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Deutscher Astronaut soll zum Mond fliegen

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Bei der Ministerratstagung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) wurde bekannt, dass ein deutscher Astronaut im Rahmen des Artemis-Programms zum Mond fliegen soll. Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (CSU) verkündete, dass der deutsche Astronaut der erste Europäer sein wird, der die Erdumlaufbahn verlässt. Die Mission könnte jedoch zunächst nur eine Mondumrundung sein, ohne eine Mondlandung.

Mit dem Artemis-Programm wollen die USA wieder Astronauten zum Mond bringen. Zunächst sollen in der ersten Jahreshälfte 2026 vier US-Astronauten bei der rund zehntägigen Mission Artemis 2 den Mond umrunden. Artemis 3 soll 2027 folgen, wobei nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder Astronauten auf dem Mond landen sollen. Artemis 4 ist bisher für 2028 angedacht, erst ab dieser Mission könnte ein Deutscher mit dabei sein. Experten rechnen allerdings mit zeitlichen Verschiebungen bei der Planung. Als mögliche Kandidaten für den Flug gelten die beiden ESA-Astronauten Alexander Gerst, KF5ONO, (49 Jahre) und Matthias Maurer, KI5KFH, (55 Jahre) die bereits auf der Internationalen Raumstation ISS tätig waren. Die ESA ist eng in das Artemis-Programm eingebunden und liefert wichtige Komponenten für das Raumschiff, das die Astronauten zum Mond bringen soll.

(Logo: NASA, gemeinfrei)

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