Aktivitäten

15.07.2015 - Wie aus einem Fieldday ein „Terraceday“ wurde

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Foto Volker, DJ2XZ

Das Spanferkel war bestellt, die Einkäufe in div. Großmärkten waren fast beendet und auch mein treuer alter VW-Transporter war bereits mit allerlei funktechnischem Zeugs beladen, als Astrid, DDØXA, und mich der folgenschwere Anruf mit dem Inhalt erreichte, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nach keine Mannschaftszelte vom DRK bekommen werden. Grund war das angekündigte Sturmtief ZELJOKO mit Windstärken um 8 Bft. und mehr, für die die Zelte nicht ausgelegt sind. Die endgültige Entscheidung sollte aber erst am Freitagnachmittag fallen. Es kam wie befürchtet – die Unwettervorhersage hatte sich nicht gebessert und so wurde unser Fieldday im wahrsten Sinne des Wortes abgeblasen, jedenfalls was den Standort Tonnenhafen betraf.


Glücklicherweise wurde uns von Volker, DJ2XZ, alternativ die Räumlichkeiten der DRK-Begegnungsstätte Wedel angeboten! Etwas skeptisch waren wir schon, aber die Örtlichkeit entpuppte sich als ein ansprechendes Gebäude mit großem, teilbaren Saal, vielen Tischen und Stühlen, einer großzügigen Küche und einem kleinen, gemütlichen Fernsehzimmer einschl. Aquarium. Sehr angetan waren wir vor allem über die große Terrasse, ebenfalls gut bestückt mit Gartenmöbeln und Sonnenschirmen. Die Terrassengröße war für den Aufbau kleiner Antennen also durchaus geeignet. Wir waren schwer begeistert!


Also trafen wir uns Samstagmorgen zum Entladen der Fahrzeuge und machten uns u.a. sogleich an das Aufstellen der Antennen.

Wie gesagt, viel ging nicht, und so haben wir einen NVA-Schiebemast an einen Stützbalken des Terrassenüberstandes festgelascht und darauf eine X-50 Duoband-Groundplane fürs 2 m- und 70 cm Band montiert. Somit waren wir schon mal für Einweisungen auf unserer OV-Frequenz qrv. Für Kurzwelle hängten wir an einem Glasfiberteleskopmast eine leichte Inverted-V auf. Hierzu leistete uns eine bereits einbetonierte Sonnenschirm-Bodenhülse wertvolle Dienste, was allerdings zu Lasten eines Sonnenschirms ging - man muss eben Prioritäten setzen. Später gesellte sich noch die Buddipole Antenne von Ulrich, DC7UL, dazu. So stand auch dem Funken nichts mehr im Wege, was auch ausgiebig gemacht wurde (siehe Bildbeweis).


Trotz der widrigen Umstände konnten wir am Samstag viele Mitglieder und einige auswärtige Gäste von E15, E29 und E27 begrüßen. Am späten Nachmittag sezierte Marc fachkundig das mittlerweile angelieferte Spanferkel und es schmeckte hervorragend. Der Sonntag war dann wieder sonnig – als ob von einem Unwetter nie die Rede gewesen war – jedoch was die Anzahl der Besucher anging, etwas ruhiger. Es wurde wieder gefunkt, geklönt, gegrillt und auch vom gestrigen Spanferkel gab es noch reichlich. Somit war auch dieser Tag recht erfolgreich.


An dieser Stelle herzlichen Dank an Volker und das DRK Wedel, die uns diese ganz besondere Art eines Fielddays überhaupt erst ermöglicht haben!


Dank auch an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die dieser „Terrace-Day“ sicher nicht so erfolgreich gewesen wäre.


Vielen Dank an das Sturmtief ZELJOKO, welches uns leider einerseits unseren gewohnten Platz verhagelte, andererseits aber zumindest an unserem Standort nicht so kraftvoll wirkte und wir unsere Antennen die meiste Zeit ausgefahren lassen konnten. Jedoch bei allen Annehmlichkeiten, die wir hier hatten - nächstes Jahr würden wir doch gerne wieder an den Tonnenhafen ziehen.


