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Mächtiges koronales Loch

Das Bild zeigt die Sonne aus Sicht des Satelliten SDO, in mehreren Wellenlängen kombiniert, wobei sich in blauer Farbe ein bemerkenswertes koronales Loch zeigt, also eine Region in der Gashülle der Sonne mit geringerer Dichte. Dieses koronale Loch erzeugt schnellen Sonnenwind. Der könnte die Erde bereits heute erreichen, zunächst noch schwach, später dann aber aufdrehen, mit Geschwindigkeiten bis zu 650 km/s; sobald er sich etabliert hat, wird er wahrscheinlich über einen Großteil des Zeitraums bis einschl. 9. November anhalten, also über das gesamte Wochenende. ▶️

Die geomagnetische Aktivität wird voraussichtlich zunächst überwiegend ruhig (Kp 0–2) sein und sich mit Einsetzen des schnellen Windes auf unruhig bis aktiv (Kp 3–4) verstärken, wobei zeitweise G1/leichte Stürme (Kp 5) auftreten können; später im Zeitraum wird die Aktivität dann voraussichtlich wieder abnehmen. Folgen: Erhöhte Dämpfung (Absorption) in den Polarregionen. Insbesondere auf 10, 12, 15 und 20 m sowie eine Absenkung der MUF (maximal nutzbare Frequenz). Dadurch funktionieren höhere Bänder schlechter, das Ausmaß hängt von Tageszeit und geografischer Lage ab. Zudem können Signale stärker schwanken (QSB). (Bild: @dlr-next.bsky.social) 

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