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      HAARP-Messkampagne 17. - 22. November

      Das HAARP-Forschungsprogramm kündigt in der Zeit vom 17. bis 22. November eine Messkampagne an. Dabei wird auch ein neues Instrument zum Einsatz kommen: das Rayleigh LIDAR (Light Detection and Ranging). Es soll Temperatur und Dichte in Höhen von 11 bis 85 km messen. Die Kampagne findet auf Frequenzen zwischen 2,75 und 9,6 MHz statt.

      Details zur Messkampagne sind unter https://e.pcloud.link/publink/show?code=XZaHcIZNd5KL6nwQUhXJJQojxyflhl0oVwk zu finden.

      Die Temperatur- und Dichtedaten über die neutrale Atmosphäre, die mit dem neuen LIDAR gewonnen werden sollen, würden für die Erforschung der Ionosphäre von Nutzen sein, dem ionisierten Teil der Atmosphäre, der mehrere Regionen der oberen Atmosphäre, einschließlich der Mesosphäre, überlagert. „Diese Parameter sind entscheidend für die Interpretation der Details verschiedener Arten von HAARP-bezogenen Messungen der D-Region der Ionosphäre“, so Craig Heinselman, leitender Wissenschaftler am SAGO, einer Forschungseinrichtung der University of Alaska Fairbanks, die auch das HAARP-Array beherbergt.

      Die D-Region der Ionosphäre ist mit einer Höhe von etwa 50 bis 90 km die unterste der vier Regionen der Ionosphäre und für Forscher von Interesse, da sie Funksignale absorbiert oder abschwächt. In niedrigeren Breitengraden tritt sie meist tagsüber auf, wenn die Ionisierung durch die Sonne zunimmt. In höheren Breitengraden ist die D-Region Tag und Nacht vorhanden und kann durch Aurora-Partikel und andere damit verbundene Phänomene verstärkt werden.

      Heinselman merkt an, dass das LIDAR auch in der Lage sein wird, andere Aktivitäten im erdnahen Weltraum zu untersuchen. „Die Informationen sind an sich schon sehr interessant, insbesondere in dieser subauroralen Region, in der die Aeronomie dynamisch ist und ein spannendes Gebiet der aktiven Erforschung von Phänomenen wie STEVE darstellt“, sagte er und bezieht sich dabei auf ein ausgeprägtes auroraähnliches Ereignis, das als „Strong Thermal Emission Velocity Enhancement“ (starke thermische Emissionsgeschwindigkeitssteigerung) bezeichnet wird.  

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