Funkkontakte zu Partnerstädten

Funkkontakte zu Partnerstädten

Funkkontakte zu Partnerstädten

Zur Vorgeschichte

Im Jahr 1990 wurde der Radiosportverband in der DDR gegründet. Das war die Voraussetzung für die Fusion des RSV e.V. der DDR mit dem DARC e.V. der Bundesrepublik Deutschland.

Es vereinten sich auch der Radioklub Freiberg mit der Klubstation Y59ZN und der Radioklub der Nachbarstadt Brand-Erbisdorf mit der Klubstation Y52ZN.

Als gemeinsamer Vorsitzender des neu gegründeten Radioklubs "Glück Auf" wurde Gunter Rössel Y21TT gewählt.

Funkkontakte Freiberg-Darmstadt

Nach der politischen Umwälzung hatten auch die Funkamateure der ehemaligen DDR die Möglichkeit, Funkfreundschaften zu pflegen und sich persönlich kennen zu lernen.

Bei einem Urlaub in Ungarn hat Lothar, DJ9LS erste Kontakte zu Freibergern geknüpft.

Werner, DL2WG machte Urlaub am Balaton und traf zufällig Lothar Schwinn.

Beide OMs setzten in der Heimat ihre Kontakte mit ihren Funkstationen fort.

Aus diesen Kontakten entstand ein regelmäßiger Funkverkehr zwischen Freiberg und Darmstadt.

Es wurde sich auf Montag 20:00 Uhr Ortszeit geeinigt.

 Es kam zum 1. Treffen in Darmstadt bei Lothar, DJ9LS im September 1990.

Damals schrieb das "Darmstädter Echo": "Man freut sich seitens der Darmstädter über die Gegeneinladung im Mai 1991 zum 13. Freiberger Amateurfunktreffen.

Das Treffen war ein voller Erfolg: Es reisten 6 Funkamateure mit ihren Familien in Freiberg an. Es wurde gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht und der Grundstein für die Funkbrücke gelegt. Die Freiberg-Darmstadt-Runde war damit festgeschrieben.

Am 16.08.1992 bildete sich die erste kleine Gruppe zur Runde - Herbert DL1JJO, Rainer DL1ZBO und Karl-Heinz DL4FAN trafen sich auf 80 m. Herbert führte fortan die Freiberg-Darmstadt-Runde.

Seine letzte Runde führte Herbert am 17.09.2003 - mit dabei waren DL1JJO, DL4JTH, DL4FAP, DL2JKZ, DG0CG.

Nach dem 06.11.2003 übernahm Volkmar, DL2VU die Rundenleitung.

Die Ausbreitungsbedingungen waren sehr wechselhaft, so dass auch Versuche auf 40 m erfolgten. Das 80-m-Band wurde aber favorisiert.

Seit dem wurde kein Montag beim Ruf zur Freiberg-Darmstadt-Runde ausgelassen.

Im Jahr 2011 wurde die Partnerschaft der Stadt Brand-Erbisdorf mit der Stadt Dillingen an der Donau ausgebaut.

Von den Brand-Erbisdorfer Funkamateuren reisten Gerhard, Dl1JNN, Jürgen, DGØER und Klaus, DL8KS zu einem offiziellen Besuch mit einer Abordnung vom Oberbürgermeister nach Dillingen.

Dort kam es zu einem Treffen mit Funkamateuren vom DOK T18.

Max DL3MAK und Ernst DL1MDU trafen sich im Vereinsheim von T18 mit den Brand-Erbisdorfer Funkamateuren.

Seit dem 28.03.2011 sind Max und Ernst regelmäßig dabei.

Die Rund heißt seitdem Freiberg-Darmstadt-Dillingen-Runde.

Die Ausbreitungsbedingungen sind wechselhaft, hinzu kommen sie Störungen durch QRM.

Erst mit der Frequenzübernahme der Erzgebirgsrunde von DLØAUE auf 3686 kHz steht eine relativ saubere Rundenfrequenz zur Verfügung.

Ich würde mich freuen, wenn die Aktivität zur Teilnahme an der Runde noch ausgebaut werden könnte.

 

Volkmar Uhlemann

DL2VU

03/2019

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