Michael, DG2HAM

 

 

Dänemark 2013

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Im Mai 2013 ging es nach Höjer.
Acht OV-Mitglieder verbrachten eine Woche südwest Jütland.
Hier ein Reisebericht von Astrid, DDØXA.



22.08.2012 - International Lighthouse Lightship Weekend ILLW

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Oberfeuer Blankenese
Oberfeuer Blankenese

Seit einigen Jahren sind anlässlich des jährlichen International Lighthouse Lightship Weekend (ILLW) einige Mitglieder unseres OV regelmäßig zu Gast bei unserem Partner-OV Wolgast V30. Der OV Wolgast aktiviert dazu mit dem Rufzeichen DFØWLG den Leuchtturm auf der Greifswalder Oie vor Usedom.
Aber warum in die Ferne schweifen - auch in unserer Nähe gibt es Leuchttürme und so lag es nahe, dass auch unser Ortsverband mal am ILLW aktiv teilnimmt. Hier ein kleiner Bericht:

Relativ spontan beschlossen Ulrich, DC7UL, und ich, einen der zahlreichen Leuchttürme auf der Unterelbe zu "besetzen"; die Wahl fiel auf das Oberfeuer Blankenese im malerischen Baurs Park. Dazu ließen wir bei illw.org diesen Turm registrieren und er erhielt die Nummer DEØ118 / FEDØ4Ø. Über unseren E10-Infodienst habe ich dieses Event unseren OV-Mitgliedern bekannt gegeben in der Hoffnung, noch ein paar Mitstreiter zu finden. Leider war unsere Zeit nur auf den Samstag Nachmittag beschränkt, es hat sich trotzdem gelohnt! Aber der Reihe nach: Über eine Anliegerstraße konnten wir den Turm bequem anfahren und die Funkausrüstung mühelos die letzten Meter bis zum Turm mit einer Sackkarre transportieren. Das Auto wurde dann an anderer Stelle vorschriftsmäßig geparkt, damit seitens der Anwohner keine Klagen kommen. Direkt am Turm befindet sich eine kleine kreisförmige Plattform; unterhalb dieser Plattform erstreckt sich in südlicher Richtung eine kleine abschüssige freie Wiese. Hier hat Ulrich seinen um 90 Grad abgewinkelten Vertíkaldipol errichtet, während dessen ich am Leuchtturm einen Klapptisch mit einem TS-480 KW-Transceiver und Netbook bestückte. Bei der Gelegenheit habe ich auch ein DARC-Schild und ein paar Flyer unseres Clubs ausgelegt, um vielleicht damit ein paar interessierte Spaziergänger beglücken zu können, und schon waren wir qrv. Was für ein herrlicher Ausblick auf die Elbe! Auch wenn wir ganz sicher nicht das Super-Ergebnis eingefahren haben, so hat es uns sehr viel Spaß gemacht. Aber genau das war und ist der Sinn des ILLW - kein Contest sondern Funkspaß ohne Leistungsdruck. Besonders gefreut hat uns, dass wir auch DFØWLG im Log hatten.

Eigentlich schade, dass wir diesen Turm nicht schon viel früher für das ILLW genutzt haben, denn leider ist der Abriss dieses Leuchtturmes und seines "Bruders" am Strandweg geplant. Wegen der Elbvertiefung wird zwischen Blankenese und Wedel die Fahrrinne für Schiffe auf 385 Meter verbreitert. Da die Schiffe dann näher am Ufer fahren, müssen die Richtfeuer etwa 125 Meter weiter südlich stehen. Nutzen wir doch im nächsten Jahr die vielleicht vorletzte Gelegenheit, an diesem Standort "CQ - hier ist Delta-Kilo Null-Papa-Romeo portable Lighthouse..." zu rufen.

