Aktuelles rund um unseren Ortsverband

Zeit zum Klönen? Mal reinschnuppern, was Amateurfunk ist?

Freitagabends ab 19.00 Uhr im Clubheim in Mettmann - Gäste sind herzlich willkommen!

Beachtet auch die laufend aktualisierten Veranstaltungen unter 'Kalender'.

Clubheim-Ausstattung

Am 30.5.2019 trafen sich DK6TM und DL7ED im Clubheim - genau an Vatertag.
Und da den beiden "rumgrölend durch die Gegend ziehen" nicht zusagt, wurde etwas vernünftiges unternommen.

 

Die Stühle im Funkraum ließen schon länger zu wünschen übrig. Sie verstellten sich eigenständig und waren teilweise auf Grund der Sitzposition nicht am Funkgerät zu gebrauchen. Stefan und ich schraubten vier günstig erstandene, neue "Chefsessel" zusammen und tauschten diese gegen die vorhandenen aus.

 

Außerdem hängten wir die frisch überarbeitete Landkarte wieder auf, um die sich DL6EAQ im Vorfeld gekümmert hatte.

 

Die Bilder sollten für sich sprechen. 

 

73 DL7ED 

Funken an der Clubstation

Zum Klönabend am 19.10.2018 war ich, DL7ED, etwas früher als sonst vor Ort. Also setzte ich mich an die Clubstation um ein oder Zwei CW QSO zu machen, bevor es im Clubheim voll werden würde. Was macht der geneigte Funkamateur in aller Regel? Leistung auf Anschlag, man will ja gehört werden. Laut gesetzlichen Vorgaben soll allerdings immer nur so viel Leistung verwendet werden, wie zum Aufrechterhalten einer Verbindung nötig ist.

 

Das führt in aller Regel allerdings dazu, dass auf Grund des Standardvorgehens leise Stationen überhört werden und führt wieder zu dem eingangs beschriebenen Verhaltensmuster. Da allerdings nicht immer die volle Leistung des Transceivers benötigt wird, haben sich manche Funkamateure dem Funken mit kleiner Leistung verschrieben und machen selten mehr als Fünf (CW) oder 10 Watt (SSB). Ich persönlich freue mich immer sehr, wenn ich Funkverbindungen mit möglichst kleiner Leistung führen kann. So auch gestern stellte ich den Transceiver Kenwood 570D auf 5 W und legte im 30m Band mit dem allgemeinen Anruf in der Betriebsart CW (Morsen) los. Über das Reverse Beacon Network erhält man hierbei die Möglichkeit zu sehen welche automatischen Stationen in welchem Erdteil die Aussendung gehört haben.

 

Leider hörte mich keine Station, worauf ich auf das 20m Band mit der Richtantenne wechselte. Ich wurde VON 3 Stationen gehört. Das war mit nicht genug und ich machte bei Einbruch der Dunkelheit einen Versuch auf dem 160m Band wo ich mit 5 W auch nicht gehört wurde.

 

Nun trafen die ersten OM zum Klönen im Clubheim ein. Yannick, DK1YH gesellte sich zu mir. Er hat gerade mit dem Morsen angefangen. Wir nutzen unseren Kopfhörerverteiler an der Clubstation und konnten trotz der Gespräche um uns herum nun dem Funkgeschehen folgen.

 

Wir wechselten auf das 80m Band. Langsam wurde das bedienen der Taste für die ständigen Anrufe langweilig. Ich nahm mir also die Betriebsanleitung des Kenwood TS-570d vor und studierte die Möglichkeit den Anruf im Transceiver abzuspeichern. Nachdem dies gelungen war, genügte ein Knopfdruck und das Funkgerät sendete den von mir mit der Morsetaste eingespeicherten Text selbstständig in einer Dauerschleife ab.

CQ CQ de DL0II DL0II Pse K

 

Bei wenig Leistung muss man naturgemäß öfter rufen, damit man gehört wird. Dazu hilft es natürlich sich in der Nähe der Frequenzen aufzuhalten die für wenig Leistung (QRP) vorgesehen sind. Nach kurzer Zeit meldete sich F6AUF aus Frankreich, etwa 500 km Luftlinie von uns entfernt.

 

Bernard gab uns einen Raport von 599. Er selber war mit soliden 559 bei uns zu hören. Auch Bernard war mit einem Dipol unterwegs und hatte allerdings nur 1 Watt abgestrahlt. Zufrieden mit diesem zweiseitigen QRP-Kontakt wollte ich schon den Funkbetrieb einstellen, als sich noch Uli DL7EQ aus Remscheid meldete. Er lobte das gute Signal in zugegebenermaßen lediglich 19 Km Entfernung. Ebenfalls hatte er ein gutes Signal mit den 20W welche er in den Äther sendete.

 

Ich machte Uli noch auf den Wert des QSO für das Neandertal Diplom aufmerksam und wir verabschiedeten uns. Nach dem QSO mit Uli, gab ich nach der Verabschiedung noch schnell QRT (Beendigung des Funkbetriebes), da ich ja zum Klönen da war.

