Aktuelles rund um unseren Ortsverband

Zeit zum Klönen? Mal reinschnuppern, was Amateurfunk ist?

Freitagabends ab 19.00 Uhr im Clubheim in Mettmann - Gäste sind herzlich willkommen!

Beachtet auch die laufend aktualisierten Veranstaltungen unter 'Kalender'.

Funken an der Clubstation

Zum Klönabend am 19.102018 war ich, DL7ED, etwas früher als sonst vor Ort. 
Also setzte ich mich an die Clubstation um ein oder Zwei CW QSO zu machen, bevor es im Clubheim voll werden würde. Was macht der geneigte Funkamateur in aller Regel? Leistung auf Anschlag, man will ja gehört werden. Laut gesetzlichen Vorgaben soll allerdings immer nur so viel Leistung verwendet werden, wie zum Aufrechterhalten einer Verbindung nötig ist.
Das führt in aller Regel allerdings dazu, dass auf Grund des Standardvorgehens leise Stationen überhört werden und führt wieder zu dem eingangs beschriebenen Verhaltensmuster.
Da allerdings nicht immer die volle Leistung des Transceivers benötigt wird, haben sich manche Funkamateure dem Funken mit kleiner Leistung verschrieben und machen selten mehr als Fünf (CW) oder 10 Watt (SSB).

Ich persönlich freue mich immer sehr, wenn ich Funkverbindungen mit möglichst kleiner Leistung führen kann. So auch gestern stellte ich den Transceiver Kenwood 570D auf 5 W und legte im 30m Band mit dem allgemeinen Anruf in der Betriebsart CW (Morsen) los.  Über das Reverse Beacon Network erhält man hierbei die Möglichkeit zu sehen welche automatischen Stationen in welchem Erdteil die Aussendung gehört haben.

Leider hörte mich keine Station, worauf ich auf das 20m Band mit der Richtantenne  wechselte.
Ich wurde VON 3 Stationen gehört.
Das war mit nicht genug und ich machte bei Einbruch der Dunkelheit einen Versuch auf dem 160m Band wo ich mit 5 W auch nicht gehört wurde.

Nun trafen die ersten OM zum Klönen im Clubheim ein.
Yannick, DK1YH gesellte sich zu mir. Er hat gerade mit dem Morsen angefangen. Wir nutzen unseren Kopfhörerverteiler an der Clubstation und konnten trotz der Gespräche um uns herum nun dem Funkgeschehen folgen.

Wir wechselten auf das 80m Band. Langsam wurde das bedienen der Taste für die ständigen Anrufe langweilig. Ich nahm mir also die Betriebsanleitung des Kenwood TS-570d vor und studierte die Möglichkeit den Anruf im Transceiver abzuspeichern.

Nachdem dies gelungen war, genügte ein Knopfdruck und das Funkgerät sendete den von mir mit der Morsetaste eingespeicherten Text selbstständig in einer Dauerschleife ab.

CQ CQ de DL0II DL0II Pse K


Bei wenig Leistung muss man naturgemäß öfter rufen, damit man gehört wird. Dazu hilft es natürlich sich in der Nähe der Frequenzen aufzuhalten die für wenig Leistung (QRP) vorgesehen sind.
Nach kurzer Zeit meldete sich F6AUF aus Frankreich, etwa 500 km Luftlinie von uns entfernt.
Bernard gab uns einen Raport von 599. Er selber war mit soliden 559 bei uns zu hören.
Auch Bernard war mit einem Dipol unterwegs und hatte allerdings nur 1 Watt abgestrahlt.
Zufrieden mit diesem zweiseitigen QRP-Kontakt wollte ich schon den Funkbetrieb einstellen, als sich noch Uli DL7EQ aus Remscheid meldete. Er lobte das gute Signal in zugegebenermaßen lediglich 19 Km Entfernung. Ebenfalls hatte er ein gutes Signal mit den 20W welche er in den Äther sendete.
Ich machte Uli noch auf den Wert des QSO für das Neandertal Diplom aufmerksam und wir verabschiedeten uns.
Nach dem QSO mit Uli, gab ich nach der Verabschiedung noch schnell QRT
(Beendigung des Funkbetriebes), Da ich ja zum Klönen da war
Fazit:
Ich bin immer wieder begeistert über die Antennen im Club. Ein Dipol für 160m/80m/40m, eine Richtantenne für 10m/15m/20m mit drehbaren Dipolen für 30/17/12m .
Die Antennen stehen auf 16m Höhe, was sich auch jedes Mal positiv bemerkbar macht und den Funkbetrieb  mit kleiner Leistung doch sehr vereinfacht im Gegensatz zu meinem endgespeißten und Verkürzten Draht, welche ich gerade zu Hause betreibe.
73 DL7ED, Edgar