22.08.2012 Michael, DG2HAM

10.06.2012 - Hafenfest Wedel

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Wedeler Hafenfest 2012
Anlässlich des 800. Geburtstages der Stad Wedel präsentierten sich die Vereine am 10.6 zum Abschluss der Festwoche diesmal direkt vor dem Schulauer Fähraus.
Diesmal unter unserer Federführung aber in bewährter Zusammenarbeit mit E29 präsentierten wir uns mit einer kleinen Ausstellung besonderer Morsetasten (Klaus, DJ6HKM), dreier KW-Geräten aus den Jahren 1952 bis heute, einer Filmvorführung sowie einer kleinen Bastelaktion für Jugendliche. Dazu gab es natürlich auch div. Infomaterial aus Baunatal. Auch das Wetter spielte diesmal mit und so tummelten sich viele Besucher auf der Festmeile vor dem Fährhaus.

Michael, DG2HAM
11.07.2012

28.06.2011 - Hafenfest

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Wedeler Hafenfest 2011
Auch in diesem Jahr wollten wir gemeinsam mit unseren Funkfreunden von E29 (OV Teufelsbrück) einen DARC-Infostand betreuen.
Es war alles gut vorbereitet und auch der Standaufbau mit zwei Gartenpavillons Modell "Standard 0815" und der Antennenbau klappte routinemäßig einwandfrei. Nur das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, denn es setzte gegen Mittag Dauerregen ein. Die ohnehin äußerst wenigen Flohmarktstände wurden fluchtartig abgebaut. Auch andere Aussteller auf der Vereinsmeile kamen gar nicht erst und die wenigen verbliebenen Stände waren weit weg. So standen wir dort allein in weiter Flur, denn kein Besucher verirrte sich in unsere Richtung bzw. sie drehten von Weitem schon bei.
So beschlossen wir, für Samstag QRT zu machen und auf besseres Wetter am Sonntag zu hoffen. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt, denn starkes Gewitter in der Nacht gab uns sozusagen den Rest. Unser betagtes, aber bestens bewährte Pavillonzelt lag am Sonntag Morgen am Boden zerstört, viele Stangen waren abegknickt, verbogen, mehrere Verbindungsmuffen waren gebrochen - kurzum, es war nur noch Schrott.
Dies und auch die weiterhin schlechte Wettervorhersage veranlasste uns, das Thema Hafenfest für dieses Jahr abzuaken, denn auch die wenigen verbliebenen Stände sammelten ihre Sachen zusammen und zogen ab.
Sehr schade, dass es so ein Ende genommen hat bevor es überhaupt richtig begann, haben doch alle Beteiligten viel Zeit und Arbeit in die Vor- und Nachbereitung gesteckt. Hoffen wir also, dass es im nächsten Jahr besser wird.

Michael, DG2HAM
04.07.2011

Usedom 2011

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12 Funkamateure unseres Ortsverbandes nutzen vom 2.-5. Juni 2011 das verlängerte Himmelfahrtwochenende teilweise gemeinsam mit ihren Partnern zu einem Besuch unserer Funkfreunde auf der Insel Usedom. Bei traumhaftem Wetter feierten wir bis in den frühen Morgen mit einem zünftigen Grillabend am Lagerfeuer unser Wiedersehen. Aber auch andere Freizeitaktivitäten auf dieser herrlichen Insel kamen nicht zu kurz. Diese  Freundschaft  zeigt,  dass  trotz  moderner  Kommunikationstechnik  der  Amateurfunk  noch immer  ein  faszinierendes  Hobby  ist,  um  mit  einfachen  technischen  Mitteln  und  ohne  Telefongesellschaften  und  Internet-Provider  einen  Beitrag  zur  weltweiten  Völkerverständigung  zu leisten.

