 MHz mit angeschlossener Außenantenne das QSO zwischen den Schülern des Werner-Heisenberg Gymnasiums in Leverkusen und dem Astronauten Alexander Gerst in der Raumstation ISS mit dem Call DL0ISS.

Zusammen mit dem Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg arbeiten beide Gymnasien mit ihren Schülern schon wochenlang an dem "Amateur Radio on the International Space Station (ARISS)-Projekt".
Während des QSO beantwortete A.Gerst die Fragen der Schüler.

Ein für die Schüler sicherlich prägendes Erlebnis den Amateurfunk und seinen Möglichkeiten kennen zu lernen.

70 Jahre N17 - OV Bocholt

Sonder-DOK 70N17

In diesem Jahr feiert unser Ortsverein sein 70 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde von uns der Sonder-DOK 70N17 eingereicht. Der Sonder-DOK wird für die Zeit vom 01.10.2017 bis zum 31.09.2018 in der Luft sein. 
Eine eigens zu diesem Anlass gestaltete QSL-Karte wird an QSO-Teilnehmer mit unserem Clubrufzeichen DL0BX via Büro versendet. 

Selbstverständlich sammelt die Clubstation QSL-Karten und freut sich über jede Karte. DL0BX wird auf den Bändern 80m, 40m, 17m, 20m, 15m und im 10m Band zu hören sein. Neben der Betriebsart Phonie also SSB werden auch die digitalen Betriebsarten PSK, JT65, FT8 sowie RTTY und CW von unseren OPs eingesetzt.


Besucherstatistik

August September Gesamt
189 615 4194
Stand: 22.09.2018 23:59 *)

Ihr Ansprechpartner im Ortsverband Bocholt (N17)

Johannes Schwitt

E-Mail: 3110223@darc.de

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