 

Fazit:

Ich bin immer wieder begeistert über die Antennen im Club. Ein Dipol für 160m/80m/40m, eine Richtantenne für 10m/15m/20m mit drehbaren Dipolen für 30/17/12m . Die Antennen stehen auf 16m Höhe, was sich auch jedes Mal positiv bemerkbar macht und den Funkbetrieb mit kleiner Leistung doch sehr vereinfacht im Gegensatz zu meinem endgespeißten und Verkürzten Draht, welche ich gerade zu Hause betreibe.

 

73 DL7ED, Edgar

 

ERDET EURE ANTENNNEN BEVOR SIE EUCH ERDEN  

Radio DARC Empfängerbau

Gestern trafen sich einige OM aus unserem OV, sowie mehrere Teilnehmer aus dem laufenden Ausbildungskurs unter der Leitung von Stefan, DK6TM zum Bau des RADIO DARC Radios. Mit diesem kleinen - in der Zeitschrift Funkamateur vorgestellten - Bausatz lässt sich die Aussendung von Radio DARC auf 6070 kHz auf Kurzwelle empfangen. Diese wird jeden Sonntag ab 11 Uhr MEZ in AM ausgestrahlt. Außerdem lassen sich auch andere Sender in einem 100 kHz breiten Segment im 49 Meter Band empfangen. Der Empfänger ist ein einfacher Superhet, mit einer Zwischenfrequenz von 455 kHz, der sich nicht nur einfach aufbauen lässt, sondern sich auch perfekt für die Ausbildung als Demonstrationsobjekt für die verschiedenen Schaltungsteile, wie VFO, ZF-Verstärker, ZF-Filter, Demodulator, und NF-Verstärker eignet. 

 

Einige Bausätze haben wir noch übrig, da einige Kursteilnehmer am Samstag nicht anwesend sein konnten. Es wird also noch einen zweiten Termin geben, an dem dann die restlichen Radios aufgebaut werden. 

 

Wie erwartet, lässt sich die Schaltung auch an mehreren Punkten leicht modifizieren, so dass hier dem Spieltrieb der Funkamateure fast keine Grenzen gesetzt sind. So wurde bereits der NF-Verstärker so modifiziert, dass auch bei Lautsprecherbetrieb ein lautes und kräftiges Signal zu erzielen war. 

 

Stefan DK6TM

Lötseminar

Am 05.09.2017 trafen sich mehrere OM in der Musikschule in Mettmann bei R09 zum Löten verschiedener Bausätze. Es wurden konventionell bedrahtete Bausätze und SMD Bausätze gelötet. Die nicht fertig gewordenen Bausätze werden dann nächste Woche fertig gestellt. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und wir wollen diese schöne Aktion gerne wiederholen.

 

Edgar DL7ED

Neue Lizenzen nach erfolgreichem Ausbildungskursus

Wir gratulieren

Josef, DO2UJ und
Jupp, DO1OJ

zur bestandenen Amateurfunkprüfung, wünschen ihnen "good DX" und viel Freude am neuen Hobby. Weiterhin hört

Christopher, ehemals DO7CWM nun auf sein neues Call DK3TE.

Wir danken den moralischen Unterstützern Gerd, DO1GMW, Stefan, DK6TM sowie SWL Alex, mit denen zusammen das angespannt Warten auf die Ergebnisse wesentlich leichter viel.

 

DK3TE

 

CW Fieldday 2017

Bilder von unserem CW Fieldday findet ihr hier.

 

Politik trifft Amateurfunk

Manfred Krick (MdL) bei den Neandertaler Funkamateuren

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter für den Kreis Erkrath, Haan, Hilden und Mettmann, besuchte am vergangenen Freitag auf Einladung des Ortsverbandes Neandertal die Funkamateure in deren Clubheim in Mettmann. 

Der Ortsverbandsvorsitzende Rolf Kühn begrüßte Herrn Krick und stellte ihn den etwa 25 anwesenden Mitgliedern vor. Das Miterleben einer Funkverbindung mit  einer Funkstation in Sri Lanka war sicherlich ein interessantes Erlebnis. Besonderes Interesse weckten bei Herrn Krick die Ausführungen zu einem im Selbstbauprojekt entstandenen 3D-Drucker und dessen Steuerung mit einem selbstprogrammierten Einplatinencomputer. In einer abschließenden Diskussion stellte Herr Krick seine Arbeit im Landtag vor und diskutierte in Hinblick auf die anstehende Landtagswahl über seine Ziele. Auf Einladung von Herrn Krick werden die Funkamateure Neandertal einen gemeinsamen Besuch im Landtag organisieren und durchführen.

Der Ortsverband Neandertal bedankt sich recht herzlich für den netten Besuch und interessante Diskussion mit Herrn Krick.