14.01.2011 - Grünkohlessen

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Am 14. Januar 2011 trafen sich die Mitglieder von E10 mit ihren Familienangehörigen und Freunden wieder zum Grünkohlessen bei LADIGES in Holm. Leider konnten krankheitsbedingt nicht alle kommen, die zugesagt hatten.
Als Gäste konnten wir Felicitas, (DL9XBB) und Peter (DJ9LN) vom Distriktsvorstand Hamburg, Carmen Zibell, (DL4HAZ) Schriftführerin im Distrikt Hamburg mit Ulrich Fenner (DL2EP), Gerd Hoyer  (DJ1GE) und seine XYL, Thomas Kähler (DG5HX) sowie Boje Dammann (DL1XAB), stellv. OVV von E29 mit XYL Ute begrüßen.
Peter (DJ9LN) überreichte Heinz (DL9HBI) eine Ehrenurkunde und die Ehrennadel für seine 50-jährige Mitgliedschaft im DARC.
Um es kurz zu machen: Es war wieder ein sehr schöner und harmonischer Abend mit einem gewohnt sehr reichhaltigen und schmackhaften Essen.

19.07.2010 - Hafenfest

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Auch dieses Hafenfest haben wir erfolgreich über die Runden gebracht. Der Standort war wieder der Selbe wie im Vorjahr und wir hätten uns sogar noch um weitere 13m Länge ausbreiten können, da der Nachbarstand (Wasserwerke Wedel) nicht ausgestellt hatte. Die Zelte der Wasserwerke wurden bereits am Freitag aufgestellt und nach heftigem Starkregen und Sturm in der Nacht zum Samstag konnten die Mitarbeiter nur noch den Schrott ihres zerstörten Zeltes entsorgen. Ansonsten lief der Aufbau unserer Zelte wieder völlig problemlos. Auch diesmal wurde eine FD-4 für Kurzwelle und eine GP für 2m aufgestellt. Manfred, DJ2HG (E29) lockte wieder mit seinem Morsespiel unzählige Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an, während dessen von den anderen Standbetreuern abwechslend Funkbetrieb auf KW vorgeführt wurde. Dazu gab es verschiedene Flyer, CQ DL Zeitschriften und DARC-Luftballons (danke Ulrich) zum Mitnehmen. Arne, DK1AT (E29) und Klaus, DJ3HKM (E10) hielten wieder Nachtwache im Zelt, bis am Samstag vormittag wieder die nächste Schicht anrollte. Das Wetter war hervorragend  und so waren recht viele Besucher auf der Vereinsmeile unterwegs. Auch Peter (DJ9LN) und Felicitas (DL9XBB) vom Distriktsvorstand Hamburg kamen zu Besuch. Insgesamt war es wieder ein schönes Wochenende in einer freundschaftlichen und angenehmen Atmosphäre.
Michael, DG2HAM

17.06.2010 - Fieldday

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Zu unseren Aktivitäten gehört seit vielen Jahren ein sogenannter Fieldday. An diesem Fieldday können die Mitglieder u.a. ihre selbstgebauten Antennen auf dem Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg in Wedel testen und ihr Hobby interessierten Besuchern näher bringen. Insbesondere die Familenanghörigen und Freude kommen gerne zu diesem Fieldday, denn gerade der freundschaftliche und persönliche Kontakt untereinander ist uns wichtig.

13.09.2008 - Tag der offenen Tür am Tonnenhafen

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Am 13. und 14. September 2008 veranstaltete der Tonnenhafen Wedel anlässlich seines 80-jährigen Bestehens einen Tag der offenen Tür. Unser Ortsverband war dort ebenfalls mit einem Stand vertreten, um den Besuchern Einblicke in den Amateurfunkdienst und INTERMAR - Amateurfunk in der Sportschifffahrt - zu geben.