ERDET EURE ANTENNNEN BEVOR SIE EUCH ERDEN

Sommerfest R09 am 07.07.2018

Gestern Morgen, noch vor 9.00 Uhr, trafen sich vier OM von R09 um die Vorbereitungen zu unserem Sommerfest zu treffen.
Wie so oft sollte unser jährliches Festzelt zum Einsatz kommen.Da wir das Zelt oft aufgestellt haben und mittlerweile darin routiniert sind, war diese Arbeit schnell erledigt.Aufgrund des warmen Wetters konnten wir auf sämtliche Seitenteile des Zelts verzichten und die Bänke und Tische waren auch flott aufgestellt.

Julian DF4JM hatte im Vorfeld bereits die notwendigen Lebensmittel eingekauft. Lediglich Bierfässer, Einwegtischdecken sowie Kaffesahne kaufte ich mit Julian noch bei einem Getränkemarkt in Mettmann ein.
Hier ein Dank an Diethelm DJ2YE, der uns mit einer Kabeltrommel noch ausgeholfen hat.
Nachdem wir uns mit einem Frühstück gestärkt hatten, wurden die anderen Teile wie Grill, Zapfanlage, Kaffeemaschine, die gespendeten Kuchen, Gläser und vieles andere mehr nach unten auf den Hof gebracht.
Peter DK7JC hatte wieder einen kleinen Teil seiner Morsetastensammlung mitgebracht und zu Demonstrationszwecken aufgebaut.
Kai DK3AH montierte an den Zugängen zum Parkplatz der Musikschule entsprechende Hinweisschilder, um auf uns aufmerksam zu machen.
Guido hatte einen Notfunkanhänger organisiert, den Volkmar mit seinem Auto abgeholt hatte. Neben zwei montierten Mobilantennen sollte nämlich auch ein mit einer Hühnerleiter gespeister Dipol zu Demonstrationszwecken in Stellung gebracht werden.

Als im laufe des Tages diese Antenne nicht abzustimmen war, begab sich Kai DK3AH auf den Dachboden der Musikschule um einen Ast der Antenne dort zu montieren.
Es dauerte nicht lange und die ersten OM kamen zum Klönen, und natürlich um etwas zu essen.
Der Grill war schnell angeworfen und unsere Zapfanlage funktionierte auch. Obwohl Julian schon annahm, dass wir zu viele Würstchen und Steaks hatten, schrumpfte im Verlauf des Tages dieser Vorrat wie von Zauberhand zusammen.

Gefreut hat uns, dass viele OM mit ihren Familien von anderen Ortsverbänden unserer Einladung gefolgt waren. Bis in den späten Nachmittag hinein kamen immer neue Gäste zu unserem Sommerfest.

In diesem Zusammenhang wurde auch noch ein altes Jugoslawisches Militärkurzwellenfunkgerät begutachtet und damit Experimentiert.
Erst nach 19.00 Uhr wurde mit dem Aufräumen begonnen.
Es war für alle Akteure eine anstrengende Veranstaltung, die sich für unseren OV aber unter dem Strich gelohnt hat.

Nochmals ein Dankeschön an alle die bei der Vorbereitung mitgewirkt haben.

Also bis zum nächsten Jahr, bei natürlich so schönem Wetter.

vy 73 Wolfgang DC1FL.

Radio DARC Empfängerbau

Gestern trafen sich einige OM aus unserem OV, sowie mehrere Teilnehmer aus dem laufenden Ausbildungskurs unter der Leitung von Stefan, DK6TM zum Bau des RADIO DARC Radios. Mit diesem kleinen - in der Zeitschrift Funkamateur vorgestellten - Bausatz lässt sich die Aussendung von Radio DARC auf 6070 kHz auf Kurzwelle empfangen. Diese wird jeden Sonntag ab 11 Uhr MEZ in AM ausgestrahlt. Außerdem lassen sich auch andere Sender in einem 100 kHz breiten Segment im 49 Meter Band empfangen. Der Empfänger ist ein einfacher Superhet, mit einer Zwischenfrequenz von 455 kHz, der sich nicht nur einfach aufbauen lässt, sondern sich auch perfekt für die Ausbildung als Demonstrationsobjekt für die verschiedenen Schaltungsteile, wie VFO, ZF-Verstärker, ZF-Filter, Demodulator, und NF-Verstärker eignet. 

