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Norwegische Fernmeldeverwaltung plant Änderung der nationalen Amateurfunkbestimmungen

Norwegen

Die norwegische Fernmeldeverwaltung Nkom hat am 24. November Vorschläge für Änderungen bei den nationalen Amateurfunkbestimmungen vorgelegt. Danach ist eine neue nationale Anfängerlizenzklasse geplant. Inhaber einer solchen Genehmigung sollen auf den Kurzwellenbändern 80, 40, 20, 17, 15 und 10 m sowie auf 6, 2 m und 70 cm senden dürfen. Die maximale Ausgangsleistung soll 10 W betragen. Ob langfristig eine Anerkennung der CEPT-Empfehlung für eine Novice-Lizenz einhergeht, ist derzeit nicht bekannt.

Die Änderungsvorschläge enthalten auch eine Regelung von Amateurfunkbetrieb auf Spitzbergen, Jan Mayen, Bouvet, der Peter-I.-Insel und in den norwegischen Landgebieten in der Antarktis. Hier soll Amateurfunkbetrieb nur dann gestattet sein, wenn sich der Operator auf derselben Insel bzw. in demselben Landgebiet wie die Amateurfunkstation befindet. Damit soll in Zukunft der Remote-Betrieb von Stationen in diesen Gebieten verhindert werden. Die Nkom gibt norwegischen Funkamateuren noch bis zum 15. Dezember 2025 die Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Änderungen. Die Originalmeldung findet sich unter: https://nkom.no/aktuelt/radioamatorvirksomhet--forslag-til-endringer-pa-horing. Darüber berichtet Hans Schwarz, DK5JI.

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