RTTY nutzt den Baudot-Code (ein 5-Bit-Code), der nur Großbuchstaben kennt. Die Übertragung erfolgt per FSK (Frequency Shift Keying) mit meist 45,45 Baud – für heutige Verhältnisse unvorstellbar langsam, aber robust genug für Kurzwelle. Doch während FT8 etwa nur automatisierte Kurzinfos austauscht, erlaubt RTTY echtes "Conversational Networking" – man kann sich also tatsächlich unterhalten. Und obwohl RTTY technisch völlig veraltet ist (keine Fehlerkorrektur!), lieben Funkamateure es wegen des charakteristischen "Zwitscherns" und der Herausforderung, ein Signal manuell aus dem Rauschen zu fischen. Gibt es also ein RTTY2.0 aus der Schmiede um K1JT? Wir sind gespannt und bleiben dran.
(Credit: Cqdx / Wikimedia)

