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      60 Prozent halten EU-Standards nicht ein

      Bei einer von der EU finanzierten Prüfung von ferngesteuerten Spielzeugen für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren stellte sich heraus, dass 60 % die EU-Normen für Störstrahlung nicht erfüllten. Signalstörungen können Kommunikationsdienste beeinträchtigen, darunter auch solche, die für Navigation und Sicherheit genutzt werden. Sie stellen daher ein erhebliches Risiko dar, so der Bericht der EU [1].

      Zu den getesteten Produkten gehörten ferngesteuerte (RC-)Fahrzeuge, Walkie-Talkies und Laptops für Kinder, elektronische Haustiere, Roboter, Musikplayer und Lautsprecher. Eine Hauptursache für die festgestellten Störungen waren Störstrahlungen (Außerband-Signale) sowie die Strahlungsleistung – die Stärke des Signals eines Senders in einer bestimmten Richtung. Überschreitet diese bestimmte Grenzwerte, kann das Signal andere Geräte stören.

      Neben den Laboruntersuchungen gemäß den geltenden Normen prüften die Marktüberwachungsbehörden, ob die Proben mit den vorgeschriebenen Warnhinweisen, Kennzeichnungen und Anweisungen versehen waren. Insgesamt wurden 63 % als nicht konform befunden. Zusammen mit den Ergebnissen der Laboruntersuchungen erfüllten insgesamt 81 % der Proben die EU-Anforderungen nicht.  



      [1] https://single-market-economy.ec.europa.eu/news/radio-controlled-toys-tested-signal-interference-2026-06-18_en  

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