 

Einige Bausätze haben wir noch übrig, da einige Kursteilnehmer am Samstag nicht anwesend sein konnten. Es wird also noch einen zweiten Termin geben, an dem dann die restlichen Radios aufgebaut werden. 

 

Wie erwartet, lässt sich die Schaltung auch an mehreren Punkten leicht modifizieren, so dass hier dem Spieltrieb der Funkamateure fast keine Grenzen gesetzt sind. So wurde bereits der NF-Verstärker so modifiziert, dass auch bei Lautsprecherbetrieb ein lautes und kräftiges Signal zu erzielen war. 

 

Stefan DK6TM

Lötseminar

Am 05.09.2017 trafen sich mehrere OM in der Musikschule in Mettmann bei R09 zum Löten verschiedener Bausätze. Es wurden konventionell bedrahtete Bausätze und SMD Bausätze gelötet. Die nicht fertig gewordenen Bausätze werden dann nächste Woche fertig gestellt. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und wir wollen diese schöne Aktion gerne wiederholen.

 

Edgar DL7ED

Neue Lizenzen nach erfolgreichem Ausbildungskursus

Wir gratulieren

Josef, DO2UJ und
Jupp, DO1OJ

zur bestandenen Amateurfunkprüfung, wünschen ihnen "good DX" und viel Freude am neuen Hobby. Weiterhin hört

Christopher, ehemals DO7CWM nun auf sein neues Call DK3TE.


Wir danken den moralischen Unterstützern Gerd, DO1GMW, Stefan, DK6TM sowie SWL Alex, mit denen zusammen das angespannt Warten auf die Ergebnisse wesentlich leichter viel.

 

DK3TE

 

 

CW Fieldday 2017

Bilder von unserem CW Fieldday findet ihr hier.

 

 

Politik trifft Amateurfunk

Manfred Krick (MdL) bei den Neandertaler Funkamateuren

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter für den Kreis Erkrath, Haan, Hilden und Mettmann, besuchte am vergangenen Freitag auf Einladung des Ortsverbandes Neandertal die Funkamateure in deren Clubheim in Mettmann. 

Der Ortsverbandsvorsitzende Rolf Kühn begrüßte Herrn Krick und stellte ihn den etwa 25 anwesenden Mitgliedern vor. Das Miterleben einer Funkverbindung mit  einer Funkstation in Sri Lanka war sicherlich ein interessantes Erlebnis. Besonderes Interesse weckten bei Herrn Krick die Ausführungen zu einem im Selbstbauprojekt entstandenen 3D-Drucker und dessen Steuerung mit einem selbstprogrammierten Einplatinencomputer. In einer abschließenden Diskussion stellte Herr Krick seine Arbeit im Landtag vor und diskutierte in Hinblick auf die anstehende Landtagswahl über seine Ziele. Auf Einladung von Herrn Krick werden die Funkamateure Neandertal einen gemeinsamen Besuch im Landtag organisieren und durchführen.

Der Ortsverband Neandertal bedankt sich recht herzlich für den netten Besuch und interessante Diskussion mit Herrn Krick.


DL1EAG

Das Audion - Bastelstunden im Clubheim

Am Samstag den 28.01.2017 trafen sich 4 OMs und 2 SWL um unter der Anleitung von DK6TM ein sogenanntes Audion zu bauen. Hierbei handelt es sich um einfaches Kurzwellenradio mit einem Empfangsbereich zwischen 4 und 13 MHz. Das Ganze wurde nach einer Anleitung von DF8ZR gemacht der diese für Aktivitäten an Grundschulen entwickelt hat. Auch wenn es sich um einen einfachen Aufbau handelt entsteht am Ende ein funktionierendes Gerät und als Lötübung und zum Verständnis ist dieser Bausatz für jedes Alter geeignet.