16.08.2008 - Schulfest Ernst-Barlach-Schule

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Am 16. Juli 2008 feierte die Ernst-Barlach-Schule (heutiger Name Regionalschule der Stadt Wedel) ein Schulfest. Unser Ortsverband wurde eingeladen, unser Hobby dort vorzustellen. Hier ein kurzer Abschlussbericht zum Schulfest:

Bereits am Vorabend wurde einiges an Material zur Clubstation gebracht, da am Mittwoch der Schulhof nicht mehr befahren werden sollte. Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich "die üblichen Verdächtigen" zum Aufbau.Herr Krumme begrüßte uns und zeigte uns unseren Standplatz in der Pausenhalle. Schnell wurden die Tische aufgebaut. Es folgte ein Laptop mit zusätzlichem Monitor für das Morsespiel. Ebenfalls stellte Klaus, einige Exemplare aus seiner Morsetastensammlung aus. Viele Flyer und Infoblätter sowie natürlich verschiedene Ausgaben der CQ-DL wurden ausgelegt. Außerdem wurden mit einem PC auf einem weiteren Monitor kleine Filme vom Amateurfunk gezeigt. Auf einer Stellwand haben wir die Geschichte des Funks seit 1927 dokumentiert sowie weitere Poster an die Wände befestigt. Ulla und Klaus brachten ihre gelungene mit QSL-Karten bestückte Leinwand. Nach ca. einer Stunde war diese Arbeit schon erledigt und wir hatten etwas Zeit zum ausruhen, bis es dann um 12:00 los ging. Das Interesse am Morsespiel war sehr groß. Alle 120 Schokoküsse haben wir als Preis für ein fehlerfrei gemorstes e i s vergeben und es hätten noch ein paar mehr sein können. Auch die Clubstation wurde rege besucht. Dort hatten Walter, Dieter und Heinz dienst und konnten sozusagen life demonstrieren, was unten in der Pausenhalle nur theoretisch erklärt werden konnte.Um 17:00 Uhr packten wir wieder alles ein. Lehrer und Schulleitung bedankten sich zum Abschied bei uns und lobten unsere gelungene Präsentation.So war es aus meiner Sicht ein erfolgreicher Tag, der uns auch Spaß gemacht hat.
Michael, DG2HAM