DL1EAG

Das Audion - Bastelstunden im Clubheim

Am Samstag den 28.01.2017 trafen sich 4 OMs und 2 SWL um unter der Anleitung von DK6TM ein sogenanntes Audion zu bauen. Hierbei handelt es sich um einfaches Kurzwellenradio mit einem Empfangsbereich zwischen 4 und 13 MHz. Das Ganze wurde nach einer Anleitung von DF8ZR gemacht der diese für Aktivitäten an Grundschulen entwickelt hat. Auch wenn es sich um einen einfachen Aufbau handelt entsteht am Ende ein funktionierendes Gerät und als Lötübung und zum Verständnis ist dieser Bausatz für jedes Alter geeignet.

Der Bau selbst ging zügig voran, 6 voll ausgestattete Montageplätze waren vorhanden und somit musste niemand den Lötkolben teilen. Nach dem Selbstbau begann dann wie üblich die Fehlersuche. Ein Teilnehmer hatte eine Lötbrücke vergessen, ein anderer ein Kurzschluss gelötet und zwischen die Bauteile hat sich ein falscher Kondensator geschummelt. Trotzdem blieben vorerst alle Audione stumm, was auf einen Systemfehler hindeutete. Letztendlich stellte sich heraus das die gelieferten Transistoren schlichtweg falsch waren und nachdem diese kurzfristig ersetzt worden liefen die ersten beiden Audione. Mangels Zeit und Transistoren mussten wir hier leider abbrechen aber die verbleibenden 4 Audione werden in den nächsten Tagen auch fertig gestellt werden.

Es war eine sehr schöne Runde und alle Beteiligten hatten viel Spaß. Wir freuen uns jetzt mit unseren selbst gebauten Geräten auf den Bändern lauschen zu können.


DK6FC

Antennenbau im Clubheim

Im Rahmen unseres laufenden Ausbildungskurses haben wir mit einigen Kursteilnehmern und Helfern wie in fast jedem Jahr Antennen gebaut. In diesem Jahr haben wir eine leicht aufzubauende und sehr effektiv arbeitende UKW-Quad-Antenne nach DC4FS für 2m und 70cm ausgesucht. 

Die Antenne besteht aus Aluminium Flachprofilen, die abgelängt, entgratet und nach Maß gebohrt werden mussten. Alle Teilnehmer waren mit großer Motivation bei der Sache und nach rund fünf Stunden waren insgesamt 5 Antennen und ein Materialsatz für eine 6. Antenne fertig. Danke an dieser Stelle hier noch einmal an Gerhard, DO1GMW und Jupp für das Mitbringen der professionellen Werkzeuge! Auch das leibliche Wohl durfte dabei natürlich nicht zu kurz kommen, deshalb wurde nach Fertigstellung der Einzelteile eine Mittagspause mit gutem Essen eingelegt. Anschließend wurden die vorgefertigten Teile montiert und die Antennen abgeglichen. Alle gebauten Antennen konnten gut eingestellt werden und sind teilweise bereits im Einsatz. 

Insgesamt hatten wir einen arbeitsreichen Vormittag und haben dabei viel gelernt. 

DK6TM

Antennenabbau bei Udo, DJ4TG

Am 3. August trafen sich die Funkfreunde von Udo Scherber, DJ4TG. Udo ist im November 2015 verstorben und es stand nun an, seine Antennen abzubauen. Wilhelm, DG3EX; Stefan DL2EUL, Volkmar, DJ3EV, Guido, DO3NF und Rolf, DL1EAG hatten der Familie Scherber den Abbau zugesagt.

Die Boom-Quad mit einer 2m/70cm GP stand auf dem Dach eines fünfstöckigen Hauses. Die gut vorbereitete Mannschaft hat diese Antenne in zwei Stunden demontiert und zerlegt.

Familie Scherber ist erleichtert, dass dieser Abbau so problemlos erfolgte und bedankt sich herzlich bei der Truppe des Ortsverbandes Neandertal R09.

 

DL1EAG

Besuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die Neandertaler Funkamateure hatten am 29. Januar wieder Besuch von Funkfreund Mohammed Almatvuchi, A61CK, und seinem Freund Mohamed Demas, A61D, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Golf von Persien.

Mohammed war zusammen mit seinem Freund bei Werner Merthan, DJ9UP, aus Mettmann, der zwei Jahre in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelebt und gearbeitet hat und seither seine Verbindungen zu den dortigen Funkamateuren pflegt. Auf Einladung der Funkamateure begrüste auch die stellvertretende Bürgermeisterin von Erkrath, Sabine Lahnstein, die Gäste.

Mohammed und sein Freund freute sich über die Gastfreundschaft. Ein abschließendes Gruppenbild besiegelte den internationalen Freundschaftsbesuch.

Hierzu auch ein Video von Werner, DJ9UP

 

DL1EAG

Ortsverband R09 Neandertal und der WDR

Am 19. Februar war der WDR bei den Neandertalern zu Gast.

1LIVE-Reporter Tobi Wienke führte ein Interview in unserem Clubheim in Mettmann.

Er hat drei praktische Alternativen zu WhatsApp vorgestellt:
Das Telegramm, die Brieftaube und das Morsen. 

Diese Betriebsart und auch die Technik wurden vorgestellt und erläutert.

Das Interview wurde in der folgenden Woche im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt.

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