Der Bau selbst ging zügig voran, 6 voll ausgestattete Montageplätze waren vorhanden und somit musste niemand den Lötkolben teilen. Nach dem Selbstbau begann dann wie üblich die Fehlersuche. Ein Teilnehmer hatte eine Lötbrücke vergessen, ein anderer ein Kurzschluss gelötet und zwischen die Bauteile hat sich ein falscher Kondensator geschummelt. Trotzdem blieben vorerst alle Audione stumm, was auf einen Systemfehler hindeutete. Letztendlich stellte sich heraus das die gelieferten Transistoren schlichtweg falsch waren und nachdem diese kurzfristig ersetzt worden liefen die ersten beiden Audione. Mangels Zeit und Transistoren mussten wir hier leider abbrechen aber die verbleibenden 4 Audione werden in den nächsten Tagen auch fertig gestellt werden.

Es war eine sehr schöne Runde und alle Beteiligten hatten viel Spaß. Wir freuen uns jetzt mit unseren selbst gebauten Geräten auf den Bändern lauschen zu können.


DK6FC

Antennenbau im Clubheim

Im Rahmen unseres laufenden Ausbildungskurses haben wir mit einigen Kursteilnehmern und Helfern wie in fast jedem Jahr Antennen gebaut. In diesem Jahr haben wir eine leicht aufzubauende und sehr effektiv arbeitende UKW-Quad-Antenne nach DC4FS für 2m und 70cm ausgesucht. 

Die Antenne besteht aus Aluminium Flachprofilen, die abgelängt, entgratet und nach Maß gebohrt werden mussten. Alle Teilnehmer waren mit großer Motivation bei der Sache und nach rund fünf Stunden waren insgesamt 5 Antennen und ein Materialsatz für eine 6. Antenne fertig. Danke an dieser Stelle hier noch einmal an Gerhard, DO1GMW und Jupp für das Mitbringen der professionellen Werkzeuge! Auch das leibliche Wohl durfte dabei natürlich nicht zu kurz kommen, deshalb wurde nach Fertigstellung der Einzelteile eine Mittagspause mit gutem Essen eingelegt. Anschließend wurden die vorgefertigten Teile montiert und die Antennen abgeglichen. Alle gebauten Antennen konnten gut eingestellt werden und sind teilweise bereits im Einsatz. 

Insgesamt hatten wir einen arbeitsreichen Vormittag und haben dabei viel gelernt. 

DK6TM

Antennenabbau bei Udo, DJ4TG

Am 3. August trafen sich die Funkfreunde von Udo Scherber, DJ4TG. Udo ist im November 2015 verstorben und es stand nun an, seine Antennen abzubauen. Wilhelm, DG3EX; Stefan DL2EUL, Volkmar, DJ3EV, Guido, DO3NF und Rolf, DL1EAG hatten der Familie Scherber den Abbau zugesagt.

Die Boom-Quad mit einer 2m/70cm GP stand auf dem Dach eines fünfstöckigen Hauses. Die gut vorbereitete Mannschaft hat diese Antenne in zwei Stunden demontiert und zerlegt.

Familie Scherber ist erleichtert, dass dieser Abbau so problemlos erfolgte und bedankt sich herzlich bei der Truppe des Ortsverbandes Neandertal R09.

 

DL1EAG

Besuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die Neandertaler Funkamateure hatten am 29. Januar wieder Besuch von Funkfreund Mohammed Almatvuchi, A61CK, und seinem Freund Mohamed Demas, A61D, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Golf von Persien.

Mohammed war zusammen mit seinem Freund bei Werner Merthan, DJ9UP, aus Mettmann, der zwei Jahre in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelebt und gearbeitet hat und seither seine Verbindungen zu den dortigen Funkamateuren pflegt. Auf Einladung der Funkamateure begrüste auch die stellvertretende Bürgermeisterin von Erkrath, Sabine Lahnstein, die Gäste.

Mohammed und sein Freund freute sich über die Gastfreundschaft. Ein abschließendes Gruppenbild besiegelte den internationalen Freundschaftsbesuch.

Hierzu auch ein Video von Werner, DJ9UP

 

DL1EAG

Ortsverband R09 Neandertal und der WDR

Am 19. Februar war der WDR bei den Neandertalern zu Gast.

1LIVE-Reporter Tobi Wienke führte ein Interview in unserem Clubheim in Mettmann.

Er hat drei praktische Alternativen zu WhatsApp vorgestellt:
Das Telegramm, die Brieftaube und das Morsen. 

Diese Betriebsart und auch die Technik wurden vorgestellt und erläutert.

Das Interview wurde in der folgenden Woche im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt.

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