Helgolandausfahrt 2007

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von Astrid, DDØXA
Erst waren es Monate, dann Wochen, schließlich nur noch Tage und dann war der Tag da. Endlich konnte es losgehen. Dicker Nebel lag am Freitag über dem Anleger und die Schiffe konnte man auch nicht sehen... Jörn war schon vor allen Anderen da und erzählte uns, dass er schon am Donnerstag vor lauter Aufregung gar nicht richtig geschlafen hatte. Allmählich trafen auch die anderen Mitreisenden ein. Endlich wurde in der Nebelwand der Kat sichtbar und wir konnten unsere Fahrt beginnen. Bis Cuxhaven hatte sich der Nebel verzogen, dafür war das Wasser aber ziemlich kabbelig. Mit Geschaukel und einigen heftigen Schlägen in den Wellenbergen sind wir schließlich in den Südhafen von Helgoland eingelaufen. Dort wurden wir von Rolf Blädel in Empfang genommen. Jürgen ist dann mit der Taxe zum Hotel hinaufgefahren und wir machten uns zu Fuß auf den Weg. War doch ein ziemliches Stück bis zum Fahrstuhl und wir nutzten diese bequeme Gelegenheit, um auf das Oberland zu kommen. Im Hotel bezogen alle erst einmal ihre Zimmer und wir trafen uns um 14.00 Uhr mit Rolf zu einem Rundgang über die Südspitze bis zum Leuchtturm. Dabei haben wir von ihm viel über die Entstehung von Helgoland erfahren, was vielen nicht bekannt war. Es war eine recht aufschlussreiche Informationsrunde. Da Rolf einen wichtigen Termin für die Gemeinde auf dem Festland wahrnehmen musste und somit auch die Bunkerführung nicht vornehmen konnte, bemühte ich mich beim Tourismusverein um einen Ersatztermin. Dieses hat für Freitag aber nicht mehr geklappt, jedoch konnten wir für Sonntag noch eine Führung bekommen. Die Zeit bis zum Knieperessen wurde von vielen schon einmal für einen weiteren Erkundungsgang genutzt und landete erst einmal in einem Cafe. Hier wurden bei Kaffee und Kuchen die ersten Eindrücke unserer Fahrt ausgetauscht. Um 18.30 ging es dann schließlich in die Eiergrogstube zum Knieperessen. Immer wieder kam die Frage auf, was denn Knieper eigentlich sind und die Spannung war groß, was dort wohl auf uns zukommt. Und es kam etwas auf uns zu. Drei riesige Platten voller Knieper wurden serviert und nach anfänglichen Schwierigkeiten funktionierte auch die Entnahme des Krebsfleisches aus den Scheren. Es war fast wie beim Großen Fressen und es hat allen super geschmeckt. Am Sonnabend sind wir dann mit dem Boot auf die Düne gefahren und haben dort u.a. die Seehunde und Kegelrobben sehen können. Abends ging es wieder zum Essen in die Eiergrogstube. Es wurde dann auch der für Helgoland so typische Eiergrog getrunken, welcher zu der schon vorherigen guten Stimmung das I-Tüpfelchen war. Am Sonntag waren dann schon unsere schönen Tage fast vorbei. Nach dem Frühstück hat jeder nach freiem Ermessen seinen Tag gestaltet. Jörn ist noch einmal bis zur Langen Anna gegangen und um 14.30 Uhr haben wir uns zur Bunkertour getroffen. Danach ging es dann vom Oberland die lange Treppe hinunter zum Hafen (Rolf und Christa hatten beim Aufstieg am Sonnabend 136 Stufen gezählt) und auf Heimreise. Diesmal mit ganz wenig Wellen. Es waren wundervolle Tage, mit wundervoller Stimmung, einem phantastischen Wetter und einer wundervollen Gruppe von Mitreisenden: Alex und Marianne. Rolf und Christa, Manfred und Ele, Hans und Waltraut, Heinz, Klaus, Jörn sowie Jürgen und Astrid.

1966-2006 - 40 Jahre E10

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Am 30 September 2006 beging unser Ortsverband sein 40-jähriges Jubiläum. Dieses Ereignis wurde an diesem Tag in festlicher Atmosphäre in Wedel gefeiert. Der Einladung von OVV Jürgen Goos, DF1HG, († 2007) folgten viele Gäste, wie z.B. Wedels Bürgermeister Niels Schmidt, Peter Wolff, DJ9LN, vom DARC-Vorstand mit XYL Felicitas, DL9XBB, DV Dieter Kranning, DL4HO, mit Vera, DH3HAV, unser ehemaliger DV Thomas Kähler, DG3HX, sowie Gerd Hoyer, DJ1GR, stellvertretender Vorsitzender vom VFDB BV Hamburg mit XYL Ursel. Auch vom Partner-OV Wolgast (V30) war OVV Hartmut Stöckmann, DL4NW, und sein Stellvertreter Hajo Fritze, DL1NZA, angereist, die Jürgen mit dem Diplom "Leuchtturm des Ostens" ehrte. Andere Orstverbände aus dem Distrikt nutzten ebenfalls die Gelegenheit für einen Besuch und Distriktsvorstand Dieter, DL4HO, bereitete OVV Jürgen Goos mit der Auszeichnung des Distriktes Hamburg (Leuchtpokal) eine unerwartete Freude. Walter Funk, DL6LP, gab in einem sehr interssanten Vortrag Auskunft über OV-Gründung und -Werdegang sowie Einsatz während der Flutkatastophe 1962 in Hamburg. Er beschrieb das Hervorgehen des Ortsverbandes aus dem OV E02, mit den auch heute noch gut bekannten Mitgliedern Rudi Rapcke, DL1WA, Richard Auerbach, DF1FK, und Walter Kawan, DL1UU.

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