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      Neues OTHR-System im Raum Kaliningrad

      In seiner Exklave Kaliningrad errichtet Russland ein riesiges OTHR-Radarsystem, das aus Antennenanlagen mit einer Länge von jeweils mehr als 500 Metern besteht. Die Anlage befindet sich östlich des Dorfes Gvardeysk. Das berichtet u. a. die überregionale Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf ausgewertete Satellitenbilder. Solche, wie bspw. die des National Land Cover Database / U.S. Geological Survey, abzurufen auf esri.com (Abb.). ▶️

      Der Bau ruft sicher bei manch älteren Kurzwellen-Enthusiasten unangenehme Erinnerungen wach an die wie ein Specht klingenden Geräusche auf der Kurzwelle. Vor allem in den 1970er Jahren belegte der sogenannte sowjetische „Woodpecker“, ebenfalls ein Überhorizontradar (engl. Over-The-Horizont Radar) weite Teile des Spektrums. Es war unweit des Kernreaktors in Tschernobyl aufgebaut und sollte mögliche anfliegende westliche Raketen in einem frühen Stadium erkennen. Der „Woodpecker“ erzeugte so viele Störungen, dass zeitweise sogar Radio Moskau nicht mehr zu empfangen war. Darüber wird auch Radio DARC am kommenden Sonntag berichten.  

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