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DL7AVZ und DD6ULF beim ILLW - eine Nachbetrachtung

Antennen DL0BLA

Nach fast einem Jahr Vorbereitung für das "International Lighthouse Lightship Weekend" ging es am 17. August in Richtung "Hafendorf-Plau am See". Mit aller Technik und Verpflegung wurden die Autos beladen und starteten zum Leuchtturm DE0119. Im Vorfeld wurde durch Ulf, DD6ULF, alles mit den Verwaltern der Ferienanlage geklärt, der Umfang und die Wunschlage der Antennenanlage waren übermittelt worden.

Die Verwalter, Herr und Frau Schönknecht, sichtlich von der Organisation und Planung  beeindruckt, ließen uns jede Unterstützung zukommen, alles was ein Funkamateur sich nur wünschen kann.  Nach ca. zwei Stunden Autofahrt und einigen QSOs aus dem Auto mit Spanien und Frankreich über Kurzwelle, kamen wir in der Ferienwohnung an. Die Funkkarawane wurde durch Herrn Schönknecht sehr herzlich empfangen. Nach einer kurzen Einweisung in die Gepflogenheiten des Hafendorfes fingen wir an. DD6ULF und DL7AVZ, Uwe, errichteten zuerst die Antennen, welche aus einem 18 Meter hohem Spiderbeam-Mast im Stativ, einem Kelemendipol für 10 bis 40 Meter (Vertikal L) und einem Kelemendipol für 10 bis 80 (Invertet V aufgebaut) bestanden..

Die Multibandantennen dienten auch zur "Abspannung" der Einspeisepunkte in 13 Meter Höhe. Die Technik bestand aus einem Kenwood TS-450 und einem Yaesu FT DX-1200, sowie einer Transistor PA bis 600 Watt, einer mobilen PA bis 400 Watt und einigen Bandpassfiltern.

Am 18. August um 00:00 Uhr ging es dann mit DL0BLA/LH los. Die ersten QSOs wurden auf dem 80 Meterband geführt. Nach den ersten Pileups entschieden wir uns, dass es besser wäre, wenn einer den Funkbetrieb übernimmt und einer die Logbuchführung. Nach Fusseln am Mund wurde getauscht. Für ungeübte "Contester" war das eine gute Lösung um in 48 Stunden ca. 250 mal die Leuchtturmnummer DE 0119 zu verteilen. Eine weitere Aufgabe von uns bestand darin, als DARC-Botschafter aufzutreten. Von den Feriengästen und den Skippern vor Ort wurden sehr viele Fragen gestellt, die wir freundlich und umfassend beantworteten. Tagsüber wurden die Funkaktivitäten auf die Terrasse verlegt. Die Urlauber und die Bootsbesitzern konnten live aus dem Lautsprecher das Geschehen verfolgen. Neugier und Interesse waren sehr groß und wir wurden durch die Feriendorfbewohner herzlich aufgenommen. Die Akzeptanz für Funkamateure,y die ihr Hobby gewissenhaft ausführen, wurde dadurch gestärkt.

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