Das Programm des Bodenseetreffens hat einen guten Start genommen, viele Vorträge wurden eifrig besucht. Wer mal so richtig ins Contestgeschehen starten wollte, lernte bei der Contest-University wie man die Zeit in QSOs straffen kann. Nicht immer gleich alles ausbuchstabieren, wenn die Daten schon bekannt sind. „Zeit kommt im Contest nicht zurück“, so die These. Auf die Frage, wer schon alles ein Oszilloskop besäße, antworteten 70 % der Zuhörer Prof. Ludwig Niebel, DH8WN, eben eines zu besitzen. Er stieg danach in die Anwendung und Eigenarten ein. Das Strahlungsverhalten verschiedener Antennenformen hatte Ralf Rudersdorfer, OE3RAA, zum Ziel. Und wie kann man es messen? Naja, mit einer Drohne/Hubschrauber um die Antenne fliegen und messen, maßstäblich die Antenne aufbauen oder eben simulieren, so sein Tipp. Erfahrungen über PA-Module aus China konnte Matthias Bopp, DD1US, vorweisen. Moderate Preise dafür, aber eigentlich nicht für Amateurfunk gedacht. So recht in die große Halle A1 haben wir es noch nicht geschafft. Das hoffen wir aber morgen nachzuholen. Immerhin, Icom zeigte seinen IC-5200 Mobiltransceiver, den ersten mit einer Art Wasserfallanzeige und nun auch hierzulande das Mockup des X-026 Gerätes. „Wir wissen noch nicht was es für ein Gerät wird. Etwas funktionsfähiges soll auf der Tokyo Ham Fair gezeigt werden“. Achja, die ist ja auch sehr bald. Aber eben in Asien. Und ohnehin sind die ersten zwei Interviews unter dem Turm für unseren YouTube-Kanal auch schon im Kasten. Was uns besonders gefreut hat: über 50 Teilnehmer bei der HAM RALLYE! In diesem Sinne – HAM RADIO, Samstag, morgen, gleiche Stelle, gleiche Welle … cuagn.
